11. März 2014

PI-News und sein Publikum Der Pöbel will Hoeneß hängen sehen

Nicht nur beim linken Mob eitert grün und gelb der Neid

Dossierbild

Der antiislamischen Blog PI-News gilt aufgrund seiner zuweilen unterirdischen Leserkommentare als verrufen. Meldungen, die man woanders nicht findet, und manchmal auch unkonventionelle Kommentare vor allem eines Autors unter dem Pseudonym „Kewil“ sorgen jedoch immer wieder auch für Aufsehen. So wie heute dessen furioser Wut-Artikel unter dem Titel „Der Pöbel will Hoeneß hängen sehen“.

Kewil schreibt: „Der bundesdeutsche Pöbel würde Hoeneß am liebsten aufhängen und sein Hab und Gut unter sich verteilen, und weil das nicht geht, muss er in den Knast. In den beliebten asozialen Netzwerken des Internets, der Presse, bei Facebook und anderen Treffpunkten des Mobs findet sich kaum ein Verteidiger von Hoeneß. Das hängt, wie man den Kommentaren entnehmen kann, sicher auch mit dem weitverbreiteten Hass auf den FC Bayern zusammen, aber nicht nur! Bestimmend ist der Neid, der in Deutschland ausgeprägter ist als der Geschlechtstrieb, und in den die Linken diese Gesellschaft jahrzehntelang hineingetrieben haben. Grün und gelb eitert er auf den Fratzen der Schreier, die selber mehrheitlich ihr Leben lang überhaupt keine Steuern zahlen!“

Hoeneß, so Kewil, habe den Überblick verloren. „Und wer hier ebenfalls den Überblick verloren hat, ist der Staat, das Finanzamt selbst, und die perverse Politik. Alle Jahre änderte man die Gesetze, um Schlupflöcher zu schließen, das heißt, um dem Untertan möglichst alles wegzunehmen. Die Stichworte heißen hier Verlustabzug, Spekulationsfrist oder Abgeltungssteuer. Und kein Finanzbeamter, kein Steuerberater blickte mehr durch. Bei Hoeneß soll es sich um 50.000 Transaktionen auf 70.000 Blatt Papier handeln. Wäre er doch damit bluna zum Finanzamt gegangen! Die hätten ihn wieder heimgeschickt.“ Übrigens: „Bis in die 70er Jahre war Steuerhinterziehung ein Kavaliersdelikt. Völlig zurecht. Damals hätte man Hoeneß bewundert. Ein Staat mit Schlupflöchern ist auch ein guter, ein liberaler Staat. Er lässt seinen Bürgern großzügig etwas, schnüffelt nicht in jede Ecke, schaut nicht unter jedes Bett, nimmt nicht alles krumm. Leben und leben lassen. Und heute? Wir leben in einem bolschewistischen Überwachungsstaat. Man kann sich gegen den Moloch Staat, diesen Leviathan nicht mehr wehren. Alles will die Räuberbande wissen. Schon ein 500-Euroschein ist verdächtig, Kontakte mit dem Ausland ebenso. Jeder Cent muss offenliegen, dazu braucht man Identverfahren, IBAN, BIC, 70.000 Kontenabfragen, jedes Jahr steigend. EUdSSR-weit muss der gläserne Bürger her, die Grenzpolizei sucht keine Verbrecher mehr, sondern nur noch Bargeld, und internationaler Datenaustausch, Schnüffelei und Spionage beherrschen das Bild. Das Wort Privatbank ist inzwischen ein Witz. Und genau das will der linke Mob, die totale Überwachung und Ausraubung der Reichen!“

Was den linken Mob betrifft: Treffer! Aber was will der rechte Pöbel? Dazu muss Kewil nur in die Kommentarspalte unter seinen Artikel schauen. Hier ein paar Kostproben alleine aus den ersten zehn Kommentaren (von mehr als 200): „Nun, dann bin ich nach dieser schrägen Darstellung auch Pöbel.“ – „Da sind wir schon zu zweit!“ – „Dann bin ich auch Pöbel!“ – „Wenn einer Steuern hinterzieht, gehört der ab einer gewissen Summe in den Knast. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich den Hoeneß schon immer für eine Nullnummer mit kleinem Hirn und großer Klappe gehalten habe…“ – „Was soll das denn? Hoeneß ist ein asozialer Krimineller. Wer der Gesellschaft Geld vorenthält, der verhält sich asozial. Eine Haftstrafe von mindestens drei Jahren halte ich für absolutes Mindestmaß!“


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Guido Neumann

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