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US-Kandidatenwahlkampf: Riesenerfolg für Ron Paulvon Redaktion eigentümlich frei Fast gleichauf mit Siegerin bei Probeabstimmung in Iowa (ef-RG) Der langjährige US-Kongressabgeordnete und Präsidentschaftskandidat Ron Paul hat am vergangenen Samstag bei der traditionellen Probeabstimmung der Republikaner im Bundesstaat Iowa den zweiten Platz errungen. Er landete dabei nur knapp hinter der Siegerin und gebürtigen Iowain Michele Bachmann. Die Kongressabgeordnete aus Minnesota errang 4823 Stimmen und 28,55 Prozent. Paul erzielte 4671 Stimmen und 27,65 Prozent. Der Nächstplatzierte, der ehemalige Gouverneur von Minnesota Tim Pawlenty, erhielt nur 2293 Stimmen und 13,58 Prozent. Teilnehmen durften ausschließlich alle Einwohner des Bundesstaates Iowa über 18 Jahre. Bei der letzten Probeabstimmung vor vier Jahren hatte der für seine Prinzipienfestigkeit und seinen innen- wie außenpolitischen Nichtinterventionismus bekannte Texaner Paul nur 1305 Stimmen und 9,1 Prozent erzielt. In ersten Kommentaren zeigten sich Unterstützer Pauls mit dem Ausgang der Probeabstimmung sehr zufrieden. Publizist Lew Rockwell schrieb in seinem persönlichen Blog „Lew Rockwell’s Political Theatre“: „Dass Ron im kriegerisch-christlichen Iowa praktisch gleichauf mit Michele Bachmann auf dem ersten Platz liegt ist für ihn ein klarer Sieg.“ Daniel McAdams ergänzte im Lewrockwell.com-Blog: „Der Sieg Bachmanns bedeutet, dass die Medien nicht auf ihren Schadensbegrenzungstrick zurückfallen werden, den sie für den Fall eines Sieges Ron Pauls bereitgehalten hatten, nämlich zu behaupten, diese Abstimmung bedeute nichts. Also bedeutet sie etwas. Und dann bedeutet es auch etwas, dass Paul den Rest des traurigen Haufens dezimiert hat, die ihn in der Fernsehdebatte vor einigen Tagen noch verhöhnten.“ Pauls Sohn, Senator Rand Paul aus Kentucky, wies in einem Interview mit Fox News darauf hin, dass mit den beiden Erstplazierten zwei ausgewiesene „Tea-Party“-Kandidaten gewonnen haben, während der Rest der Kandidaten weit abgeschlagen liegt. Rick Perry, der Gouverneur von Texas, der gestern erst seine Kandidatur zum US-Präsidentenamt verkündete und nicht auf dem Abstimmungszettel stand, bekam 718 sogenannte „write in“-Stimmen und 4,25 Prozent und damit mehr als der von den Hauptmedien bisher als „Favorit“ bezeichnete Mitt Romney, der nicht nach Iowa gekommen war und nur 567 Stimmen und 3,36 Prozent erhielt. Beobachter vermuten, dass die US-Machtelite Perry als Kandidaten der Republikaner sehen wollen. 14. August 2011 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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