21. Februar 2017

Kampagne gegen schwulen Trumpanhänger und „Breitbart“-Autor Milo Yiannopoulos Die Bigotterie der Linken

Weil er nicht dem Stereotyp des linksgrünen Homosexuellen entspricht

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Bildquelle: OFFICIAL LEWEB PHOTOS (CC BY 2.0)/flickr Amerikas bekanntester Homosexueller: Milo Yiannopoulos

Spätestens seitdem Donald Trump die Wahl zum amerikanischen Präsidenten – auch mit Hilfe von „Breitbart News“ – gewonnen hat, hat man erkannt, welchen Einfluss der offen schwule „Breitbart“-Mitarbeiter Milo Yiannopoulos auf die Menschen hat.

Aber: Wie im Islam ein Konvertit zum Christentum den höchsten Hass auf sich zieht, so ein konservativer homosexueller Mann in der linkspopulistischen Gruppe der Homoaktivisten. Von daher war es abzusehen, dass er als einer der ersten zur Zielscheibe der Killary-Rachekampagne werden würde.

Der Fanatismus und die Menschenfeindlichkeit, die sowohl bei linksextremen Homoaktivisten wie bei den Obamaban herrschen, sind der von links- oder rechtsradikalen Gruppen und jener von fundamentalistischen Sekten sehr ähnlich.

Ganz in diesem Sinne versucht man nun derzeit, Amerikas bekanntesten Homosexuellen mundtot zu machen. Und zwar mit den Methoden, die dort sonst nur von extremen Homohassern bekannt sind: Man erklärt ihn zum Pädophilen. Begründung: Milo hatte in einem Interview davon berichtet, dass er zum erstenmal Sex mit 13 Jahren hatte.

Der Vorwurf – so schwach die Füße waren, auf denen er konstruiert wurde – reichte, einmal in die Welt gesetzt, bereits dafür aus, dass der Verlag Simon & Schuster den Vertrag für sein neues Buch mit ihm kündigte. So jedenfalls genüsslich die Onlineseite des Schwulenmagazins „Mannschaft“, die einfach behauptet: „Nun sind Videoclips aufgetaucht, in denen Yiannopoulos Sex mit 13-Jährigen gutheißt“ – natürlich ohne den Lesern durch Verlinken dieser Clips eine Prüfung des Vorwurfs zu ermöglichen. Denn nirgendwo heißt Milo Sex mit 13-Jährigen gut … Hier das Statement von Milo dazu:

„Ich bin ein homosexueller Mann und ein Kindesmissbrauchsopfer. Ich möchte meinen völligen Abscheu gegenüber Erwachsenen zum Ausdruck bringen, die Minderjährige sexuell missbrauchen. Ich bin über Pädophilie entsetzt, und ich habe mich als Journalist für das Outing von kriminellen Pädosexuellen stark gemacht. Ich habe drei von ihnen geoutet, in der Tat – drei mehr als die meisten meiner Kritiker.

Und ich habe wiederholt Abscheu gegenüber Pädophilie in meinen Veröffentlichungen ausgedrückt. Ich verstehe wohl, dass diese Videos, über die man nun redet, missverständlich sein könnten. Meine eigenen Erfahrungen als Opfer führten mich dazu, zu glauben, ich könne alles sagen, was ich zu diesem Thema wollte und erlebt habe, egal wie ungeschminkt und ehrlich. Aber ich verstehe, dass meine übliche Mischung aus britischem Sarkasmus, Provokation und Galgenhumor vielleicht als Mangel an Sorgfalt für andere Opfer oder – noch schlimmer – als Zustimmung rübergekommen ist. Ich bedauere das zutiefst. Jeder geht mit seiner Vergangenheit anders um.

Ich habe mir die Videos noch einmal angesehen – und sie sagen garantiert nicht das, was jetzt behauptet wird. Ich lehne illegales Verhalten strikt ab. Ich sage nirgendwo, dass Sex mit 13-Jährigen okay ist. Als ich die Zahl 13 erwähnte, sprach ich über das Alter, in dem ich meine eigene Jungfräulichkeit verlor. Ich hätte das Wort ‚boy‘, das schwule Männer oft dazu verwenden, um einvernehmlichen Sex Jugendlicher miteinander oder Sex mit älteren zu beschreiben, nicht verwenden dürfen. Das war ein Fehler.

Jeder, der nun glaubt, dass ich Pädophilie nicht weiter hart kritisieren werde, der täuscht sich. Ich werde weiterhin unnachgiebig gegen eine Legalisierung von Pädophilie kämpfen!“

(Interessanterweise wird das Wort „Boy“ in Deutschland, der Schweiz und Österreich ganz anders gebraucht. Die Datingapps sind voll von irgendwelchen „Boys“ zwischen 18 und 75 – was das über das Selbstverständnis der Herren mit solchen Profilnamen sagt, ist aber ein anderes Thema. Aber wenn sich hier in Deutschland irgendwelche Homosexuellen jetzt über Milo aufregen, fragt man sich schon, warum sie sich nicht schon viel früher aufgeregt haben … Aber vermutlich hat man angenommen, dass all diejenigen, die das Wort gebrauchen, grün oder links wählen …)

Für mich zeigt sich daran gut die Bigotterie der Linken: Gleichzeitig für die Legalisierung der sexuellen Gewalt gegen Jugendliche sein und wenn es ins Konzept passt, jemanden hinrichten, der sich angeblich (oder vielleicht auch tatsächlich) zu soft zu seinem eigenen Missbrauch geäußert hat. Und das nur, weil er nicht dem Stereotyp des linksgrünen Schwulen entspricht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Philosophia Perennis“.


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