25. November 2014

Marktkommentar Erste Kaufsignale bei Goldminenaktien

Die Zeichen für ein Ende der Edelmetallbaisse mehren sich

Börsianer sind schon ein sonderbares Volk. Jedenfalls sorgen sie dafür, dass an den Finanzmärkten eine der Grundregeln des Wirtschaftens keine Gültigkeit hat: Normalerweise führen steigende Preise zu einer geringeren Nachfrage und fallende Preise zu einer höheren Nachfrage. Nicht so an der Börse. Dort verhält es sich genau umgekehrt. Je länger ein Aufwärtstrend anhält, desto mehr Interesse zieht der entsprechende Markt auf sich. Und je länger und stärker es nach unten geht, desto mehr Börsianer ziehen sich frustriert von diesem Markt zurück.

Dabei wissen doch alle Anleger ganz genau, dass jede Hausse und jede Baisse irgendwann zu Ende geht. Dennoch schaffen es die meisten von ihnen nicht, nach einem Crash oder einer ausgedehnten Baissephase einzusteigen. Wird sich das jemals ändern? Natürlich nicht. Jedenfalls nicht, solange Menschen Menschen sind. Dennoch schaffen es natürlich einige Anleger, über diesen Schatten zu springen und dann zu kaufen, wenn die Kanonen donnern oder – wie es nicht weniger martialisch an der Wall Street heißt – Blut durch die Straßen fließt.

Starker Ausverkauf spricht für Ende der Baisse bei Goldminenaktien

Eine solche Gelegenheit bietet sich Ihnen jetzt bei den Edelmetallaktien. Gemessen am Gold Bugs Index haben sie in den vergangenen drei Jahren rund drei Viertel ihres Wertes eingebüßt. Entsprechend groß ist der Frust der Anleger – und die Angst vor weiteren Kursverlusten.

Nicht so bei uns, denn die Zeichen für ein Ende dieser Baisse mehren sich.

Wenn unsere Grundannahme stimmt, dass die Edelmetallbaisse der vergangenen drei Jahre mit dem von großer Panik geprägten Ausverkauf der letzten Wochen zu Ende gegangen ist, dann stehen Ihnen bei den Minen spektakuläre Kursgewinne bevor.

Lassen Sie sich diese Jahrhundert-Chance nicht entgehen

Lassen Sie sich die außergewöhnlichen Chancen, die der Edelmetallsektor derzeit bietet, nicht entgehen. Baissen dieser Größenordnung gab es auch in der Vergangenheit, und sie waren stets exzellente Kaufgelegenheiten. Beispielsweise stieg der Goldpreis nach einer 48-Prozent-Korrektur Mitte der 70er Jahre von 100 Dollar pro Unze auf in der Spitze 850 Dollar. Und bei den Goldminenaktien fielen die Gewinne sogar noch sehr viel höher aus.

Das wird wohl auch dieses Mal nicht anders sein, zumal die nahezu weltweit völlig unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik, die ohne Wenn und Aber für Gold spricht, weiter fortgesetzt wird. Ein Umdenken ist nicht erkennbar, im Gegenteil.

Die ersten Ratten verlassen das Schiff

Allerdings bereiten sich die ersten Ratten bereits auf das Verlassen des Schiffes vor. So hat der Präsident der japanischen Zentralbank, Haruhiko Kuroda, also einer der Hohepriester des Gelddruckmaschinenkults, bereits erste Vorkehrungen für den Kater nach der von ihm geldpolitisch ermöglichten Staatsschuldenorgie Japans getroffen. In aller Deutlichkeit reichte er für den von uns als unausweichlich angesehenen Fall einer Vertrauenskrise in Japan den Schwarzen Peter an die Regierung weiter. Sie, und nur sie trage die Verantwortung. Sich selbst und seine Zentralbankkollegen sprach Japans mächtigster Zentralbankbürokrat hingegen von jeder Verantwortung frei – wie könnte es auch anders sein!

Setzen Sie jetzt auf solide Gold- und Silberminen, um böse Überraschungen zu vermeiden

Kuroda ist ein kluger Mann. Er sorgt jetzt für das absehbare Ende der weltweiten Schuldenorgie vor. Ob er auch Gold und Goldminenaktien kauft, wissen wir natürlich nicht.

Weitere Analysen und Anlagehinweise finden Sie in Claus Vogts Börsenbrief Krisensicher Investieren.


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