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Fitna: Wilders widersteht islamischem Wertewandelvon Stefan Herre Ansichten über einen ungewöhnlichen Film Es ist auffällig: Aus jeder medial-politischen Auseinandersetzung mit islamischem Aspekt im Westen und speziell in Europa geht die islamische und die westliche pro-islamische Position gestärkt hervor. Die Propagierung des Islam als „Friedensreligion“ intensiviert sich nach jedem Attentat, und nach jeder Todesfatwa und Morddrohungen gegen Islamkritiker werden die Rufe im Westen lauter, mehr Respekt vor dem Islam zu zeigen. Die ablehnenden Reaktionen auf Wilders’ Film Fitna sind in ihrer Geschlossenheit auf der politischen und medialen Ebene eine weitere Steigerung dieser Rituale. 3,4 Millionen Ermordete werden einfach übersehen und vergessen. Keine vernehmbare Empörung, höchstens mal ein leises Flüstern. Kein Aufschrei der Medien, keine Friedens- und Toleranzappelle. Vielleicht liegt das daran, dass im Sudan ein islamisches Regime herrscht, das zudem nicht mit den in Europa äußerst unbeliebten USA verbündet ist. Während man China noch gelegentlich für seine Menschenrechtsverletzungen kritisiert, ist selbiges bei islamischen Ländern fast nie vernehmbar. Bei keiner anderen Kultur ließe man einen solchen Genozid einfach stillschweigend durchgehen, der von der Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen und nahezu unbekannt geblieben ist. Der Autor Stefan Herre, 42, ist Gründer des islamkritischen Weblogs Politically Incorrect (pi-news.net) 01. April 2008 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. 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April 2008 um 12:01 ( Link ) @DR.B.Maziani: Ebenso könnten Sie einwänden, wer denn die 30 Mio. toten Juden des Hollocaust gezählt habe. Interessante Frage übrigens. Das einzig positive an dem Artikel scheint mir zu sein, dass Herr Herre die schleimige Bigotterie der politischen Linken Meinunsfreiheit oder Political Correctness, das ist hier die Frage. Erstere ist mir wichtiger! Ebenherz, am 03. April 2008 um 14:15 ( Link ) Die Wahrheit liegt meines Erachtens in der Mitte, wie man so schön sagt. Der Koran war vor über 10 Jahren der Selbe, trotzdem wurde einem als Europäer und bekennendem Ungläubigem im Nahen Osten kein Haar gekrümmt. Jetzt wäre ich mir da nicht mehr so sicher. Bernd, am 03. April 2008 um 14:27 ( Link ) Unabhängig davon, dass der Westen nicht gerade "vertrauensfördernd" in der islamischen Welt wirkt: Die Zukunft des "Islams" ist eine riesige Herausforderung für alle Seiten. Noch erscheint der Islam vielfach als totalitäre Ideologie. Die meisten innerislamischen Versuche der ernsthaften Modernisierung werden unterdrückt. Mit Vielem scheint mir Herre Recht zu haben. Daniel Leon Schikora, am 03. April 2008 um 23:48 ( Link ) "3,4 Millionen Ermordete werden einfach übersehen und vergessen. Keine vernehmbare Empörung, höchstens mal ein leises Flüstern. Kein Aufschrei der Medien, keine Friedens- und Toleranzappelle. Vielleicht liegt das daran, dass im Sudan ein islamisches Regime herrscht, das zudem nicht mit den in Europa äußerst unbeliebten USA verbündet ist. Während man China noch gelegentlich für seine Menschenrechtsverletzungen kritisiert, ist selbiges bei islamischen Ländern fast nie vernehmbar. Bei keiner anderen Kultur ließe man einen solchen Genozid einfach stillschweigend durchgehen, der von der Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen und nahezu unbekannt geblieben ist." Wo er recht hat, hat er recht, unser "Diplomsportlehrer" Herre! Daß er selbst mit seinem (ausschließlich gegen die Russische Föderation gerichteten) neonazistischen "Völkermord-in-Tschetschenien"-Gegröle* jenen islamistischen Integristen à la Osama Bin Ladin nach dem Munde redete, in deren Augen selbst die (nord-)sudanesischen Völkermörder sich als defensiv handelnde "Antiimperialisten" darstellen, ändert daran nichts. *http://danielleonschikora.blogspot.com/2007/10/grn-brauner-schulterschlu-auch-das-herz.html Daniel Leon Schikora, am 04. April 2008 um 0:03 ( Link ) @Ebenherz "Die Wahrheit liegt meines Erachtens in der Mitte, wie man so schön sagt. Der Koran war vor über 10 Jahren der Selbe, trotzdem wurde einem als Europäer und bekennendem Ungläubigem im Nahen Osten kein Haar gekrümmt. Jetzt wäre ich mir da nicht mehr so sicher. Falls es sich bei Ihrem Beitrag nicht um reine Satire handeln sollte: Inwiefern verhielten sich die Taliban, die 1996 (völlig ohne Einwirkung Sharons oder Bushs, jedoch mit Wohlwollen der Clinton-Administration) Kabul eroberten, vor dem Amtsantritt Bushs oder dem Sharons weniger "wie die Sau", als danach? Und inwiefern könnte der gewaltsame Tod eines israelischen Zivilisten, der vor dem Amtsantritt Sharons einem terroristischen Mordanschlag zum Opfer fiel, als im Vergleich zu einem seit 2001 verübten "sanfter" angesehen werden? Ebenherz, am 04. April 2008 um 7:48 ( Link ) @Daniel Leon Schikora Ich war 1995 in Israel. Jeder redete vom Frieden (der tatsächlich nicht zuletzt mit Unterstützung der Clinton Regierung greifbar war). Fahren Sie jetzt mal hin. Und ich will da ganz ehrlich sein. Sharon ist für mich ein Machtmensch mit kriminellen Zügen. Wie so jemand die Lage im Nahen Osten binnen kürzester Zeit dermaßen in die Grütze reiten konnte, wird für immer ein Fallbeispiel der Geschichte bleiben. Daniel Leon Schikora, am 04. April 2008 um 11:25 ( Link ) (1) An das Jahr 1995 habe ich etwas andere Erinnerungen als Sie: Als ich im August/September jenes Jahres im Rahmen eines Jugendaustauschs nach Israel reiste, war uns zuvor eingeschärft worden, daß die damals aktuelle Sicherheitslage, wie sie sich in Anbetracht der jüngsten Akte terroristischer Gewaltandrohung und -anwendung gegen Israel darstellte, eine Reise nicht als unbedenklich erscheinen ließ. Während - in Ihren Worten - jeder vom Frieden redete (auch Arafat), waren die Israelis in diesem Zeitraum wieder verstärkt terroristischen Attacken ausgesetzt worden. Nota bene: Damals stand Rabin, nicht Netanjahu oder Sharon, an der Spitze der israelischen Regierung. (2) Ungeachtet dessen, daß wir in unseren WERTurteilen über Sharon nicht zusammenfinden dürften, halte ich Ihr SACHurteil über die politischen Konsequenzen des Amtsantritts Sharons für unbegründet. Von einem antiisraelischen Standpunkt aus läge es nahe, die Links-Regierung Barak für das Scheitern einer Übereinkunft in Camp David mit Arafat im Jahr 2000 verantwortlich zu machen, weil auch diese Regierung nicht bereit war, etwa durch Anerkennung eines arabisch-palästinensischen "Rückkehrrechtes" in das Kerngebiet Israels dessen jüdischen Charakter zur Disposition zu stellen. Das Scheitern der Friedensverhandlungen von Camp David begünstigte zweifelsohne die Wahlniederlage der sozialdemokratischen israelischen Linken und die Ablösung Ministerpräsident Baraks durch Sharon. Nur: Inwiefern hat Sharon die Entwicklungen der Beziehungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde zu verantworten, denen er als Oppositionspolitiker beiwohnte? (Zwischen Sharon und den politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre in Afghanistan, Pakistan oder dem Irak sehe ich ohnehin nicht den geringsten Zusammenhang.) (3) Der (auch von nichtmuslimischer Seite, etwa der des UN-Generalsekretärs, erfolgende) Versuch einer Skandalisierung des Rechtes auf Meinungsäußerungsfreiheit durch einen niederländischen Rechtsliberalen wie Wilders führt erneut vor Augen, daß es keines Sharon (oder irgendeines anderen Akteurs des Nahost-Konflikts) BEDARF, um fanatische Muslime - und mit ihnen kollaborierende Nicht-Muslime auf die Barrikaden zu treiben, um offen die zivilisatorischen Errungenschaften des Westens - und zu diesen gehört die Möglichkeit zur radikalen, auch polemischen Religions- und Ideologiekritik, ohne um sein Leben fürchten zu müssen - zu "problematisieren". Antidote, am 04. April 2008 um 11:36 ( Link ) Der Islam - und seit 1400 friedfertig???? Das war wohl nichts. Egal. Die Frage ist doch, wenn man tatsächlich eine scharfe Trennlinie zischen dem politisch missbrauchten Islam und den friedfertigen Teil der Ummah ziehen möchte, wo dann die Fatwa gegen Al Kaida und Bin Laden und den Seinigen bleibt? Es gibt sie nicht und ergo gibt es keinen Unterschied zwischen dem "friedfertigen" Islam und "missbrauchenden" Islamisten. JKG, am 04. April 2008 um 16:41 ( Link ) @Antidote: Fatwas gegen Al Kaida und Bin Laden kannst Du haben. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,366042,00.html Diese Information wird Dich aber leider nicht von Deinen pauschalen Urteilen abbringen. Mazinani, am 04. April 2008 um 17:37 ( Link ) @ Daniel Leon Schikora Daniel Leon Schikora, am 05. April 2008 um 0:42 ( Link ) @Mazinani Erläutern Sie dem geneigten Leser doch einmal, mit welchem Recht in der Islamischen Republik Iran den Juden (wie den anderen anerkannten religiösen Minderheiten - der Christen und der Zoroastrier) keine bürgerliche Rechtsgleichheit zugestanden wird (von der bestialischen Verfolgung der autochthonen Gemeinschaft der persischen Bahai einmal ganz abgesehen)! Daß ZEITWEILIG unter arabisch- oder türkisch-muslimischer Herrschaft (auf der iberischen Halbinsel oder im Osmanischen Reich) etwa die Juden (wie auch "heterodoxe" Christen) in geringerer Weise obrigkeitlicher Verfolgung ausgesetzt waren, als zur gleichen Zeit im Machtbereich der römisch-katholischen Kirche, ist beim besten Willen nicht als eine "islamische Errungenschaft" zu würdigen: Hier wurde seitens islamischer Hoheitsträger ja gerade NICHT im Geiste des Propheten gehandelt, der die in seinem Machtbereich befindlichen Juden einer physischen Vernichtung ausgesetzt hatte. Daß jemand, der sich (als libertärer Anti-Kollektivist???) darüber beklagt, daß sich "die Juden" gegenüber "den Moslems" undankbar zeigten ("Es ist bitter, daß sich die Juden bedanken, indem sie die Weltöffentlichkeit ständig in Wort und Tat gegen die Moslems aufhetzen."), in Ahmadinedjad keinen Antisemiten erkennen kann, verwundert nicht. Mazinani, am 05. April 2008 um 8:53 ( Link ) @ Daniel Leon Schikora Laura, am 05. April 2008 um 12:23 ( Link ) http://www.amazon.de/Djihad-Judenha%C3%9F-neuen-antij%C3%BCdischen-Krieg/dp/3924627061 Daniel Leon Schikora, am 06. April 2008 um 0:50 ( Link ) @Mazinani (1) Im Iran werden Nicht-Muslime keineswegs nur - wie Sie suggerieren - in ihren politischen Partizipationsrechten gegenüber (konformistischen) Muslimen benachteiligt. Der inferiore Status der iranischen Christen, der Juden und der Zoroastrier (von den Bahai ganz zu schweigen), der im Kern auf den Status bloß geduldeter Schutzbefohlener (Dhimmis) zurückgeht, wird recht gut veranschaulicht durch den Umstand, daß das islamistische Strafrecht die Tötung eines Nichtmuslims mit geringeren Sanktionen bewehrt ist, als die Tötung eines "Rechtgläubigen". (2) Wenn Ahmadinedjad - mit Recht - Antisemitismus vorgeworfen wird, so geschieht dies allerdings weniger mit Blick auf die - mit der Islamischen Revolution im Iran revitalisierte - originär-islamische rechtliche Herabzwingung (auch) der Juden in einen inferioren Status, als auf seine neonazistischen Ausfälle gegen Israel, die sämtliche Topoi einer modernen antisemitischen Agitation enthalten - wobei die israelische Republik, als der nationalstaatlichen Konkretion "des Juden", mit dem Odium einer Unverträglichkeit mit den 'wirklichen' Völkern versehen wird (dumm nur, daß die israelische Demokratie sich 60 Jahre lang als lebensfähig erwiesen hat - trotz kontinuierlicher Infragestellung seiner souveränen Existenz und Hunderttausender innerhalb seiner Grenzen lebenden nichtjüdischen Araber ...). (3) Israel ist in keiner Weise ein "Apartheid-Staat" - weder im engeren Sinne einer staatlich erzwungenen räumlichen Trennung der Angehörigen verschiedener "Rassen", noch im weiteren Sinne einer Negation der bürgerlichen Rechtsgleichheit seiner Staatsangehörigen nach "rassischen", ethnischen, religiösen oder sozialen Kriterien. (In diesem weiteren Sinne ist der Iran zweifelsohne ein Apartheid-Staat.) (4) Ein von Ihnen so bezeichneter "Regimewechsel" würde den Nahen Osten des einzigen freiheitlichen Verfassungsstaates berauben, der auch Hunderttausenden von Arabern individuell einklagbare Freiheitsrechte zugesteht, die ihnen in jedem arabischen Staat vorenthalten würden. genau gesehen, am 06. April 2008 um 13:58 ( Link ) Mir scheint, daß es eine grenzenlose Meinungsfreiheit nicht geben kann, wenn dadurch der Erhalt des eigenen Volkes gefährdet wird. Daniel Leon Schikora, am 06. April 2008 um 14:38 ( Link ) "Und deshalb lohnt es auch nicht groß über den Islam zu lamentieren. Er ist eine Religion eines fremden Volkes, dass hier massiv staatlich gefördert angesiedelt wird." Dies trifft weder auf die "ethnisch"-deutschen Konvertiten zu, noch auf muslimische Einwanderer, die - wie etwa das Gros der Aleviten türkischer oder kurdischer Herkunft - sich weitgehend an eine europäische Mehrheitsgesellschaft assimiliert haben. genau gesehen, am 06. April 2008 um 15:58 ( Link ) Israel ist ein künstliches Gebilde, das sich aus eigener Wirtschaftkraft nicht halten könnte. Freiheitsfreund, am 07. April 2008 um 0:28 ( Link ) @ genau gesehen "Israel ist ein künstliches Gebilde, das sich aus eigener Wirtschaftkraft nicht halten könnte." Das hätte es ja mit dir gemein kleiner Hartzer! freiheitistunteilbar, am 10. April 2008 um 12:12 ( Link ) Eine Meinungsfreiheit mit Grenzen ist eine Chimäre und verdient den Namen nicht. Wo bitte sehr sollen diese Grenzen Liegen? Etwa wo der Staat sie befiehlt oder gar wie bei PC, dort wo der Mainstream eine Meinung vertritt? PC oder Meinungsfreiheit, das ist hier die Frage. Simon, am 12. April 2008 um 13:29 ( Link ) http://aaronedition.ch/4653.html Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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tewe, am 02. April 2008 um 19:57 ( Link )
oh je, oh je, hoffentlich liest das nicht der hoffmann arne.