07. Juni 2013

Herr Professorin an der Uni Leipzig Neues aus dem Arbeiter-, Bauern-, Trans- und Intersexuellenparadies

Dem Umerziehungs-Gulag entkommen und an der falschen Bushaltestelle ausgestiegen

Ein kleiner Kreis geistig verwirrter Hardcore-Feministinnen (Männer: Untermenschen; Frauen: Herrengeschlecht) ist überglücklich, weil an der Uni Leipzig gemäß des gewünschten totalitären sprachlichen Geschlechtergleichschaltungs-Wahns, der gendertechnokratischen Ersatzbefriedigung für verhinderte Bananenstaatendiktator_innen, künftig auch männliche Habilitierte sich darüber freuen dürfen, als „Professorin“ angesprochen zu werden. Welche brillanten Köpfe es nun waren, die sich ermächtigt fühlten, den Ruf der Hochschule mit solchem Denkdung zu beschmutzen, ist dabei völlig uninteressant. Viel spannender ist die Frage, ob sie nun nüchtern oder im Vollsuff an der falschen Bushaltestelle ausstiegen, um sich auf ein Universitätsgelände zu verirren. Auch hier sollte man konsequent sein: Nicht „Der“ oder „Die“, sondern „Das Professor“. Alles andere wäre diskriminierend und hinsichtlich einer geschlechtsneutral endbereinigten Sprache sozialpsychologisch verheerend. Kinder sollten von Anfang an lernen, dass sie keine Individuen mit unterschiedlichen Merkmalen physischer und psychischer Natur sind, sondern Neutren, Verfügungsmasse geistesgestörter Ideologen. Über Geschlechterfragen entscheidet schließlich die Partei.

Zum Beispiel die Linkspartei, die aus ihrer Geschichte leider nicht das Geringste lernte und nun vorschlug, an Grundschulen Kinderköpfe mit noch mehr Orwellscher Verwirrungstaktik zu vergiften. Kranke Menschenexperimente scheinen ja wieder groß im Kommen zu sein. So wie damals, als die Weltwirtschaft den Gulli hinuntertrudelte und Eugeniker nebst anderen Radikalinskis Hochkonjunktur hatten. Kinder, so die sozialeugenischen Erben der Wall-Street-Protégés Trotzki und Lenin, sollten mehr über das Leben von „Lesben, Bisexuellen, Trans- und Intersexuellen erfahren“. Grundschüler, wohlgemerkt. Wo kämen wir im Kinderköpfe real deflorierenden und schändenden Sozialismus denn auch hin, würde jeder Staatsbürger im Laufe seines Lebens einfach selbständig und frei – mein Gott, frei! – entscheiden, ob er sich mit solchen Themen überhaupt beschäftigen oder wie er sich sexuell orientieren will. Kommt nicht in Frage. Das ist viel zu gefährlich, würde sich der bürgerlich-reaktionäre Nachwuchs doch später eh nur durchweg zu Homophobikern entwickeln, die auch sonst alles ablehnen, was die Errichtung des die blabladialektischen Widersprüche des Kapitalismus im revolutionären Endsieg ein für allemal auflösenden Arbeiter-, Bauern-, Trans- und Intersexuellenparadieses gewährleisten könnte!

Also ab mit den lieben Kleinen in den Umerziehungs-Gulag, der früher Grundschule hieß! Kinder, hört das Gestöhne! Jetzt bin ich verwirrt, denn wird eine solche Politik hierzulande nicht gemeinhin als „rechtsextremistisch“ eingestuft? Aber bleiben wir ernst und nennen wir den wahren Grund für solche Vorschläge ruhig beim Namen: Wer Macht über einen der elementarsten Triebe der Menschen hat, den Fortpflanzungs- beziehungsweise Sexualtrieb, und diesen nach seinen Wünschen gestalten kann, der hat Macht über die Gesellschaft. Denn um nichts anderes geht es dabei: Um die frühzeitige Lufthoheit über Kinderbetten. Meine ganz persönliche Meinung dazu: Wer meint, schon die Kleinsten auf diese Art geistig vergewaltigen zu müssen, gehört hinter Schloss und Riegel und vor allem nie wieder auf die Menschheit losgelassen.


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