25. November 2014

Linke Vielen Dank!

Frankfurter Polizei lädt zur Zerstörung der EZB ein

Bekanntlich bin ich ja ein Kritiker der Europäischen Zentralbank. Aber allmählich hat man ja das Gefühl, man sollte sie verteidigen – vor der Linken und der Frankfurter Polizei: Die Linke also ruft zu einer Demonstration gegen die zerstörerische Politik der EZB auf.

Nun ist die Politik der EZB ja sehr einseitig darauf ausgerichtet, die Schuldenpolitik der Südländer und ihre weitere Staatsverschwendung zu finanzieren. Wenn schon nicht von nordeuropäischen Sparern, Arbeitnehmern und Steuerzahlern, so hat sie doch wenigstens Unterstützung von der Linken verdient. Aber Undankbarkeit ist der Welten Lohn. Und wer solcherart „links“ an der Realität vorbei demonstriert, hat ja sein Hirn ohnehin schon abgegeben, und hier kann man sachlich nicht mehr argumentieren. Demos sind halt längst eine Art linker Lebensstil; so inhaltsleer wie intellektuell bräsig. Irgendwie dagegen halt.

Ich habe mich auch mehrfach über die Sicherheitsmaßnahmen rund um die EZB mokiert. Zu Unrecht. Ich habe nicht berücksichtigt, dass für die Sicherheit der EZB die Frankfurter Polizei zuständig ist. Was macht die Frankfurter Polizei? Sie sucht den „Schulterschluss“ mit den Demonstranten.

Superidee. Die haben daraufhin das EZB-Gelände gestürmt.

Sie glauben es nicht? Im Vorfeld hatte der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill erklärt, die Polizei lege Wert darauf, friedliche Demonstrationen zu ermöglichen und „im besten Fall einen Schulterschluss mit den Aktivisten hinzubekommen“.

Super. Das Ergebnis – siehe oben. Die Linke hat diese Einladung zur Gewalt gerne angenommen. Dabei wurde der Haupteingang der EZB nach Presseberichten nur durch ein paar Dutzend Beamte gesichert. Aus dem „Schulterschluss“ wurde eine Einladung, Gewalt auszuüben.

Das hat nicht mal die EZB verdient. Sie hat ihr Gebäude zu Recht vielfach gesichert, denn die Frankfurter Polizei sucht den Schulterschluss mit Verbrechern, die auf Zerstörung, Terror und Randale aus sind.  Man stelle sich übrigens vor, ein paar Hooligans würden demonstrieren und die Polizei suchte da den „Schulterschluss“.

Das ist undenkbar.

Mit Rechten lassen wir uns nicht ein. Zu Recht.

Linke dagegen kriegen eine Einladung von der Polizei, gewalttätig zu werden, vielen Dank Herr Polizeipräsident.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


Artikel bewerten

Artikel teilen

Facebook Icon Twitter Icon VZ Icon del.icio.us Logo Reddit Logo

Anzeigen

Kommentare

Die Kommentarfunktion (lesen und schreiben) steht exklusiv Abonnenten der Zeitschrift „eigentümlich frei“ zur Verfügung.

Wenn Sie Abonnent sind und bereits ein Benutzerkonto haben, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, nutzen Sie bitte das Registrierungsformular für Abonnenten.

Mit einem ef-Abonnement erhalten Sie zehn Mal im Jahr eine Zeitschrift (print und/oder elektronisch), die anders ist als andere. Dazu können Sie dann auch viele andere exklusive Inhalte lesen und kommentieren.

drucken

Mehr von Roland Tichy

Über Roland Tichy

Anzeige

ef-Einkaufspartner

Unterstützen Sie ef-online, indem Sie Ihren Amazon-Einkauf durch einen Klick auf diesen Linkstarten, oder auf ein Angebot in der unteren Box. Das kostet Sie nichts zusätzlich und hilft uns beim weiteren Ausbau des Angebots.

Anzeige