16. Juli 2007

Steuerzahlergedenktag am 13. Juli Der Arbeitsvertrag

Über die Firma und ihre Moral

(1) Der Arbeitsvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

(2) Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, vom 1. Januar bis zum 13.Juli allein für den Arbeitgeber zu arbeiten. In dieser Zeit wird kein Lohn ausgezahlt. Vom 13. Juli bis zum Jahresende wird der Lohn ausgezahlt, Urlaub ist in dieser Zeit zu nehmen.
Obiger Zeitraum kann mit 2 Wochenfrist zum Jahresende des vorhergehenden Jahres den Bedürfnissen des Arbeitgebers entsprechend verlängert oder verkürzt werden. Ein Kündigungsrecht besteht deswegen nicht. In Falle besonderer betrieblicher Umstände kann die Frist auch im laufenden Jahr der wirtschaftlichen Notwendigkeit angepasst werden.

(3) Der Arbeitnehmer hat in der ersten Periode dieselbe Arbeitsleistung wie in der zweiten zu erfüllen Es ist ihm nicht gestattet, für andere Arbeitgeber zu besseren Konditionen tätig zu werden. Nebentätigkeiten sind ebenfalls nur dann erlaubt, wenn obige Aufteilung unaufgefordert beachtet wird.

(4) Der unterzeichnende verpflichtet sich, im Alter von 18 Jahren ein Jahr unentgeltlich im Werkschutz tätig zu sein. Für diese Zeit gelten besondere Regeln, die an geeigneter Stelle bekannt geben werden und der Sicherheitslage jederzeit angepasst werden dürfen. Sofern es den Firmeninteressen dienst, wird der Werkschutz an andere Unternehmen ausgeliehen oder in anderen Unternehmen eingesetzt.

(5) Streik, Arbeitsverweigerung, Minderleistung, Widerspruch gegen die dienstlichen Weisungen sind nicht zulässig und werden von den betriebseigenen Gerichten geahndet.

(6) Kündigung

Der Arbeitgeber kann den Arbeitnehmer bei betriebsschädigendem Verhalten am Verlassen des Werksgeländes hindern. Auch auf längere Zeit, insbesondere bei Wiederholungstätern.
Sollte der Arbeitnehmer einer längeren Tätigkeit in einem anderen Betrieb nachgehen, so gilt Regel (1) weiterhin, solange es keine innerbetrieblichen Vereinbarungen über die Vergütung gibt.

(7) Die Entlohnung erfolgt in Papier, von der Firma selbst bedruckt und herausgegeben.

Der Arbeitsvertrag tritt per Geburt in Kraft.

Und denken sie daran:

Fragen Sie nicht, was der Arbeitgeber für Sie tun kann, sondern fragen Sie sich, was Sie für die Firma tun können!


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Michael Merkl

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