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Fitna: Wilders widersteht islamischem Wertewandel

von Stefan Herre

Ansichten über einen ungewöhnlichen Film

Es ist auffällig: Aus jeder medial-politischen Auseinandersetzung mit islamischem Aspekt im Westen und speziell in Europa geht die islamische und die westliche pro-islamische Position gestärkt hervor. Die Propagierung des Islam als „Friedensreligion“ intensiviert sich nach jedem Attentat, und nach jeder Todesfatwa und Morddrohungen gegen Islamkritiker werden die Rufe im Westen lauter, mehr Respekt vor dem Islam zu zeigen. Die ablehnenden Reaktionen auf Wilders’ Film Fitna sind in ihrer Geschlossenheit auf der politischen und medialen Ebene eine weitere Steigerung dieser Rituale.
 
Ungewollt zeigt sich hier eine bedenkliche Priorität. Ca. 3,4 Millionen Ermordete im Sudan, der von einem fundamentalistischen, islamischen Regime regiert wird, das sich auf das islamische Recht der Scharia stützt, haben keine vergleichbare Reaktion bei den angeblich so um den Frieden besorgten europäischen Politikern hervorgerufen wie Fitna.

3,4 Millionen Ermordete werden einfach übersehen und vergessen. Keine vernehmbare Empörung, höchstens mal ein leises Flüstern. Kein Aufschrei der Medien, keine Friedens- und Toleranzappelle. Vielleicht liegt das daran, dass im Sudan ein islamisches Regime herrscht, das zudem nicht mit den in Europa äußerst unbeliebten USA verbündet ist. Während man China noch gelegentlich für seine Menschenrechtsverletzungen kritisiert, ist selbiges bei islamischen Ländern fast nie vernehmbar. Bei keiner anderen Kultur ließe man einen solchen Genozid einfach stillschweigend durchgehen, der von der Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen und nahezu unbekannt geblieben ist.
 
Wenn eine Dokumentation wie Wilders’ Fitna solch massive, einheitliche, ablehnende Reaktionen europäischer Politiker und Medien hervorruft, welche Reaktionen müssten dann erst angesichts der Verbrechen von Darfur erfolgen oder hätten erfolgen müssen, als die Verbrechen im Südsudan begangen wurden? Wenn man den Maßstab anlegt, dass solch massenhaftes Morden doch wohl weitaus ablehnender zu bewerten sein muss, als ein islamkritischer Film.
 
Die Logik hinter solchem Verhalten ist die des Machterhaltes: Kritik an Verbrechen islamischer Regime führt zur Konfrontation mit der islamischen Welt, die sofort reflexartig zur Solidarisierung im Sinne der Ummah neigt - des Gemeinschaftsverständnisses aller Gläubigen. Jeder westliche Staat, der sich hier exponieren würde, stünde sofort als einer gegen viele. Gemäß den westlichen Normen, Konflikte zu vermeiden und vom Image eines „Friedenspolitikers“ zu profitieren, streben diese danach, sich den gerade vorherrschenden Normen anzupassen. Also vermeidet man Kritik an Verbrechen in der islamischen Welt und steht als Politiker des Ausgleichs und der Harmonie im Sinne des Dialogs der Kulturen da.
 
Wilders ruft in unser Gedächtnis zurück, dass es diese Verbrechen gibt, und dass sie durch Inspiration des Koran geschehen. Dass es keine Trennung gibt von Islam und Islamismus. Lediglich der einzelne Moslem kann sich individuell diesen Aufforderungen zur Gewalt im Koran entziehen, und viele tun es auch. Und genau hier unterlassen die Kritiker Wilders' jede Differenzierung: Sie unterscheiden nicht zwischen ideologischem Inhalt der islamischen Lehre und dem Umstand, dass von friedlichen, toleranten Moslems, die die Inhalte und die Verhaltensaufträge des Islam ignorieren, nicht auf den Islam als Lehre rückgeschlossen werden kann - als einer Botschaft des Friedens.
 
Für die westliche Politik, die sich ganz überwiegend auf eine Kooperation mit der islamischen Welt eingestellt hat, stellt Wilders’ Fitna eine moralische Bedrohung dar. Wie können „Friedenspolitiker“ noch glaubhaft sein, wenn sie mit einer Ideologie so eng kooperieren, die solche Exzesse der Intoleranz und Gewalt hervorbringt, wie sie in Fitna zu sehen sind?
 
Wilders greift die islamfreundlichen Politiker genau im Zentrum ihrer Herrschaftslegitimation an: Bei ihrem moralischen Anspruch, Politiker des Friedens und der Toleranz zu sein.
 
Wer jedoch vorgeblich für Frieden und Toleranz eintritt, sollte diese Werte nicht nur nach innen, zur eigenen, autochthonen Bevölkerung hin, sondern natürlich auch global ohne Einschränkungen vertreten - und dabei keine regionalen und kulturellen Relativierungen zulassen. Doch kulturell relativierend verhält sich die politische und mediale Empörungsmaschinerie und wendet damit unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe für die jeweiligen Kulturkreise an.
 
Sie kommt hierbei der Einseitigkeit, wie man sie in der islamischen Welt vorfindet, bereits sehr nahe. Als im palästinensischen TV ein Bunny-Hase im Kinderprogramm gezeigt wurde, der Juden vertilgen wollte, erhob sich keinerlei Protest in der islamischen Welt. Kein islamisches Medium zeigte sich empört, und hat ein solches Kinderprogramm der Anstachelung zum Hass oder als menschenverachtend gescholten.
 
Ebenso erfolgte nirgendwo in Europa eine Reaktion auf dieses islamische, Judenhass schürende Kinderprogramm. Dort, wo man sich aktuell fragt, ob Fitna nicht etwa einen Missbrauch der Meinungsfreiheit darstellt, deren Grenzen „freiwillig“ dort gezogen werden sollten, wo der „Respekt“ vor einer Religion zu beginnen hat.
 
Was genau zu respektieren sein soll, und vor allem wem Respekt gebührt, wird nicht offen gesagt. Aber die Handlungen einiger Politiker sprechen für sich: Beim diesjährigen Kölner Karneval wurde der Moscheebau in Köln-Ehrenfeld thematisiert und die DITIB als Ableger der türkischen Religionsbehörde in die Gestaltung mit einbezogen. Ein Privileg, das bislang noch nie jemandem, der karnevalistisch auf die Schippe genommen wurde, zugestanden wurde. Konkret läuft die Respektsforderung vor dem Islam auf eine islamische Zensurinstanz hinaus. Verbrämt wird dies durch gutmenschlich klingende Floskeln wie „Rücksicht auf die Gefühle der Muslime“, die man „nicht verletzen“ dürfe.
 
Hier wird ein normativer Verhaltenkodex propagiert, der bereits massiv verankert ist in Europa. Selbstzensur wird umgedeutet in eine Form der Anständigkeit, und wer „unanständig“ ist, den darf man maßregeln und an den Pranger stellen, so lange bis der Tunichtgut zur Räson gebracht wurde.
 
Auf dem Gebiet der Rechtssprechung werden von der EU Gummiparagraphen erlassen, die sich instrumentalisieren lassen gegen das Aufzeigen der Wirkungszusammenhänge von islamischer Lehre und daraus resultierender Intoleranz und Gewalt. Noch nie war Europa so weltoffen und tolerant, so sozialstaatlich fürsorglich selbst sogar gegenüber illegalen Einwanderern. Da mutet es auf den ersten Blick paradox an, wenn gleichzeitig „der Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung“ immer größeren Raum in der öffentlichen Debatte und in den Gesetzesinitiativen beansprucht.
 
Paradox erscheint auch, dass Diskriminierung und Rassismus so gut wie nie bei Angehörigen fremder, speziell des islamischen Kulturkreises, thematisiert wird. Dort werden entsprechende Vergehen stets als profane kriminelle Akte dargestellt, obwohl sie zum Beispiel im Fall von Zwangsehen und Ehrenmorden eindeutig eine soziokulturelle Komponente haben, die sie erst zu derartig verbreiteten Phänomenen in der islamischen Welt machen können. Denn in Kulturen, die solche Verbrechen ächten, bleiben sie tatsächlich seltene Ausnahmen. Und keine Angelegenheiten der „Ehre“ - womit schon der Begriff zeigt, dass der kriminell Handelnde bei seinem Verbrechen im Kontext zum sozialen Umfeld steht und gemäß den dortigen Wertvorstellungen „das Richtige“ tut, was ihm dort Anerkennung verschafft. 
 
All diese Widersprüche in Bewertung und Reaktion passen wieder zusammen, wenn man sie unter dem Aspekt der Machterhaltung und des Einflussinteresses der politischen und medialen Eliten betrachtet. Wer sich als Friedens- und Toleranzpolitiker ausgibt, wird unglaubwürdig, wenn er eine Kultur und Ideologie unterstützt und als kulturelle Bereicherung darstellt, die den von ihm selbst propagierten Werten diametral widerspricht, sowohl in ihren ideologischen und moralischen Parametern als auch im konkreten Einflussbereich.
 
Wilders’ Film wirft Fragen nach der Glaubwürdigkeit europäischer Politiker auf, und diese reagieren machtbewusst mit Schmähungen und Ausgrenzung. Nicht der Umstand, dass Dutzende Mitbürger, die islamkritisch aufgefallen sind, nur noch unter Polizeischutz und undercover leben können, weil islamische Gläubige sie gerne ermorden wollen, empört - sondern die Ablehnung eines Systems, das solche Intoleranz hervor bringt, mit dem die europäische Politik allerdings eine enge Kooperation eingegangen ist. Die man bewahren und sogar massiv ausbauen möchte, wie der EU-Beitritt der Türkei und die geplante Mittelmeer-Union zeigen.
 
Die Ablehnung des islamischen Gesellschaftssystems (nicht der Bürger aus diesem System) bedeutet letztlich auch die Zurückweisung jener politischen und medialen Kräfte, die uns den Einflüssen dieses Systems immer mehr ausliefern. Die sogar die Normen der islamischen Ideologie über die unserer verfassungsmäßigen Rechte und der Menschenrechte stellen wollen, wie anhand der „freiwilligen“ Zensurforderungen deutlich wird.
 
Ein ganz erheblicher Teil der europäischen Politik und Medienlandschaft hat sich vielleicht eher instinktiv als bewusst für eine gewisse Akzeptanz islamischer Normen entschieden. Aus Gründen des Machterhaltes, aus Gründen einer naiven Friedensvorstellung, oder vielleicht auch aus einer grandiosen Selbstüberschätzung heraus, dass sich früher oder später die islamische Kultur der eigenen angleichen wird, weil man diese für überlegen genug hält, dass sie auch für Menschen aus anderen Kulturkreisen attraktiv ist, und diese sich dann so unproblematisch integrieren, wie alle nicht-islamischen Migranten bisher auch.
 
Über die islamische Kultur selbst macht man sich dabei wenig Gedanken. Wie ist sie entstanden, was sind ihre tragenden Säulen, wie gestaltet sie das Leben der Gesellschaften und der Individuen. Ein Blick in die islamische Welt genügt, um zu wissen, dass in allen islamischen Ländern die Menschenrechte massiv verletzt werden. Sei es gegenüber Frauen, Homosexuellen, kulturellen Minderheiten, - nirgendwo finden sich Standards, die auch nur annähernd denen westlicher Staaten entsprechen.
 
Die kulturellen Differenzen sind riesig, doch die wirtschaftlichen Beziehungen werden zugleich immer intensiver. Hinzu kommt die massive Einwanderung aus der islamischen Welt nach Europa. Konflikte würden sowohl in den europäischen Ländern wirken, wie auch wirtschaftlichen Interessen widersprechen. Da sich die islamische Welt re-islamisiert, im Klartext, sich islamisch fundamentalisiert, ist von dort wenig Flexibilität zu erwarten. Im Gegenteil: Man wird sich dort zunehmend der eigenen Stärken bewusst. Rohstoffreichtum, demografische Expansion, und insbesondere eine soziokulturelle Identifikation mit der islamischen Ideologie, die einerseits ein rigides Normenkorsett aufweist, aber zugleich das aufwertende Gefühl Anhänger “des einzig wahren Glaubens“ zu sein.
 
Den eigenen Normen und Selbstvermarktungen im Namen von Frieden und Toleranz verpflichtet, folgen am Machterhalt interessierte Politiker den Vorgaben islamischer Forderungen, um Konflikte zu vermeiden. Wilders hingegen tritt für individuelle Freiheitsrechte ein. Er stellt damit eine liberale Gegenposition dar, die auf der Bewahrung westlicher Werte gründet. Konträr zur Politik der Anpassung an islamische Normen. Was allerdings Konflikte bedeutet, die der Ethik der Friedfertigkeit widersprechen. So werden nun die Rollen vertauscht. Aus der Perspektive des unbedingten Anpassungsgebotes um des lieben Friedens willen, wird aus dem Beharren auf menschenrechtlichen Werten ein Konfliktpotential, das man zur Aggression von Wilders umdeutet. Denn er weiß doch, wie man in der islamischen Welt reagiert. Wie normativ etabliert, findet auch hier keinerlei Kritik von westlicher Seite an islamischer Intoleranz und fehlendem Respekt an unseren Werten und Rechten statt. Einzig Wilders wird zum Konfliktverursacher und die islamische Aggression als leidendes Opfer böswillig verletzter Gefühle umgedeutet.
 
Im Westen wird sogar den islamfreundlichen Eliten zunehmend bewusst, wie starr das islamische System in seinen Werten ist. Längst hat man im Westen akzeptiert, dass Muslime nun mal ihre Gebote „zu befolgen haben“, wie Speisevorschriften, Gebetszeiten, islamische Kleidung zu tragen, usw., und wir uns damit abfinden müssen, weil wir ja weltoffen und tolerant zu sein haben. Etwas, das man von fundamentalistischen Moslems nicht verlangen darf, denn das wäre schon wieder ein Akt der Intoleranz.
 
Westliche Politiker können sich in der Durchsetzung islamischer Interessen profilieren, weil dies der prestigeträchtigen Norm des Toleranzgebotes dient. Sie ignorieren natürlich hierbei, dass sie ein Wertesystem unterstützen, das nach innen sehr repressiv und intolerant wirkt, also das Gegenteil westlicher Toleranzvorstellungen darstellt. Der Toleranzbegriff ist somit degradiert zum rein politisch zweckdienlichen Instrument.
 
Wilders blockiert die für eine islamfreundliche Politik nützliche Verdrängung von Tatsachen. Dass z.B. im Iran Homosexuelle systematisch verfolgt und ermordet werden, rückt westliche, islamfreundliche Toleranzapostel in die Nähe dieser Systeme, von denen sie sich nicht ausreichend oder gar nicht distanzieren. Stattdessen wird gerne die Schutzbehauptung erhoben, all diese Verbrechen hätten „nichts mit dem Islam zu tun“. Das sagen diese Protagonisten allerdings nur an die westliche Bevölkerung gerichtet, um diese zu beruhigen und ein positives Islambild zu propagieren. Denn es ist von keinem westlichen Politiker bekannt, dass zum Beispiel Saudi-Arabien oder der Iran darauf hingewiesen wurde, ihre repressiven Regime „hätten nichts mit dem Islam zu tun“, wären somit gleichsam unislamisch und ausgerechnet die dortigen Fundamentalisten würden den Islam komplett falsch verstehen. Die Reaktionen wären mit Sicherheit Hohn und Spott - oder auch Aggression.
 
Islamfreundliche Politiker und Medien im Westen sprechen im Regelfall von „ihrem“ Islam, einem Islam, der ihren Macht- und Einflussinteressen dient. Wenn sie so aggressiv auf Wilders losgehen, dann auch deshalb, weil er dem politisch zweckdienlichen Propagandabild eines „moderaten „ Islam den Spiegel der Realität vorhält. Denn selbst der türkische Ministerpräsident Erdogan lehnt es entschieden ab, von „moderatem Islam“ zu sprechen, und meint, „Islam ist Islam“. Ob nun die medien-politische Elite grenzenlos naiv, desinformiert oder gezielt manipulierend agiert, weiß nur sie selbst. Fakt ist jedoch, dass das Islambild eben dieser Eliten in vielem nicht mit der Realität übereinstimmt.
 
Hinter der aggressiven Ablehnung von Wilders’ Film steht ein Bestreben, jene Wertedominanz zu etablieren, die dem Machterhalt der derzeitigen Politikerelite dient. Hinter dem Friedens- und Toleranzgebot verbirgt sich eine Bereitschaft zur Anpassung an die islamische Gesellschaftsordnung. Jeder Widerstand gegen diese Entwicklung, und sei er noch so legal und gerechtfertigt aus der Perspektive der Menschenrechte, wird zunehmend als konfliktfördernd und Ausdruck von Intoleranz geächtet.
 
Über den Mechanismus der normativen Prägung besteht in gewissen Grenzen die Möglichkeit für die Politik, sich das ihr genehme Wahlvolk selbst heranzuerziehen. Die Vermittlung ethischer Grundsatzüberzeugungen spielt hierbei die zentrale Rolle. Denn die Beurteilung eines Sachverhaltes erfolgt bei vielen Menschen schon rein aus Zeitgründen zumeist nicht durch langwieriges Abwägen von für und wider, sondern reflexartig durch Zuordnung in Schubladen wie „tolerant“ oder “intolerant“, “friedlich“ oder „konfliktträchtig“.  Eine entsprechend konditionierte Bevölkerung wird die Machteliten zwangsläufig in Wahlen bestätigen.
 
Eine wirkliche Diskussion um Grundsatzpolitik findet in vielen Bereichen nicht mehr statt. Die Parteien unterscheiden sich zunehmend nur noch in Nuancen und wechseln sich in den Ämtern zwar ab, allerdings mit immer weniger Unterschieden in der Ämterführung, weil sich in Europa ein Konsens auf bestimmte normative Parameter durchgesetzt hat, die den Rahmen des moralisch vertretbaren definieren. Danach richten sich fast alle politischen Kräfte in Europa.
 
So gesehen war Fitna für die europäische Politik eine gute Gelegenheit, die sie stützenden Normen massiv durch die Medien, die fast immer die selben Normen vertreten, zu verbreiten, und weiter in den Bevölkerungen zu vermitteln.
 
Europa leidet nicht nur an der Etablierung islamischer Werte, die den Menschenrechten widersprechen, sondern noch mehr an der eigenen ethischen Orientierungslosigkeit, abgesehen von der inzwischen dominanten Ethik des politisch korrekten Multikulturalismus. Die fehlende Einforderung und Verpflichtung  unserer Politiker auf die bestehenden Verfassungen und die Menschenrechte ermöglichen erst den Spielraum für die Aufgabe unserer Rechte wie der Meinungsfreiheit.
 
Es kann nicht geleugnet werden, dass der Islam keine Religion des Friedens ist, weil schon der Prophet sein islamisches Imperium mit Raubzügen, Krieg und Attentaten erschaffen hat, und sich genau dies im Koran niederschlägt.
 
Es wäre darum wichtig, die islamische Welt zu einem selbstkritischen Dialog einzuladen, bei dem beide Seiten die dunklen Aspekte ihrer Kulturen beleuchten. So wie wir im Westen heute die Kreuzzüge kritisch sehen, müssten Moslems dazu aufzurufen, den Dschihad abzulehnen.
 
Die Reaktionen darauf wären vorhersehbar ablehnend, aber man hätte einen neuen moralischen Parameter in eine Debatte eingeführt, die bisher so strukturiert ist, dass beständig die westliche Position, sofern sie menschenrechtliche Standpunkte vertritt, geschwächt wird, und an die islamische Seite keinerlei Forderungen erhoben werden.
 
Was Europa dringend braucht, ist ein wieder erwachendes Bewusstsein, dass seine Werte wertvoll und erhaltenswert sind. Nicht nur für uns selbst, sondern sogar noch mehr für Moslems, denen der Islam den Zugang zu unseren Freiheiten und Rechten verwehrt, indem er ein eigenes Werte- und Rechtssystem entgegensetzt, das einen Gegenentwurf zu den Menschenrechten darstellt.

Der Autor Stefan Herre, 42, ist Gründer des islamkritischen Weblogs Politically Incorrect (pi-news.net)

01. April 2008

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Kommentare

tewe, am 02. April 2008 um 19:57 ( Link )

oh je, oh je, hoffentlich liest das nicht der hoffmann arne.

Dr. B. Mazinani, am 02. April 2008 um 20:47 ( Link )

Wie schade, wertvollen Platz auf ef-online für eine solche Reflexion dumpfer Massenmeinung zu verschwenden. Wäre der Artikel auf Spiegel online nicht besser aufgehoben? Schonmal drüber nachgedacht, daß der "islamistische Terrorismus", der in den letzten 10 Jahren aufgetreten ist und in den 1400 Jahren zuvor unbekannt war, seine Motivation nicht aus der islamischen Lehre sondern aus politischem Mißbrauch bezieht? (Für Anfänger: "terrorstorm" auf infokrieg.tv, selbst: fahrenheit 911 in jeder videothek) Müssen wir wirklich vor der "Judenvernichtung" durch die Palästinenser Angst haben? Und wer hat die 3,4 Millionen Toten im Sudan gezählt (oder waren es 6 Millionen)
Grüße,
BM

freiheitistunteilbar, am 03. April 2008 um 12:01 ( Link )

@DR.B.Maziani: Ebenso könnten Sie einwänden, wer denn die 30 Mio. toten Juden des Hollocaust gezählt habe. Interessante Frage übrigens.

Das einzig positive an dem Artikel scheint mir zu sein, dass Herr Herre die schleimige Bigotterie der politischen Linken
aufgegriffen hat.

Meinunsfreiheit oder Political Correctness, das ist hier die Frage. Erstere ist mir wichtiger!

Ebenherz, am 03. April 2008 um 14:15 ( Link )

Die Wahrheit liegt meines Erachtens in der Mitte, wie man so schön sagt. Der Koran war vor über 10 Jahren der Selbe, trotzdem wurde einem als Europäer und bekennendem Ungläubigem im Nahen Osten kein Haar gekrümmt. Jetzt wäre ich mir da nicht mehr so sicher.
Was ist passiert? Liegt für mich auf der Hand. Sharon und Bush kamen an die Macht. Plötzlich wurde sich in Afghanistan, Pakistan, Palästina und Irak ‚wie die Sau’ benommen. Den Menschen in islamischen Ländern wurde mehrfach erklärt sie gehörten zu einer so genannten ‚Achse des Bösen’. Moderne, intelligente Diplomatie war plötzlich unbekannt. Keine Lüge wurde gescheut um niedrigste Interessen durchzusetzen. Der Wert eines Lebens von islamisch-gläubigen Menschen tendierte gegen Null.
Wenn ich mich jetzt in die Lage dieser Menschen versetzte, wundere ich mich nicht, dass der Hass die Oberhand gewinnt. Die Vorbildwirkung der westlichen Gesellschaft ist in Europa groß. Wie groß ist sie in islamischen Ländern?
Jetzt bedrohen sie uns, dass sehe ich auch so. Leider kam das, weil wir uns außerhalb Europas Feinde gemacht haben (bzw. haben machen lassen), und selbst kaum mehr selbstbewusst auftreten, weder nach innen, noch nach außen.

Bernd, am 03. April 2008 um 14:27 ( Link )

Unabhängig davon, dass der Westen nicht gerade "vertrauensfördernd" in der islamischen Welt wirkt: Die Zukunft des "Islams" ist eine riesige Herausforderung für alle Seiten. Noch erscheint der Islam vielfach als totalitäre Ideologie.

Die meisten innerislamischen Versuche der ernsthaften Modernisierung werden unterdrückt.

Mit Vielem scheint mir Herre Recht zu haben.

Daniel Leon Schikora, am 03. April 2008 um 23:48 ( Link )

"3,4 Millionen Ermordete werden einfach übersehen und vergessen. Keine vernehmbare Empörung, höchstens mal ein leises Flüstern. Kein Aufschrei der Medien, keine Friedens- und Toleranzappelle. Vielleicht liegt das daran, dass im Sudan ein islamisches Regime herrscht, das zudem nicht mit den in Europa äußerst unbeliebten USA verbündet ist. Während man China noch gelegentlich für seine Menschenrechtsverletzungen kritisiert, ist selbiges bei islamischen Ländern fast nie vernehmbar. Bei keiner anderen Kultur ließe man einen solchen Genozid einfach stillschweigend durchgehen, der von der Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen und nahezu unbekannt geblieben ist."

Wo er recht hat, hat er recht, unser "Diplomsportlehrer" Herre! Daß er selbst mit seinem (ausschließlich gegen die Russische Föderation gerichteten) neonazistischen "Völkermord-in-Tschetschenien"-Gegröle* jenen islamistischen Integristen à la Osama Bin Ladin nach dem Munde redete, in deren Augen selbst die (nord-)sudanesischen Völkermörder sich als defensiv handelnde "Antiimperialisten" darstellen, ändert daran nichts.

*http://danielleonschikora.blogspot.com/2007/10/grn-brauner-schulterschlu-auch-das-herz.html

Daniel Leon Schikora, am 04. April 2008 um 0:03 ( Link )

@Ebenherz

"Die Wahrheit liegt meines Erachtens in der Mitte, wie man so schön sagt. Der Koran war vor über 10 Jahren der Selbe, trotzdem wurde einem als Europäer und bekennendem Ungläubigem im Nahen Osten kein Haar gekrümmt. Jetzt wäre ich mir da nicht mehr so sicher.
Was ist passiert? Liegt für mich auf der Hand. Sharon und Bush kamen an die Macht. Plötzlich wurde sich in Afghanistan, Pakistan, Palästina und Irak ‚wie die Sau’ benommen."

Falls es sich bei Ihrem Beitrag nicht um reine Satire handeln sollte: Inwiefern verhielten sich die Taliban, die 1996 (völlig ohne Einwirkung Sharons oder Bushs, jedoch mit Wohlwollen der Clinton-Administration) Kabul eroberten, vor dem Amtsantritt Bushs oder dem Sharons weniger "wie die Sau", als danach? Und inwiefern könnte der gewaltsame Tod eines israelischen Zivilisten, der vor dem Amtsantritt Sharons einem terroristischen Mordanschlag zum Opfer fiel, als im Vergleich zu einem seit 2001 verübten "sanfter" angesehen werden?

Ebenherz, am 04. April 2008 um 7:48 ( Link )

@Daniel Leon Schikora
Sie müssen mal bei einem Problem bleiben, ansonsten könnten wir hier weiter machen menschliche Verfehlungen aufzuzählen, was dann allerdings nichts mehr mit der drohenden Islamisierung in Europa zu tun hätte.
Natürlich kann man der Vorgehen der Taliban nicht gut heißen. Jedoch wirft das ein schlechtes Licht auf jene selbst zurück. Wenn man sich entschließt in einem anderen Land militärisch einzugreifen (so geschehen Afghanistan, Irak, Libanon,…) muss man entweder sehr schnell sein oder einen unglaublich durchdachten Plan haben. Will sagen,- eigentlich ist es nicht möglich ohne Verlust des Ansehens.

Ich war 1995 in Israel. Jeder redete vom Frieden (der tatsächlich nicht zuletzt mit Unterstützung der Clinton Regierung greifbar war). Fahren Sie jetzt mal hin.

Und ich will da ganz ehrlich sein. Sharon ist für mich ein Machtmensch mit kriminellen Zügen. Wie so jemand die Lage im Nahen Osten binnen kürzester Zeit dermaßen in die Grütze reiten konnte, wird für immer ein Fallbeispiel der Geschichte bleiben.

Daniel Leon Schikora, am 04. April 2008 um 11:25 ( Link )

(1) An das Jahr 1995 habe ich etwas andere Erinnerungen als Sie: Als ich im August/September jenes Jahres im Rahmen eines Jugendaustauschs nach Israel reiste, war uns zuvor eingeschärft worden, daß die damals aktuelle Sicherheitslage, wie sie sich in Anbetracht der jüngsten Akte terroristischer Gewaltandrohung und -anwendung gegen Israel darstellte, eine Reise nicht als unbedenklich erscheinen ließ. Während - in Ihren Worten - jeder vom Frieden redete (auch Arafat), waren die Israelis in diesem Zeitraum wieder verstärkt terroristischen Attacken ausgesetzt worden. Nota bene: Damals stand Rabin, nicht Netanjahu oder Sharon, an der Spitze der israelischen Regierung.

(2) Ungeachtet dessen, daß wir in unseren WERTurteilen über Sharon nicht zusammenfinden dürften, halte ich Ihr SACHurteil über die politischen Konsequenzen des Amtsantritts Sharons für unbegründet. Von einem antiisraelischen Standpunkt aus läge es nahe, die Links-Regierung Barak für das Scheitern einer Übereinkunft in Camp David mit Arafat im Jahr 2000 verantwortlich zu machen, weil auch diese Regierung nicht bereit war, etwa durch Anerkennung eines arabisch-palästinensischen "Rückkehrrechtes" in das Kerngebiet Israels dessen jüdischen Charakter zur Disposition zu stellen. Das Scheitern der Friedensverhandlungen von Camp David begünstigte zweifelsohne die Wahlniederlage der sozialdemokratischen israelischen Linken und die Ablösung Ministerpräsident Baraks durch Sharon. Nur: Inwiefern hat Sharon die Entwicklungen der Beziehungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde zu verantworten, denen er als Oppositionspolitiker beiwohnte? (Zwischen Sharon und den politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre in Afghanistan, Pakistan oder dem Irak sehe ich ohnehin nicht den geringsten Zusammenhang.)

(3) Der (auch von nichtmuslimischer Seite, etwa der des UN-Generalsekretärs, erfolgende) Versuch einer Skandalisierung des Rechtes auf Meinungsäußerungsfreiheit durch einen niederländischen Rechtsliberalen wie Wilders führt erneut vor Augen, daß es keines Sharon (oder irgendeines anderen Akteurs des Nahost-Konflikts) BEDARF, um fanatische Muslime - und mit ihnen kollaborierende Nicht-Muslime auf die Barrikaden zu treiben, um offen die zivilisatorischen Errungenschaften des Westens - und zu diesen gehört die Möglichkeit zur radikalen, auch polemischen Religions- und Ideologiekritik, ohne um sein Leben fürchten zu müssen - zu "problematisieren".

Antidote, am 04. April 2008 um 11:36 ( Link )

Der Islam - und seit 1400 friedfertig???? Das war wohl nichts. Egal. Die Frage ist doch, wenn man tatsächlich eine scharfe Trennlinie zischen dem politisch missbrauchten Islam und den friedfertigen Teil der Ummah ziehen möchte, wo dann die Fatwa gegen Al Kaida und Bin Laden und den Seinigen bleibt?

Es gibt sie nicht und ergo gibt es keinen Unterschied zwischen dem "friedfertigen" Islam und "missbrauchenden" Islamisten.

JKG, am 04. April 2008 um 16:41 ( Link )

@Antidote: Fatwas gegen Al Kaida und Bin Laden kannst Du haben.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,366042,00.html
http://www.webislam.com/?idn=399

Diese Information wird Dich aber leider nicht von Deinen pauschalen Urteilen abbringen.

Mazinani, am 04. April 2008 um 17:37 ( Link )

@ Daniel Leon Schikora
In der gesamten Geschichte sind die Juden gehasst, verfolgt und umgebracht worden. Und wenn es irgendwo in der Welt einen Platz gab, wo sie nicht nur vor dem Haß der Christen sicher waren, sondern als freie Menschen in höchste Ämter aufsteigen konnten, waren es die islamischen Staaten (Andalusien, osmanisches Reich) Noch im 2. Weltkrieg hat der Mohammed V. von Marokko die Juden vor dem Holocaust in Schutz genommen und bis heute leben Juden frei und ohne Probleme im Iran, dessen Präsident von der Verdummungsmaschinerie als "Antisemit" bezeichnet wird. Es ist bitter, daß sich die Juden bedanken, indem sie die Weltöffentlichkeit ständig in Wort und Tat gegen die Moslems aufhetzen. Als Brainstorming ein paar Namen: Broder, Giordano oder auch Perle, Wolfowitz....

Daniel Leon Schikora, am 05. April 2008 um 0:42 ( Link )

@Mazinani

Erläutern Sie dem geneigten Leser doch einmal, mit welchem Recht in der Islamischen Republik Iran den Juden (wie den anderen anerkannten religiösen Minderheiten - der Christen und der Zoroastrier) keine bürgerliche Rechtsgleichheit zugestanden wird (von der bestialischen Verfolgung der autochthonen Gemeinschaft der persischen Bahai einmal ganz abgesehen)!

Daß ZEITWEILIG unter arabisch- oder türkisch-muslimischer Herrschaft (auf der iberischen Halbinsel oder im Osmanischen Reich) etwa die Juden (wie auch "heterodoxe" Christen) in geringerer Weise obrigkeitlicher Verfolgung ausgesetzt waren, als zur gleichen Zeit im Machtbereich der römisch-katholischen Kirche, ist beim besten Willen nicht als eine "islamische Errungenschaft" zu würdigen: Hier wurde seitens islamischer Hoheitsträger ja gerade NICHT im Geiste des Propheten gehandelt, der die in seinem Machtbereich befindlichen Juden einer physischen Vernichtung ausgesetzt hatte.

Daß jemand, der sich (als libertärer Anti-Kollektivist???) darüber beklagt, daß sich "die Juden" gegenüber "den Moslems" undankbar zeigten ("Es ist bitter, daß sich die Juden bedanken, indem sie die Weltöffentlichkeit ständig in Wort und Tat gegen die Moslems aufhetzen."), in Ahmadinedjad keinen Antisemiten erkennen kann, verwundert nicht.

Mazinani, am 05. April 2008 um 8:53 ( Link )

@ Daniel Leon Schikora
Die Islamische Republik Iran ist nicht der libertäre antikollektivistische Idealstaat den ich mir persönlich wünsche oder verteitigen will (go Ron Paul!). Die religiösen Minderheiten haben in dem Sinn keine bürgerliche Rechtsgleichheit, als daß sie zB nicht als Präsident kandidieren können (wie de facto wahrscheinlich auch 95% der Moslems durch Beschränkungen seitens des Wächterrates), die Minderheiten können aber ins Parlament gewählt werden, ihre Kultur ausüben, ihre Sprachen sprechen, ihre Gottesdienste feiern, ihre Bildungseinrichtungen betreiben, müssen sich nicht den islamischen Religionsgesetzen unterwerfen (Alkohol, Schweinefleisch).... Trotzdem wird der "Antisemitismus" des Präsidenten als Rechtfertigung für einen Angriffskrieg der Amerikaner als Kettenbestie des Zionismus strapaziert. Und ich verstehe nicht die Aufregung über der Forderung nach regime change im israelischen Apartheidsstaat ("Israel muß von der Landkarte verschwinden"), wenn man sich in der Region so umsieht...

Laura, am 05. April 2008 um 12:23 ( Link )

http://www.amazon.de/Djihad-Judenha%C3%9F-neuen-antij%C3%BCdischen-Krieg/dp/3924627061

Daniel Leon Schikora, am 06. April 2008 um 0:50 ( Link )

@Mazinani

(1) Im Iran werden Nicht-Muslime keineswegs nur - wie Sie suggerieren - in ihren politischen Partizipationsrechten gegenüber (konformistischen) Muslimen benachteiligt. Der inferiore Status der iranischen Christen, der Juden und der Zoroastrier (von den Bahai ganz zu schweigen), der im Kern auf den Status bloß geduldeter Schutzbefohlener (Dhimmis) zurückgeht, wird recht gut veranschaulicht durch den Umstand, daß das islamistische Strafrecht die Tötung eines Nichtmuslims mit geringeren Sanktionen bewehrt ist, als die Tötung eines "Rechtgläubigen".

(2) Wenn Ahmadinedjad - mit Recht - Antisemitismus vorgeworfen wird, so geschieht dies allerdings weniger mit Blick auf die - mit der Islamischen Revolution im Iran revitalisierte - originär-islamische rechtliche Herabzwingung (auch) der Juden in einen inferioren Status, als auf seine neonazistischen Ausfälle gegen Israel, die sämtliche Topoi einer modernen antisemitischen Agitation enthalten - wobei die israelische Republik, als der nationalstaatlichen Konkretion "des Juden", mit dem Odium einer Unverträglichkeit mit den 'wirklichen' Völkern versehen wird (dumm nur, daß die israelische Demokratie sich 60 Jahre lang als lebensfähig erwiesen hat - trotz kontinuierlicher Infragestellung seiner souveränen Existenz und Hunderttausender innerhalb seiner Grenzen lebenden nichtjüdischen Araber ...).

(3) Israel ist in keiner Weise ein "Apartheid-Staat" - weder im engeren Sinne einer staatlich erzwungenen räumlichen Trennung der Angehörigen verschiedener "Rassen", noch im weiteren Sinne einer Negation der bürgerlichen Rechtsgleichheit seiner Staatsangehörigen nach "rassischen", ethnischen, religiösen oder sozialen Kriterien. (In diesem weiteren Sinne ist der Iran zweifelsohne ein Apartheid-Staat.)

(4) Ein von Ihnen so bezeichneter "Regimewechsel" würde den Nahen Osten des einzigen freiheitlichen Verfassungsstaates berauben, der auch Hunderttausenden von Arabern individuell einklagbare Freiheitsrechte zugesteht, die ihnen in jedem arabischen Staat vorenthalten würden.

genau gesehen, am 06. April 2008 um 13:58 ( Link )

Mir scheint, daß es eine grenzenlose Meinungsfreiheit nicht geben kann, wenn dadurch der Erhalt des eigenen Volkes gefährdet wird.
In der BRD haben wir eine Meinungsfreiheit zum Schaden unseres Volkes. Hier darf jeder das deutsche Volk verächtlich machen, ohne belangt zu werden. Daraus schließe ich, dass wir keine deutsche Volksvertretung in den Parlamenten haben. Was wir haben ist eine demokratische Simulation, die von einer Volkssouveränität meilenweit entfernt ist.
Es wird gegen das eigene Volk regiert und die Medienmanipulation ist so geschickt, dass das Volk das nicht merkt.
Das deutsche Volk hat wie in vielen anderen Fragen zur Masseneinwanderung nichts zu sagen.
Andernfalls hätten wir überhaupt kein Islamproblem.
Schließlich sollen doch die Völker in ihren eigenen Ländern selbst bestimmen wie sie leben wollen.
Und deshalb lohnt es auch nicht groß über den Islam zu lamentieren. Er ist eine Religion eines fremden Volkes, dass hier massiv staatlich gefördert angesiedelt wird.
Nicht der Islam ist das Problem, sondern die Regierung und die Kräfte die sie stützen.

Daniel Leon Schikora, am 06. April 2008 um 14:38 ( Link )

"Und deshalb lohnt es auch nicht groß über den Islam zu lamentieren. Er ist eine Religion eines fremden Volkes, dass hier massiv staatlich gefördert angesiedelt wird."

Dies trifft weder auf die "ethnisch"-deutschen Konvertiten zu, noch auf muslimische Einwanderer, die - wie etwa das Gros der Aleviten türkischer oder kurdischer Herkunft - sich weitgehend an eine europäische Mehrheitsgesellschaft assimiliert haben.

genau gesehen, am 06. April 2008 um 15:58 ( Link )

Israel ist ein künstliches Gebilde, das sich aus eigener Wirtschaftkraft nicht halten könnte.
Politisch ist es ein Rassistenstaat, der schlimmer in Palästina haust als es je der Apardheitstaat in Südafrika je gewesen war.
Wer anderes behauptet liest entweder fromme Bücher oder glaubt noch an die Märchen in den Medien.

Freiheitsfreund, am 07. April 2008 um 0:28 ( Link )

@ genau gesehen

"Israel ist ein künstliches Gebilde, das sich aus eigener Wirtschaftkraft nicht halten könnte."

Das hätte es ja mit dir gemein kleiner Hartzer!

freiheitistunteilbar, am 10. April 2008 um 12:12 ( Link )

Eine Meinungsfreiheit mit Grenzen ist eine Chimäre und verdient den Namen nicht. Wo bitte sehr sollen diese Grenzen Liegen? Etwa wo der Staat sie befiehlt oder gar wie bei PC, dort wo der Mainstream eine Meinung vertritt? PC oder Meinungsfreiheit, das ist hier die Frage.

Simon, am 12. April 2008 um 13:29 ( Link )

http://aaronedition.ch/4653.html


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