Redaktion eigentümlich frei

ef-Einkaufspartner

Wenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button:

ef auf Facebook

Besuchen Sie uns auch auf Facebook:
facebook.com/efmagazin

Aktuelle Nachricht – Initiative : UNO soll Menschen rechtlich, geistig und materiell auf den Status von Insekten herabsetzen

von Redaktion eigentümlich frei

Straftatbestand „Ökozid“ gefordert

(ef-RG) Wie der britische „Guardian“ gestern auf seiner Website berichtete, wird derzeit eine Kampagne gestartet, die zum Ziel hat, dass „umfangreiche Zerstörungen des Ökosystems“ von den Vereinten Nationen zu internationalen „Verbrechen gegen den Frieden“ erklärt und damit Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleichgesetzt werden.

Die Initiatorin, die ehemalige Londoner Anwältin Polly Higgins, meint dem Blatt zufolge, dass Ökozid auch Schaden an jeder Spezies umfassen würde, nicht nur an Menschen. Damit würde verhindert, dass Gerichtsverhandlungen an der Frage ins Stocken geraten, ob Menschen geschädigt worden sind oder nicht. Dies sei gegenwärtig bei vielen Umweltklagen der Fall.

Ökozid-Rechtsprechung würde sich gegen Individuen wie Vorstandsvorsitzende richten, nicht gegen Unternehmen als Körperschaft. Der „Guardian“ weiter: „Traditionelle Energieunternehmen müssten möglicherweise größtenteils saubere Energieunternehmen werden, ein Großteil des Bergbaus müsste zurückgefahren oder eingestellt werden; Boden und Wasser kontaminierende Chemikalien, die tödlich für die Tierwelt sind, müssten aufgegeben werden und großräumige Abholzungen würden nicht möglich sein.“ 

Ein solches Gesetz könnte auch dazu verwendet werden, wie es heißt, „Klimaleugner“ zu verurteilen, die wissenschaftliche Tatsachen „verzerrt“ darstellen und Wähler und Politiker davon abhalten, Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung und den Klimawandel zu ergreifen.

Higgins, die schon einmal mit einer Kampagne bei der UN Erfolg hatte – damals ging es um eine „universelle Deklaration der planetaren Rechte“ – hofft auf eine notwendige Zweidrittelmehrheit in der UN-Vollversammlung für ihre neue Initiative.

Welches Strafmaß sich die Initiatorin vorstellt und wer die Bestrafung durchführen soll war aus dem Bericht nicht zu entnehmen.

10. April 2010

Unterstützen Sie ef-online

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien.
Klicken Sie hier für Informationen zur Fördermitgliedschaft.

Testen Sie eigentümlich frei

Prominente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht.

Diesen Artikel teilen

Anzeigen