Gérard Bökenkamp

Jahrgang 1980, Historiker und Publizist.

ef investigativ

Haben Sie Informationen oder Dokumente für uns? Hier können Sie unserem Investigativ-Team eine Nachricht schreiben.

investigativ@ef-magazin.de

ef auf Facebook

Besuchen Sie uns auch auf Facebook:
facebook.com/efmagazin

Anzeige

Griechenland und Tschechien: Wo der böhmische Löwe sitzt, muss die attische Eule erst hin

von Gérard Bökenkamp

Vergleich zwischen zwei Ländern in der EU – Einmal mit Euro und einmal mit Krone

21. Juni 2011

Wenn man beurteilen will, ob die Proteste der Griechen gerechtfertig sind, ob die Einsparungen der griechischen Regierung zu weit gehen oder nicht weit genug gehen, wenn man wissen will, welche Perspektiven das kleine Land am Mittelmeer hat – dann muss man einen Maßstab dafür finden, was eigentlich „normal“ ist. Was sind die normalen Ausgaben und Leistungen eines Staates in dieser Position; welcher Lebenstandart entspricht der vorhandenen ökonomischen Basis?

Um diese Frage zu beantworten, braucht man einen Vergleichsmaßstab. Gesucht sind Länder, die man mit Griechenland vergleichen kann. Wahrscheinlich ist ein Vergleich zwischen Griechenland, China und den USA nicht angemessen. Man sollte wohl eher Staaten gleicher Größe für den Vergleich heranziehen. Lässt man das CIA-Worldfactbook die Staaten dieser Welt nach Größe sortieren, dann landet Griechenland auf Platz 76 zwischen Portugal und dem Tschad. Insgesamt liegen 36 Staaten dieser Welt zwischen 7 Millionen und 16 Millionen Einwohnern – also in einer Größenkategorie, in die man wohl Griechenland ohne zu viele Bauchschmerzen einordnen kann.

Nun stellt sich die Frage, ob man Griechenland unbedingt mit dem Tschad, Burundi oder Kuba vergleichen will. Es ist sicher nicht sinnvoll, Staaten der Dritten Welt und Länder mit einem kommunistischen System wie Kuba zum Vergleich heranzuziehen. Es ist wohl eher zweckmäßig, nicht nur die Größe der Bevölkerung, sondern noch andere Kriterien zu berücksichtigen, nämlich ein annähernd ähnliches Entwicklungsniveau. Das Einkommen pro Kopf ist sicher kein perfektes, aber doch nachvollziehbares Kriterium. Gesucht werden also Länder, die annähernd eine ähnliche Bevölkerungsgröße und ein annähernd gleiches Prokopfeinkommen aufweisen und am besten wie Griechenland in Europa liegen oder sogar Mitglieder der EU sind. Wenn man diese Volkswirtschaften miteinander vergleicht, stößt man vielleicht mit der Nase auf die Ursachen der griechischen Krise. Griechenland liegt nach Angaben des Factbook mit 29.600 Dollar pro Kopfeinkommen im Jahr 2010 zwischen Israel und Spanien auf Platz 47. Insgesamt werden 18 Staaten mit einem Prokopfeinkommen zwischen 25000 und 35000 US-Dollar angegeben. Legen wir nun die zwei Listen nebeneinander und suchen nach einem Land, das in Europa liegt, und dessen Bevölkerungsgröße und Entwicklungsniveau in etwa mit dem Griechenlands vergleichbar ist, dann stoßen wir auf einen geeigneten Vergleichskandidaten:  Die Tschechische Republik.

Tschechien kommt mit einer Bevölkerungsgröße von 10,19 Millionen Einwohnern auf ein  Prokopfeinkommen von 25,600 in US-Dollar. Dies im Vergleich zu Griechenland mit 10,7 Millionen Einwohnern und einem pro Kopfeinkommen von 29,600 Dollar. Die Tschechische Republik ist auch deshalb eine interessante Vergleichsgröße, weil sie zwar zur EU gehört, aber nicht zur Eurozone. In Tschechien wird nach wie vor mit der Krone bezahlt. Man könnte, bevor man sich die Zahlen beider Volkswirtschaften ansieht, einige Vorwegannahmen treffen, um zu überprüfen, ob diese Prognosen zutreffen oder nicht: Da Tschechien zum Ostblock gehörte, ein geringeres Prokopfeinkommen besitzt und nicht zur Eurozone gehört, wohingegen Griechenland schon lange Teil des Westens ist, dem Euroraum angehört und einen höheren Lebensstandard genießt, müsste man annehmen können, dass Griechenland auf einer solideren Wirtschaftsbasis steht als das postkommunistische Tschechien. Dies gerade auch im Hinblick auf die Argumentation, dass der Euro den Export erleichtert und die Annäherung zu den Volkswirtschaften in Westeuropa fördern würde. Schauen wir also anhand der Zahlen des Factbook, ob sich diese Annahmen bestätigt oder nicht:

Wie sieht es mit dem Handel aus: Laut Factbook exportierte die Tschechische Republik 2010 für 116 Milliarden US-Dollar und importierte für 109 Mrd. US-Dollar. Griechenland exportierte für 21 Milliarden US-Dollar und importierte für 44,9 Milliarden US-Dollar. Tschechien kommt also auf ein wesentlich größeres Handelsvolumen als Griechenland und einen leichten Exportüberschuss, Griechenland importiert hingegen wesentlich mehr als es exportiert. Es produziert also nicht genug Waren und Dienstleistungen, um sich die Importe leisten zu können. Der Euro hat ganz offensichtlich die Chance Griechenlands zu exportieren nicht verbessert, denn Tschechien hat immer noch seine Krone und steht, was seinen Handel angeht, viel besser da als das Euromitgliedsland Griechenland.

Noch drastischer ist der Unterschied zwischen beiden EU-Staaten bei den ausländischen Direktinvestitionen. Man könnte meinen, dass der Wechselkurs zwischen Euro und Krone eine zusätzliche Hürde für Direktinvestitionen in der tschechischen Republik darstellen würde. Man könnte auch annehmen, dass Griechenland eher Direktinvestitionen aus dem Ausland anzieht, weil diese ja in Euro getätigt werden können. Dem ist aber offensichtlich nicht so: Das Factbook weist für 2010 in Griechenland Direktinvestitionen aus dem Ausland von 48,1 Milliarden Dollar aus, für die tschechische Republik hingegen 130 Milliarden Dollar.  Das bei etwa gleicher Bevölkerungsgröße. Dies spiegelt sich auch wieder im Anteil der Investitionen an der Gesamtvolkswirtschaft: Während in Griechenland nur 14,8 Prozent des BIP in Investitionen fließen, sind es in Tschechien 22,5 Prozent. 

Die unterschiedliche Investitionsbereitschaft schlägt sich auch in der Zuwachsrate der industriellen Produktion wieder. Die tschechische Republik liegt international auf dem beeindruckenden Platz 7 in dieser Kategorie, Griechenland auf Platz 102. Das ist nicht an sich schlimm, denn auch erfolgreiche Industriestaaten wie die Niederlande liegen etwa auf diesem Niveau. Für ein Land, das aber vergleichsweise wenig Industrie besitzt und sich in einem Aufholprozess befinden sollte, sieht das freilich anders aus. Im Gegensatz zu Griechenland bewältigt Tschechien offensichtlich diesen Aufholprozess. Dass es sich bei der tschechischen Republik tatsächlich um eine Industrienation handelt, zeigt der Umstand, dass 38,3 Prozent des BIP von der Industrie erwirtschaftet werden, bei Griechenland sind es hingegen nur 17,6 Prozent. Mit 3 und 4 Prozent trägt die Landwirtschaft in Tschechien und Griechenland etwa gleich viel zum BIP bei. Während aber der Dienstleistungsanteil in Tschechien noch 58,3 Prozent beträgt, liegt er in Griechenland bei 78,5 Prozent.

Dieser hohe Dienstleistungsanteil in Griechenland wird offensichtlich im Wesentlichen durch Tourismus und Konsum finanziert. Dass der einheimische Konsum, der den hohen Dienstleistungsanteil trägt, im Wesentlichen durch Verschuldung finanziert wird, zeigt ein Blick auf das Niveau der Verschuldung Griechenlands im Vergleich zur Tschechischen Republik. Tschechiens Verschuldung betrug 2010 noch 40 Prozent des BIP, wohingegen Griechenlands Verschuldung stolze 144 Prozent des BIP betrug. Tschechien lag nach dem World Factbook damit auf Platz 72. Griechenland hingegen liegt mit seiner Verschuldung hinter Japan, der karibischen Inselgruppe St. Kitts und Nevis,  Libanon und  Simbabwe auf Platz fünf der im Verhältnis zu ihrer Gesamtwirtschaft verschuldeten Staaten dieser Welt, gefolgt mit größerem Abstand von Island und Jamaika. Griechenland führt also nicht nur in der Eurozone, sondern weltweit die Liste der am meist verschuldeten Staaten an. Es handelt sich also nicht um den normalen staatlichen Schlendrian, der auch bei der tschechischen Neuverschuldung erkennbar ist und dafür sorgt, dass fast in allen Staaten die Verschuldung aus dem Ruder läuft, sondern Griechenland nimmt auch im internationalen Vergleich eine herausragende Stellung ein.

Auf den ausufernden öffentlichen Dienst und die Erhöhung der Sozialleistungen in Griechenland seit dem Eurobeitritt wurde schon oft hingewiesen. Merkwürdiger Weise ist ein anderer Bereich der öffentlichen Ausgaben bisher kaum in den Fokus der Berichterstattung genommen worden: Die horrenden Rüstungsausgaben. Ein ökonomischer Zwerg leistet sich die Armee einer regionalen Großmacht. Dies wird gerade im Vergleich zur Tschechischen Republik deutlich.

Griechenland gibt 4,3 Prozent seiner wirtschaftlichen Gesamtleistung für das Militär aus und befindet sich damit weltweit auf dem 22. Platz, bei der Bevölkerung hingegen auf Platz 76.  Die Tschechische Republik gibt hingegen nur 1,46 Prozent für sein Militär aus und liegt dabei im internationalen Vergleich auf Platz 103, bei der Bevölkerung auf Platz 82. Obwohl beide Staaten etwa dieselbe Bevölkerungsgröße besitzen, hält Griechenland 134.000 Soldaten unter Waffen, im Vergleich zu Tschechiens 24.000 Mann starker Armee. Dieser Vergleich macht augenfällig, dass Griechenland sich einen weit überdimensionierten Militärhaushalt leistet und die Gesellschaft wesentlich militarisierter ist als die der Tschechischen Republik. Wenn der Rotstift an einer Stelle zuerst ansetzen sollte, dann wohl dort. Griechenland wird auch mit 25.000 Soldaten unter Waffen und ohne teure U-Boote noch ein sicheres Land sein.

Fassen wir also diese kurze Gegenüberstellung anhand der Zahlen des World Factbook zusammen: Tschechien exportiert mehr als es importiert, das Handelsvolumen ist beeindruckend, es zieht einen hohen Teil von Direktinvestitionen an und es verfügt über einen im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft starken industriellen Sektor mit wachsender Produktivität,  seine Gesamtverschuldung hält sich bislang noch in Grenzen. Griechenland importiert mehr als es exportiert, es finanziert die Importe mit Schulden, was es zu einem globalen Spitzenreiter staatlicher Verschuldung gemacht hat. Die Wirtschaft beruht im Wesentlichen auf dem Dienstleistungssektor, dem nur ein kleiner industrieller Sektor gegenübersteht. Diese Dienstleistungen werden vor allem durch Tourismus und öffentliche Ausgaben finanziert. Die Militärhausgaben sind für ein so ein kleines Land gigantisch.

Man muss dabei noch einmal feststellen: Beide Länder haben eine etwa gleich große Bevölkerungszahl, nämlich um die 10 Millionen Einwohner, und beide Länder liegen in der EU. Was beide Länder unterscheidet: Griechenland ist in der Eurozone und Tschechien nicht. Griechenland hat den Euro, Tschechien die Krone. Daraus kann man den Schluss ziehen, dass die tschechische Krone eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung nicht verhindert und Griechenlands Wettbewerbsfähigkeit sich durch den Euro ganz offensichtlich nicht verbessert hat. Dieser Vergleich ist nicht unfair, da Tschechien als früheres Ostblockland eher schlechtere Startbedingungen besaß. Der Vergleich fällt also eindeutig zugunsten der tschechischen Volkswirtschaft aus. Dennoch, trotz all dieser Rückstände der griechischen gegenüber der tschechischen Volkswirtschaft, sind das Einkommensniveau und das Niveau sozialer Leistungen und die Militärausgaben in Griechenland größer als in Tschechien. Nach menschlichem Ermessen und aller Wahrscheinlichkeit kann das nicht so bleiben:

Der durchschnittliche Lebensstandard eines Landes wird sich langfristig an seiner wirtschaftlichen Basis ausrichten. Um es überspitzt zu sagen: Bangladesh wird auf absehbare Zeit nicht das Lohn- und Einkommensniveau der Schweiz anpeilen können. Griechenland hat durch seine hohe Verschuldung einen Lebensstandard erreicht, der oberhalb seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit liegt. Der Vergleich zeigt, dass die Tschechische Republik ökonomisch besser aufgestellt ist als Griechenland. Also wird sich der durchschnittliche Lebensstandard und werden sich die öffentlichen Leistungen langfristig, ohne dauerhafte Transferzahlungen, nicht oberhalb des Einkommens- und Leistungsniveaus der Tschechischen Republik bewegen können – wahrscheinlich liegt ein für Griechenland nachhaltig tragfähiges Einkommens- und Leistungsniveau eher unterhalb des tschechischen. Der Weg dahin ist durch die aktuelle Rezession beschritten:

Eine Rezession folgt dem Platzen einer Blase und führt das Lohn- und Preisniveau wieder auf die Möglichkeiten der wirtschaftlichen Basis zurück. Die Rezession in Griechenland wird also wahrscheinlich solange anhalten, bis sich Löhne und Leistungen auf das tschechische Niveau oder darunter heruntergedreht haben und das wird ein sehr schmerzhafter und mit großen politischen Reibungen verbundener Prozess sein. Hinzu kommt, dass auch in Tschechien natürlich nicht alles Gold ist, was glänzt und die Neuverschuldung hoch ist. Also muss man wohl sagen, dass die mittelfristige Zukunftserwartung für Griechenland ein Einkommens- und Leistungsniveau unterhalb eines konsolidierten tschechischen Leistungsniveaus ist. Was die Aussichten mittelfristig nicht rosiger Macht. Die einzige Möglichkeit, Griechenland über diesem Niveau zu halten, wären dauerhafte Transferzahlungen, die den Griechen einen Lebensstandard oberhalb des heutigen Niveaus in der Tschechischen Republik sichern würden. Die Frage, die sich stellt, ist nicht nur, ob die übrigen Europäer dazu willens und in der Lage sind, sondern auch, ob das legitim wäre.

Warum sollte Griechenland Anspruch auf einen Lebensstandard und öffentliche Leistungen haben, die die Tschechen und andere europäische Länder nicht haben, obwohl beide Länder in der EU sind und Tschechien eine größere Wettbewerbsfähigkeit besitzt als Griechenland? Dauerhaft ist das nicht finanzierbar und würde nicht einmal dem Kriterium der „Verteilungsgerechtigkeit“ entsprechen. Schließlich gibt es andere Länder in Europa wie Tschechien, Polen, Rumänien oder Bulgarien, denen es schlechter geht als den Griechen. Griechenland gegenüber diesen Ländern zu bevorzugen, wäre alles andere als gerecht. Hätte sich Tschechien in den Euro hineingetrickst, hätte den Euro als Währung eingeführt, sich enorm verschuldet, den öffentlichen Dienst aufgebläht, die Militärausgaben nach oben geschraubt und seine Löhne und Sozialleistungen bis auf ein Niveau angehoben, auf dem das Land nicht mehr wettbewerbsfähig ist und sich damit in den Bankrott manövriert, dann hätte es jetzt Anspruch auf „Hilfe“. Die Belohnung von Fehlverhalten und die Bestrafung nachhaltiger Entwicklung sind weder ordnungspolitisch noch überhaupt zu rechtfertigen.

Was sich im Vergleich zwischen dem Euro-Land Griechenland und dem Kronen-Land Tschechische Republik ebenfalls als Chimäre erweist, ist die Behauptung, dass der Euro die Völker näher zusammenführe. Der Euro hat Deutsche und Griechen nicht zusammengeführt, sondern entfremdet. Obwohl auch das Verhältnis zwischen Deutschen und Tschechen historisch gesehen extreme Konflikte aufwies – man denke an die Nationalitätenkonflikte im Habsburger Reich und in der Tschechoslowakei, die Sudetenkrise, das Münchner Abkommen, die Vertreibungen – und der Lebensstandard in Tschechien nach wie vor noch unter dem von Griechenland liegt, fordert in Prag niemand Transferzahlungen von der Bundesrepublik, es gibt keine Massenproteste und keine Demonstrationen, in denen die EU-Fahne mit Hakenkreuzen kombiniert wird, wie bei den Demonstrationen in Athen. Während Griechenland vor dem politischen Kollaps steht, ist in der Tschechischen Republik alles ruhig, und dass obwohl auch Tschechien unter den Folgen der globalen Finanzkrise gelitten hat. Griechenland hatte gegenüber dem früheren Ostblockstaat Tschechien die bessere Ausgangslage, Tschechien ist heute wirtschaftlich und politisch stabiler. Zwei Länder in Europa: Zwei Währungen, zwei Volkswirtschaften, zwei unterschiedliche Entwicklungswege.

( Alle in diesem Beitrag verwendeten Zahlen beruhen auf dem CIA World Factbook)

Informationen: 

The World Factbook

Länderprofil Griechenland

Länderprofil Tschechische Republik

Die Tschechische Krone

Unterstützen Sie ef-online

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien.
Klicken Sie hier für Informationen zur Fördermitgliedschaft.

Testen Sie eigentümlich frei

Prominente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht.

Diesen Artikel teilen

Anzeigen

Kommentare


Der Kommentarbereich für diesen Artikel wurde geschlossen.

Anzeige