08. April 2014

EU-Wahl Unser Mann für Brüssel

McDoof auf neuem Betätigungsfeld

Den Namen David McAllister dürfte kaum ein Leser kennen. Ich erwähne ihn nur der Form halber. Der Mann, geboren 1971, hat Jura studiert, kam mit 20 Jahren zur CDU, machte in Niedersachsen Parteikarriere. Der übliche öde Politquark halt. Weil Christian Wulff 2010 Bundespräsident wurde, wurde auch der Mac was, nämlich Ministerpräsident von NDS. Die Landtagswahl von 2013 vergeigte die CDU, wenn auch nur knapp. Der Mac entschloss sich, es lieber mal mit Europa zu versuchen. Jetzt ist er CDU-Spitzenkandidat für die anstehende Europawahl. Und verteilt schon mal, als Kostprobe seines künftigen Wirkens als hochbezahlter EU-Dummschwätzer, vor schutzlosen Schülern eines niedersächsischen Internatsgymnasiums Phrasen wie diese: „Unsere Aufgabe ist es, die Begeisterung für Europa von Generation zu Generation weiterzugeben.“

Wenn solche Dreamboys für Brüssel gesetzt sind, können die AfD, Nigel Farage und andere überhaupt nichts falsch machen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Achse des Guten.


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