24. April 2015

Steuergeldfinanzierte Willkommenskultur Beschämend und widerwärtig!

Ein offener Brief an Frau Göring-Eckardt

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Bildquelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Benötigt mehr Steuergeld: Katrin Göring-Eckardt

Sehr geehrte Frau Göring-Eckardt,

wie RP Online in ihrer Ausgabe am gestrigen Donnerstag berichtete, haben Sie ein „bewegendes“ Interview zum Besten gegeben. Dort verlautbaren Sie, dass Deutschland mit rund 500.000 Flüchtlingen rechnen sollte und dass dies mindestens eine Verdopplung der bisherigen anvisierten 500.000 Euro pro Jahr bedeuten wird. Diese Verdopplung liegt in den Kosten für die Gesundheitsversorgung, der Zurverfügungstellung von Erstunterkünften und dem benötigten Deutschunterricht begründet. Sie sagen dort weiterhin, dass Deutschland sich das leisten kann und wir auch eine moralische Verpflichtung dazu haben.

Liebe Frau Göring-Eckardt, leider lässt meine gute Erziehung es nicht zu, Sie als das zu bezeichnen, was Sie meiner Meinung nach sind.

Es ist an Frechheit und Verlogenheit kaum zu überbieten, was Sie von sich geben … denn ich behaupte: Es geht Ihnen nicht im Geringsten um das Schicksal der Flüchtlinge, ganz im Gegenteil. Jeder Einzelne von diesen Menschen geht Ihnen ganz gehörig am Allerwertesten vorbei. Das, was Sie beabsichtigen, ist nichts anderes, als das Elend der Menschen, die aus armen (durch korrupte, sozialistische Regierungen und das daraus entstehende Ungemach gepeinigten) Gegenden fliehen, dazu zu nutzen, Ihren nächsten Wahlerfolg zu sichern.

Deutschland kann sich Ihre vermeintliche Gutmenschlerei überhaupt gar nicht leisten. Deutschland hat über zwei Billionen offene Schulden, und über sieben Billionen, wenn man die realen Zahlen heranzieht. Deutschland ist pleite, liebe Frau Göring-Eckardt, was vor allem dem Umstand geschuldet ist, dass wir beständig so tun, als gehe es uns gut und wir könnten uns den gesamten Irrsinn, den Sie und Ihre Politkollegen uns einbrocken, auch nur im Entferntesten leisten, während die Schulen in diesem Land verfallen, die Infrastruktur in einem erbarmungswürdigen Zustand ist und in immer mehr Familien beide Elternteile arbeiten müssen, damit es (nach Steuern und Abgaben, die unter anderem Ihr Dasein sichern) überhaupt noch zum Leben reicht. Und Sie „plappern“ davon, dass es Deutschland „gutgeht“!

Menschen aufzunehmen, denen zu helfen, die in Not sind, ist ein ehrenwertes, ein menschliches, ein wichtiges Gebaren. Und sicherlich sind viele Menschen in diesem Land bereit, zu helfen, wenn es notwendig ist.

Es ist allerdings ein widerwärtiges Gebaren, wenn man wie Sie und Ihresgleichen dafür das Geld fremder Menschen stiehlt und so tut, als hätte man darauf ein Anrecht. Weil man es wie Sie gewohnt ist, sich mit dem erwirtschafteten Geld fremder Menschen ein auskömmliches, sorgenfreies Leben zu machen. Ein Leben, wo das Gutmenschentum sich so einfach realisieren lässt. Weil es Sie nichts kostet. Weil es sich so herrlich auf fremder Leute Kosten leben lässt.

Frau Göring-Eckardt, was Sie tun, ist widerwärtig.

Sie benutzen die Moral der Menschen, um sich selbst in ein gutes Licht zu rücken. Sie nutzen das Ehrgefühl der Bevölkerung, um deren Geld auszugeben, das Ihnen nicht gehört.

Sie schaffen Schuld bei den Bürgern in diesem Land. Schuld, die Sie und Ihresgleichen in ihren jeweiligen Funktionen auf sich geladen haben. Nicht die Bürger. Sie innerhalb der Parteien haben Waffen geliefert. Sie innerhalb der Parteien haben Kriege befürwortet. Sie und Ihresgleichen haben „demokratisiert“. Sie und Ihresgleichen haben überall auf der Welt Herrscher und Beherrschte gespielt. Sie und Ihresgleichen glauben etwas Besseres zu sein als andere, die Beglücker der Welt. Sie und Ihresgleichen waren und sind es. Wir tragen keine Schuld und keine Verantwortung. Sie und Ihresgleichen tun das!

Sie und Ihresgleichen benutzen die Menschen hier und dort gleichermaßen. Und das, liebe Frau Göring-Eckardt, ist widerwärtig und ekelhaft.

Dieser Brief ist ein offener Brief und wird entsprechend behandelt.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Kablitz

Vorstandsvorsitzende Institut für klassischen Liberalismus

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Internetseite des Magazins „Freiraum“.


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