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![]() Jg. 1968, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "eigentümlich frei", Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag). ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
EU-Parlament im Verbotsrausch: TV-Werbung hausfrauenfreiJetzt geht’s genderoptimiert ans Eingemachte Heute war ein großer Tag im Brüsseler EU-Parlament. Fast war man sich einig. 504 Abgeordnete stimmten dafür, nur 110 dagegen, bei 22 Enthaltungen. Ging es gegen die Todesstrafe? Um eine neue Georgien-Resolution? Schlimmer, es ging um gemeingefährliche Fernsehwerbung. Oder besser, genauer und der EU angemessener: um Verbote. Die gute alte Persil-Tante, Ariel-Klementine oder die Omo-Oma werden, so der Wille der Eurokraten, zukünftig gesetzlich untersagt wie sonst in Deutschland nur der Handel mit einem alten Buch mit egokämpferischen Titel, verfasst vom Rechtsvorgänger unserer Bundeskanzlerin, oder das Leugnen von amtlich zertifizierten Geschichtswahrheiten. Jetzt geht es – auch im Wortsinne – ans Eingemachte. Kochende Muttis, waschende Omis, putzende Mädels – das kommt uns nicht mehr auf den dann von innen gesäuberten Bildschirm. Das EU-Parlament will solcherlei „klischeebehaftete“ Fernsehwerbung im Sinne der regierenden Genderideologie nachhaltig und porentief weißwaschen. Frauen sind Männer sind Männer sind Frauen sind gleich. Die schwedische EU-Abgeordnete der Vereinigten Linken hatte in ihrem Bericht für den Frauenausschuss die Linie so vorgegeben: „Geschlechtsspezifische Klischees in der Werbung stecken Frauen, Männer, Mädchen und Jungen in eine Zwangsjacke, beschränken Individuen auf vorgegebene künstliche Geschlechterrollen, die oftmals herabwürdigend, beschämend und erniedrigend für beide Geschlechter sind." Es sollen, so die Parlamentsverwaltung „Werbespots unterbunden werden, die diskriminierende oder entwürdigende Botschaften auf der Grundlage von Geschlechterklischees vermitteln oder zu Gewalt anstacheln“. Das hätte Klementine nicht gedacht, dass sie nun als Outlaw endet. 03. September 2008 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentarequer , am 03. September 2008 um 20:59 ( Link ) Die Gedankenpolizei läßt grüßen. Wir kommen Orwell Schritt für Schritt näher. 2014 oder spätestens 2024 (30-40 Jahre später als vorausgesehen) ist das System perfekt. In welchem Lande Europas sind die Menschen traditionell am unduldsamsten? Die können unsere Hoffnung sein. Und dort könnten die wenigen deutschen Demokraten mittun. Bei den internationalen Brigaden. Denn die Deutschen - soviel steht fest - machen jede Diktatur mit. topal , am 03. September 2008 um 21:13 ( Link ) Ja, wer wäscht und bügelt denn jetzt, wenn diese Arbeit herabwürdigend ist? Na klar, wir geben's in die Wäscherei, dort wird die Arbeit dann ... von einer Frau gemacht. Carl , am 03. September 2008 um 21:23 ( Link ) Der Himmel steh uns bei! Mehr fällt mir zu sowas nicht mehr ein. Erschütternd. Kris , am 03. September 2008 um 21:26 ( Link ) >>2014 oder spätestens 2024 (30-40 Jahre später 2024 wird's so aussehen: Sphairon , am 03. September 2008 um 22:37 ( Link ) Nietzsche warnte schon zu seiner Zeit vor diesen Übeln: "Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich. Kein Hirt und Eine Heerde! Jeder will das Gleiche, Jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig in's Irrenhaus. Quovadis , am 04. September 2008 um 14:14 ( Link ) Nun ja, it's gendering time und es geht um "engineering of consent". Edward Bernays, "der Vater der Public Relations" hat einen reichhaltigen Erfahrungsschatz hinterlassen siehe WIKIPEDIA: "Bernays entwickelte seine Kampagnen zur Meinungsmache auf Basis damals aktueller Erkenntnisse von Massenpsychologie. Bernays argumentierte: „Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppen-Denkens verstehen, ist es jetzt möglich die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern“. Er bezeichnete diese wissenschaftlich basierte Technik der Meinungsformung als „engineering of consent“. Bernays wohl bekanntestes Buch „Propaganda“ beginnt mit dem Kapitel „Organising Chaos“ und den Worten: „Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben". Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays Ratio , am 05. September 2008 um 1:20 ( Link ) Immerhin wird ef trotz seiner Islamophilie jetzt auch mal in PI gewürdigt. http://www.pi-news.net Ob es an der dortigen Anzeige liegt? Ratio Thambi , am 05. September 2008 um 12:22 ( Link ) @quer lieber quer, wir nähern uns NICHT dem Orwell'schen Ideal, wir sind schon MITTENDRIN. Sind die Politiker schuld? Nein. Es sind deren Arbeitgeber - mitunter auch SIE und jeder Stimmbürger, der sich nicht mehr wehrt, der sich von immer dreisteren Forderungen nach dem Primat der Politik überzeugen lässt. Erst wenn die Menschen (wieder) zu lernen begreifen, dass sie unauslöscliche Rechte als Souverän haben, kann dieser Vernichtungsprozess gestoppt werder. Es ist allerdings zu befürchten, dass der Prozess des Widerstandes nicht unblutig über die Bühne gehen wird. Pra. topal , am 05. September 2008 um 22:03 ( Link ) Für kreative Werber sollte das kein Problem sein. Man nehme das exakt selbe Drehbuch, die selben Personen, Texte, Objekte. Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Robert Grözinger , am 03. September 2008 um 18:34 ( Link )
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