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Euro: Sie wissen nicht mehr weiterSparfüchsen droht der Monster-Haarschnitt Im Moment sehen wir den Untergang des Euro. Noch nicht als Währung durch Crash (das kommt auch bald), sondern als Gemeinschaftswährung. Ein Euro-„Rettungsgipfel“ jagt derzeit den nächsten. Diese stehlen nur den Politikern die Zeit, raus kommt nichts mehr. Am Sonntag, den 22.10.2011 war so einer. Rausgekommen ist nichts weiter als dass die Entscheidungen auf einem weiteren Gipfel am 26.10. (heute, wo dieser Artikel geschrieben wird) vertagt werden. Wahrscheinlich wird auch dann wieder nichts rauskommen, denn die Gegensätze sind einfach zu groß. Am 22.10 haben Merkel und Sarkozy den Berlusconi in die Zange genommen: Sein Italien sollte endlich mit dem Sparen beginnen und am 26.10 einen konkreten Ministerratsbeschluss herzeigen. Nicht nur zerfällt die Berlusconi-Regierung deswegen gerade, diese Sparbefehle führen jetzt in der italienischen Öffentlichkeit und den Medien zu einer nationalen Aufwallung gegen Deutschland, Frankreich und die EU. Da geht jetzt nichts mehr, denn die nationale Emotion versperrt jetzt jeden Weg zur Reform. Dabei ist Italien das momentane Hauptproblem, da eine massive Kapitalflucht aus Italien läuft. Daher möchte man auch diesen „Rettungsschirm“ EFSF auf bis zu 4 Billionen Euro hebeln, weiss aber nicht recht wie. Anheben kann man die nationalen Haftungen nicht mehr, das ist überall innenpolitisch unmöglich und wird auch von den Märkten nicht mehr geglaubt. Die Politiker sind daher ratlos und wissen nicht mehr weiter, aber sie streiten heftig. Frankreich: Banken oder Euro retten Nach Italien ist Frankreich das nächste Riesen-Problem: die Großbanken dort stehen kurz vor dem Untergang und müssen rekapitalisiert werden. Dexia ist schon kollabiert. Wenn der Staat das macht, kann er nicht gleichzeitig Euro-Retter sein und umgekehrt. Ein Verlust des französischen AAA würde den Euro gleich untergehen lassen, da einer der Hauptgaranten des EFSF dann ausfällt. Die Kapitalflucht aus französischen Staatsanleihen läuft auch schon. Vorbereitungen für das Euro-Ende Aus diversen Management-Etagen von Banken tönt es laut Insider-Informationen schon: Der Euro erlebt den November 2011 nicht mehr. Es wird auch dringend empfohlen, das Geld von der Bank abzuheben und Gold zu kaufen. Vorbereitungen für die Einführung neuer Währungen mit Währungsreformen werden schon gemacht, Details sickern heraus, so sollen etwa nur €1000 in die neuen Währungen umtauschbar sein, der Rest landet auf einem Sperrkonto. Ein echt grausamer Haircut bei den Sparern, aber auch ein Zeichen dafür, wie wenig realer Wert hinter den Schulden in Europa wirklich ist. Der Euro-Untergang Wenn Sie das lesen, ist es vielleicht schon passiert. Wenn die EU-Gipfel kein Ergebnis bringen, was zu erwarten ist, dürfte unmittelbar darauf die Panik-Flucht aus dem Euro losgehen und dieser crashen. Alle derzeitigen Euro-Stützungen versagen dann. Dieser Crash auf etwa die Hälfte oder mehr wird primär gegenüber US-Dollar, Schweizer Franken und besonders Gold stattfinden. Die Banken schließen dann, auf die gesperrten Konten werden die Währungsreformen gemacht. Gold Gold hat wieder $1700/oz überwunden, die Monster-Preisdrückung seit Ende September scheint derzeit zusammenzubrechen. Wenn der Euro crasht, dann gibt es kein Limit beim Goldpreis mehr. Gold und Silber werden wie Raketen hochschießen. Man sollte nicht vergessen: die Fluchtsummen sind gigantisch groß, wenn nur ein kleiner Teil in physisches Gold geht, reicht es schon. 29. Oktober 2011 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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