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Bildungstotalitarismus: Psychiatrie und Sorgerechtsentzug bei Hochbegabung

von Redaktion eigentümlich frei

Über skandalöse Schikane des brandenburgischen Jugendamtes gegen ein lernfreudiges Kind

Wieder einmal terrorisieren deutsche Behörden Eltern und Kinder, die nichts verbrochen haben und lediglich ihre Kinder zuhause schulen möchten, ein beinahe überall auf der Welt millionenfach betriebenes, legales Anliegen. In Deutschland aber ist Homeschooling seit 1938 verboten, als die Nazis das Reichsschulpflichtgesetz verabschiedeten.

Wie das Netzwerk Bildungsfreiheit berichtet, versuchen aktuell „in Brandenburg zwei Ingenieure als Eltern in vorbildlicher Weise, ihre hochbegabten Kinder optimal zu fördern. Sie haben ihre zehnjährige Tochter Bernicia, die in der Grundschule vor Langeweile und Frustration die Wände hoch ging, eine Zeitlang sehr erfolgreich zu Hause unterrichtet. Deswegen wurde nun das elterliche Sorgerecht eingeschränkt. Ab Montag, 22.Juni 2009, wird das Kind, das soeben Landesmeisterin im Judo wurde, mehrere Instrumente spielt und auch sonst ungewöhnlich erfolgreich ist, mit der Diagnose Schulphobie zwangsweise in eine ganztägige psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Dort muss sie sich täglich bis 18 Uhr aufhalten, wird daher weder weiter Judo machen noch sonst ihren Begabungen und Interessen nachgehen können.“

Die Eltern, so das Netzwerk Bildungsfreiheit, seien „mittlerweile bereit, auf Homeschooling zu verzichten und wünschen sich lediglich, dass ihre Tochter wie ihr älterer Bruder (der bereits vier Klassen übersprungen hat) ein für sie erträgliches Gymnasium in der Nähe besuchen darf, doch bereits dieser Wunsch wird ihnen als Arroganz und Eigenmächtigkeit ausgelegt. Schon wurde die Sorgerechtseinschränkung auch für den fünfjährigen, ebenfalls sehr begabten Jüngsten der Familie angedroht.“

Internet

Weiter Informationen zum Fall und Anschriften der Behörden

23. Juni 2009

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