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![]() Jg. 1968, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "eigentümlich frei", Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag). ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: ef auf FacebookBesuchen Sie uns auch auf Facebook: |
SPD-Kanzlerkandidat: Steinmeier nach dem Führerprinzip eingesetztDas demokratische Ergebnis wäre eine Katastrophe namens Nahles gewesen Das Grundgesetz gibt vor, dass Parteien in Deutschland nach innen demokratisch organisiert sein müssen. In Artikel 21 Absatz 1 Satz 2 heißt es fort: „Ihre innere Ordnung muss demokratischen Grundsätzen entsprechen.“ Das Parteiengesetz ergänzt: „Die Willensbildung geschieht durch Mehrheitsbeschluss.“ Die gestern bekannt gewordene „heutige“ Entscheidung über den SPD-Kanzlerkandidaten ist demnach ein Fall für den Verfassungsschutz: Der Parteichef und der zukünftige Kanzlerkandidat hatten unter vier Augen beschlossen, wer für die SPD 2009 ins Rennen zieht. Der „Spiegel“, der die Führerentscheidung vorab exklusiv dem Volk verriet, erklärt: „Selbst Spitzengenossen aus dem Präsidium und Fraktionschef Peter Struck wurden erst in letzter Minute informiert.“ Von der Parteibasis ganz zu schweigen. Nun müsste auf diese äußerst bedenklichen rechtsradikalen Tendenzen in der SPD die Mainstreampresse recht eigentlich in höchstem Maße „alarmiert“ hinweisen. Nichts davon ist heute Morgen zu lesen. Woran liegt es? Ahnen die Journalisten, dass das demokratische Prinzip dem Führerprinzip hier unterlegen sein könnte? Stünde nicht zu befürchten, dass die (in weiten Teilen linkere) SPD-Basis in einer wahrhaft demokratischen Wahl von unten nach oben Kurt Beck oder gar Apparatschiks Liebling Andrea Nahles aufgestellt hätte? Und ist nicht der in äußerster Notlage nach dem Führerprinzip bestimmte Kandidat Frank-Walter Steinmeier die letzte Hoffnung einer von der Basis her längst hoffnungslosen ehemaligen Volks- und heute zutiefst verkrusteten und abgewirtschafteten Funktionärspartei? Übrigens: Dynamische, erfolgreiche Eigentümer-Unternehmen werden immer von oben nach unten geführt – in eigener Verantwortung und nicht wie Parteien auf Kosten Dritter. 07. September 2008 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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