25. Juli 2016

Anschläge Die Psychose der Relativierer

Das zutiefst Böse sitzt in den Parlamenten

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Bildquelle: shutterstock Politiker: Können sie überhaupt noch in den Spiegel schauen?

In diesen Tagen und Wochen erleben die meisten Menschen Dinge, von denen sie noch vor nicht allzu langer Zeit behauptet hätten, dass sie in dieser Form in diesem Land unmöglich sind. Axtanschläge im Zug zum Beispiel.

Ich bin jahrelang mit dem Zug gefahren, aber so richtig damit gerechnet, dass ich Opfer einer Axt werde, habe ich eigentlich nie. Nun, man wird älter, und mit dem Alter wächst die Erfahrung. Vor allem, wenn es um „Bereicherer“ geht, die sich genötigt sehen, selbstverständlich als Einzeltäter und geistig Verwirrte, ihrem Unmut über die unzumutbaren Zustände in Deutschland Ausdruck zu verschaffen.

Hört man die Stimmen von Politik und islamischen Interessenvertretern, so haben wir es hier mit einem bedauernswerten jungen Mann zu tun, der, während praktisch noch der Flaum wächst, so viel Frust zu verarbeiten hatte, dass er praktisch gar nicht anders konnte, als die Axt zu schwingen. Nun, einmal davon abgesehen, dass der junge Mann gar nicht mehr so jung ist, nicht daher kommt, wo man es zunächst vermutet hat, und die IS-Flagge „irgendwie“ in sein „Kinderzimmer“ geflattert ist, sind sich nun alle Hypermoralisten und Dauerrelativierer einig, dass man einem jungen Menschen, wie unser Mohammad das war, doch bitte in Zukunft noch mehr die Hand zu reichen habe, damit die Axt da bleiben kann, wo sie hingehört, und nicht in den Eingeweiden ahnungsloser und vor allem unbewaffneter Zuggäste. Die Botschaften, die uns von Manuela Schwesig, Renate Künast und Konsorten vermittelt werden, sollen dann vor allem eines bewirken: den Täter zum Opfer umdeuten. Nun hat diese Vorgehensweise gerade in westlichen, demokratischen Staaten eine lange Tradition, aber die Ausprägung, die dieses krankhafte Verhalten von Regierungsvertretern inzwischen angenommen hat, ist dennoch neu.

Und so frage ich mich: Was steckt dahinter? Jetzt kann man es sich einfach machen und feststellen, dass diese Herrschaften einfach „einen an der Waffel haben“, aber ich denke, dieses psychologisch auffällige Verhalten gerade unter den stramm links-rot-grünen Steuergeldschmarotzern sollte einmal näher betrachtet werden. Denn eines steht fest: Einen Opferschutz gibt es für die Menschen nicht mehr, die nicht zu einer bemitleidenswerten Minderheit gehören, die im Idealfall muslimischen Hintergrund hat.

Jeder Buddhist muss wahrscheinlich mit einer höheren Strafe rechnen als ein Islamist, der mindestens eine katastrophale persönliche Tragödie hinter sich hat, die ihn zu fast allem berechtigt. Nun muss man sich über die Strafverfolgung buddhistischer Straftäter nicht allzu viele Gedanken machen, so oft kommen sie nicht vor. Die Buddhisten scheinen alle von Tragödien in ihrem Umfeld bisher verschont geblieben zu sein.

Aber zurück zum Thema: Was treibt Frau Schwesig, Herrn Gauck und wie sie alle heißen an, jeden Straftäter aus dem islamischen Raum generell entschuldigen zu wollen? Entweder die schlimme Kindheit, die Traumata des Krieges, die schreckliche Ehefrau … egal was, etwas wird immer aus der Mottenkiste gezaubert.

Was spielt sich da in den Köpfen der Leute ab? Kann es vielleicht sein, dass sie alle ihre eigenen Dämonen bekämpfen? Kann es sein, dass sie im Inneren fühlen, dass sie gar keine guten Menschen sind? Dass sie möglicherweise eine böse Saat in sich herumtragen? Wäre es möglich, dass sie sich selbst therapieren, wenn sie für allesnicht zu Entschuldigende eine Entschuldigung finden? Tun sie das in Wirklichkeit für sich selbst? Sind sie innerlich so hässlich, dass sie nach außen so großmütig tun müssen, um halbwegs vor sich bestehen zu können? Um morgens überhaupt noch in den Spiegel schauen, ihre Kinder erziehen und weiterleben zu können?

Niemand, der noch einigermaßen bei Verstand ist, kann und will so etwas, was derzeit rund um den Globus passiert, auch nur ansatzweise tolerieren. Man kann so etwas überhaupt nicht tolerieren, wenn man von sich glaubt, dass man ein anständiger Mensch ist. Jeder, der ein bisschen Herz im Leib und Verstand im Kopf hat, kann zumindest erahnen, was ein solches Erlebnis wie in Nizza, Würzburg und so weiter mit der Seele eines Menschen anrichtet. Und das soll alles egal sein, wenn es darum geht, monströse Taten von Wahnsinnigen um wahrlich jeden Preis zu entschuldigen?

Ich denke, dass wir wirklich Angst haben sollten. Die Menschenverachter wüten in Zügen, an Bahnhöfen, an Flughäfen. Aber das zutiefst Böse sitzt in den Parlamenten und wird von uns finanziert. Sie sehen gepflegt und anständig aus – aber sie sind die schlimmsten Psychopathen von allen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog der Autorin.


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