21. September 2015

Rücktritt Es ist höchste Zeit für Sie zu gehen, Frau Merkel!

Ein offener Brief an (unsere?) Frau Bundeskanzlerin…

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Bildquelle: shutterstock Wo Angela Merkel hingehört: Ins Gefängnis

Als Sie 2005 Bundeskanzlerin der wieder zusammengefügten Teile Deutschlands wurden, hielt das ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung für einen schlechten Scherz. Weil ich mich zu diesem Zeitpunkt noch weniger für Politik interessierte, wunderte ich mich über diese massive Ablehnung Ihrer Person, denn ich war der festen Überzeugung, dass normalerweise jeder Mensch aus den Fehlern der Vergangenheit lernt und sie in der Zukunft tunlichst vermeidet.

Ich war davon überzeugt, dass Sie als ehemalige, zuverlässige und hingebungsvolle Dienerin des Politbüros der früheren DDR erkannt hätten, dass Sozialismus nicht funktioniert. Dass Sie erkannt hätten, dass Sozialismus immer in elender Armut für die Bevölkerung endet und dass Sie inzwischen zu Verstand gekommen seien und nun die Dinge besser machen würden.

Ich habe mich geirrt.

Und ich hätte es eigentlich wissen müssen. Jemand, der so wie Sie jeden Tag aufs Neue vor Augen geführt bekommt, das Sozialismus eben doch funktioniert, nämlich ausschließlich für die Führerklasse, zu der Sie ganz zweifellos gehören (obwohl Sie gar nichts dazu beitragen), ganz besonders gut; so jemand würde niemals, wenn er oben angekommen ist, irgendetwas an diesem Schlaraffenlandstatus für sich selbst ändern.

Nun ist alles noch noch viel schlimmer gekommen als auch nur ansatzweise befürchtet. Die Gehirnwäsche der Bürger in diesem Land hat solche beängstigenden Ausmaße angenommen, dass mich sogar Mails erreichen, in denen steht, dass ich gefälligst aufhören solle, so „furchteinflößende Botschaften“ zu verbreiten. Dass ich aufhören solle, so „negativ zu sein“. Schließlich „sehe man nichts, wovor ich warne und von dem ich spreche“! Ist das nicht entzückend? Nun könnte man natürlich einwenden, dass es der intellektuellen Überschaubarkeit der armen Tröpfe zu verdanken ist, die mit aller Gewalt die Augen vor dem Offensichtlichen verschließen. Aber so einfach ist es wohl nicht.

Nein, es ist viel eher der unglaublichen Gehirnwäsche zu verdanken, die Sie den Menschen in diesem Land verpasst haben.

Alle Top-Positionen in ihrem Kabinett werden inzwischen von Personen bekleidet, die entweder ein Rückgrat wie eine Qualle haben oder die vollkommen unbedarft von wirtschaftlichen und echt sozialen Belangen sind oder die ihr Gewissen morgens im Bett weiterschlafen lassen, wenn sie sich – körperlich anwesend (oder auch nicht) – in den „Arbeits“-Alltag begeben. Und – liebe Frau Merkel –, Sie schaffen sogar das fast unmöglich Erscheinende. Sie lassen den Bundespräsidentenposten mit einer Figur besetzen, die alle drei Eigenschaften ganz locker miteinander verbindet.

Nun gut, nahezu alle Kanzler nach Ludwig Erhard waren vom Segen der Umverteilung, also der „weichen“ Variante des Kommunismus, ganz angetan; sichern doch schließlich warme Worte der angeblichen Solidarität fast nahezu hundertprozentig die nächste Wiederwahl. Aber den Ausverkauf Deutschlands hat vor Ihnen so konsequent noch niemand vorangetrieben und gnadenlos durchgezogen.

Eine Energie-„Wende“, die eine einzige Katastrophe ist, ein Euro-Desaster, für dessen Durchsetzung Sie und Ihresgleichen massenhaft Zusagen und Verträge gebrochen haben, oder die gerade stattfindende Asylantenflutung, die für alle Beteiligten nur Not und Elend bringt: 

Für das, was Sie tun, Frau Merkel, würde jeder normale Bürger zu mehreren Jahren Zuchthaus verurteilt. Sie richten über einen Uli Hoeneß (zum Beispiel), der lediglich sein eigenes Geld nicht versteuert hat (wenn die Story überhaupt so stimmt) und Sie verkaufen dieses Land und die Bürger, die Sie finanzieren, zum Spottpreis. Was sind Sie nur für ein Mensch? Für Ihr Ziel, den Kommunismus in Deutschland zu vollenden, sind Sie ganz offensichtlich zu allem bereit.

Nicht, dass mich das wundert. Da sind Sie ja nun wahrlich nicht die erste Person, die das versucht. Ihr Muster hat System. Unter dem Deckmäntelchen der angeblichen Solidarität und des Mitgefühls trampeln Sie und Ihresgleichen auf allen herum, die dem von Ihnen aufoktroyierten Weg nicht folgen wollen. Sie denunzieren – oder noch viel besser: lassen diejenigen als „Dreck“ und „Pack“ denunzieren –, die Ihnen und Ihrem Gefolge widersprechen (denn selber machen Sie sich nur ungern die Hände schmutzig; übrigens eine sich immer wiederholende Vorgehensweise solcher Machthaber wie Sie), nehmen aber deren Steuergelder mit unverhohlener Frechheit und Selbstverständlichkeit nur allzu gerne an.

Denn Geld stinkt nicht, nicht wahr, Frau Merkel?

Wenn es in den „richtigen“ Händen ist, stinkt es nicht. Es stinkt nur dann, wenn es noch in Ihre Hände gelangen soll. Wenn es in die gierigen Hände der Regierungen gelangen soll, die angeblich so viel bessere Dinge damit bewerkstelligen, obwohl auch nur jedem halbwegs intelligenten Menschen aufgefallen sein sollte, dass noch kein kommunistischer Machthaber etwas Gutes für die Bevölkerung damit erreichen wollte. Weil dieser nämlich in erster Linie sich selbst und die Seinen beglückt. So wie Sie das jetzt seit Jahren wieder tun.

Frau Merkel, bitte entlassen Sie dieses Volk aus ihren Klauen; lassen Sie es wieder atmen und zu alter Form zurückkehren. Jeder Tag, den Sie dieses Land repräsentieren, ist ein verlorener Tag. Und früher oder später wird das hier jedem auffallen; selbst denen, die jetzt „noch nichts sehen“. Und dann werden Sie mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt. Noch können Sie Ihren Posten räumen und tragen „nur“ den Makel des katastrophalsten Machthabers Deutschlands mit sich herum. In ein paar Monaten wird die Welt für Sie viel düsterer aussehen.

Mit höflichen Grüßen

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog der Autorin.


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