18. Januar 2009

Dokumentation Rosa Sozialismus. Oder: Gender Mainstreaming als Selbstauslöschungssystem

Vertrauliches Schreiben der European Human Rights Embassy (EHRE)

„Gender Mainstreaming (GM)“: Ist Ihnen dieser sperrige Begriff bereits geläufig? Wir haben lange in Klausur gesessen, um abzuwägen, ob wir mit folgender Erklärung unser Ziel, welches wir mit „Gender Mainstreaming (GM)“ verfolgen, öffentlich machen sollten.

Da wir zu der Überzeugung gekommen sind, dass nur Menschen unseres Schlages die Hintergründe erkennen können, ist es an der Zeit, mit dieser Veröffentlichung das Funktionieren des Systems „Rosa Sozialismus“ zu bestätigen und unsere Mitarbeiter zu ermutigen.

Für den Begriff „Gender Mainstreaming“ anstelle von „Rosa Sozialismus“, hatten wir uns vor mehr als einem Jahrzehnt entschieden, als wir noch davon ausgingen, dass eine offensichtlichere Beschreibung unsere Intention verraten könnte.

Da es sich um ein anglo-europäisches Projekt handelt, wählten wir mit dem Begriff „Gender Mainstreaming“ einen Anglizismus. „Gender“ beschreibt im Gegensatz zu „Sex“ nicht das natürliche Geschlecht des Menschen, sondern das „soziale“, das heißt es stellt Abweichungen vom Natürlichen in Rechnung. Ein Mann oder eine Frau (Sex), kann in der sexuellen Orientierung (Gender) vom „Sex“ abweichen (Homosexualität). „Mainstreaming“ bedeutet Hauptzugrichtung.

Im Amsterdamer Vertrag, der seit dem 1.Mai 1999 in Kraft ist, haben wir „Gender Mainstreaming“ als rechtlich verbindliches Prinzip verankern können und damit eine verpflichtende Vorgabe für alle europäischen sowie nationalen Verwaltungsebenen und Politikbereiche erreicht. Eingeweihte wissen um den Ernst dieser Veröffentlichung, unsere Zielgruppe hält es, wie beabsichtigt, für Satire.

Ziel unseres GM-Projektes ist die Verhinderung weiterer Millionen Opfer durch einen neuen sozialistischen Menschenversuch. Um diesem zuvorzukommen, haben wir vor vielen Jahren das GM-System entwickelt, welches die mörderischen Wirkmechanismen sozialistischer Gleichheitsideologien (Roter Sozialismus, Brauner Sozialismus) gegen die Verursacher selbst richtet, also jene Fanatiker und Extremisten, die die Gesellschaft in regelmäßigen Abständen mit Totalitarismus überziehen wollen.

War die Hauptzugrichtung (Mainstreaming) der Gefangenenzüge der Rotsozialisten Sibirien, die ihrer braunsozialistischen Wettbewerber um die Gunst des Proletariats Auschwitz, so soll der Hauptzug im rosa-sozialistischen Finale diesmal nicht die klügsten und integersten Familien in Richtung Verderben fahren. Mit unserem „Gender Mainstreaming“ Projekt sorgen wir dafür, dass sich die für Gleichheitsideologien Anfälligen freiwillig aus dem menschlichen Genpool verabschieden, um künftige Generationen vor totalitären Verbrechen zu bewahren.

Wie funktioniert Gender Mainstreaming

Wir haben GM auf die Personen abgestimmt, die sich wie die Motten vom Schein einer Gleichheitsideologie anziehen lassen und ihr wie hypnotisiert zufliegen, indem wir die Gleichheit soweit auf die Spitze treiben, dass nur noch Gleichheitsextremisten nicht erkennen, dass es sich um einen Mottenfänger handelt. Rotlicht erwies sich als Lockmittel für besonders geeignet.

Unsere künstliche Gender-Mainstreaming-Ideologie arbeitet mit dem absurden Postulat, Geschlechtlichkeit sei das Ergebnis archaischer kultureller Prägung, welche abgeschüttelt werden müsse. Nur aus der Befreiung von atavistischen Zwängen erreiche der Neue Mensch Glück, Heil und Erlösung. Gender-Mainstreaming bewirke die endgültige Beseitigung aller einschränkenden Bindungen und Unterschiede zwischen den Menschen, erschaffe also den „Neuen Menschen“ – den alten totalitären Fetisch.

Es gibt keine krassere Form des Gleichheitswahns, als die zum Programm und Gesetz erhobene Geschlechtsgleichheit der verschiedenen Geschlechter. Grundlage unseres Projektes ist die wissenschaftliche Arbeit der einflussreichsten Theoretikerin der Gender-Idee, Judith Butler, die im kalifornischen Berkeley lehrt. Die Ideologiefalle „Rosa Sozialismus (GM)“ wirkt aufgrund folgender Annahmen Frau Butlers: Die Geschlechtsidentität der Menschen sei eine Komödie, die sie von frühester Kindheit an aufzuführen gezwungen sind. Frau B. empfiehlt zu verhindern, Menschen grundsätzlich als männlich oder weiblich zu denken und sagt: Es gibt keinen Grund für die Annahme, dass es bei zwei Geschlechtsidentitäten bleiben muss. Das sexuelle Begehren zwischen den Geschlechtern weise keine natürliche Grundlage auf, Heterosexualität sei vielmehr eine Zwangsmatrix, ein perfides Repressionssystem, das abzuschaffen ist. Nicht die „Gleichstellung“ der Geschlechter sondern deren Abschaffung und die Gleichstellung aller sexuellen Lebensformen müsse angestrebt werden. Frau B. empfiehlt, eine politische Annäherung von Feminismus, schwulen und lesbischen Perspektiven auf die Geschlechteridentität zu ermöglichen.

Wir finden heute, im Lichte der Erfahrung, unsere Überzeugung bestätigt, dass keine Methode besser und effektiver die Unterbrechung der Generationsfolge der Zielgruppe durch Kinderlosigkeit bewirken kann, als die Butler-Methode (Selbstauslöschung).

Zur Strategie gehört es, die besonderen Schwächen der Gleichheitsextremisten zu nutzen: Fanatismus, Einfalt, Neid und Geschlechtstrieb. Wie von Frau Butler richtig bestimmt, gehen uns so besonders sexuell frustrierte Extremfeministinnen, die sich mit der Lesbenbewegung verbündet haben und die Schwulenlobby ins Netz, denn unser Gender-Mainstreaming-Programm verspricht ihnen, den eher mickrigen Kreis potentieller Geschlechtspartner ins schier Unermessliche zu erweitern, wenn das Geschlecht vereinheitlicht und einem androgynen „Zielgeschlecht“ angepasst wird.

Wir erreichen mit GM, dass diejenigen, die unserem Gleichheitsversprechen auf den Leim gehen, in unfruchtbare Verbindungen hineinmanövriert werden, aus denen sie kaum wieder herauskommen. Hilfreich wirkt hier insbesondere die mangelnde Fähigkeit dieser Gruppe zu einfacher Logik. Man kann sich bei denen, die rotlichtgesteuert in unsere Ideologiefalle tappen, sicher sein, dass sie das Freiheitsversprechen von Gender-Mainstreaming nur so interpretieren, nun massenhaft mit dem gleichen Geschlecht verkehren zu können, nicht etwa mit dem anderen Geschlecht, obwohl dieses der Logik des Systems entspräche. Um sicherzustellen, dass die Fanatiker des Rosa Sozialismus nicht „fremdgehen“ und mit dem anderen Geschlecht Nachkommen zeugen, die für die Gesellschaft wieder zum Problem werden, forcieren wir die Homoehe. Diese hebt die Unfruchtbarkeit auf das Niveau der Rechtsverbindlichkeit. Um die Unfruchtbarkeit auch spirituell abzusichern, haben wir die Evangelische Kirche gewinnen können, diese Verbindungen zu segnen. Die Katholische Kirche hat sich uns naturgemäß verweigert. Bei der Evangelischen Landeskirche, die man von einer sozialdemokratischen Gutmenschenpartei nur noch durch ihre Nichtwählbarkeit unterscheiden kann, hat man unserem Ansinnen mit dem gewohnten Opportunismus entsprochen.

Die Homoehe hat darüber hinaus den Vorteil, dass der „Ehepartner“ selbst nach einer Scheidung für den Unterhalt des Partners in Regress genommen werden kann. Ohne Homoehe wären die Sozialkosten unseres Projekts mangels pflegenden Nachwuchses wahrscheinlich unbezahlbar. Mit der Homoehe finanzieren die Gleichheitsextremisten einen Teil unserer Gender-Mainstreaming–Kampagne selbst.

Was aber nun, wenn die zur rosasozialistischen Gleichheit Befreiten doch eine Beziehung eingehen, in denen ihre genetische Veranlagung zum Wahnsinn an Kinder weitergegeben wird und sie diese Kinder in ihrem Sinne erziehen?

Zur Abwehr dieses Risikos konnten wir die konversative Familiensinisterin (konvers: verkehrt, sinister: bösartig, übel, bedrohlich, links), Margot von der Leiden, dazu bewegen, ein Krippenprogramm zu starten, bei dem das Geld nur für die Gebäude und schlecht ausgebildetes und mit viel zu großen Kleinstkindgruppen überfordertes Personal reicht. Selbstverständlich hat auch die Familiensinisterin ein lebendiges Interesse daran, ihre Kinder vor sozialistischen Menschenversuchen zu bewahren, da treibt sie schon allein der Mutterinstinkt. Wer sein Kind dagegen für Erwerbsgeld bei uns abliefert, weil ihm die Karriere wichtiger ist, trägt wahrscheinlich die Präposition zur Verantwortungslosigkeit und zur leichten Beeinflussbarkeit durch unsere sozialistische Krippenpropaganda in sich, sodass es besser ist, deren Kinder wenigstens durch die Zerstörung ihrer Beziehungsfähigkeit und der dann später greifenden Gender-Mainstreaming-Kampagne von der Weitervermehrung abzuhalten.

Sind uns Gleichheitsextremistenkinder in den Krippen durchgegangen, haben wir immer noch unsere staatlich geförderten, genderkonformen Kindergärten, in denen wir Mädchen zur Rücksichtslosigkeit und Jungen zum Puppenspiel und Fingernägellackieren treiben.

Hier ein Auszug aus dem Programm eines typischen Gender-Kinderlagers, einzusehen unter fun-and-care.at nach dem Klick auf den Euphemismus „Geschlechtssensible Pädagogik“:

Planung/Reflexion

Das Personal plant bewusst Projekte und Angebote, die helfen, Geschlechtsrollenbilder zu hinterfragen und Alternativen anzubieten. Immer wieder wird auch Bildungsgut überarbeitet und es gibt gezielte Angebote für Mädchen und Buben. Bei uns gibt es besondere Förderung für

1. Mädchen:

- geschlechtergerechter Sprachgebrauch (direkt ansprechen, Verwendung der weiblichen Formen)

- Ermutigung, sich den Platz zu nehmen, den sie brauchen und der ihnen zusteht (Bsp. Schutzräume schaffen, Quotenregelung, Mädchenvormittag)

- Ermutigung, Wünsche, Bedürfnisse und Abneigungen zu artikulieren („Nein, geh weg, ich mag das nicht, ich kann das alleine.“)

- offensiv auf etwas zugehen (Fußballspielen, Fangen, Turm bauen)

- sich wehren und verteidigen (zwicken in der Krippe, verdrängen vom Platz in der Garderobe, wegnehmen der Autos)

- schreien und auf sich aufmerksam machen können

- Technik, Werken, Computer

2. Buben:

- positive Körperwahrnehmung (Massage, Kosmetikkorb, eigenen Körper pflegen und achten, schön sein, Anbieten von männlichem und weiblichem Verkleidungsmaterial, in andere Rollen schlüpfen, fürsorgliche und behutsame Interaktion mit anderen Kindern aufnehmen)

- positive Besetzung von Schlüpfen in „weibliche“ Rollen (Prinzessinnenkleid, Nägel lackieren)

- Unterstützung beim Ertragen von Frustration, Verlieren, beim Warten und Zurückstecken eigener Bedürfnisse, Hilfsbedürftigkeit zugeben können, Umgehen damit, dass Mädchen Paroli bieten

- Konflikte begleiten (Alternativen zu Schreien, Toben, Hinhauen anbieten)

- Erlernen von Umgang mit Puppen (positiver Begriff: Puppenvater)

- Erlernen von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten (positiver Begriff: Hausmann)

- Bildungsgut (Rollenaufteilungen beachten und ändern, kritisch hinterfragen, Alternativen anbieten)

Ziel

Wer nach diesen Härtetests durch „geschlechtssensible Pädagogik“ in seiner Geschlechterrolle nicht so nachhaltig verunsichert ist, dass er sich künftig nur noch mit Gleichen paart, widersteht nicht nur Gender Mainstreaming, sondern auch anderen verbrecherischen Ideologien.

Sollten wir die Vermehrung der Zielgruppe nicht schon in der ersten Generation verhindert haben, erwischen wir sie sicher in der zweiten, sodass wir hoffen können, das Projekt GM innerhalb zweier Generationen abgeschlossen zu haben.

Deshalb ziehen wir das Gender Mainstreaming jetzt gnadenlos durch, bis die Rosasozen nicht mehr wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind und wo vorn und hinten ist. Um Risiken zu unterdücken, haben wir GM zusätzlich durch „Antidiskriminierungsgesetze“, die Widerstands-, Denk- und Sprachverbote sind, abgesichert. Alles was nicht genderkonform ist, egal ob in Wirtschaft oder Sozialem, bekommt in Europa nun kein Bein mehr an Deck.

Wir müssen da jetzt durch - und dabei anständig geblieben sein...

Eine Gesellschaft mit GM-mäßig nach seelischer und charakterlicher Festigkeit ausgesiebten Mitgliedern wird für Rosa Sozialismus und andere Gleichheitswahnideen nicht mehr anfällig sein.

Internet

familienwehr.de


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