26. Januar 2015

Multikulti Islam fürs Poesiealbum

Es gibt keine Toleranz für Intoleranz

Dossierbild

Die Versuchung, direkt an den Tagen nach den Massakern in Paris seiner Wut nachzugeben und über die Tat und die darauf folgenden Rituale zu schreiben, war riesig. Aber die Welle aus Angst, Mitgefühl und Solidaritätsbekundungen, die über Frankreich, Europa und den größten Teil der Welt hinwegschwappte, glich einem Tsunami, in dem alles, was nicht mit der Strömung trieb, untergehen musste. Jetzt, nachdem einige Tage vergangen sind, nehmen die Erregungswellen ab und die Gedankenergüsse fließen wieder in den altbekannten Kanälen der jeweiligen Weltanschauungen und ideologischen Wunschvorstellungen. Ja, sogar die ersten Verschwörungstheorien sind aufgetaucht: Das hätten die Franzosen selbst inszeniert, wird da kolportiert. Dieses Ritual der Internet-Irren gehört mittlerweile dazu: Die CIA, oder alternativ der israelische Mossad,  hat selbst die Türme in New York gesprengt, und die NATO hat die malaysische Passagiermaschine über der Ukraine abgeschossen, um gegen Putin Stimmung machen zu können, nichts ist bescheuert genug, um nicht herumerzählt zu werden.

Wären die Verwirrspiele nur alle so einfach als Hirngespinste zu erkennen wie diese kruden Beschuldigungen, die es allerdings weit ins bürgerliche Lager schaffen. Schwieriger wird es, dann Gedankengängen zu folgen, die als Grundrauschen für die Mehrheit der Politiker und großer Teile der ihnen dienenden Medien zu hören sind und die uns weismachen wollen: Die Terrorakte haben nichts mit dem Islam zu tun. Und dann folgt eine Unterscheidung zwischen dem Islam und den Islamisten. Die Quintessenz dieser Überlegungen lautet dann in etwa: 98 Prozent aller Moslems leben gesetzestreu mit uns zusammen, erkennen unser Grundgesetz an und wollen sich integrieren. Diese niedliche Interpretation hörte ich zum ersten Mal bei Markus Lanz im ZDF. Ein Satz, der gut ins Poesiealbum passt, für das er in seiner Talkshow zuständig ist.

Und damit auch alle Bewohner der Bundesrepublik Deutschland daran glauben, bestätigt unsere Kanzlerin Angela Merkel den höchst umstrittenen Satz des glücklosen und überforderten Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff: „Der Islam gehört zu Deutschland.“  Auch der passt in ein Poesiealbum, eines von der Sorte, in der junge Mädchen um ihre ersten verschmähten Lieben trauern.

Bin ich jetzt ein Rassist, ein Ausländerfeind, habe ich eine Islamphobie, wenn ich die Feststellung der Kanzlerin für sehr bedenklich halte, weil sie da etwas zusammenzitiert, was der Realität nicht entspricht, weil sie hier eine Verbeugung vor einem Stimmungsbild macht, das den Blick für die Realität verstellt, eine Realität, mit der Millionen von Bürgern in diesem Land ständig konfrontiert werden. Und dieser wirklich schon lächerliche Satz von den 98 Prozent gesetzestreuer Einwanderer. Schön wäre es. Aber keine Bevölkerungsgruppe ist zu 98 Prozent gesetzestreu, auch nicht die Urdeutschen, um eine Trennlinie zwischen Alt- und Neudeutschen zu beschreiben. Von Verkehrsdelikten, Steuerbetrügereien, Schwarzarbeit, Wirtshausschlägereien und sonstigen Delikten ganz zu schweigen. Gehen sie in jedes x-beliebige Amtsgericht und sie werden feststellen, dass die Gerichte davon träumen, dass die Bürger sich zu 98 Prozent gesetzestreu verhalten.

Die Morde an den Karikaturisten, Polizisten und Franzosen jüdischen Glaubens in Paris wurden von völlig verrohten jungen Männern begangen, die sich dabei auf den Islam beriefen und glaubten, so den Lehren des Korans zu gehorchen. Die korrekte Sprachregelung bezeichnet sie als „radikale Islamisten, die aber nicht den Islam repräsentieren“. Das schützt alle Menschen, die Moslems sind, aber nie zu Mördern werden, die im Islam eine friedfertige und gütige Religion sehen. Aber der „Koran ist eine Wundertüte“ schrieb die „FAZ“. Es gibt Suren, die zum Töten der „Ungläubigen“ auffordern, und es gibt Suren, die besagen, dass „wer einen Menschen tötet, die ganze Menschheit tötet“. Und insofern haben auch die Islamisten mit dem Islam zu tun, und wer das nicht so deutlich aussprechen will, pflegt auch seine schöne heile Welt des Poesiealbums.

Um Erklärungen zu finden, wie junge Menschen zu solch skrupellosen Mördern werden können, wurde intensiv über die Hoffnungslosigkeit in den französischen Ghettos berichtet. Dabei wurde sowohl in Frankreich als auch in Deutschland angeprangert, dass die Jugendlichen aus diesen Stadtteilen kaum faire Chancen in der französischen Gesellschaft haben. Schon 1972 warnte mich die Polizei in Marseille davor, für unsere Filmarbeiten gewisse Viertel zu betreten. Sie selbst lehnte es ab, uns dort zu schützen. Nach vielen linken und rechten Regierungen in Paris hat sich die Situation eher verschlimmert. Die Nordafrikaner und Araber, die da leben, sind meist Moslems. Sie kamen als französische Staatsbürger aus den ehemaligen Kolonien in das Mutterland, weil sie zu Hause als Kollaborateure gelten, als Helfer der verhassten Kolonialmacht.

Bei einem späteren Film über die Einwanderungsprobleme in Europa konnte mir das staatliche Statistikbüro in Paris keine Zahlen liefern, wie viele Muslime in Frankreich leben und wie viele Menschen es mit Migrationshintergrund aus den ehemaligen Kolonien gibt. Jede Frage der Behörden nach Religion und Rasse ist im absolut laizistischen Frankeich verboten. Die Theorie lautet: Franzose ist Franzose. Rasse und Religion spielen keine Rolle. Auch das ist eine Wunschvorstellung fürs Poesiealbum. Natürlich gibt es Rassendiskriminierung in Frankreich – und weil die Fiktion aufrechterhalten wird, dass es die Ausgrenzung offiziell nicht gibt, kann das Problem auch nicht gelöst werden. Es fehlen die grundlegenden Daten. Die Vorstädte von Paris wählten jahrelang die Kommunisten, entwickelten sich dann zu Hochburgen des rechtsradikalen Front National und sind heute Brutstätten radikaler Islamisten. Sie spiegeln das Versagen der französischen Wirtschafts- und Sozialpolitik wider. Damit die Verbrechen der Mörder von „Charlie Hebdo“ zu erklären, wäre zu einfach. Wenn der islamisch begründete Terror durch Sozialpolitik einzudämmen wäre, wären die Rezepte ziemlich einfach. Dass dies vor allem in Deutschland in den Vordergrund gerückt wurde, erklärt vor allem unsere vorprogrammierte Gedankenwelt. Im Poesiealbum der Linken stehen die angeblichen Rezepte, um solche Mordtaten zu verhindern: noch mehr sozialpolitische Wohltaten und die Schuldzumessung auf die kalte, kapitalistische Gesellschaft.

Aber: Die Terroranschläge auf das New Yorker World Trade Center mit fast 4.000 Toten wurden in der Hauptsache von gut ausgebildeten Studenten aus wohlhabenden saudi-arabischen Familien begangen. Die Anschläge auf die U-Bahnen in Madrid 2004 mit 191 Toten verübten Tunesier und Marokkaner aus dem studentischen Milieu. Für die Attentate 2005 in London auf U-Bahnen und Busse mit 56 Toten und über 700 Verletzten waren Briten pakistanischer Abstammung aus der Mittelschicht verantwortlich. Eine weitere Terrorserie in Großbritannien konnte verhindert werden, weil die Gruppe, ausschließlich Mediziner pakistanischer Herkunft, vorher gefasst wurde. Der Nachfolger des Multimillionärs und Baulöwen, des Saudis Osama bin Laden als Führer der islamischen Terrororganisation al-Qaida, der Ägypter Aiman az-Zawahiri, ist Chirurg und stammt aus einer Familie der Oberschicht. Sein Vater war Medizinprofessor, sein Großonkel Imam an der Kairoer Al-Azhar-Moschee.

Mit mehr Sozialpolitik oder auch mehr Kapitalismus ist die Welle der Gewalt, die die islamische Welt erfasst hat, nicht einzudämmen, geschweige denn zu besiegen. Diese Begriffe aus der westlichen laizistischen Welt taugen in der Auseinandersetzung mit der real existierenden islamischen Gewaltwelle höchstens zur innenpolitischen Auseinandersetzung im Wettbewerb darum, wer seinen Wählern den verniedlichendsten Spruch zur Beruhigung ins Poesiealbum schreiben darf.

Zur Geschichtsklitterung gehört auch die Behauptung, an allem seien die US-Amerikaner schuld. Für die Linke und gesundbeterische Friedensbewegte, die angesichts der brutalen Gewalt Schwierigkeiten haben, ihr Weltbild vom bösen militaristischen Kapitalismus, der an allem schuld ist, aufrechtzuerhalten, ist diese Einstufung der Blutspur von Indonesien bis Marokko der befreiende Sinnspruch für ihr rotangestrichenes Poesiealbum. Ihre These: Alle Kriege im Nahen Osten haben die Amerikaner ums Öl geführt und mit dem völkerrechtswidrigen Einmarsch in den Irak erst die Basis für die IS-Mörder geschaffen.

Welch ein Schwachsinn. Abgesehen von den Krisen und Kriegen, die seit Jahrhunderten nicht nur in der islamischen Welt zum Alltag der Geschichte gehören, sind zwei Ereignisse im Jahre 1979 für die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten verantwortlich: Die Sowjetunion marschierte in Afghanistan ein, um sich einen Puffer zu den islamischen Sowjetrepubliken in Mittelasien zu sichern, und in Teheran verjagte Ayatollah Khomeini den Schah und errichtete einen schiitischen Gottesstaat.

Vielleicht wäre es schlauer gewesen, die Mudschaheddin in Afghanistan nicht mit modernen Waffen auszurüsten, vor allem nicht mit den Stinger-Raketen, mit denen die „Gotteskrieger“ die Lufthoheit in Afghanistan eroberten. Nach zehn Jahren waren die Sowjets durch die massive Unterstützung für die verschiedenen Stammes-, Heroin- und Gotteskrieger in Afghanistan durch die US-Amerikaner und Saudis besiegt. Es war die Geburtsstunde der Dschihadisten – die Heilige Kriege gegen Ungläubige führten. Sie waren die Keimzelle der Taliban, gegen die dann die NATO nach dem 11. September in Afghanistan kämpfte. Es begann also mit einer Aggression der Sowjetunion, auf die die Amerikaner naiv reagierten.

Die zweite Radikalisierung der Konflikte begann mit der Machtübernahme des schiitischen Ayatollahs Khomeini im Iran. Diese war direkt gegen die USA als die Supermacht der Ungläubigen gerichtet. Von 1979 bis 1983 war ich damals regelmäßig im Iran und erlebte die Verachtung, mit der das Regime jedem Nichtgläubigen begegnete. Das Land steigerte sich in einen Blutrausch, der nur mit der schiitischen Ausrichtung des Islams zu erklären ist. Ich besuchte Friedhöfe mit Hunderttausenden von Kriegstoten aus dem Irak-Iran-Krieg. Die Gräber geschmückt mit Fotos der zerfetzten Leichen. Auf zentralen Kreuzungen der Grablandschaften waren Maschinengewehre aufgestellt, aus deren Läufen rot gefärbtes Wasser floss, das Blut symbolisierte, das Blut der Märtyrer, wie mein Begleiter von den Religionswächtern erklärte.

Die US-Amerikaner machten wieder einen Fehler. Sie unterstützten den skrupellosen, aber nicht religiös motivierten Diktator Saddam Hussein gegen den neuen religiös fanatisierten und gleichsam mörderischen Staat Iran. Sie folgten der unseligen Logik: der Feind meines Feindes ist mein Freund – leider. Denn genauso wie mit den Waffen, die sie den Afghanistan-Mudschaheddin geliefert hatten und die diese später gegen sie richteten, hatten sie auch Hussein aufgerüstet, der dann Kuwait überfiel, so dass die US-Amerikaner wieder gegen ihre eigenen Waffen antreten mussten.

Diese verhängnisvollen Fehleinschätzungen können weiter ausgeführt werden: Aus für mich bisher unerfindlichen Gründen ließ Präsident George Bush nach dem Kuwaitkrieg seine Truppen, die die Unterstützung der UN und der Araber hatten, Saddam Hussein als Diktator weitermachen, und aus genauso unerfindlichen Gründen marschierte sein Sohn als Präsident in den Irak ein und vernichtete Hussein und ermöglichte damit allen vom irakischen Diktator unterdrückten islamischen radikalen und weniger radikalen Führern, den Irak in einen Bürgerkrieg hineinzuziehen.

Die Amerikaner haben viele Fehler gemacht, mal waren sie zu naiv, mal schlecht von ihren Geheimdiensten unterrichtet, mal von ihrem Sendungsbewusstsein getrieben, mal auch von ökonomischen Interessen geleitet, aber sie haben sicher nicht die Terrorakte in der islamischen Welt zu verantworten. Wenn die pakistanischen Taliban Mädchen erschießen, weil sie in die Schule gehen, Helfer erschießen, die Kinder gegen die Kinderlähmung impfen wollen, nigerianische Radikale von Boko Haram ganze Dörfer auslöschen und die Frauen versklaven, philippinische Piraten Menschen kidnappen, um für sie im Namen von Allah Lösegeld zu erpressen, dann ist es einfach nur noch schwachsinnig, für den Terror in der Welt den Westen im allgemeinen und die Amerikaner im besonderen verantwortlich zu machen.  Damit machen sich die chronischen Amerikahasser zu geistigen Verbündeten der Mörder.

Für die Toten und Gejagten zwischen Marokko und den Inseln Südostasiens ist auch bedeutungslos, ob sie Opfer des Islam oder Opfer von Verbrechern sind, die im Namen Allahs handeln. Die Menschen, die aus diesen Regionen nach Europa kommen, egal, ob als Flüchtlinge, als Angehörige ehemaliger Kolonialbeamter oder als Arbeitsimmigranten, bringen ihre Konflikte mit. Die Spannungen zwischen Schiiten und Sunniten, zwischen Kurden und Türken, Indern und Pakistanis spiegeln sich in den Ghettos Westeuropas wieder. Überlagert werden sie von kulturellen Traditionen wie Zwangsverheiratung, Genitalverstümmelungen, „Ehrenmorden“ und der Weigerung, die Frauen als gleichberechtigt anzuerkennen, die mal mehr und mal weniger mit dem Islam begründet werden. Die Europäer überschätzen sich, wenn sie davon ausgehen, sie könnten hier einen aufgeklärten Islam entwickeln, der dann womöglich noch in die Staaten ausstrahlt, in denen der Koran das Gesetz ist. Wir erleben zur Zeit eher das Gegenteil: Ehemals gemäßigte islamische Länder passen ihre Gesetze immer mehr den Forderungen der islamischen Strenggläubigen an. Beispiele sind die Türkei, Malaysia, Brunei, Indonesien und der Gazastreifen. Andere Staaten versinken im Terror wie der Irak, Syrien, Libyen, Somalia und der Jemen.

Das alles hat mit der Religion zu tun. Es ist sehr schwer bis fast unmöglich, in dieser Gemengelage noch Gruppen zu finden, die der Westen bedingungslos unterstützen kann,  mit Hilfsgütern, militärischer Ausrüstung oder sogar mit direktem militärischem Eingreifen. Nur so sind Überlegungen einiger Linker zu verstehen, ob nicht Assad, der syrische Diktator, der sein Land zerbombt, im Vergleich zu den IS-Mörderbanden das kleinere Übel sei. Die größte Bedrohung sehe ich in der Gefahr, dass der Westen vor lauter Orientierungslosigkeit seine Werte aufgibt. Die amerikanische Reaktion auf den 11. September 2001 mit dem Gefangenenlager Guantanamo, mit Folterverhören und der Einschränkung bürgerlicher Rechte gehört zu diesen Werteverlusten, die das Bündnis der zivilisierten Staaten auseinandertreiben kann.

Wir Europäer müssen aufhören, unseren eigenen Sprüchen fürs Poesiealbum zu glauben. Wir haben uns bis weit ins letzte Jahrhundert auch nicht durch Friedenspolitik und gegenseitigen Respekt ausgezeichnet. Aber das ist kein Grund, unsere mühsam errungenen Werte zu relativieren. Das bedeutet: Es gibt bei uns keinen Bonus für religiöse oder kulturelle Begründungen zur Unterdrückung der Frauen oder gleichgeschlechtlich orientierter Menschen. Es gibt keine Akzeptanz für eine parallele Gerichtsbarkeit jenseits unseres Rechtsverständnisses. Es gibt keine Toleranz für Intoleranz, die den Wechsel in eine andere Religionsgemeinschaft verbietet. Es gibt kein Wegsehen, wenn islamische Gelehrte in einer Fatwa ein Todesurteil aussprechen, sondern solche Aufrufe zum Morden werden bei uns auch verfolgt, wenn sie im Ausland ausgesprochen werden. Das heißt auch: Die kulturelle Identität Deutschlands als Bestandteil der westlichen Werte steht nicht zur Disposition. Wer das mit seiner Religion nicht vereinbaren kann, sollte das Land verlassen. Niemand wird gezwungen, hier zu leben.

Wenn die Politiker, die sich jetzt alle mit den „Ich bin Charlie“-Aussagen profilieren, solch klare Positionen für unsere Wertegemeinschaft einnehmen, werden sich die Pegida-Mitläufer zerstreuen, hört die Angst vor der Islamisierung auf, weil ihr die Grundlage entzogen wird. Aber diese westlichen Werte zu verteidigen, ist anstrengend. Das bedeutet, der amerikanischen Administration zu sagen, dass Foltern und Guantanamo nicht dazugehören, den Russen, dass Landraub nicht hingenommen wird, den Saudis, dass eine mittelalterliche Rechtsprechung sie mit den IS-Banditen auf eine Ebene stellt, dass schon Reisen, um Islamisten zu unterstützen, verboten werden, dass Ausgrenzung aus religiösen Gründen von Schulaktivitäten in Deutschland nicht geduldet wird. Und das Bekenntnis zu den westlichen Werten beinhaltet auch die Frage an die heutigen und künftigen Mitbürger islamischen Glaubens, ob für sie uneingeschränkt das Grundgesetz gilt, also der Mensch der Souverän ist, oder ob der Koran, also Allah, für sie der Souverän ist. Im ersten Fall sind sie willkommen, im zweiten Fall ist Deutschland für sie kein Land, in dem sie willkommen sind. Denn wir wollen und wir können die schier unlösbaren Konflikte des Islams hier nicht bewältigen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Achse des Guten.

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