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Erderwärmung: Persönliche Gedanken eines Nichtexpertenvon Ralph Bärligea Warum auch ich den anthropogenen „Klimawandel“ leugnen kann Mit der Klimawissenschaft geht es mir nicht anders, als den meisten anderen Menschen. Ich verstehe nichts davon! Ich bin auch froh, dass es Menschen wie Herrn Prof. Dr. Knut Löschke (Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn) gibt, die dazu mal eine allgemein verständliche und zusammenfassende Gegendarstellung zum Mainstream bringen. Im noch sehr freien Internet wird alles zum Glück sehr kontrovers diskutiert. Man kann die Glaubwürdigkeit eines Wissenschaftlers oder einer Theorie aber nicht danach beurteilen, ob sie umstritten ist oder nicht. Völlig falsch ist es, in der Wissenschaft vom „Konsens“ zu reden, als ob eine Mehrheitsmeinung etwas wissenschaftlich wahr werden lassen würde! Nein, man muss selbst denken! Ich persönlich beurteile Fachleute oder Wissenschaftler immer so: Kann derjenige, der eine bestimmte Ansicht vertritt, diese logisch und für jeden nachvollziehbar auf einfachste Grundannahmen (Axiome), die kein vernünftiger Mensch ablehnen würde, zurück führen? Wenn nein, dann sind diese Ansichten Quatsch! Wer sich in der Argumentation primär auf seine Autorität stützt oder sich in Phrasen verliert, ist von vornherein nicht ernst zu nehmen. Warum diese Haltung keineswegs arrogant ist, sehen wir weiter unten bei Platons Sklavenbeispiel. Noch ein weiteres persönliches Beispiel aus der Praxis: Mein Opa ist Diplom-Chemiker und hat Jahrzehnte lang im Bereich Textilchemikalien in der Entwicklung und weltweiten Kundenbetreuung sowie Anlageninstallation gearbeitet. Er hat mir gesagt, dass sie Probleme hatten, die Temperatur in einem Industriebackofen zu messen und exakt einzustellen, weil die Temperatur innerhalb eines hermetisch abgeriegelten und nach außen hin isolierten Backofens von Stelle zu Stelle um bis zu fünf Grad Celsius schwankte. Die genaue Temperatur im Backofen konnte also nicht festgestellt werden. Es gab Riesenprobleme, den Backofen auf die gewünschten +/- 1° zu bringen, weil schon allein die Messung kein verwertbares Ergebnis lieferte. Was ist die globale Durchschnittstemperatur im offenen, chaotischen System Erdatmosphäre? Unter den gegebenen Bedingungen kann man „globale Durchschnittstemperaturen“ unter keinen Umständen zuverlässig ermitteln. Man diskutiert über ein oder zwei Grad Erderwärmung, dabei kann man diese Temperaturschwankungen nicht einmal im Backofen messen. Mein Opa hält natürlich auch nichts von der offiziellen Klimatheorie, wofür ihn manche schon als „rechts“, oder „Ewiggestrigen“ bezeichnet haben. Aber klar, er ist kein Klimaexperte. Ich auch nicht und so gut wie alle Bürger unseres Landes auch nicht. Welches Recht nehmen sich dann aber die Klimagläubigen, insbesondere die Journalisten heraus, so vehement die Hypothese von der menschgemachten Erderwärmung zu vertreten? Bei der aktuellen anthropogenen Klimadebatte geht es aber auch gar nicht um das Klima, es geht um Emotionen und schlichtweg um groben Unfug, um aus logischer Perspektive betrachteten „schweren Schwachsinn“. Und Unfug kann jeder widerlegen, auch ohne Experte zu sein. Wir müssen lernen, die Spinner wieder Spinner zu nennen! Leider sind aber viele Bürger nicht so eingestellt, dass sie eben nur Dinge politisch befürworten oder akzeptieren, die sie auch selbst durch eigenes Denken nachvollziehen können. Es mangelt dem Einzelnen an Selbstbewusstsein, was sicher auch die staatliche Zwangseinheitserziehung mitbewirkt hat. Wenn so und so viele „Experten“ und Meinungsführer es sagen und etwas nur oft genug wiederholt wird, dann glauben die Menschen es einfach. Durch angestachelte Emotionen geht es dann soweit, dass es schon als unmoralisch gilt, nicht an den Klimawandel zu glauben. Nie heißt es, "Weißt du das denn nicht?", sondern immer nur vorwurfsvoll, "Glaubst du etwa nicht an den Klimawandel?!". Das ganze wird also zum Götzen erhoben; Religion möchte ich es gar nicht nennen. Das ist sehr schade, weil schon der Philosoph Platon mit seinem Sklavenbeispiel die Grundannahme seiner Philosophie bewiesen hat, dass grundsätzlich jedem Menschen die Fähigkeit eigenständig logisch zu denken, selbst ohne jedwede Bildung, angeboren, ja schon vor der Geburt gegeben ist. Platon hat einfach einen beliebigen Sklaven ausgewählt und ihn ein kompliziertes geometrisches Problem lösen lassen, was dieser auch geschafft hat. Beim Denken geht es also um das Wollen und nicht um das Können. Die Fähigkeit der Menschen zu denken, kann und muss nach Platon demnach auch nicht erlernt, sondern nur wachgerufen werden. Denken überhaupt kann jeder und anders denken als logisch ist ohnehin nicht möglich. Beliebig komplexe Probleme, können in einfachste Denkschritte zerlegt und auf einfachste Grundannahmen zurückgeführt werden, was genau die Aufgabe der exakten Wissenschaften ist. Folglich sind beliebig komplexe Probleme jedem Menschen zugänglich und können jedem Menschen zugänglich gemacht werden. Und wenn einen die Fülle der Themen überfordert, sollte man sich eben einfach raus halten, wenn man nichts zur Sache weiß. Leider läuft es aber meist nicht so. Das Gefährlichste im Leben ist Halbwissen und der kleine Mann, der Macht bekommt, erklärt mir mein Opa immer wieder, in Bezug auf den Kommunismus, den er schon einmal er- und überlebt hat und den wir ja heute – reden wir nicht drum herum – bei einer realer Staatsquote von 70 Prozent wieder haben. Der Zustand unserer Wissenschaften und dem, was in den etablierten Medien hauptsächlich veröffentlicht wird, ist darum als Teil der verbrannten Erde, die dieses menschenverachtende System hinterlässt, überhaupt gar kein Wunder. Man ekelt sich vor diesem System.
Quellen: Prof. Dr. Knut Löschke: Klima hängt nicht von CO2 ab – Zurück zur Vernunft in der Energiepolitik "FOCUS MONEY": Klimagate-Skandal um manipulierte Daten KE Research: Die Rettung vor den Klimarettern Prof. Dr. Gerhard Gerlich und Dr. Ralf Tscheuschner: Widerlegung des „Treibhauseffektes“ DIE WELT: Babysteuer soll den CO2-Ausstoß verringern Klimaschutzkampagne 10:10 sprengt im Werbefilm Kinder in die Luft, die kein CO2 einsparen 18. Oktober 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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