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Aktuelle Nachricht – Auswanderung: Immigranten im Vergleich zu Einheimischen unglücklicher

von Redaktion eigentümlich frei

Studie der Universität von Leicester

(ef-DF) Wer aus ökonomischen Gründen sein Heimatland verlässt, muss damit rechnen, auch im Zielland nicht glücklich zu werden. Soziologe David Bartram der Universität von Leicester hat untersucht, ob Menschen, die wegen der Aussichten auf ein besseres Einkommen ihr Heimatland verlassen, glücklicher werden. Das sei nicht der Fall. Menschen würden nicht glücklicher, wenn sie ein höheres Einkommen erzielten. Obwohl Menschen, die aus ökonomischen Gründen auswandern, tendenziell größeres Glück aus höherem Einkommen als andere Menschen zögen, schnitten sie im Vergleich zu den Einheimischen schlechter ab. Ursache sei vermutlich das Mitwachsen der Ansprüche mit der Ankunft im reicheren Zielland. Ökonomische Auwanderer seien nicht anders als andere Menschen: Geld allein mache sie nicht glücklich.

Bartram meint, seine Studie könne auch Ängsten von Einheimischen entgegenwirken, die sich sorgten, dass ihre reichen Länder von Immigranten überrannt würden. Die meisten Menschen aus armen Ländern wollten nicht in reichere Länder auswandern, weil sie verstünden, dass Geld nicht das Wichtigste im Leben sei. Es gelte den Preis des Verlusts von Familien und Freunden zu bezahlen.

Quelle:

ScienceDaily

04. September 2010

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