04. August 2014

USA Bills gestohlenes Gepäck

Eine sachkundige amerikanische Wahlempfehlung

Dossierbild

NSAmerika ist der Kern eines totalitären Imperiums, die größte Bedrohung der  Völker einschließlich des amerikanischen. Seine Möglichkeiten und Absichten  überragen sämtliche sozialistischen Geheimdienst-Vorläufer tausendfach. Die  kriminelle US-Regierung lässt illegal erhoben Daten waschen, um sie gerichtsfest zu machen. Danach wird zum Beispiel die Tea Party landesweit  systematisch von Finanzämtern drangsaliert. Verglichen mit den  Gründervätern und ihrem Horror vor dem Terror einer Massenherrschaft ist aus den USA das andere, dreckige Ende einer ehrwürdigen Entwicklung geworden.

Ein 70-jähriger NSA-Direktor bis 2001, der Whistleblower Bill Binney,  schlägt vor, bei Wahlen prinzipiell gegen die Amtsinhaber zu stimmen: Am besten wäre es, wir wählten jemanden aus dem Telefonbuch. Der könnte  vermutlich einen Haushalt aufstellen und wäre ehrlich – das wäre in jedem  Fall besser als die jetzigen Politiker, erklärt er im Sitzungssaal der grünen Heinrich-Böll-Stiftung nach seinem Auftritt im Bundestag, für den SPD und Union beschlossen hatten, es dürften keine Ton- und Bildaufnahmen gemacht  werden.  Das Gros der Journalisten beschäftigte sich dort ohnehin gerade mit dem  Mindestlohn an diesem Tag, an dem auch im ehemaligen US-Geheimdienst BND ein deutscher Doppelagent der amerikanischen Siegermacht enttarnt  wurde. Für 25.000 Euro hatte er 218 Dokumente an die CIA verkauft.  Thomas Drake, ein wie Binney auftretender früherer NSA-Agent, nennt den BND einen verfassungswidrig arbeitenden Wurmfortsatz amerikanischer  Dienste.

Seine Hotelreservierung in Berlin war nach seiner Zeugenvernehmung  plötzlich gelöscht, und Binneys Gepäck war verschwunden. Der von Agenten in Berlin verfolgte Julian Assange hatte im September 2013 Strafanzeige beim Generalbundesanwalt gestellt – die seitdem bearbeitet wird.


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