04. Januar 2010

Wertesystem Islamisten rächen Schande

Mit Axt und Messer gegen Karrikaturisten, Bauchtritte gegen die schwangere Tochter

Zwei aktuelle Meldungen aus der Presse geben Aufschluß darüber, in welchem Wertesystem extreme Islamisten leben.

„Die Zeit“, 02.01.2010

Der Verdächtige war in das Haus des 74- Jährigen mit mit Axt und Messer bewaffnet eingedrungen. Nach Angaben des dänischen Geheimdienstes PET unterhält der Mann Verbindungen zu den radikal-islamistischen al-Shabab-Milizen und zur Führung des Netzwerkes al-Qaida in Ostafrika.

Westergaard sei es gelungen, in sein als „Panikraum“ ausgebautes Bad zu flüchten und die Polizei zu verständigen. Der Eindringling habe vergeblich versucht, in den Sicherheitsraum einzudringen. Er habe in gebrochenem Dänisch unter anderem „Rache“ und „Blut“ geschrien.

Die Publikation der Karikaturen hatte in der muslimischen Welt schwere Ausschreitungen ausgelöst, bei denen mindestens 50 Menschen ums Leben kamen. Seit den massiven Protesten gegen die Mohammed- Karikaturen in der Zeitung „Jyllands-Posten“ Anfang 2006 erhielt der Zeichner mehrfach Drohungen und lebt unter Polizeischutz. Viele Muslime empfinden jegliche Abbildung des Religionsstifters des Islam Mohammed als Beleidigung.

jetzt.de vom 27.12.2009 

widmet sich, wie auch die „Süddeutsche“ in ihrer gedruckten Ausgabe einem Weihnachtlichen Thema – dem Besuch in einem Waisenhaus in Betlehem. Der Autor beschreibt einige der Weisenkinder und die Gründe, warum sie im Weisenhaus aufwachsen müssen.

„Das ist Dschihad. Er ist dreieinhalb Jahre alt, ein hübscher Kerl, der lacht und strahlt, wie das nur Kinder selbst im größten Unglück können. Vor zwei Monaten kam er hier an, zusammen mit seiner kleinen Schwester. Bei den Eltern konnten sie nicht mehr bleiben, weil der Vater versucht hatte, die Mutter umzubringen. Sie war schwanger von einem anderen Mann – nach einer Vergewaltigung. Doch schuld war, aus männlicher Sicht, die Frau. Der Vater musste das machen, es gab enormen Druck in seinem Dorf“.

Und da ist „Ehab, acht Monate und hörbehindert, deren Mutter von vier Cousins und Nachbarn vergewaltigt worden war. Nur sechs Monate alt und mit einem schweren Hirnschaden geboren, nachdem der 17-jährigen Mutter von der eigenen Familie in den Bauch getreten worden war, damit sie das Kind verliert.“

Soviel zum besinnlichen Jahresanfang.

Internet

Die Artikel in voller Länge:

zeit.de/

jetzt.sueddeutsche.de


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