29. August 2014

Angela Merkel Regieren vom Erbe des Erzfeindes

Der Wiesel-Kanzlerin zum 60.

Merkel löst Probleme, die ohne Probleme zu lösen sind. Tired and emotional (müde und emotional), wie die Engländer das Gebaren alkoholisierter Politiker straffrei beschreiben, war ihr SPD-Vorgänger Schröder am Wahlabend ausgerastet. Aber Putins Mann mit den gerichtsfest ungefärbten Haaren hatte mit seiner Agenda zwanzig-zehn nach dem Wirtschaftspolitischen Forderungskatalog für die ersten 100 Tage der Regierung, den die Bertelsmann-Stiftung verfasst hatte, etwas Schwieriges immerhin so weit gelöst, dass Merkel vom Ertrag seither bestens leben kann, wie einst Bush sen. und Clinton vom Erbe des Erzfeinds Ronald Reagan. Etwas außenpolitisches Aussitz- und Kungel-Geschick als Bonusmaterial, und das ungestörte Stimmvieh jubelt verhalten, aber zahlreich.

Was es zu verstehen glaubt, ist Merkels Wiesel-Eier-Sprache. Wiesel können keine Eier legen, aber mit extrem spitzen Zähnen in der Schale eines scheinbar makellos hinterlassenen, normal aussehenden Eis zwei winzige Löcher verursachen, durch die sie den gesamten Inhalt rückstandslos absaugen.


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