18. Juni 2014

Bildungssystem Hänschen dämmt den Schuhkarton

Bewährte Kader indoktrinieren die Jüngsten

Dossierbild

Nachhaltig erfolgreiches Brainwashing muss ganz früh beginnen. Am besten schon in der Kita. Spätestens in der Grundschule. Haben Kinder bereits ein Alter erreicht, in dem sie die eine oder andere schädliche Information aufschnappen – zum Beispiel über die möglicherweise denn doch nicht so tolle Sinnhaftigkeit von erneuerbaren Energien oder über das von den Weltzerstörern angefeindete Wärmedämmen -, dann kann es bereits zu spät sein! Also: Grundschullehrer_Innen, nicht Gymnasialpauker_Innen oder gar Uniprofessor_Innen bilden das gusseiserne Rückgrat der ökogerechten Indoktrinierung. Was Grünhänschen nicht lernt, geht Hans womöglich am Arsch vorbei.

Deshalb „befasst sich die Grundschule Ihlienworth grundsätzlich mit den Themen ‚Klimaschutz’ und ‚Nachhaltige Entwicklung’“, wie ein Lokalblatt jubelt. Deren Schüler nehmen am Wettbewerb „Klimaforscher an Schulen“ teil, der unter anderen von der Niedersächsischen Landesschulbehörde ausgeschrieben wurde. Sie bauen sich ihr „Traumhaus aus Schuhkartons“. Lernen, wie diese Häuschen mit Watte und Styropor energiegedämmt werden und wie hoch die Energieersparnis nach der Dämmung war, verglichen mit ungedämmten Kartonhäuschen. „Die Schule nimmt mit diesem Projekt an dem jährlich als Klimaschutzinitiative stattfindenden Wettbewerb teil“, teilt die Zeitung mit. Dass an den Kartons natürlich ein Solarmodul kleben muss und dass der Energieverbrauch des für später angeträumten eigenen Hauses auch und vor allem durch „Windenergie sichergestellt“ wird, versteht sich im Lehrplan von selbst. Ebenso, dass keinerlei hässliche, leider inzwischen verfügbare Informationen an die Schüler durchsickern. Etwa solche, dass Dämmmaßnahmen an fast allen existierenden Häusern absoluter Blödsinn sind, ökonomisch wie ökologisch.

Initiiert und begleitet wird das Projekt von der robust rotgrün durchsetzen Landesschulbehörde. Aber natürlich auch von den unmittelbaren Profiteuren des ökoindustriellen Komplexes. Mit von der Party ist etwa die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, deren Mitglieder sich mit der Aufstellung von Solarpanels und dem ebenfalls von Verbrauchern und Steuerzahlern subventionierten Wärmedämmwahn seit Jahren eine goldene Nase verdienen.

Dass es so bleibt, garantieren bewährte Kader. Schauen Sie sich mal ein paar Lehrkräfte von so einer „Umweltschule“ an. Wo Sie die nächste Privatschule finden, müssen Sie selber googeln.

Link

http://www.gs-sietland.de/schulteam/

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Achse des Guten.


Artikel bewerten

Artikel teilen

Facebook Icon Twitter Icon VZ Icon del.icio.us Logo Reddit Logo

Anzeigen

Kommentare

Die Kommentarfunktion (lesen und schreiben) steht exklusiv Abonnenten der Zeitschrift „eigentümlich frei“ zur Verfügung.

Wenn Sie Abonnent sind und bereits ein Benutzerkonto haben, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, nutzen Sie bitte das Registrierungsformular für Abonnenten.

Mit einem ef-Abonnement erhalten Sie zehn Mal im Jahr eine Zeitschrift (print und/oder elektronisch), die anders ist als andere. Dazu können Sie dann auch viele andere exklusive Inhalte lesen und kommentieren.

drucken

Dossier: Bildung

Mehr von Wolfgang Röhl

Über Wolfgang Röhl

Anzeige

ef-Einkaufspartner

Unterstützen Sie ef-online, indem Sie Ihren Amazon-Einkauf durch einen Klick auf diesen Linkstarten, oder auf ein Angebot in der unteren Box. Das kostet Sie nichts zusätzlich und hilft uns beim weiteren Ausbau des Angebots.

Anzeige