09. April 2014

Tugendterror Nazikeulen zu Wattebäuschen!

Akif, Thilo und Henryk machen den Mainstream nervös

Dossierbild

Es sieht nicht gut aus. Deutschland dreht am Gender-Rad, ist völlig von Sinnen, der neue Tugendterror tyrannisiert die Andersdenkenden, die letzten Tage Europas sind längst eingeläutet und Widerstand ist zwecklos.

Oder doch nicht?

Drei Autoren haben dem verlinkten System den Kampf angesagt. Sie heißen Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder und Akif Pirinçci und ihre virtuosen Waffen sind die Worte. Dass sie als Freigeister nicht für parteipolitische Scheingefechte verwendet werden wollen, ist verständlich. Dennoch sind sie als Wiederhersteller der Wahrheit für die Gegenöffentlichkeit wertvoll.

Jeder steht für sich und ist in seiner Art unverwechselbar. Thilo treibt es taschenrechnerisch und trocken, Henryk mehr auf süffisanter Weise, mit einem verschmitzten Lächeln in der Schreibhand und Akif als Presslufthammer mit offenem Hosenstall. Gemeinsam aber sind sie stark und unüberlesbar.

Alle drei haben noch weitere Vorteile – sie sind finanziell unabhängig und können sich notfalls gute Anwälte leisten. Außerdem ist Henryk ein Jude, Akif ein Türke und Thilo ein Versehrter, was den linken Hetzern den Wind aus den grün-rot-bestickten Segeln nimmt und ihre Nazikeulen in harmlose Wattebäusche verwandelt.

Die Themen der drei Autoren und ihr individueller Schreibstil sind flächendenkend und sorgen als literarisch-fachlich grundierter Großangriff auf den Mainstream für eine gehörige Portion Nervosität.

Der Gegner ist erwacht und zuckt, spuckt, zetert und zensiert. Seine medialen „Blog-Warte“ sorgen dafür, dass die Schriften nicht all zu breit unter das Gehirn gewaschene Volk gestreut werden können, sondern bei den „üblichen Verdächtigen“ hängen bleiben und wenn das nicht helfen sollte, werden mit Sicherheit noch die Kettenhunde der Haus- und Hof-Antifa losgelassen.

Ganz besonders bei Sarrazin und Pirinçci wird deutlich, dass das verlinkte Lager –mit der Realität konfrontiert – blind um sich schlägt. Kaum einer der Kritiker scheint in der Lage zu sein, die Bücher, die er verfluchen muss, vorher zu lesen. Man bekommt das Gefühl, die überforderten Journalisten würden das geschriebene Wort als einen ekelerregenden, ja giftigen Fremdkörper, der ihre Daseinsberechtigung in Frage stellt, mit einer elitären Fliegenklatsche abwehren wollen, bevor er ihren Verstand erreicht.

Immunschwäche nennt man so etwas.

Aber bewirken die Bücher dieser Autoren wirklich etwas, oder dienen sie mehr der Selbstbefriedigung ihresgleichen („der hat ja sowas von Recht!“)? Unversöhnlich stehen sich „die da oben“ und „die da unten“ weiterhin gegenüber. Und ist es schwer, mit zu Papier verarbeitetem Holz die Festungen der Meinungs- und Denklenker zu durchbrechen. Die linke Sichtweise des Gut-Mensch-Deutschlands ist zu Beton erstarrt, zu sehr profitieren ihre Protagonisten von den Pfründen, als dass sie sich selber hinterfragen würden. Und da kein Mensch freiwillig zugeben würde, dass er sich irrt, wenn dieser Zustand zu halten ist und ihm Wohlstand und Bequemlichkeit garantiert, werden ihn auch noch so viele Bücher der Aufklärer nicht vom Gegenteil überzeugen.

So werden die Autoren vorausschauend medial hingerichtet und wenn die Herrschaften dürften, wie sie wollten, würden sie auch deren Bücher verbrennen.

Vielleicht ginge dann aber auch ein Ruck durch die Gesellschaft.

Nein, kein Rechtsruck.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Journalistenwatch.


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