20. März 2014

Kryptowährungen DeutschlandCoin

Jetzt oder nie!

Markus Bohl leistet Pionierarbeit. Zwar gibt es schon einige Autoren, welche sich mit Kryptowährungen beschäftigen. Sie achten dabei aber eher auf technische Spezifikationen. Dies steht bei Bohl eher im Hintergrund. Ihm geht es schlicht darum, auf diesem neuen „Neuen Markt“ Geld zu verdienen. Mit Mehrwert für ef-Leser. Denn an dieser Stelle gibt er regelmäßig Hinweise auf Handelsstrategien und sein eigenes Anlageverhalten.

Die Kryptoszene in Deutschland ist sehr lebendig. Bei vielen Kryptowährungen wirken Deutsche an maßgeblicher Stelle mit. Interessanterweise aber meist nur als Zuarbeiter bei großen Projekten wie zum Beispiel Nxt oder eMunie. Projekte, die einen klar internationalen Fokus aufweisen. Es gibt aktuell nur eine spezifische deutsche Kryptowährung: die Deutsche eMark. Diese hat ihren Zenit aber bereits weit überschritten und leidet darunter, dass sie zu inflationär ausgelegt war. Sie befindet sich in Phase fünf des Altcoin-Lebenszyklus: Niedergang und Ende. Gleichzeitig tut sich etwas in anderen Ländern. Ich habe ja bereits über Auroracoin aus Island und die anderen „Ländercoins“ berichtet. Am Wochenende setzte sogar die Auroracoin-Kopie Spaincoin [SPA] zu einem (wenn auch nur kurzen) Höhenflug an. Sollte die Verteilung von Auroracoin in Island funktionieren ab nächster Woche (genannt Airdrop), könnte sich diese Coin dort zu einer Zweitwährung entwickeln. Wenn der Handel, Kneipen und Restaurants mitspielen, besteht zumindest die Möglichkeit, dass die Isländische Krone nach und nach im Bezahlprozess durch die Auroracoin verdrängt werden würde. Auf jeden Fall war das Zeitfenster noch niemals so günstig wie jetzt, eine spezifische Kryptowährung für Deutschland nach dem Muster von Auroracoin zu entwickeln. Namensvorschlag: DeutschlandCoin [D].

Dabei schlage ich folgende Spezifikationen vor:

1.6 Milliarden Coins, in Scrypt also als Litecoin-Klon.

Davon werden nach drei Monaten 800 Millionen an Bundesbürger verteilt (also 50 Prozent Premining). Jeder Bürger erhält zehn Stück in der ersten Runde (Airdrop Runde eins)

Nach drei Monaten erfolgt die nächste Runde mit 10 Stück je Bundesbürger (und so weiter, bis alle 800 Millionen Coins verteilt worden sind).

Es wird, wie bei Auroracoin, mehrere Runden geben, da natürlich nicht alle 80 Millionen Deutschen die Coins in der ersten Runde abrufen werden.

Die Verteilung ist logistisch eine große Herausforderung, aber hier könnte eventuell der elektronische Personalausweis oder schlicht die Ausweisnummer helfen. Der Prozess muss automatisiert sein und ich setzte darauf, dass es genug kluge Köpfe in der deutschen Kryptoszene gibt, die hier eine Lösung innerhalb von drei Monaten finden.

Das Projekt kann nur funktionieren, wenn sich große Teile der Deutschen Kryptogemeinde daran beteiligen. Insbesondere die Community der Deutschen eMark könnte eine Schlüsselrolle spielen. Gelingt es die DeutschlandCoin [D] gut zu starten, wird die Kryptogemeinde in Deutschland stark wachsen. Davon wird auch die Deutsche eMark profitieren, die einen zweiten Frühling erleben könnte. Wenn das Vorhaben mit der DeutschlandCoin [D] gelingt, besteht eine kleine Chance, dass wir von „unten“ langsam aber sicher eine Parallelwährung gegen den Euro etablieren. Ich gehe davon aus, dass der Euro (und die anderen Fiat-Währungen, ob Sie nun Dollar, Pfund oder Yen heißen), demnächst „platzen“ wird. Das Papiergeld wird auf seinen inneren Wert zurück fallen: Null. Neben Edelmetallen, könnte die DeutschlandCoin [D] eine entscheidende Rolle als zukünftige Währungsalternative spielen. Alle Beteiligten hätten dann entscheidend zu einem demokratischen Währungssystem beigetragen, ohne Einfluss der Zentralbanken und sonstiger Eliten.

Es wäre schön, wenn dieses Projekt verwirklicht werden könnte. Ich habe zur DeutschlandCoin [D] einen Diskussionsthread in Bitcointalk eingerichtet und würde mich über eine reichhaltige Beteiligung freuen:

Bitcointalk

Dieser Artikel erschien zuerst auf Altcoinspekulant.


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Markus Bohl

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