13. Juni 2009

Der „Kampf gegen Rechts“, Teil III. Die Linke und die Nation

Die Eisenzeitler kämpfen wieder einmal um den Endsieg

Wenn, wie in Teil 2 beschrieben, Nazis genuine Linke sind, so mag eingewendet werden, dass sie ihren Nationalismus mit echten Rechten gemein haben.

Dass die Bewahrung der nationalen Identitäten die Multikulturalität der Welt sichert, steht für Rechte in der Tat außer Zweifel. Nationalbewusstsein erwarten sie nicht nur von sich, sondern auch von anderen – um der Vielfalt willen. Deshalb verteidigen Rechte die Nation gegen alle sozialistischen Anfechtungen, denn ihre geschichtliche Bildung weiß um die nationalen Wurzeln aller menschlicher Kultur und Zivilisation.

Die Deutsche Nation gründet auf der mittelalterlichen Reichsidee und diese ist untrennbar mit Gott, Kirche und Kaisertum verbunden. Das Deutsche Reich löste als heiliges römisches Reich deutscher Nation das germanische Heidentum ab, auf welches sich die Nazis bezogen. Das, was die Germanen zur Gründung des Deutschen Reiches veranlasste, war ihr Freiheitswille, doch gerade dem haben die Nazis mit ihrem Sozialismus am stärksten zugesetzt. Nazis sind Eisenzeitler, Pränationalisten, die sich mit Symbolen ausstatten, die unchristlich-vordeutsch sind, wenn sie nicht überhaupt nur ihrer Phantasie entspringen.

Selbst die Alten Germanen wären wohl auf die Nazis losgegangen, wenn diese in Aufmärschen mit roten Fahnen, pseudorömischen Standarten und römischem Gruß ihren 1000jährigen Freiheitskrieg gegen Rom so verhöhnt gesehen hätten.

Das das mittelalterliche Deutsche Reich bis 1806 repräsentierende Christentum hatte sich für den einen Gott entschieden. Der heidnische Germanenkult der Nazis grenzte sich bewusst vom jüdisch-christlichen Fundament der deutschen Nation ab. Nazis sind Atheisten wie alle Sozialisten, die die Völker des alten und neuen Bundes, Juden und Christen, Alt und Neutestamentarische existentiell bedrohen.

National-Sozialisten haben wie alle Linken ein destruktiv-antichristliches Verhältnis zur deutschen Identität. Kein Sozialismus hat sich verheerender auf die Deutschen ausgewirkt als der braune: Er hat wesentliche deutsche Kulturträger und Kulturräume für immer ausgelöscht: die deutschen Juden, die Ost- und Westpreußen, die Pommern, die Schlesier, die Sudetendeutschen. Die Nazis hatten die Latte für Mord und Vertreibung so niedrig gelegt, dass die Alliierten ohne Skrupel darüber steigen konnten.

Die Neonazis von heute beziehen sich nicht auf die deutsche Geschichte, sondern auf die zwölf in rote Fahnen mit vornationalem Hakenkreuz getauchten Jahre der Altnazis. Diese zwölf Jahre aber stehen wesensfremd in der deutschen Geschichte. Doch werden sie von allen Sozialisten – roten wie braunen – heute so behandelt, als sei es die ganze. Beide haben ein Interesse daran, die Geschichte Deutschlands tief im Schatten der eigenen Ideologie zu halten.

Und es geht den Linken um mehr: Sie wollen im „Kampf gegen rechts“ das vollenden, was Hitler versäumte – die endgültige Abschaffung von Nation, Familie sowie Produktiveigentum und damit der Freiheit.

Erkundigen Sie sich in Ihrem linken Bekanntenkreis, Sie werden sich wundern, wie viele das für selbstverständlich halten!

Viele populäre Linksparteien haben in Deutschland das Menschheitsverbrechen Sozialismus im Programm.

Würde die Zivilgesellschaft die nationalen sozialistischen Parteien bekämpfen wollen, müsste es „Kampf gegen Links“ heißen, oder „Kampf gegen Sozialisten“, oder besser „für Freiheit, Familie und Eigentum“. Dass eine Gesellschaft, die in Schulden und durch Verfassungsrecht abgesicherten Versorgungszwängen, in demographischem Desaster und Dekadenz versinkt, nun nervös wird und einen Feind braucht, hat einen einfachen Grund: Man will das bankrotte System der „sozialen Errungenschaften“ solange durch die Einschüchterung des politischen Gegners freihalten, bis man wieder einmal den Schlüssel zum „wahren Sozialismus“ hat oder sich wenigstens die Verursachergeneration der Schuldenkrise der Verantwortung durch natürliches Ableben entziehen konnte.

Es ist einmal mehr die Strategie des Endsieges: Nach uns die Sintflut!


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