19. Oktober 2017

Wahlen und Systeme Ist das Demokratie?

Freibrief für Selbstmord

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Bildquelle: shutterstock Stinkt vom Kopf her: Fisch

Der Mensch wählt bei einer Bundestagswahl, bisher alle vier Jahre, künftig eventuell alle fünf Jahre ein selbstgewolltes System, obwohl dieses ausschließlich auf eine parlamentarische Demokratie ohne volksseitigen Einfluss ausgerichtet ist.

Alles gut, zumindest die letzten 50 Jahre der Nachkriegszeit, so könnte man sagen.

Deutschland wuchs und gedieh. Was danach kam, bezeichne ich jedoch als einen soziologischen und antidemokratischen Niedergang. Denn wenn gerade eine führende wirtschaftliche Nation nicht einmal ihr eigenes Haus, ihr Land und damit die Bevölkerung grundlegend sichern und beschützen kann, dann ist dies ein unverkennbarer Niedergang. Wie sagt man im Volksmund: Der Fisch fängt immer zuerst am Kopf an zu stinken!

Und was ist nun die deutsche Realität? Eine schon viele Jahre in sich geschlossene parlamentarische Demokratie, unübersehbar bundes- und landesweit auf der Basis von Delegierten, die mit falschen, ja regelrecht kruden Theorien, Ideologien, Inkompetenzen, über Seilschaften, parteiliche Vorgaben und Weisungen und so weiter regieren und im weiteren dadurch gerade das eigene Land regelrecht nach außen preisgeben und schädigen.

Dazu kommt dann in diesem Fall, dass durch die Wahl gerade diese Delegierten, die politischen Akteure, die von Ihnen gewählten „Heilsbringer“, nur noch die damit verbundenen und selbst festgeschriebenen Freiräume und Legitimationen bekommen, diesen falschen Haltungen und Verblendungen auch noch ungestraft freien Lauf zu lassen.

Ist dies Ihrer Meinung nach, auf dieser Basis über eine Bundestagswahl, Landtagswahl, Bürgermeisterwahl und so weiter dann wirklich eine Demokratie?

Nein, es ist schlicht und ergreifend der durch das eigene Wahlvolk auch noch bestätigte Freibrief an Dritte, über den eigenen Selbstmord zu bestimmen!

Einmal in Ruhe nachdenken und wirken lassen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Facebook-Seite des Autors.


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Dossier: Wahlen

Autor

Thomas H. Stütz

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