08. Dezember 2015

Front National Frankreichs Nationalsozialisten

Das Vorbild ist Venezuela

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Bildquelle: Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com Wahlen in Frankreich: Nationalsozialismus gewählt, Le Pen bekommen

Ja, da hat es in Frankreich „kawumm“ gemacht. Marine Le Pen, Frontfrau des Front National, hat ihre nicht minder sozialistischen Kollegen in die Schranken gewiesen.

Und es kommt, wie es kommen musste – in erster Linie schreit der deutsche Gehirnwäschling empört auf: „Oh weh, oh weh, die Rechten sind auf dem Vormarsch!“

Ich frage mich nur: Wo sind die rechts (nach heutiger Positionierung)? Alles, was im Programm der französischen Nationalsozialisten zu lesen ist, ist konsequent sozialistische Politik … die Rückkehr zur Rente mit 60, die Anhebung des Mindestlohns, die Ausweitung des ungedeckten, wertlosen Geldes, gegen Globalisierung, gegen Freihandel, für die Verstaatlichung von Banken, für noch mehr Einfluss des Staates auf die Wirtschaft, auf die Bildung, auf den Transport, das Gesundheitswesen, für den Mega-Sozialstaat, für noch höhere Steuern … ja, alles Forderungen für den totalen Staat.

Das einzige, was diese Sozialisten, deren Kollegen übrigens gerade wieder einmal in Venezuela krachend vor die Wand gefahren sind (einem ehemals steinreichen südamerikanischen Land, bevor die Sozialisten es kaputtgegutmenscht haben), von den hiesigen unterscheidet, ist, dass sie diesen Sozialismus auf Frankreichs Bürger beschränken wollen. Das, was eben Nationalsozialisten im Gegensatz zu Internationalsozialisten tun. Das, wofür wir wegen des irren Pseudomalergesellen noch ewig in der Hölle schmoren werden.

Es ist nichts anderes. Die gleiche Sauce.

Das, was daran erstaunlich ist, ist, dass den Internationalsozialismus keiner zu ändern gedenkt. Nur der Nationalsozialismus ist zu verteufeln. Ist das logisch? Macht das Sinn? Wenn man – sofern man die Gehirnzellen für das einsetzt, wofür sie gut sind – erkennt, dass Sozialismus eben nur dann ein bisschen länger „funktioniert“, wenn man ihn nationalisiert?

Es ist nicht so, dass der Sozialismus an sich für die Misere verantwortlich gemacht wird. Nein, der soll klasse sein. Er darf nur nicht „fremdenfeindlich“ sein. Wenn der Sozialismus alle gleich arm macht, dann ist er in Ordnung. Wenn er nur die Bio-Bürger eines Landes arm macht, dann ist er böse.

Venezuales Pleite sollte uns eigentlich (wieder einmal) ein Mahnmal sein. Ein Land, das sich von den „Wohltaten“ Chávez´ noch ewig nicht erholen wird. Weil die Wirtschaft nach der jahrelangen sozialistischen Ausplünderung und der vermeintlich wohlstandstiftenden Umverteilung von Vermögen so am Boden liegt, dass die Menschen dort für lange Zeit am Hungertuch nagen werden.

Venezuela zeigt uns überdeutlich auf, wo wir in nicht mehr ferner Zeit stehen werden, wo Frankreich in nicht mehr ferner Zeit stehen wird.

Aber ist es uns eine Lehre? Nein, natürlich nicht. Wie man in Frankreich sieht. Denn nicht der eigentliche Skandal, dass der Sozialismus so viel Zustimmung erhält, wird thematisiert, sondern der angebliche Skandal, dass dieser „ausländerfeindlich“ ist.

Und so bleibt mir zum Schluss, mit einem Augenzwinkern zu sagen: „Liebe Ausländer, seid froh, dass es so ist. Reißt aus, solange ihr noch könnt. Geht in ein Land, wo das Individuum noch zählt. Geht in ein Land, wo menschlicher Wert geschätzt wird. Das, was im Sozialismus auf Euch zukommt, ist grauselig. Für alle! Ganz egal, ob man zu den (noch) Erwünschten oder zu den (schon) Unerwünschten gehört. Verloren ist man auf jeden Fall!“

Dieser Artikel erschien zuerst auf freiraum.


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