12. Mai 2014

Cannabis Freiwillige Selbstkontrolle

Die Suchtgefahr wird überschätzt

Fragt man Cannabis-Konsumenten nach ihrer Meinung zur Legalisierung der Droge, dürfte nicht weiter verwundern, dass diese aus reinem Eigeninteresse für einen freien Markt sind. Tatsächlich sind vor allem Nichtkonsumenten für ein Verbot, wohl aus Angst der Droge selbst zu verfallen und aus paternalistischen Motiven.

Die Ökonomen Ali Palali und Jan von Ours haben in einer Studie („Is cannabis use really so harmful?“) aber auch Befragungen unter ehemaligen Cannabis-Konsumenten ausgewertet und festgestellt, dass diese, trotzdem sie aus eigenem Antrieb ihre Abstinenz erreichen mussten, noch immer eine höhere Präferenz für eine Legalisierung haben, als Menschen, die Cannabis nie an sich heran ließen. Die beiden Wissenschaftler leiten daraus nicht unberechtigt ab, dass die Suchtgefahr von Cannabis von vielen Leuten überschätzt wird, wenn selbst ehemalige Konsumenten mehrheitlich darauf verzichten, dass der Staat sie durch Verbote vor sich selbst schützt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Liberalen Instituts.


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