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Veranstaltungshinweis: Hans-Olaf Henkel testet die Chancen für eine neue Partei

von Redaktion eigentümlich frei

Alternative wird in Münster, Hamburg und Berlin diskutiert

(ef-AFL) Ehemals ein profilierter Befürworter des Euro, wird Hans-Olaf Henkel auf mehreren Großveranstaltungen darlegen, warum er heute sein früheres Engagement als seinen „größten professionellen Fehler“ ansieht und für eine alternative Europolitik plädiert. Dabei verurteilt er nicht nur die derzeitige Linie der Bundesregierung, sondern auch die mangelnde Bereitschaft (fast) der gesamten deutschen Elite, über Alternativen nachzudenken. Zwar würden inzwischen die meisten Ökonomen, Wirtschaftsredaktionen und Vertreter des Staates - neuerdings Bundespräsident und Bundestagspräsident vorneweg – auf die großen Gefahren für Geldwertstabilität, Verschuldung und Demokratie hinweisen, das Rütteln am Einheitseuro aber weiterhin mit einem Tabu belegen. Dabei, so Henkel, stellt sich gerade das Festhalten am Einheitseuro zunehmend als das Problem selbst dar. Den Zuhörerinnen und Zuhörern wird Henkel alternative Lösungen präsentieren. Er wird klarstellen, dass es kein einfaches Patentrezept mehr gibt, „um aus der verfahrenen Situation herauszukommen, in die uns die Politik hineinmanövriert hat“, aber auch, dass es Alternativen zur derzeitigen Politik gibt.

Sein Vorschlag gründet auf der Erkenntnis, dass die sogenannte „Eurokrise“ das Ergebnis dreier unbewältigter Probleme ist: die noch unbewältigte Finanzkrise, die übermäßige Verschuldung vieler Eurozonenländer und die Schwierigkeiten, die durch die Einheitswährung selbst entstanden sind. Die von der Politik behauptete „Alternativlosigkeit“ zum Einheitseuro verhindere die Suche nach Ursachen und damit bessere Lösungen. „Die möglichen Lösungen sind alle nicht einfach, aber es gibt sie! In jedem Fall ist ein Ende mit Schrecken einem Schrecken ohne Ende vorzuziehen“, so Henkel. Da zur Zeit sämtliche Parteien die zunehmend starke Kritik der Wissenschaft und die wachsenden Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ignorieren, richtet Henkel seine Hoffnungen auf eine neue Bürgerbewegung oder Partei.

Die Veranstaltungen finden am 22.10. in Münster (Congress Centrum), am 28.10. in Hamburg (Laeiszhalle - kl. Saal) und am 29.10. in Berlin (UdK) statt. Der Vorverkauf beginnt am 26.08.2011. Karten zum Preis von 15 Euro (zzgl. Gebühren) gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.deag.de und www.ticketmaster.de .

14. Oktober 2011

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