13. Januar 2015

Islam und Meinungsfreiheit Jeg er „Jyllands-Posten“

Meine Meinung, deine Deinung

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In Zeiten wie diesen, wo jeder seine Seinung hat und alle anständigen Deutschen das dringende Bedürfnis verspüren, ihre Ver-Wirung mit heldenhaftem Bekennermut öffentlich in die Waagschale zu werfen, um vor dem untrüglichen Urteil der moralischen Autorität von Angie M. und Joachim G. mit geschwellter Brust gegen die widerlichen Hetzer von Dresden dazustehen, was sage ich: aufzustehen, sei auch mir, statt einfach meine Meinung auszuführen, ein ganz, ganz kurzer Faktencheck erlaubt:

Islam („Unterwerfung“) ist keine Religion, zu der man sich freiwillig bekennen und von der man sich abwenden kann, ohne die Todesdrohung des Koran auf sich zu ziehen; es gibt die Freiheit zum, aber nicht vom Islam. Der Islam des Koran, wie er sich in seinen aggressiven Versen darstellt, die nach gängiger Auffassung der Al-Azhar-Universität Kairo als später in Medina geoffenbarte die früheren friedlichen aus Mekka aufheben, nicht erst der Islamismus ist eine Ideologie, die alle privaten und öffentlichen Lebensbereiche bestimmt, im Wortsinn also eine totalitäre Ideologie, die auch noch das taktische Lügen gegenüber Nicht-Muslimen ausdrücklich gutheißt; da die Chronologie der Offenbarungen des Mohammed nur den Schriftgelehrten bekannt ist und die Suren nach dem kindlich-wunderlichen Kriterium der Textlänge angeordnet sind, ist solche Täuschung besonders leicht, und der einfache Moslem kann so wenig wie wir wissen, welche von zwei antagonistischen Aussagen denn nun letztlich von den religiösen Führern als gültig eingesetzt wird. Ein zahlenmäßig kleiner, aber keineswegs sehr kleiner Teil der Moslems im Westen bekennt sich offen zu aggressiv-totalitären weltweiten Ansprüchen dieser Ideologie, die weit überwiegend im Nicht-Westen von einer nicht kleinen Zahl von Moslems aktiv und blutig realisiert wird, ohne dass ein mehr als sehr kleiner Teil von Moslems im Westen sich auch nur in einer europäischen Sprache, oder schon gar auf Arabisch aktiv dagegen bekennt oder gar handelt.

Wo sind die Moslems, die auf Europas Straßen gehen, um für die Presse- und Meinungsfreiheit in Saudi-Arabien zu demonstrieren, wo ein Islam-Beleidiger gerade mit 50 Peitschenhieben die ersten fünf Prozent seiner zugemessenen Strafe bekommen hat? Wo waren sie, als eine dänische nicht so linke Zeitung von Leuten terrorisiert wurde, die natürlich überhaupt garnichts mit dem Islam zu tun hatten? Auf der Straße waren sie schon, nur eben nicht auf der Seite der Meinungsfreiheit, wenn ich mich recht erinnere.

Nichts gegen Charlie, wenn’s nicht gerade Karlchen Marx ist; aber ich bleibe lieber dabei: Jeg er „Jyllands-Posten“!

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Self-Ownership.Net


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