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Aktuelle Nachricht – Neuerscheinung: Ludwig von Mises Institute veröffentlicht Theorie über den kapitalistischen Unternehmervon Redaktion eigentümlich frei „Ein neues Kapitel in der intellektuellen Geschichte des geschichtenumwobenen Unternehmers“ (ef-RG) Das Ludwig von Mises Institute in Alabama, USA, die weltweit führende Denkfabrik der Österreichischen Schule der Ökonomie, hat ein neues Buch veröffentlicht: „The Capitalist and the Entrepreneur – Essays on Organizations and Markets“. Professor Peter G. Klein „rehabilitiert und erweitert die klassische Vorstellung vom Unternehmer als wertender Entscheider“, so die Produktbeschreibung auf der Website des LvMI. Der Autor „verknüpft den Kapitalist-Investor mit dem Unternehmer-Promoter.“ Auf der Grundlage der Österreichischen Schule der Ökonomie, Frank Knights Theorie der Ungewissheit und der modernen Ökonomie der Organisation zeige Klein, „wie eine unternehmerische Perspektive Aufschluss gibt über Firmengröße und –struktur, Unternehmensführung und –kontrolle, Fusionen und Aufkäufe, Organisationsstrukturen und eine Reihe von Problemen der Führung und der Finanzierung. Darüber hinaus biete Klein „eine Neuinterpretation der modernen Österreichischen Denkschule und eine Kritik der Sicht moderner Unternehmensstudien des Unternehmers als Chancenwahrnehmer und Entdecker. In einer Serie kurzer Aufsätze bespricht er auch die Ökonomie des Internets, Vernetzungstheorie, den Sozialismus der intellektuellen Klasse, die Finanzkrise und die Beiträge Carl Mengers, F. A. Hayeks und Oliver Williamsons.“ Jeffrey Tucker, Vizepräsident des LvMI, weist darauf hin, dass das Buch Kleins die erste Veröffentlichung zur Theorie des Unternehmers aus „österreichischer“ Sicht seit 1972 sei, als Israel Kirzners „The Capitalist and the Entrepreneur“ erschien. Verglichen mit Letzterem stehe Professor Klein mehr unter dem Einfluss der Rothbardschen Sichtweise. Klein „erklärt die Funktion des kapitalistischen Unternehmers, der nicht ein Konstrukt reiner Theorie ist sondern statt dessen eine reale Person, die reales Kapital verwendet, um damit über eine unbekannte und unerkennbare Zukunft zu spekulieren“, meint Tucker. Der Ökonom Henry Manne erläutert zum Buch: „Die Mainstream-Ökonomie hat gänzlich darin versagt, die Herausforderung in den Griff zu bekommen, den kapitalistischen Unternehmer in ihr allgemeines Marktmodell zu integrieren. Aber das könnte sich jetzt ändern. Dieses hervorragende Buch von Peter Klein zwingt das Thema in den Vordergrund. Es ist einfach zu logisch und gut begründet, um vom Fach ignoriert zu werden. Derzeit wird ein neues Kapitel in der intellektuellen Geschichte des geschichtenumwobenen Unternehmers geschrieben.“ Die Veröffentlichungen des Mises Institutes unterliegen in der Regel der „creative commons“-Bestimmungen. Daher wird dieses Buch von ihm auch kostenlos online zur Verfügung gestellt. Quellen: “The Capitalist and the Entrepreneur” beim Mises-Institute Jeffrey Tucker: “Why Klein’s Book Is An Event to Celebrate” Thomas Woods: “A Scholar’s Scholar” “The Capitalist and the Entrepreneur” – Online (PDF) 14. Mai 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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