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![]() Jg. 1973, Amerikanist, freier Journalist, lebt und arbeitet in Berlin und Hamburg. ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Bankenrettung, Staatsverschuldung: Angriff abgewehrt?von Ronald Gläser Das dicke Ende der „Wirtschaftskrise“ kommt noch Aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es gerade mal zwei Leute, die ich als Opfer der „größten Wirtschaftskrise unserer Geschichte“ bezeichnen würde. Benjamin war bei einer Tochter von Mercedes Benz und hat Computer programmiert. Zur Jahresmitte musste er gehen. Steffen ist Banker – bei ihm haben sie die Boni gestrichen. Alle anderen sind wohlauf. Ich kenne niemanden, der hungern muss oder aus seiner Wohnung geflogen wäre. Die meisten haben mehr denn je verdient im abgelaufenen Jahr. Komisch. Ich hatte mir die „größte Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit“ irgendwie schlimmer vorgestellt. So mit echter Armut, Bettlern auf der Straße, Suppenküchen mit Gulaschkanonen ohne Gulasch. Das ist alles nicht gekommen. Warum? Nun, zum einen natürlich, weil die „Krise“ (für mich das Unwort des Jahres) so schlimm nicht war, wie sie von den Politikern und Medien heraufbeschworen wurde. Seit der Bundestagswahl ist die Verwendung dieser Vokabel schon erheblich zurückgegangen. Frank Walter Steinmeier beispielsweise hat im Wahlkampf 35.721 Mal das Wort Krise benutzt – fast für jeden Wähler einmal – und sich als besser Krisenmanager darstellen wollen. Vergeblich. Auch die Kanzlerin, die von Thorsten Hinz kürzlich brillant als „Trüffelschwein der Macht“ charakterisiert worden ist, hat schnell erkannt, dass sie das Thema nicht links liegen lassen darf. Merkel hat vor einem Jahr völlig unnötig eine Garantie für deutsche Sparer abgegeben und damit Ängste noch angeheizt. Hinterher hat sie Milliarden bei der Rettung schwindsüchtiger Pleitebanken wie der HRE verplempert. Aber jetzt stellen wir fest: Es war alles gar nicht so schlimm. „Newsweek“ fragt bereits in einer neuen Sonderausgabe: „Is that all?“ Darin schreibt Francis Fukuyama („Das Ende der Geschichte“) quasi als Fortsetzung seines 20 Jahre alten, spektakulären Aufsatzes: „Die Geschichte ist noch immer nicht vorbei.“ Es hat bislang keine einschneidenden Eingriffe in unsere Wirtschaftsordnung gegeben. Keine weltweite Börsenumsatzsteuer, in Deutschland keine Vermögenssteuer, keine grundsätzliche Verstaatlichung des Bankenwesens, keine weltweite Finanzüberwachungsbehörde, kein Verbot von Hedgefonds, noch nicht mal eines von Verbriefungen. Das war es schon? Gemessen an der antikapitalistischen Rhetorik der Mächtigen sind die politischen Maßnahmen erstaunlich dürftig ausgefallen. Der Kapitalismus sei am Ende, trötete die linke Propaganda aus allen Hörnern. Nun wurde der Kapitalismus aber nicht so richtig abgeschafft. Sicher, wir hatten vorher keine freie Marktwirtschaft – und hinterher erst recht nicht. Aber der große Schlag ist ausgeblieben. Der sozialdemokratische Leviathan wurstelt einfach klein-klein weiter vor sich hin. Insofern hat sich im Sinne Fukuyamas wirklich nicht viel geändert: Hier ein bisschen Kurzarbeitergeld mehr, dort ein bisschen Abwrackprämie, da ein kleine Extrasteuer auf Manager-Boni (in England). Bei dem antikapitalistischen Feuer jedoch, das Medien und Politiker angeheizt haben, habe ich jetzt mit einer großen Löschaktion (massive Steuererhöhungen, schärfere Gesetze gegen Geldtransfer und so weiter) gerechnet, aber die scheint auszubleiben. Es sieht so aus, als hätten die Linken eine Chance verspielt, diese Krise zur Verwirklichung ihrer menschenfeindlichen Ziele auszunutzen. Was für ein Glück! Es hätte viel schlimmer kommen können. Auf der anderen Seite dürfen wir die negativen Effekte der Reaktionen auf die Krise nicht unterschätzen: Das Schlimmste waren die Bankenrettungspakete. Die kleinen Leute und der Mittelstand müssen mit ihrem Geld die Löcher der großen Konzerne stopfen – was für ein Wahnsinn! Typen vom Schlag der HRE-Manager wissen jetzt: Wenn wir scheitern, haut uns die Regierung schon raus. Ist eine Firma erstmal groß genug, dann lässt die Regierung sie nicht einfach pleitegehen. Die psychologischen Langfristfolgen werden verheerend sein. Das anderen ist die explodierende Staatsverschuldung aufgrund der massiven Ausweitung der Staatswirtschaft. Sie kann, gerade auch wegen des demographischen Wandels, nur noch durch eine Währungsreform oder eine massive Inflation abgebaut werden. Das werden dann echte Turbulenzen an den Finanzmärkten. Lange kann es nicht mehr dauern. Und bestimmt werden die Politiker dann wieder sagen, die Marktwirtschaft sei an allem schuld. 31. Dezember 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann oder Michael Klonovsky schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareAdolescent, am 31. Dezember 2009 um 13:15 ( Link ) Sie bringen hier genau das, was ich mir schon seit geraumer Zeit denke, gut auf den Punkt. Zum Jahresende möchte ich Ihnen hierfür meinen Dank aussprechen und hoffe, dass Sie im Jahr 2010 weiterhin viele so lesenswerte Artikel veröffentlichen werden. Mfg Adolescent GraueEminenz, am 31. Dezember 2009 um 13:24 ( Link ) Siehe bereits die bald 120 Kommentare unter Bei Zitaten wie "Das werden dann echte Turbulenzen an den Finanzmärkten. Lange kann es nicht mehr dauern." habe ich langsam etwas Sorgen: wir (ich schliesse mich ein) warnen jetzt schon seit Jahren, und es "passiert nix". ANDERERSEITS: wenn wir NICHT warnen, und dann kommt die Katastrophe, dann koennen alle diese Gesundbeter erst recht behaupten, mit dem bisherigen regulatorischen und wirtschaftswissenschaftlichen Instrumentarium sei die Krise einfach nicht vorherzusehen gewesen. Also doch lieber warnen ... Recthaberei ist manchem ja eine Genugtuung, mir in diesem Falle nicht. Die Frage sei erlaubt: wenn es dann geht, wenn der Kollaps droht (Billionen an neuem Geld und an Buergschaften), warum haben wir das nicht schon laengst gemacht? Dasselbe Geld auf Kinderkrippen und Armenspeisung. Getreu dem Keynesschen Multiplikator haette das doch dauerhaften Wohlstand verursacht, und mit der gestiegenen Wirtschaftskraft haetten wir gar per Steuern, trotz deren Senkung, alles bereits vor Jahrzehnten zurueckgezahlt. Warum waren wir so bloed? Charlotte Stumm, am 31. Dezember 2009 um 15:04 ( Link ) Nein ich sehe es etwas anders. GraueEminenz, am 31. Dezember 2009 um 15:39 ( Link ) Charlotte Stumm: GraueEminenz, am 31. Dezember 2009 um 16:07 ( Link ) P.S.: Zirrhose mit "H" ... Fatal, am 31. Dezember 2009 um 16:18 ( Link ) Achtung! Man sollte bedenken, dass die derzeitige Erholung mit enormer Rückendeckung ermöglicht wurde: Die FED Target Rate liegt bei 0%, der Leitzins der EZB bei 1%! vonclausewitz, am 31. Dezember 2009 um 16:29 ( Link ) Ich muss hier Fatal zustimmen. Die ausbleibenden Folgen sind einer Flut von Zaubergeld und einer radikalen Aenderung des Bilanzierungsrechts von Sicherheiten und Derivaten (sofern ueberhaupt bilanziert) geschuldet. An der Peripherie Europas hat es ja schon gekracht. rainer innreiter, am 01. Januar 2010 um 9:58 ( Link ) Noch ist ja Spielraum nach oben. Kritisch wird es erst, wenn sämtliche Einnahmen nicht mehr ausreichen, um die Zinsen zu begleichen. Aber bis da hin sind noch einige Jahre Zeit - es sei denn, die grandiose Idee des bedingungslosen Grundeinkommens setzt sich durch. In diesem Fall kollabieren die Staatsfinanzen weitaus schneller. Doch auch so ist der Staat sehr fleißig dabei, immer weniger Steuerzahler immer höher zu besteuern, bis auch diese kapitulieren. Ich bin zwar kein Verschwörungsspinner, aber irgendwo muss ein Masterplan zur völligen Vernichtung des Abendlandes vorliegen. Anders kann ich mir den Irrsinn und die völlig surreale Indoktrinierung - Leistung ist asozial und muss bestraft werden; wer faul oder unfähig ist wird hingegen belohnt; Profit ist schlecht, Verlust ist gut; Freiheit ist Sklaverei, Sklaverei ist Freiheit, etc. - nicht erklären. Ach wenn es doch Hoffnung gäbe ... Sabine Kurjo, am 01. Januar 2010 um 10:38 ( Link ) SEHR interessant, sowohl der Artikel als auch die Kommentare. Die "Krise" habe ich von Anfang in Frage gestellt, unter "Challenging the Recession", mit Veranstaltuningen in London. Siehe http://bit.ly/6ymscU M.E. ist die "Krise" ein "Meilenstein" auf dem Weg zur Weltregierung mit einer Weltwährung, dem IMF als globaler Zentralbank und der UNO als Mittel, die Völker über ihren bezahlten Staatsapparat auszubeuten. Das ist der Masterplan, lieber Rainer Innreiter, denke ich... Die Staatsverschuldung ist dabei das Mittel, Politiker zu erpressen, und zwar, um weiter Geld zu borgen, als Kredit, der Zinsen bringt, egal ob das Kapital abgezahlt wird. Die Zinsen sind doch hoch genug! Und Politiker verstehen die langfristigen Effekte der Staatsverschuldung genauso wenig wie Otto Normalwähler. Es geht m.E. darum, neue Methoden zu entwickeln, die Wirtschaft eines Landes zu "messen", bzw. zu bewerten. Die derzeitigen Statistiken verschleiern die verschiedenen Arten von "Geld" durch "Finanzprodukte". Sie verschleiern auch, dass und wie Banken (und nicht der Staat) Geld schöpfen, aber immer nur als Kredit. Nie die dazu nötigen Zinsen. So wird Abhängigkeit geschaffen, um nicht zu sagen "Sklaverei"... Hoffnung besteht. Vor allem dank Netz. Früher hat das Kabarett im Fernsehen was bewirkt. Heute machen's die Blogger! Nur weiter an der Aufklärung mitmachen, immer nur ein Leser pro Mal! Gutes Neues 2010!!! Sabine GraueEminenz, am 01. Januar 2010 um 13:51 ( Link ) Ein paar Anmerkungen: a) Aufgrund der Verschlechterung der Bonitaet der Staats-Schuldner (vgl. Griechenland, aber Investoren hoeren nicht nur auf Rating-Agenturen, insbes., wenn diese im eigenen Lande dessen Potentaten bewerten sollen und dabei Gefahr laufen wegen "laesae maiestatis" geschnitten zu werden, wenn nicht schlimmeres) steigen die Zinsen fuer die Papiere. Das bedeutet, dass die (bereits ausgegebenen) Anleihen SINKEN (wenn eine Anleihe 3% aufgedruckten Zins hat, und die allgemeinen Zinsen fuer deren [Rest-]-Laufzeithorizont steigen auf z.B. 6%, dann verringert sich der Wert der alten Anleihe entsprechend, damit diese AUCH 6% abwirft. Faktisch tritt etwas anderes ein: wer die FRUEHERE Anleihe bereits 9 Jahre gehalten hat, haelt sie nun bis zur Einloesung, dann kriegt er ja, uff, seine 100% wieder, ABER: er hat ja dann miterlebt, dass er sie in diesem letzten Jahr NICHT MEHR VERKAUFEN KONNTE ohne Verlust einzufahren; d.h. das GEGENTEIL, was man mit Staatsanleihen erreichen wollte, sie naemlich fast "wie Bargeld" jederzeit einloesen zu koennen, wenn's eng wird). b) SELBST WENN sie die Anleihen zu welchen Zinsen auch immer VOLLSTAENDIG losschlagen wuerde, bedeutet das, Kredit (d.h. anlagewilliges Geld-Kapital) dem Markt in ebensolcher Groessenordnung zu entziehen. Dann nfehlt das eben anderswo (siehe Krokodilstraenen ueber Kreditklemme). Da sich diese Summen nun dem Umfang der jeweiligen Bruttoninlandsprodukte anzunaehern beginnen, fehlt also der Wirtschaft ihre gesamte Jahresleistung oder noch mehr (ganz genau so kann man das nicht rechnen, da hier Pyramidierungs-Effekte auftreten, d.h. jemand kauft die Anleihe auf Kredit, da sie ja hoch beliehen wird ihrer angeblichen Werthaltigkeit wegen usw. – es geht um's Prinzip). Der Zug ist also bereits abgefahren, aufspringen lebensgefaehrlich, abspringen auch und die etwas schlaueren gehen bereits"zu Fuss", d.h. nehmen inkauf, mit Gold zwar keine Zinsen zu "erwirtschaften", aber auch keinen Totalverlust erleiden zu koennen. Das wird sicher in unseren Lebzeiten (ich bin ja ganz vorsichtig – denn mit einem KRIEG kann man das alles noch weiter hinauszoegern!) alles eintreten, Staaten werden zusammen- und Staatenbuende auseinanderbrechen. Die Voelkerwanderung laesst ebenfalls gruessen. Rom zerbrach auch nicht am Blei seiner Wasserleitungen sondern am subventionierten Grundeinkommen (Brot und Spiele). Sabine Kurjo: Die Effekte verschwinden, sowie die GEDECKTE Waehrung sich durchgesetzt hat. Sie wird sich durchsetzen, was aber leider nicht heisst, dass man durch Propaganda sie nicht wieder (und wieder) als "Barbarei" diskreditieren und erneut abschaffen kann. DENN: die Staatsschulden werden nicht zurueckgezahlt, das ist ja noch nirgendwo passiert, dazu jetzt schon aufzurufen verschleiert dagegen dem gemeinen Volk den Einblick ins Skript der letzten Akte. ABER GERADE DANN kann der neue Staat, der sich danach konstituiert, ja wieder von vorne anfangen. AUCH DAS ist jetzt mehrfach passert und leider ist nicht einzusehen, wenn nur "ein Leser auf's Mal" das begreift, warum es nicht nach dem Zusammenbuch nicht wieder so gehen soll. "Nach dem Zusammenbruch ist vor dem Zusammenbruch." familienwehr.de , am 01. Januar 2010 um 17:17 ( Link ) Solange es in der Welt nicht irgendein Modell gibt, welches attraktiver als das gegenwärtige ist, kann man das Lebensniveau auf DDR - Tiefe herunterfahren. Sabine Kurjo, am 01. Januar 2010 um 17:52 ( Link ) Ich bin da zynischer geworden, liebe Familienwehr. Ideen beflügeln zwar den einzelnen, so wie auch der Materialismus, aber wir haben's mit Menschen und ihren Institutionen zu tun, die die Macht des Geldes benutzen, das zu betreiben, was sie wollen: Kontrolle. Insofern lohnt es sich, über andere Geldmodelle Gedanken zu machen. Leider war diese Modellgeschichte aus Leipzig nur eine Weihnachtswunschgeschichte: Leipzig führt 2010 Komplementärwährung "WIR" ein Ich hoffe SEHR, dass derartige Initiativen aus der ehemaligen DDR kommen!!! familienwehr.de , am 01. Januar 2010 um 19:03 ( Link ) Liebe Sabine. Insofern lohnt es sich, über andere Geldmodelle Gedanken zu machen. Selbstverständlich! Aber eine zentralistische Parteiendemokratie und autonome Wertewirtschaft schließen sich definitiv aus. Deshalb kommt die werthinterlegte Banknote erst nach dem Systemwechsel zu einer subsdiären Ordnung, die weder Parteien, noch Steuern auf Einkommen, noch "soziale" Staatsintervention kennt. Mit einem Wort: der friderizianische "kalte Staat" - frei, selbstverantwortet, stark. Klaus Wulf, am 01. Januar 2010 um 19:09 ( Link ) Angriff abgewehrt? Gut, dass dahinter ein Fragezeichen steht. Wir befinden uns mitten im größten Raubzug der Geschichte. Eine unvorstellbare Umverteilung hat bereits und wird weiterhin stattfinden. Kaum vorstellbare Summen an Steuergeldern sind bereits in Bankenhand. Banken gerettet, Staat pleite. Gleichfalls unvorstellbare Summen an Papiergeld wurden erzeugt, die künftig zu einer Entwertung von gehortetem Kapital, sprich Spar- bzw. Anlagekapital und damit zur globalen Enteignung führen werden. Gleichzeitig haben sich einige wenige Großbanken, zu nennen wären Goldman-Sachs und JP Morgan, unliebsamer Konkurrenten entledigt und ihre Monopolstellung ausgebaut. Staatsanleihen gingen zu Höchstpreisen über von den starken Händen der Banken in die schwachen Hände sicherheitssuchender Anleger. Dumm nur, dass es heute kaum noch Ofenheizung gibt. Der Raubzug ist noch lange nicht zu Ende. Als nächstes wird, anscheinend total irrational, der US-Dollar zu einem Höhenflug abheben. Er wurde ja lange genug heruntergeredet. Das wird helfen weitere Sachwerte zu monopolisieren. An anderer, bislang noch recht unscheinbarer Front, wird tüchtig an der Mutter aller Blasen gebastelt, dem Emmissionszertifikatehandel. Ein Mittel zu globalisierten Enteignung via Steuergeldern zugunsten einer winzigen Elite. An vorderster Front mit dabei, wer auch sonst, Goldman-Sachs. Als Ende vom Lied wird eine moderne Variante der Versklavung gespielt. Fatal, am 01. Januar 2010 um 19:34 ( Link ) Wow, ich bin echt überrascht, dass sich in der Diskussion bis jetzt noch kein Zinsgegner gemeldet hat, der den bösen Kapitalismus (welchen?) durch Kuschelkommunismus mit Dritte-Welt-Laden Flair und Fair-Trade Kaffeearoma ersetzen will. Gibt's die vielleicht nicht mehr? Ich vermisse deren Geheule über den Zinseszins-Effekt... familienwehr.de , am 01. Januar 2010 um 19:50 ( Link ) Klaus Wulf, keine Panik. GraueEminenz, am 01. Januar 2010 um 19:52 ( Link ) Nicht, solange man sich an Blasen ergoetzen kann, derzeit denen in Schampus, Schaumwein und Bier ... Sabine Kurjo, am 01. Januar 2010 um 21:09 ( Link ) Vor allem, wenn man Drahtzieher jenseits aller Staatsformen ist - als graue Währungs-Eminenz. Danke, Klaus Wulf. Es ist tröstlich, als Kassandra nicht allein dazustehen. Michel Chossudovsky's video "The Global Financial Crisis" ist auch sehr gut. SystemSturz, am 02. Januar 2010 um 1:27 ( Link ) @ Fatal Wenn Sie es denn hören wollen: Das Zinseszinssystem führt zu einer Umverteilung des Vermögens von arm zu reich. Es führt zu einer permanenten Kummulierung von Vermögen in den Händen weniger. Das ist bekannt, was ist daran positiv? Wir wissen, dass es einen Fehler im System gibt. Anstatt darüber nachzudenken, welche Alternativen sich aufzeigen, wird versucht das bestehende System mit allen Mitteln zu verteidigen. Wenn Sie das Kapitalismus nennen, was wir hier praktizieren, dann beglückwünsche ich Sie zu Ihrer Auffassungsgabe. Für mich sieht das eher wie eine Diktatur des Geldes aus. Oder wie interpretieren Sie: "Too big to fail" und gleichzeitig sehen wir eine unvergleichliche Bankenkonzentration? Sabine Kurjo, am 02. Januar 2010 um 9:49 ( Link ) @SystemSturz "Dikatatur des Geldes". Sehr gut! Kapitalismus sollte vielleicht "Zinsenismus" genannt werden... Und leider werden nich nur Banken "kon-zentriert". Das haben wir doch schon lange beobachtet, oder? Es gibt halt mehrere Ebenen für Fehler im System. Die Frage ist, was macht man, wenn man den Eisberg erkennt? Wie kappt man die Spitze? Was macht man an der Basis? Ich denke, dass die Staatsschulden das am effektivsten schädlichste "Finanzprodukt" ist. Aber das hängt natürlich davon ab, welche Art von Eisberg man gerade zu glauben sieht... Sabine Fatal, am 02. Januar 2010 um 14:12 ( Link ) SystemSturz, Sabine, vielen Dank, darauf habe ich gewartet! Wenn Sie mit dem "Fehler im System" unser derzeitiges Fiat-Money System meinen, bin ich mit Ihnen auf einer Seite. Dr. Spiele, am 03. Januar 2010 um 2:53 ( Link ) Wow, ich bin echt überrascht, dass sich in der Diskussion bis jetzt noch kein Zinsgegner gemeldet hat, der den bösen Kapitalismus (welchen?) durch Kuschelkommunismus mit Dritte-Welt-Laden Flair und Fair-Trade Kaffeearoma ersetzen will. Gibt's die vielleicht nicht mehr? Ich vermisse deren Geheule über den Zinseszins-Effekt... ach wieso, Sie und die habens nur selber nicht gemerkt: SELBST WENN sie die Anleihen zu welchen Zinsen auch immer VOLLSTAENDIG losschlagen wuerde, bedeutet das, Kredit (d.h. anlagewilliges Geld-Kapital) dem Markt in ebensolcher Groessenordnung zu entziehen. Dann nfehlt das eben anderswo (siehe Krokodilstraenen ueber Kreditklemme). Da sich diese Summen nun dem Umfang der jeweiligen Bruttoninlandsprodukte anzunaehern beginnen, fehlt also der Wirtschaft ihre gesamte Jahresleistung oder noch mehr (ganz genau so kann man das nicht rechnen, da hier Pyramidierungs-Effekte auftreten, d.h. jemand kauft die Anleihe auf Kredit, da sie ja hoch beliehen wird ihrer angeblichen Werthaltigkeit wegen usw. – es geht um's Prinzip). Im Goldsystem mit Zinsen ist das natürlich alles ganz anders, nicht wahr, (Mit Zeugen Jehovas streite ich übrigens auch eher selten.) Friedrich Dominicus, am 03. Januar 2010 um 9:43 ( Link ) Die letzten drei Paragraphen treffen es genau. Darüber habe ich mich in mehr als einem Blog ausgelassen. Und war auch ein Grund warum ich FDP gewählt habe, in der Annahme hier mal wieder fundiertere Entscheidungen zu sehen. Und was bekommt man als "Dank" ein "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" was ja wohl nur einem sozialistischen Hirn entsprungen sein kann... GraueEminenz, am 03. Januar 2010 um 12:14 ( Link ) Dr. Spele: GraueEminenz, am 04. Januar 2010 um 17:37 ( Link ) Hinweis: mit entsprechender GRAFIK! Dr. Spiele, am 04. Januar 2010 um 18:29 ( Link ) Graue Eminennz, ich sagte ja auch nicht, daß es sich anfangs um Geld handelte was nicht zurückgezahlt wurde, sondern im Gegenteil. VOR der Gründung der Bank of England bekam der STAAT Gold geliehen, DANACH wurde Papiergeld von den dafür "berechtigten" Privatbankiers ausgegeben - die Reihenfolge macht die Bedeutung..., ähnliches Verfahren vor der Assignatenwährung in Folge der franz. Revolution, Erst wird Gold verliehen, DANN Ohne Zins kein Staat, ohne Staat kein Zins. Was die Grafik betrifft: Die Betrachtung von M-Null ist irreführend, deren SCHLIESSLICHER Aufblähung geht die Aufblähung der Giralgeldmenge voraus, Wer bürgt, wird gewürgt, liebe Bürger. GraueEminenz, am 05. Januar 2010 um 1:06 ( Link ) TEIL I: Sie haben zwar eine erklaerende Theorie gegeben, naemlich mit der Behauptung "[der M-Null-] ... -Aufblähung geht die Aufblähung der Giralgeldmenge voraus ...", jedoch ist das dennoch weder theoretisch noch empirisch richtig, wie dieser Behauptung auch der erklaerende Vorgang noch fehlt. Vielmehr sind die Ausleihungen und die M3-Geldmenge relativ stetig, wenn auch ebenso exponentiell gewachsen, die Zentralbankgeldmenge jedoch erst, als man diese vermaledeiten "Rettungs- und Stabilisierungsversuche" unternahm. Vorweg: warum gerade DANN (d.h. jetzt im Verlauf der "Krise") das Giralgeld (d.h. die Guthaben von Nichtbanken bei Banken etc.) zugenommen haben sollten und in ihrem GEFOLGE erst die Zentralbankgeldmenge, wenn alle Welt vor einer "Deflation" warnt (gemeint: Preisverfall, was durch SINKENDE Nachfrage hervorgerufen sein muesste, und das spricht prima facie fuer sinkende Guthaben, denn i.d.R. geben die Leute mehr aus, wenn sie mehr haben, nicht umgekehrt) ist unerklaerlich. Jedoch es kommt noch direkter: Tatsaechlich haben die Immobilien- und Konsumentenkredite, sowie alle sonstigen Formen von Einkommen (Banker-Boni ausgenommen ;-) zuletzt wieder abgenommen, IHRER THEORIE nach sollte aber dennoch die Giralgeldmenge ZUERST angestiegen sein und dadurch die in erstgenannter Grafik verursachte M0-Geldmengen-Inflation. Dem KANN weder so sein (oesterreichische Theorie) noch WAR dem so (Empirie): a) THEORIE: Zwar ist es so, dass die Banken von ihren Gesamt-Guthaben (bei welchen ihrer Glaeubiger auch immer) eine sog. Mindest-Reserve bei der Zentralbank vorhalten muessen und dass in frueheren Zeiten (naemlich bis der Euro-Dollar-Markt in den 1970ern Fahrt aufnahm, der sich nationaler Regulierung weitgehend entzog) die Zentralbanken damit die Kreditaufnahme bremsen konnten, wenn sie die Mindestreserveverpflichtungen erhoehten und dadurch die Banken gezwungen waren, ihre Ausleihungen zu beschraenken, wenn sie sie nicht entsprechend unterlegen konnten, ABER: das ist das Zitat der "Gesetzesvorschrift", die aber nicht den URSACHEN-Zusammenhang wiedergibt. GraueEminenz, am 05. Januar 2010 um 1:08 ( Link ) b) EMPIRISCH sieht man das an folgenden US-Beispielen: 1.) Wachstum der gesamten offenen US-Konsumenten-Kredite: 2.) Wachstum der M0-Geldmenge der US-Federal Reserve: 3.) Zentralbank-Reserven insgesamt 4.) Ueberschiessende Reserven (Excess Reserves), d.h. solche, die ueber die vom Giralgeld, den Ausleihungen verursachten Zwang hinausgehen: 5.) M1-Geldmenge 5.) M2-Geldmenge 6.) M3-Geldmenge der St. Louis-Fed 7.) Wegen der amtlichen Verschleierungstaktik muss man sich auf den Bericht der John Williams' Shadow Government Statistics verlassen, die M3 weiterberechnet haben: QED? Dr. Spiele, am 05. Januar 2010 um 5:27 ( Link ) Danke für die halbwegs verwirrende Fleissarbeit, und ich sage das nur ungern, da ich Fleiss schätze, aber: Sie haben die entscheidende Grafik (aus ihrem ursprünglich verlinkten Artikel!) vergessen:
QED? Ja, jetzt. Warum sollte auch sonst die Papiergeldmenge plötzlich exponentiell steigen? Der Staat hat nicht plötzlich exponentiellen Mehrbedarf, woher denn auch? Genau das passiert in der blauen Kurve, Ende 2008, die Es ist der privatwirtschaftlich/bankintern erhobene Zinseszins, den die Banken langfristig nicht realisieren können, da mathematisch unmöglich, für den sie dann den STAAT haften lassen, über die Verschuldung der BÜRGER/BÜRGEN. Aber jedem das Seine. Ich bin kein Zinskritiker. GraueEminenz, am 05. Januar 2010 um 9:55 ( Link ) Lieber Dr. Spele, Wir Verteidiger eines gedeckten Waehrungssystems vertreten dagegen die Ansicht (und glauben, sie bewiesen zu haben), dass Geld als UMLAUFSMITTEL nicht deshalb zunehmen muss, bloss weil eine Zinsforderung ZUSAETZLICH zum Kapitalstock beglichen werden muss und fuehren dafuer zwei Argumente an: Sie dagegen scheinen aus der Annahme (die fuer Sie und andere Zinskritiker eine bisher unwiderlegte Tatsache zu sein scheint), dass Zinsen eine WACHSENDE Geldmenge ERFORDERN und diese zu einer Blasenwirtschaft oder zur "Zinsknechtschaft" fuehren, zu folgern, eine solche Wirtschaftsform sei gefaehrlich und unethisch. Dann, wenn man jedenfalls davon ausgeht, dass es "reales" WIRTSCHAFTSwachstum jedenfalls gibt und Sie das genauso als REALITAET ansehen wie "wir", stellt sich doch die Frage: wenn jemand sich an einem Unternehmen mit, sagen wir, 100 Geldeinheiten im Jahre 1950 beteiligt hat (anstatt Geld zu verleihen), und sich nun im Jahre 1980 wieder auszahlen lassen will, und, sagen wir, nach Pruefung durch den Wirtsachaftspruefer, ZWEIFELSFREI sich der Unternehmenswert aus dem Jahre 1950 bis dahin in 30 Jahren VERDOPPELT hat, woher kommen denn dann die 100 ZUSAETZLICHEN Geldeinheiten, um diesen bisherigen Inhaber auszuzahlen? Mir fehlt dieses Stueck Ihrer Wirtschaftsansicht, bevor ich auf die Zinsproblematik Ihrer Facon weiter eingehen koennte. SystemSturz, am 07. Januar 2010 um 1:57 ( Link ) @GraueEminenz und Dr.Spiele eine wirklich gute Diskussion. Besonders die Zinsdiskussion gefällt mir, da es hier (vermutlich aus gutem Grund) überhaupt keine hilfreiche Lektüre gibt. Immerhin diskutieren wir hier über ein System, wegen dessen Aufrechterhaltung wahrscheinlich Weltkriege geführt worden. Ich fasse mal die beiden Meinungen zusammen. Beide sind für gedeckte Währungen, deshalb wird dieser Punkt vernachlässigt. Dr.Spiele: sieht den Zins als zwanghaften Grund für den letztendlichen Niedergang des Geldsystems. Folgende Eigenschaften des Zinses führen zu einem letztendlichen Crash: GraueEminenz: sieht kein Problem im Zins, da es Punkt A) kann ich nicht überprüfen, da ich jegliche Historie, die ich nicht selbst erlebt habe mit Vorsicht betrachte (speziell die vor 1800) Was ich dabei kritisch sehe, ist die Menge des Zinses, der sich bei hochspezialisierten Gesellschaften wie der unsrigen einschleift. Da das Geld (wie von GraueEmeninenz beschrieben) als Schmiermittel (Katalysator) zwischen den einzelnen Wirtschaftsstufen wirkt, wird auf jeder Wertschöpfungsstufe eine bisschen Zins dazugepackt, so dass wir am Ende auf die 30-40% kommen, die derzeit in jedem Produkt stecken. Um ein kleines Beispiel zu geben: Bei uns liegt Produkt X im Warenregal: dazu hat eine Minengesellschaft in Afrika nach Metall gebuddelt (dazu brauchen sie Maschinen, die sie auf Kredit (Zins) finanziert haben. Sie bringen das Zeug an den Hafen (wurde auf Kredit gebaut, Hafengebühr) und verladen es auf ein Schiff (wurde finaziert, Zins), bringen es nach China, in eine Fabrik (finanziert, Zins), die stellen etwas her, bringen es an den Flughafen (finziert, Flughafengebühr), fliegen es nach Deuschland (Flugzeug ist finanziert), bringen es mit dem LKW (finanziert) zu einem Großhändler (der hat die Ware finanziert), steckt es in sein neues Lager (finanziert), verkauft es an H-Markt (kauft auf Kredit, Zins) die legen es in ihr Regal, dass in einer neuen Einkaufspassage steht (finanziert). JETZT kommt Kunde Y und kauft sich dieses Produkt X (bestenfalls auf Kredit). Zu diesem Zeitpunkt stecken vermutlich 30-40% des Produktpreises im Zins. Diesen langfristig aufbringen zu wollen, halte ich für ausgeschlossen. Die Systeme von Dr.Spiele und GraueEminenz können nicht paralell existieren. Im Moment würde ich ein zinsloses Modell präferieren - allein schon, weil wir uns nicht einen sinnfreien alles beherrschenden Finanzsektor leisten können. Die Energie und Kraft, diesen aufrecht zu erhalten, kann die Menschheit an anderer Stelle sinnvoller einsetzen (Achtung: diesen Gedanken hatte schon ein nicht weiter benannter Österreicher mit Schnauzbart - es ist trotzdem kein faschistisches Gedankengut). Allerdings müßte man dann ein System finden, dass Geld (Angebot) und Produktion (Nachfrage) zueinander finden. Eine "Geldlagergebühr" wäre sicherlich ein Ansatz, bedarf in meinen Augen aber weiterer Forschung, da eine Altersvorsorge in Geld damit ausfällt (vielleicht auch vorteilhaft). Ich halte diese Thematik entscheidend für unser weiteres Sein in den nächsten Jahren. Wir haben hier DAS PROBLEM unserer Zeit, aber kaum jemand nimmt Notiz. VG SS GraueEminenz, am 07. Januar 2010 um 15:34 ( Link ) Lieber Systemsturz, GraueEminenz, am 07. Januar 2010 um 16:07 ( Link ) Zum Rechenbeispiel auf Es gab in den siebziger Jahren im STERN einen Bericht ueber einen Anhaenger Silvio Gesells, der dieselbe Rechnung aufmachte (damals konnte man recht hohe Zinsen kriegen, sogar 12% auf Tages- oder Kurzzeitfestgeld) und mit Anlage eines kleinen Betrages fuer 250 Jahre (!) den Tod des Zinssystems beweisen wollte. Er fand auch eine Volksbank, die das mitmachte, dort liegt das Geld wohl heute noch. Der Fehler im Kamelopedia-Artikel ist: es wird kein GOLD gehortet, bloss weil es eine goldgedeckte Waehrung gibt. Gold ist lediglich Tauschmittel, um die Zeiten zwischen zeitlich (und raeumlich) entfernten Tauschakten zu ueberbruecken. ZUSAETZLICH ist Geld eine bequeme Recheneinheit, eine Tauschwirtschaft ohne Geld haette es wesentlich schwerer, Vor- wie Nachkalkulationen durchzufuehren. dickbrettbohrer, am 08. Januar 2010 um 7:38 ( Link ) Ist es vielleicht so, daß das Wort Zins in die Denkfalle lockt? Echtes Geld ist immer an den Warenbestand gebunden, also Ausdruck für eine menschliche Arbeitsleistung. Falsches Geld ist erfundenes, künstlich erzeugtes Scheingeld, dem keine Arbeitsleistung vorangegangen ist. Der Fehler beim verbreiteten verquasten Zinsdenken ist möglicherweise dieser: Wir starren immer auf das Geld, anstatt es stets im Zusammenhang mit den Gütern zu betrachten. Und dies kommt wohl daher, weil wir an die die ungedeckte Geldschöpfung der Staaten gewöhnt sind: es ist das Drucken von Papier, welches wir mit Geld und Wohlstand verwechseln. Zinsen, die auf Fiat Money erhoben werden, sind in der Tat des Teufels: sie bilden Blasen, die platzen, und Leidtragende sind die Besitzer echter Werte. GraueEminenz, am 08. Januar 2010 um 17:35 ( Link ) Siehe auch http://ef-magazin.de/2009/11/15/1645-gutes-geld-schlechtes-geld-der-papiergeldschwindel#c23874 ff. Sabine Kurjo, am 11. Januar 2010 um 20:20 ( Link ) Ich sah, Graue Eminenz, auch SEHR gut, dieser Artikel! Der Papiergeldschwindel geht weiter und weiter und tiefer und tiefer, es sei denn mehr und mehr Leute kapieren ihn. Ihr Blog macht dazu einen wertvollen Beitrag! Sabine GraueEminenz, am 21. Januar 2010 um 21:02 ( Link ) Fuer alle, die weiterhin Interesse an meinen "Kommentaren zur (Un)Zeit" haben, bin ich nun hier zu finden: Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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familienwehr.de , am 31. Dezember 2009 um 13:05 ( Link )
Eine Wirtschaft, die gar nicht mehr weiß, wem sie den ganzen Sperrmüll, den sie produziert aufs Auge drücken soll, ist auch kein Zeichen von Armut sondern ein kulturelles Problem. Die großen Imperien sind immer erst an ihrem Überfluss dekadent geworden und kinderlos geblieben um dann von außen gestürmt und zerlegt zu werden.
Genau so ist das heute: Vitale Afrikaner und Asiaten, in Amerika die Latinos, machen die weiße kulturelle Hegemonie zur Geschichte. Europa und Amerika werden sich auf dem Lebensniveau des durchschnittlichen Weltbürgers einrichten müssen und dieses Niveau ist niedriger als gewohnt.