08. April 2015

Christian Felbers neuer Kommunismus Ohne Konkurrenz und Profitgier

Eine Utopie in Mode

Dossierbild

An so einem sonnigen Ostersonntag glaubt man zunächst nicht daran, dass einem schon am noch jungen Tag solch böse Nachrichten vor das Auge kommen. Aber sie kommen … und sie kommen mit Brachialgewalt.

Bei einem Streifzug durch das Internet las ich auf heute.de unter dem Titel „Neue Spielregeln fürs Wirtschaften“:

„Christian Felber fordert ein Wirtschaftssystem ohne Konkurrenz und Profitgier. Klingt nach Utopie? Viel mehr als das: Seine Idee, dass alle Unternehmen grundsätzlich dem Gemeinwohl dienen sollten, findet weltweit immer mehr Anhänger.“

Und weiter:

„In einer Gemeinwohl-Ökonomie nach der Idee Christian Felbers wird wirtschaftlicher Erfolg nicht länger an den Mitteln des Wirtschaftens gemessen (Geld, Kapital und Finanzgewinn), sondern an den Zielen (Bedürfnisbefriedigung, Lebensqualität, Gemeinwohl). Auf der Makroebene (Volkswirtschaft) wird das Bruttoinlandsprodukt als Erfolgsindikator vom ‚Gemeinwohl-Produkt‘ abgelöst, auf der Mikroebene (Unternehmen) die Finanzbilanz durch die Gemeinwohlbilanz. Je sozialer, ökologischer, demokratischer und solidarischer Unternehmen agieren und sich organisieren, desto bessere Bilanzergebnisse erreichen sie. Je besser diese in einer Volkswirtschaft sind, desto größer ist das Gemeinwohl-Produkt.“

Reizend, finde ich, ganz reizend. Lenin, Marx, Hitler, Stalin & Co sind wieder so was von en vogue!

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Magazins „Freiraum“.

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