07. Oktober 2013

Einwanderung Elendig ausgesperrt

Bekämpfung von Menschenhandel kann eingespart werden

Wieder hat der Versuch illegal in die EU zu gelangen mehr als 100 Todesopfer gekostet. Kein Wunder, denn Verbote produzieren Schwarzmärkte und diese produzieren hohe Profite bei geringer Dienstleistungsqualität. Immerhin will die Europäische Kommission die Tragödie zum Anlass nehmen und, wie die FAZ berichtet, „eine bessere Bekämpfung der Schmugglerbanden und eine Ausweitung legaler Einwanderungsmöglichkeiten nach Europa” fordern. Den Aufwand für eine bessere Bekämpfung des Menschenhandels kann sich die Kommission aber sparen, denn es reicht völlig aus die Einwanderungsmöglichkeiten zu verbessern. Alles andere erledigt sich dann von selbst. Wer legal einwandern kann, ist nicht auf illegale Dienstleister angewiesen. Im Übrigen sind die Schmugglerbanden nicht mehr für das Unglück verantwortlich, als diejenigen, die sich die Abschottung der europäischen Grenzen für die Menschen ausgedacht haben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Liberalen Instituts.


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