29. August 2008

Der „Spiegel“ im „Kampf gegen Rechts“ Menschenjagd auf Familienväter

Lieber 100 Unschuldige verprügeln als einen „Rechten“ laufenlassen

Der „Kampf gegen Rechts” wird mit Staatsknete reichlich belohnt. Nun griffen „240 Schläger der roten Antifa-SA“, wie pi-news.net berichtet, bei einem viertklassigen Fußballspiel in Hamburg friedliche Fans aus Chemnitz an. Sie machten Jagd auf Familienväter und Kinder. Chemnitzer Bürger wurden zum Totschlag freigegeben, nachdem sie von den Linkskriminellen fluchs zu „Rechten” erklärt wurden. Als einziges Medium berichtet Spiegel-Online über den skandalösen Vorfall. Allerdings mit viel Verständnis für die Politkriminellen und lediglich mit Kopfschütteln darüber, dass diese offenbar einen Arbeiterwohlfahrtaufkleber nicht als linkes Erkennungsmerkmal verstanden und deshalb versehentlich einen ihrer Gesinnungsgenossen angriffen. Hätte er einen NPD-Aufkleber auf sein Kfz gepappt, der „Spiegel“ hätte womöglich der roten Sturmabteilung einmal mehr applaudiert.

Jedenfalls berichten die altbekannten publizistischen Antifa-Kämpfer von Spiegel-Online (ef-online berichtete mehrfach, siehe auch einige Verweise unten) wie folgt: „Während die meisten Fans der Heimmannschaft Altona 93 nach dem Schlusspfiff im Stadion blieben, griffen draußen 250 Antifa-Aktivisten Fans aus Chemnitz an, die sie dem rechtsradikalen Spektrum zuordneten. Die Angreifer bewerten den Sonntag im Rückblick als gelungenes Antifa-Manöver. Doch es gibt auch andere Stimmen. ‚Es waren auch eine ganze Menge Leute da, die einfach nur Bock auf Fußballrandale hatte’, sagt ein Fußballfan, der ebenfalls vor Ort war, ‚mir war vorher schon klar, dass es knallen würde.’ So hat das auch Kay Herrmann empfunden, der als diplomierter Sozialarbeiter das Chemnitzer Fanprojekt leitet. Nach dem Spiel wurde er übel beschimpft, das mit ‚Awo’ und ‚Fanprojekt Chemnitz’ gekennzeichnete Auto wurde bespuckt und mit unzähligen Aufklebern versehen. ‚Dabei ist die Awo ja nun wirklich nicht als rechtsradikale Organisation bekannt’, sagt Herrmann. Die CFC-Fans“, so der „Spiegel“ weiter, „die mit Bussen aus der Gefahrenzone gebracht wurden, habe es allerdings schlimmer erwischt. Mit Steinen und Flaschen seien die beworfen worden, eine Scheibe zersplitterte. ‚Alle, die mit dem Zug angereist waren, waren da drin – vom Ultra bis zum Familienvater.’ Das deckt sich mit der Einschätzung der Polizei, nach deren Angaben unter den etwa 200 Chemnitzer Fans genau die Leute fehlten, denen der Angriff nach dem Spiel eigentlich galt: ‚Die waren gar nicht mit ihren echten Problemfans da. Die sind wohl zu Hause geblieben’, sagte Polizeisprecher Ralf Meyer. Tatsächlich beschränkte sich das Gros der Gästefans während des Spiels auf die Unterstützung ihrer Mannschaft, weite Teile des Chemnitzer Fanblocks bestanden aus traditionellem Fußballpublikum, das weder auf Gewalt noch auf politische Provokationen aus war.“

Politically Incorrect kommentiert treffend, dass in Deutschland ein „Klima der Angst“ geschaffen werde, in dem es heute jeden treffen kann, der nur als vermeintlich „Rechter“ zum Abschuss freigegeben wird. „Jeder kann der Nächste sein, den der Bannstrahl des Rechtsvorwurfes trifft. Mit den Folgen gesellschaftlicher Ächtung bis zur Rechtlosigkeit.“

Die rote Schläger-SA jedenfalls wird sich vom Hohn des „Spiegel“ auf die Opfer und vom beschämenden Schweigen der Medien einmal mehr bestätigt fühlen.

Internet

Pi-News

Spiegel

Spiegel-Online: Wie Opfer zu Tätern gemacht werden

Fußballstadionsheriffs: Der „Spiegel“ in der Antisemitismusfalle

Wie „Spiegel online" jeglichen journalistischen Anstand verliert


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Kaspar Rosenbaum

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