29. November 2015

IOTA Vorverkauf bereits gestartet

Hohe Risiken, aber große Chance

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Bildquelle: shutterstock Kryptowährung IOTA: Durchstarter 2016?

IOTA habe ich bereits vor einigen Tagen ausführlich vorgestellt. Der Vorverkauf ist nun bereits seit Mittwoch im Gange. Der Prozess ist sehr simpel: Wer Interesse an IOTA hat, soll einfach mindestens 0,01 Bitcoin an die Adresse 1G8hh3bHMMhZSATwisBVbGFSYBKK3Suib8 senden. Wichtig ist es dabei, eine Absende-Adresse zu verwenden, von der auch kleinere Zahlungen möglich sind. So eine kleine Zahlung soll das Guthaben dann ab dem 22. Dezember legitimieren (das stellt sicher, dass der Absender immer noch die Kontrolle über den Bitcoin-Account hat). Näheres wird an diesem Datum auf der extra eingerichteten Seite collect.iotatoken.com bekannt gegeben werden. Also als Absenderadresse nicht Bitcoin.de benutzen (kleine Zahlungen nicht möglich), sondern entweder den eigenen Bitcoin-Klienten oder einen Anbieter wie Blockchain.info. Wichtig ist: Wer bis Donnerstag, den 3. Dezember, um 15:00 Uhr (2 PM UTC) überweist, bekommt 15 Prozent Early-Bird-Bonus. Es macht natürlich Sinn, dies mitzunehmen. Der Verkauf läuft dann bis zum 21. Dezember. Die 999.999.999 IOTA werden dann entsprechend an alle Investoren je nach ihrem Einzahlungsbetrag verteilt. Auch die Halter von Jinn-Assets können in IOTA umtauschen. Vorbildlich finde ich, dass die Initiatoren sich auch sehr deutlich zu den vielen Risiken äußern, die dem Investor drohen.

Fazit: Die Risiken sind sehr hoch. IOTA wendet neue Technologie an, die erste dezentrale Kryptocoin ohne Blockchain, sondern mit dem sogenannten Tangle. Wird das in der Praxis funktionieren? Kann das IOTA-Netzwerk die ersten Angriffe abwehren (Nxt wäre durch Angriffe am 23. Dezember fast kollabiert und konnte nur durch stundenlangen Einsatz von Come-from-Beyond gerettet werden)? Kommt es überhaupt zur Zuteilung der Coins, sofern die Entwickler nicht mit den Bitcoins verschwinden?

Ich bin mir über diese Risiken im Klaren und habe dennoch investiert. IOTA vereinigt für mich drei sogenannte Killerkriterien: Echtzeit-Zahlungen; blockchainlose Technologie, die sehr geringe Hardwareanforderungen stellt; Verbindung mit passender Hardware Jinn, um im Billionenmarkt „Internet der Dinge“ durchzustarten.

Mir würden schon ein oder zwei der oben genannten Gründe für ein Investment reichen. Dazu haben wir dann noch ein Team, das in meinen Augen von der Qualität her mindestens so gut wie Ethereum besetzt ist. IOTA stellt für mich die größte Chance dar, die sich am Kryptomarkt seit Nxt geboten hat, und bringt gute Voraussetzungen dafür mit, der Überflieger des Jahres 2016 zu werden. Es gilt aber, aufgrund der sehr hohen Risiken, wirklich nur Summen zu investieren, die problemlos abgeschrieben werden können.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog Altcoinspekulant.


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Dossier: Kryptowährungen

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Autor

Markus Bohl

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