21. März 2014

„Bild“ dreht ab Kai Diekmann an den Eiern aufhängen?

Maßnahmen und Gegenmaßnahmen

Dossierbild

Ursprünglich wollte die „Bild“-Zeitung ihren Reporter vom Maidan, Vitali Klitschko, als neuen Kommandanten in der Ukraine installieren. Der teure Plan schlug fehl, irgendwie (vielleicht auch, weil man im Eifer des Gefechts vergaß, dem guten Mann zuvor einen Grundkurs in ukrainischer Landessprache zu spendieren). Nun will das Blatt Rache – aber rrrrichtig.

Unter der Überschrift „Bild hilft Merkel: 6 Dinge, die Russland wirklich weh tun“, lassen die Pussy Riots aus der Redaktion, die zwischen Sport, Sex und Klatsch noch jedes US-Bombardement in Serbien, Afghanistan, Irak und Libyen guthießen, heute ihre Phantasie mal so richtig Gassi gehen: Man müsste, so die feuchten Träume, den Russen unter anderem die Fußball WM 2018 wegnehmen und sie beim Eurovision-Songwettbewerb sperren. Die Politisierung von Sport und Musik kann ja gar nicht weit genug gehen: Wollt Ihr den totalen kalten Krieg?

Im Gegenzug plädiert eigentümlich frei dafür, „Bild“-Chef Kai Diekmann an den Eiern aufzuhängen. Einfach so, nur mal als Vorschlag.


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Dossier: Ukraine-Konflikt

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Autor

Torben Niehr

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