06. November 2015

Umstrittene Äußerungen Akif Pirinçci, Markus Pretzell und die liebe Presse

Über die Taten der Antifa wird nicht auf dieselbe Weise berichtet

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Bildquelle: Montecruz Foto (CC BY-SA 2.0)/flickr.com Für die Presse kein Thema: Gewalttätige Linksextremisten

Wenn man sich derzeit die Presselandschaft anschaut, dann kann man froh sein, dass man nicht zum Berufsstamm des Journalisten gehört. Die wenigen, die sich positiv und wahrheitsliebend hervortun, sind so rar gesät, dass man sie fast mit der Lupe suchen muss. Denn die vielen, die – ganz offensichtlich – nicht in der Lage sind, Dinge, die gesagt wurden, wahrheitsgemäß wiederzugeben, um sie dann politisch korrekt zu zerlegen, sind in der erschreckenden Überzahl.

Egal, ob es um die angeblichen Äußerungen von Pirinçci geht oder um die tatsächlichen des Herrn Pretzell, die (und man traut es sich kaum zu sagen) nur das Grundgesetz in der aktuellen Fassung wiedergeben, immer ist die Journalismus-Kaste, die – im Auftrag der Politik?! – die Buchstaben und deren Bedeutung so aneinanderfriemelt, dass Menschen, die lieber nicht so viel denken (weil das so anstrengend ist), eben nur das sehen oder hören, was ihnen da vorgesetzt wird.

Nun mag es im Fall von Herrn Pretzell sich unschön anhören, was er da gesagt hat, und es ist sicherlich auch ganz und gar die letzte „Möglichkeit“, gegen andere Menschen mit Waffengewalt vorzugehen.

Außer natürlich bei den „Neu-Linken“, wie dem SPD-Vize Stegner oder der sich gerade werbewirksam und mit direktem Blick in die Kamera in die Flüchtlingsströme geworfenen Katrin Göring-Eckardt, die nur allzu gern mit verbalen Massenvernichtungswaffen auf andere Leute losgehen und nur zu gern bereit sind, andere mit der Moralkeule zu erschlagen, die nicht ihrer Meinung sind.

Oder natürlich den „Alt-Linken“, die mit physischer Waffengewalt in der Vergangenheit ausreichend Erfahrung gemacht haben und die – in anderer Formierung – sich heute (auf Steuerzahlerkosten) in ein Flüchtlingsboot (mit Rettungsweste – damit auch bloß nix passiert) quetschen und auf der Spree rumschippern, anstatt in einem Flüchtlingsheim die Toiletten sauberzumachen.

Dafür wird dann doch eher angeregt, die Jugendlichen mit einem Jahr „Bürgerdienst“ zu beglücken. Hatten wir übrigens auch schon – „Reichsarbeitsdienst“ hieß das vor so ungefähr 80 Jahren.

Nun, zurück zu Marcus Pretzell! Nein, der normale Mensch mag nicht auf andere schießen – und auch Pretzell wird das nicht wollen. Davon gehe ich einfach mal aus. Aber viele von der staatsfinanzierten Antifa – beispielsweise – gehen nur zu gern auf andere Leute mit Waffen los. Immer dann, wenn es ihrer Meinung nach „sein muss“. Das war schon in der Vergangenheit ein beliebter Grund linker Menschenverachter, wenn es um „die gute Sache ging“.

Komischerweise wird darüber nicht auch nur ansatzweise (weder so oft noch so verfälscht) berichtet wie über die Äußerungen der beiden genannten Herren. Da ist es egal, dass der eine nicht das gesagt hat, was man ihm unterstellt, und der andere nur das Grundgesetz zitiert – es ist ganz einfach nicht politisch korrekt. Und weil es das nicht ist, machen wir das alte Weimar zu einem neuen. Weil wir das schon so lange nicht mehr hatten.

Pirinçci geht nun anwaltlich gegen die vielen Falschdarstellungen vor – und er feiert mit seinem Anwalt einen Erfolg nach dem anderen.

Was eigentlich merkwürdig ist … wo er doch gesagt hat, was man über ihn geschrieben hat. Denn alles andere wäre doch manipulativ, oder? Alles andere wäre doch Hetze, oder? Ach, nee, „Hetze“ ist es ja nur dann, wenn „die anderen“ es sagen. Wenn „die Falschen“ es sagen.

Ein Tipp an Marcus Pretzell. Machen Sie es wie Pirinçci. So schnell werden Sie nie wieder reich. Nicht in der heutigen Zeit, wo ein Wort nicht mehr das Papier wert ist, auf dem es steht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf freiraum.


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