13. Januar 2015

Marktkommentar Startschuss für atemberaubende Gewinne

Goldpreis in Euro gibt klares Haussesignal

Dossierbild

Jetzt ist es tatsächlich passiert: Der Goldpreis in Euro hat seine 15-monatige Bodenformation mit einem dynamischen Ausbruch nach oben abgeschlossen. Damit hat das „verheißungsvolle Bild“, von dem ich in diesem Zusammenhang vor kurzem geschrieben habe, gehalten, was es versprochen hat.

Bereits im Jahr 2014 ist der Goldpreis in Euro um mehr als zehn Prozent gestiegen. Jetzt wurde durch den Ausbruch aus einer mächtigen und wohlgeformten Bodenformation aus charttechnischer Sicht der Beginn einer neuen zyklischen Hausse signalisiert. Die Botschaft ist klar und deutlich: Die zyklische Baisse, die 2011 begonnen hat, ist vorüber, die Hausse hat begonnen!

Teil 2 der langfristigen Hausse hat begonnen

Ich habe immer wieder betont, dass es sich bei der Baisse der vergangenen drei Jahre im großen Bild lediglich um eine Korrektur innerhalb eines intakten langfristigen Aufwärtstrends handelt. Warum? Weil – aller anders lautenden Propaganda zum Trotz – die globale Staatsschuldenorgie in den vergangenen Jahren ungebremst fortgeführt wurde und auch in Zukunft fortgesetzt werden wird. Weil der ebenfalls weltweite hemmungslose Einsatz der Gelddruckmaschine immer irrsinnigere Formen angenommen hat. Und weil sich die sogenannte geld- und wirtschaftspolitische Elite fest dazu entschlossen zeigt, diesen Weg konsequent fortzusetzen – obwohl inzwischen eigentlich jeder weiß, dass er in den Staatsbankrott und den Ruin des Weltwährungssystems führt.

Das große Bild und der langfristige Aufwärtstrend sind also klar. Dennoch war die Baisse der vergangenen drei Jahre für die meisten Anleger eine sehr harte Prüfung, teilweise auch eine zu harte Prüfung. Das machen die seit vielen Monaten auf einem extrem depressiven Niveau verharrenden Stimmungsindikatoren deutlich. Sie bezeugen, dass die Anlageklasse Gold inzwischen wieder fast so unpopulär geworden ist wie am Beginn der langfristigen Goldhausse vor vielen Jahren. Da ist es nicht verwunderlich, dass kaum jemand mitbekommen hat, dass Gold in Euro im letzten Jahr zwölf Prozent Plus gemacht hat, während der hochgejubelte DAX lediglich plus 2,5 Prozent aufs Parkett legte.

Der Stoff, aus dem Goldhaussen gemacht sind

Das ist der Stoff, aus dem spektakuläre Haussen gemacht sind:

• ein langfristiger Aufwärtstrend;

• eine zwar kräftige, aber im großen Bild doch relativ harmlose zyklische Korrektur;

• die dennoch zu einem extrem einseitigen Stimmungsbild führt;

• ein Goldpreis, der sich in der Nähe der durchschnittlichen Förderkosten befindet;

• und schließlich fundamentale Rahmenbedingungen, die ohne Wenn und Aber bullish sind, aber ignoriert und schöngeredet werden.

Je länger und stärker ein Markt seine fundamentalen, das heißt langfristig den Preis bestimmenden Einflussgrößen ignoriert, desto stärker fällt der anschließende Anpassungsprozess aus, in dessen Verlauf die Diskrepanzen beseitigt werden. Allein aus diesem Grund rechne ich damit, dass der zweite Teil der langfristigen Goldhausse, in deren Frühphase Sie sich befinden, sehr spektakulär ausfallen wird.

Lassen Sie sich die atemberaubenden Kursgewinne der Goldminenaktien nicht entgehen

Ich rechne in den kommenden Monaten und Jahren mit einem sehr deutlichen Anstieg des Goldpreises. Trotz der sich abzeichnenden Kurssteigerungen dient Gold in erster Linie aber dem Vermögenserhalt. Darüber hinaus können Sie mit Goldminenaktien in Haussezeiten geradezu atemberaubende Gewinne machen.

Wenn meine Annahme stimmt, dass wir uns in der Frühphase einer Goldhausse befinden, dann können Sie in den kommenden Monaten und Jahren sehr viel Geld mit Goldminenaktien verdienen. Während der Goldhausse von 2008 bis 2011 stieg der US-Goldminenindex „Gold Bugs“ von 150 Punkten auf 640 Punkte. Und während der Hausse von Ende 2000 bis Anfang 2008 von 35 Punkten auf 500.

Weitere Analysen und Anlagehinweise finden Sie in Claus Vogts Börsenbrief Krisensicher Investieren.

Fanden Sie diesen Artikel interessant?

Dann werfen Sie einmal einen Blick in die aktuelle eigentümlich frei 149. In ef 149 spricht der Fondsmanager Ronald-Peter Stöferle über erfolgreiche Strategien der „Austrians“. Jörg Guido Hülsmann veranschaulicht den permanenten Schuldenschnitt und Bruno Bandulet analysiert den Machtkampf in der EZB und dessen Auswirkungen auf den Goldpreis. Daneben erwarten Sie viele weitere tiefgründige Analysen, hintergründige Recherchen, knackige Meinungen und kenntnisreiche Empfehlungen, die Sie andernorts vergeblich suchen werden.

Als ef-Abonnent profitieren Sie zusätzlich vom erweiterten Online-Angebot, können das Heft auch digital lesen, erhalten Zugang zu neuen und älteren Ausgaben im Archiv und können Online-Artikel im Leserkreis kommentieren.

Einzelhefte und Abonnements finden Sie hier:

eigentümlich frei bestellen


Artikel bewerten

Artikel teilen

Facebook Icon Twitter Icon VZ Icon del.icio.us Logo Reddit Logo

Anzeigen

Kommentare

Die Kommentarfunktion (lesen und schreiben) steht exklusiv Abonnenten der Zeitschrift „eigentümlich frei“ zur Verfügung.

Wenn Sie Abonnent sind und bereits ein Benutzerkonto haben, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, nutzen Sie bitte das Registrierungsformular für Abonnenten.

Mit einem ef-Abonnement erhalten Sie zehn Mal im Jahr eine Zeitschrift (print und/oder elektronisch), die anders ist als andere. Dazu können Sie dann auch viele andere exklusive Inhalte lesen und kommentieren.

drucken

Dossier: Gold und Silber

Mehr von Claus Vogt

Über Claus Vogt

Anzeige

ef-Einkaufspartner

Unterstützen Sie ef-online, indem Sie Ihren Amazon-Einkauf durch einen Klick auf diesen Linkstarten, oder auf ein Angebot in der unteren Box. Das kostet Sie nichts zusätzlich und hilft uns beim weiteren Ausbau des Angebots.

Anzeige