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![]() Jg. 1968, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "eigentümlich frei", Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag). ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Steuersünder als „Republikflüchtige“: Renate Künast macht den HoneckerIm Spätherbst der BRD Michael Miersch hat es auf achgut.com zuerst entdeckt: Renate Künast macht den Honecker. Sie bezichtigt Steuersünder der „Republikflucht“. Miersch weist auf die Chronik der Wende hin, die das Jüngeren bislang unbekannte Wort erklärt: „Republikflucht: Im offiziellen DDR-Sprachgebrauch Bezeichnung für das illegale Verlassen des Landes; nach Paragraph 213 StGB wurde der ungesetzliche Grenzübertritt mit Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren, in schweren Fällen mit bis zu acht Jahren geahndet; in den 80er Jahren wurden deswegen schätzungsweise jährlich 1500 bis 2000 Personen inhaftiert; zwischen August 1961 und Oktober 1989 flohen knapp 95.000 Menschen, über 800 von ihnen bezahlten ihren Fluchtversuch aufgrund des Schießbefehls an der innerdeutschen Grenze mit dem Leben.“ Im Editorial der aktuellen Ausgabe der Schweizer „Weltwoche“ erklärt Herausgeber Roger Köppel: „Wie verfährt Deutschland, wenn plötzlich die Aussicht auf eine Milliarde Schwarzgeld lockt? Werden dann Entführungen und Folterungen zur Beweisermittlung zugelassen?“ DDR light war gestern. DDR extra strong ist morgen? „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“, wiegelte einst das SED-Politbüro ab. Merkel, Künast und Co. dementieren nicht einmal mehr. Köppel fügt hinzu: „Kapitalflucht und Migration sind immer ein Misstrauensvotum gegen den Staat. Und ein Symptom der Unzufriedenheit. Mehr Zwang, mehr Kontrolle, mehr Bespitzelung, mehr Datenklau schaffen keine Steuergerechtigkeit. Steuergerechtigkeit lässt sich messen: Sie ist dort am größten, wo die Kapitalflucht am geringsten ist. Kapitalflucht ist dort am geringsten, wo die Leute nicht den Eindruck haben, vom Staat enteignet oder über den Tisch gezogen zu werden. Ein Ehemann, der von seiner Frau verlassen wird, kann die Frau verprügeln oder ihren neuen Liebhaber erschießen. Er kann sich aber auch die Frage stellen, was er anders und besser machen muss, damit die Frau freiwillig zurückkommt.“ Sollte ein heute Republikflüchtiger wirklich einen Gedanken daran verschwenden, in die Arme von Renate Künast oder Angela Merkel zurückzukehren? Wir sind das Volk! Internet 07. Februar 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareNeutrino, am 07. Februar 2010 um 9:39 ( Link ) Da kann ich mich nur anschließen. Passend zum Vergleich Republikflucht ist auch, mit welchen Methoden der Staat "seinen" Bürgern nachstellt. Hatte die Stasi noch den Flüchtigen im Westen nachspioniert, sie gekidnappt und anschließend medienwirksam verurteilt, so tut man hierzulande das Gleiche. In der Schweiz wird Deutschen in rechtswidriger Weise nachspioniert -nämlich indem man Schweizer Bankangestellte als IMs benutzt- und in Deutschland ist es sodann auch wichtiger dass bei Promis die Medien schon vor der Polizei vor der Haustür stehen damit sie propagandawirksam verhaftet werden können. Wie tief kann unser Staat noch sinken? Herr Rreh, am 07. Februar 2010 um 9:50 ( Link ) Das größere Problem ist derzeit noch, dass viele nicht fliehen, aber zuwandern... Kurt_G Raus aus diesem Land Sie wissen vom Geld, angeblich Geld wie Heu, und behaupten dummdreist es sei ihre Streu. Sie stehlen und lügen, Das Geld, das Meine, so rufen sie laut, hab ich nicht verdient und allen geklaut. Dabei ohne Röte oder Scham im Gesicht, greifen sie ab, bis das Konto erblicht. Geschichte verstanden dann gibt es nur eins, Beine in die Hand und raus aus dem Land. Clemens Winner, am 07. Februar 2010 um 11:03 ( Link ) Herr Lichtschlag, Ihr Vergleich von "Steuersündern" mit Republikflüchtlingen trifft den Nagel auf den Kopf. Unbegreiflich aber, daß die Mehrheit der Deutschen den Kauf der Steuer CD gutheißt. Man überschlägt sich förmlich in der Verachtung der Steuerflüchtlinge. Dabei machen die nichst anderes als ihr Hab und Gut zu verteidigen. Meines Erachtens ist Steuerhinterziehung nichts anderes als Notwehr. Die Symptome des Niedergangs sind mehr als deutlich. Mir bleibt nur zu hoffen, daß das Ende dieser Republik so schnell und friedlich kommt wie seinerzeit das Ende der DDR. Friedrich Dominicus, am 07. Februar 2010 um 12:29 ( Link ) Meine Antwort wäre genau diese "Republikflucht" zu begehen, und zwar so weit weg wie es geht von diesem umfassenden Raubritterstaat, wo weniger Steuern als "Geschenk" verunglimpft werden. Wo es in Ordnung ist das der Staat stiehlt, betrügt seine Leute einfach "abschlachten" lässt. Nur leider konnte ich bisher meine Frau nicht überzeugen mitzukommen...... (oder auch nur überreden mitzukommen) Ich lebe hier wo Diebe öffentlich geschützt werden, wo es gut ist andere Leute zu erpressen und wo es gut ist alles zu reglementieren. Wo Gelder in den dubiosesten Kanälen verschwinden und man kein Recht hat hier zu sagen "Macht was Ihr wollt, aber ohne mein Geld...." BRDDR ist wohl auf dem Weg zu SRD (sozialistische Republick Deutschland), und mit CDU haben wir auch unser "neue" Einheitspartei.... EEkat, am 07. Februar 2010 um 12:38 ( Link ) Hallo Herr Lichtschlag --->>"Ein Ehemann, der von seiner Frau verlassen wird, kann die Frau verprügeln oder ihren neuen Liebhaber erschießen. Er kann sich aber auch die Frage stellen, was er anders und besser machen muss, damit die Frau freiwillig zurückkommt.“<<< Auch wenn Sie von der Endlichkeit der Möglichkeiten, das Verhalten von Frauen beeinflussen zu können, eine falsche Vorstellung zu haben scheinen. Was Einschätzung derer Äußerungen wie hier der Frau Künast angeht, liegen Sie zunächst sicher richtig. Ich empfehle nicht, sich überlegen zu wollen Frauen zu einer anderen Sichtweise zu bewegen. Gut, Honni war keine Frau. Wobei es meiner Erinnerung nach die Fistelstimme von Ulbricht war, der von keiner zu errichtenden Mauer wissen wollte. Für andere sorgen zu können, verbunden mit dem Impuls, dies auch zu müssen, selbst zum Preis der Entkleidung von jeglicher Selbstverantwortung: diese Sozialismus genannte Ideologie hat durchweg etwas Feminines. Die Weigerung, die Grenzen dieser Art staatlicher Bemutterung sowie die Folgen der damit verbundenen Entmündigung nicht erkennen zu Die Ursache der Sehnsucht nach DDR 2.0 Wenn das Wesen einer Frau mit Fürsorglichkeit in Verbindung gebracht werden könnte, dann ist die sozialistische Ideologie eine Perversion dieses weiblichen Verhaltensmusters. Frauen benutzen andere Formen der Gewaltanwendung. Natürlich verprügeln, oder erschießen wir unsere Frauen deswegen nicht, (öfter eben doch), auch nicht jene, welche die Zeitenwende nutzten, um nun ihren Irrationalismus leben zu können. Mit Ihnen diskutieren zu wollen ist vergeblich! Das gilt dann auch für den sozialistischen Staat. Bei ihm jedoch muß man sich fragen, wie man sich ohne Gewalt seiner Umarmung, der Erstickung, hier: einer Stigmatisierung als Republikflucht entziehen könnte. Ganz brutal: die einzige Alternative zu Gewalt, wenn Sie denn dazu eine Alternative suchen wollen, die lautet dann: Unterwerfung. EEkat FritzLiberal, am 07. Februar 2010 um 13:03 ( Link ) @Herr Rreh: Das größere Problem ist derzeit noch, dass viele nicht fliehen, aber zuwandern... Problem für wen? Die Zuwanderer sind zu einem großen Teil Nettoempfänger des Sozialsystems, ganz im Gegensatz zu den Auswanderern. Die Schere geht also immer weiter auf. dickbrettbohrer, am 07. Februar 2010 um 13:08 ( Link ) Wenn Frauen zur Macht gelangen - und diese Macht auch auszufüllen versuchen - dann ist das die Vergewaltigung des naturgegebenen weiblichen Wesens. Frauen sind nicht dazu bestimmt, zu herrschen und Gewalt auszuüben! Und die es dennoch tun, bei denen zeichnet sich die Vergewaltung der eigenen Natur in den Gesichtszügen ab. Man schaue sich einmal "das" Merkel an. Ich kann an dieser Person keine Frau erkennen - aber auch keinen Mann. Frauen sind nicht die besseren Vorgesetzten und Politiker, sie sind in den meisten Fällen eine Fehlbesetzung. Und daher gefährlich. Und jetzt, liebe Genderlakaien, haut tüchtig auf mich drauf! Ich strecke euch freiwillig meinen entblößten Hintern hin. Paoyue, am 07. Februar 2010 um 13:28 ( Link ) Man sollte aber bedenken, daß es hierzulande auch viele Meschen gibt, die garnix hinterziehen können. Deren Neidreflexe werden von der Politik jetzt gegen diejenigen in Stellung gebracht, die noch über Vermögen verfügen und dieses schützen wollen. Nur, warum steht keiner auf und protestiert offen gegen diesen Steuerstaat? CrisisMaven, am 07. Februar 2010 um 15:10 ( Link ) Aber Schaeuble will ja nicht, dass die Frau reumuetig zurueckkommt, er will sie a la Kampusch in ein Verlies stecken ... Bin uebrigens mal gespannt, wann die ersten Bautraeger drauf kommen, dass es lohnt, ein neues Gebaueude, bei dem man mehrwetsteueroptiert hat, stattdessen als Hotel zu deklarieren, dann werden statt 19 nur 7% auf die Miete faellig, dennoch bleibt aber der volle Vorsteuerabzug erhalten. Dann muss er demnaechst in jedes Hotel einen verdeckten Steuerfahnder schicken, um den moeglichen "Gestaltungsmissbrauch" nach Abgabenordnung auszuschliessen. Das kostet dann nohmal so viel wie die Differenz zu den 19%. Und ich biete ihm dann den Guide Michelin auf CD an fuer vorab 2,5 Millionen, Jau! Radiergummi, am 07. Februar 2010 um 15:24 ( Link ) Wehrt Euch endlich gegen die Ausplünderung! Und wie? Politische Aktivität, sowohl passiv als auch aktiv, ist in diesem Gemeinwesen zwecklos geworden. Mehr als Steuerhinterziehung, Auswanderung und Animation anderer zum Vorherigen und Aufklärung fällt mir nicht ein. Klaus Wulf, am 07. Februar 2010 um 15:47 ( Link ) Die meist lohnabhängigen Neider würden mit Sicherheit genauso Steuern hinterziehen, wenn Sie könnten. Reiner Vogels Ich bin grundsätzlich gesetzestreu. Ich meine, dass man dem Kaiser geben muss, was des Kaisers ist. Insofern lehne ich Steuerhinterziehung ab. Wenn man der Meinung ist, dass die Steuerlast in Deutschland zu hoch ist und dass der liberale Nachtwächterstaat besser ist - und ich sympathisiere durchaus mit dieser Meinung - muss man auf politischem Wege versuchen, den Steuerstaat zurückzudrängen. Eine private Steuerhinterziehung individualisiert das Problem und trägt nichts zur Lösung für die große Menge der Steuerzahler bei. Allerdings meine ich, dass der Staat selbst sich ebenfalls an strenge Maßstäbe halten muss. Geschäfte mit Kriminellen sind ihm nicht gestattet. Mag es auf Grund einer Gesetzeslücke nicht möglich sein, den Kauf der CD durch den Staat als Hehlerei zu verfolgen, so dürfte es sich in meinen Augen auf jeden Fall um eine Begünstigung einer Straftat handeln. Dass allerdings weisungsgebundene deutsche Staatsanwälte das verfolgen und zur Anklage bringen, bezweifle ich sehr. Was die "Republikflucht" betrifft, so ist die Äußerung der Frau Künast für mich eine klassische "Freudsche Fehlleistung". Offen würde sie natürlich nie zugeben, dass sie sich auf DDR-Linie bewegt, ihr sprachlicher Ausrutscher jedoch macht für mich klar, welch Geistes Kind sie tatsächlich ist. Thomas Wätzold, am 07. Februar 2010 um 16:28 ( Link ) @eekat Zum Beispiel kann jemand, über dem die Schuldenfalle zugeschlagen hat, nur noch in die dritte Welt oder "Steuer-Rechts-Paradiese" flüchten. Auch der Mitzug der Familie wäre essentiell, da der neusozialistische dt. Staat ausgesprochen nachtragend ist (entsprechende Hinweise von Neu-Schweizern liegen mir vor). Ich tendiere zu 1 - suche aber noch die entsprechende Armee. Herr Rreh, am 07. Februar 2010 um 16:36 ( Link ) Dennoch gibt es weitaus mehr Zuwanderer als Nettoempfänger der Sozialsysteme als Auswanderer. Ich werde übrigens wegen dieser Einwanderer auswandern, denke ich nämlich an meine (noch geplanten) Kinder, und dass sie eines Tages hierzulande eine Schule besuchen müssten... niemals. RobertJosef, am 07. Februar 2010 um 19:21 ( Link ) Der Herr Köppel schießt derzeit weit übers Ziel hinaus, wenngleich weitaus vornehmer als mancher Parteipolitiker oder Leserbriefschreiber in der Schweiz. Als wäre es schon soweit, dass das Finanzamt braune Horden in Bewegung setzte, um Steuerflüchtlinge zur Vernunft zu bringen oder diese gar zu foltern. Das zumindest ist maßlos überzeichnet und ist nur vor dem Hintergrund zu verstehen, dass es eben zum professionellen Tun Schweizer Großbanken dazugehört, für Geld jeder Herkunft ein sicheres Plätzchen zu finden. Wenn jetzt also gerade Schweizer sich so sehr über die Unmoral eines Ankaufs dieser CD erregen, dann doch wohl deshalb, weil das aus dringenden geschäftlichen Gründen keine Schule machen darf. Es ist aber natürlich auch völlig richtig, dass Frau Künast mit ihrer Sicht der Dinge eine sehr merkwürdige Art, Vergleiche zu ziehen, offenbart. Und es ist nicht unbegründet anzunehmen, dass dieses Denken weit verbreitet ist. Doch daraus abzuleiten, alle Gesetze (mancher meint sogar: gleich der ganze Staat) seien nicht legitimiert, ist ebenfalls realitätsfern. Auffällig scheint mir, dass viele gerade ihre persönliche Belastung durch den Staat als überzogen, ungerecht und illegitim halten, derweil sie zugleich viele Ansprüche an den Staat stellen. Ein Konsens darüber, dass alle eine würdevolles Leben führen können und soziale Differenzierung von allen akzeptiert werden kann, ist aber nicht wahrscheinlich in einer Zeit, in der Medien von gerade irrwitzigen Gehältern völlig legal agierender Protagonisten des Wirtschaftslebens (und bisweilen ohne Bezug zur tatsächlichen Leistung) oder von atemberaubenden Verschwendungsorgien des Staates berichten. In den Köpfen hat die Inflation jedenfalls schon lange begonnen. Und niemand wird mehr besonders überrascht sein, wenn die "Sanierung" greift. Robert Josef Olaf Janowski, am 07. Februar 2010 um 19:26 ( Link ) Ich sehe an der Teilnahme am zukünftigen Bürgerkrieg in Deutschland keinen Sinn und habe mich deswegen zur Republikflucht fest entschlossen. "Lieber stehend sterben als kniend leben" ist für mich auch keine Option. Ich will lebenswert selbstbestimmt leben. Da es nach den neueseten Abwanderungszahlen für 2008 / 2009 dramatisch mehr Fälle an gutausgebildeten gutverdienenden ethnisch deutschen Steuerzahlern geworden sind, die dieses Land offiziell verlassen haben (Abmeldung aus der Sozialversicherung), liegen offenbar nicht nur bei Frau Künast die Nerven blank ... Schön dass ich als Vollwaise fast keine Familie mehr in Deutschland habe ... da greift eine wie auch immer geartete "Sippenhaft" nicht mehr. Welche "Mauer" könnte das System denn noch bauen? Der US-Bundesstaat in den ich ziehen werde hatte im Bürgerkrieg ein Kavallerieregiment mit dem Motto: "ANY FATE BUT SUBMISSION!" - Aber wie gesagt, bevor es hier zum Bürgerkrieg kommt, bin ich lieber weg. Ich war vor 20 Jahren wütend, vor 15 Jahren verzweifelt, vor 10 Jahren depressiv und seit den letzten 5 Jahren immer mehr bestätigt, wenn ich dem Weg den Deutschland fatalerweise geht zuschaue / zuschaute. Jeder mit klarem ungetrübten Verstand ausgestatte Mensch weiss ganz genau, wohin uns diese Reise führen muss. Deswegen springe ich vom fahrenden Zug mit gepackten Koffern ab ... eriat_lov, am 07. Februar 2010 um 19:47 ( Link ) @Olaf Janowski Ich bin zwar noch 3 Jahre in Sippenhaft, aber dann schließe ich mich an... (Südhalbkugel, dennoch ähnliche Richtung) PS. Nur so am Rande off-topic: letztlich in meiner IHK-Zwangsbeglückungszeitschrift gelesen: "Türkei führt Gebäudepass ein". Wozu wollen die eigentlich noch in die EU? Die können sich doch offensichtlich auch selber einstampfen. Singaporean, am 07. Februar 2010 um 20:40 ( Link ) @Olaf Janowski: Ich kann sie nur zu gut verstehen. Hatten sie das Glück eine Greencard zu ergattern? Paoyue, am 07. Februar 2010 um 20:49 ( Link ) @Olaf Jankowski: Sie können sich dann ja im TV die Massaker anschauen, so wie wir 1994 die Massenmorde in Ruanda *konsumierten* ... Olaf Janowski, am 07. Februar 2010 um 20:55 ( Link ) @Paoyue: Nein, ich bin Philantroph und erspar mir das. @Singaporean: Nein viel besser. ("Reden ist Silber & Schweigen ist Gold") @eriat_lov: Ja, konnte ich auch lesen bzw. wurde mir am Telefon vorgelesen. Einen "Gebäudepass" haben die Türken beim baulichen "Standard" in einigen (nicht allen!) Gegenden allerdings bitterst nötig. Paoyue, am 07. Februar 2010 um 21:29 ( Link ) Einem Philantropen kann ich ja vielleicht noch meine Kinder unterschieben - naja, Spaß beiseite: Es ist völlig in Ordnung, daß man sich dieser DDR2.0 entziehen will und kann. Norbert Haag, am 08. Februar 2010 um 0:15 ( Link ) Nun scheint es amtlich zu werden, Recht ist was dem Staat nutzt, egal was in der Verfassung (ist das GG eigentlich eine?) steht. Überlegen Wir mal, was könnte man alles mit den 2,8 Millionen Euro anstellen, die eine Ärztin die Republik.. ehm.. auswandert ihrem Besitzer aus schändlich egoistischen Motiven stiehlt. Dieses ganze Bürgerfreiheitsgesülze klingt wie die Held der Arbeit Parolen aus früheren Zeiten. Ich schlage vor wir lassen die Grünen auf ihrer Co2 neutralen Sonnenwendfeier bei den Alternsteinen eine Bücherverbrennung organisieren. Und dann segnet Heiner Geisler, assistiert von Sarah Wagenknecht, als Oberpriester die jubelnden Gläubigen mit Sprüchen aus "An inconvenient truth" und dem Kapital. vonclausewitz, am 08. Februar 2010 um 1:19 ( Link ) Welcher Bürgerkrieg denn? Welche Fraktionen mit welchen Zielen? Der bewaffnete Flügel der Libertären gegen die DDR-Bankenfraktion? Jesuitenorden gegen die Lords Resistance Army? Nationalisten gegen Internationalisten? So wird das nicht passieren. Wird laufen wie in Argentinien oder Japan. Stagnation und Halbierung des Lebensstandards. maxx, am 08. Februar 2010 um 1:41 ( Link ) Ja, es wird langsam wieder Zeit für schwer bewaffnete Grenzposten... Nachdem die Staatshaushalte der EU-Länder die Stimmung der Realwirtschaft drücken und sich somit den Banken anschließen, wird bald nichts mehr zu holen sein. Wir wissen nur noch nicht, wie die neue Krise heißen wird, das werden wir dann in den nächsten Monaten wissen. Aber die Frau Merkel braucht natürlich Geld, um die gut investierte Milliarde für die Grippeimpfung zu amortisieren. Egal, dass sich von vorn herein niemand impfen lasse wollte. Und an die Todesopfer der "normalen" Grippe ist sie auch nicht herangekommen. Vermutlich haben sich nur die impfen lassen, die sonst die Schweinegrippe bekommen hätten. Also 100% Erfolg. Kurt_G Mein Gott was hat der Herz Jesu Marxist Heiner Geisler gesten Abend für einen Quatsch geredet. Kurzauszug: Henkel wirft in die Runde: "man müßte schnellst möglich in Deutschland das Bankgeheimnis wieder einführen". Darauf Geissler entrüstet: "ja, das fehlte uns noch" Herr Geisler, ich hab da mal ein paar Fragen: Wieviel Geld verdienen Sie so im Monat? Und wer bezahlt Sie für den Stuss mit dem Sie uns zupfastern? Attack? Wo bekommen Sie Ihren Geldregen monatlich her? Wie kommen Sie an einen 10000 ha großen Weinberg den Sie offiziell gar nicht haben dürften? Sie haben Nie Steuern hinterzogen? Sollten Sie die letzte Frage mit ja beantworten haben Sie schon gelogen. Oder meinen Sie auch, das ginge mich gar nichts an? Richtig, da haben Sie recht. Und was mir auffiel Herr Geissler war; Steuern hinterziehen ist eigentlich gar nicht so schlimm - nicht wahr? Aber in solcher Höhe wie auf den Daten vorhanden dann doch schon - oder? Mein Gott sind Sie ein bigotter Wanderprediger. Olaf Janowski, am 08. Februar 2010 um 14:03 ( Link ) @Kurt_G: Sie hinterfragen gekonnt die Privilegien der hiesigen Nomenklatura. Mal sehen wie lange das noch straffrei bleiben wird. BTW: Die gängigen DDR-HO-Weine hiessen "Küfer´s Privileg" und "Kellermeisters Bester" *ggg* "scnr* EEkat, am 09. Februar 2010 um 1:39 ( Link ) kein Zweifel, Nahum, Steuern erheben ist ein solides Geschäftsmodell. Irgendwann muß man dies aber nicht mehr Steuern nennen, und irgendwann geht dabei auch das Rechtsgefühl den Bach runter. Immer dran denken: das Unterbewußtsein ißt mit. Wenn Sie sich fragen, wie es nach dem Wiederaufbau zur Steuerflucht kam - das ist ja keine heutige Erscheinung - so kann man festhalten, daß über die Jahrzehnte einer zunehmend konfiskatorischen BRD - Besteuerung die Auslandsvermögen stetig angewachsen sind. Sollte es nicht zu einer plötzlichen Aggregatzustands-Änderung von Geld kommen - es ist bekanntlich der dünnflüssigste Stoff auf dieser Welt - dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: 1.) Die BRD setzt sich durch - und wird pleite gehen. 2.) das Geld wird anderswohin fließen - und die BRD wird pleite gehen. Daß diese Bananenrepublik hingegen jemals einsehen wird, den Gerechtigkeitsgedanken nicht auf die Spitze treiben zu können und eine Besteuerung einzuführen, die nicht höher, sondern womöglich niedriger sein muß als der weltweite Vergleich, um sich auf diese Weise immerhin den Zugriff, wenn auch auf eine geringere Verzinsung der Geldvermögen seiner Bürger zu sichern: diese Einsichtsfähigkeit geht dem Deutschen völlig ab. Das kommt mir auch in Ihrer Berechnung-Formel etwas zu kurz. Der Deutsche נחם ist für das Erkennen einiger Zusammenhänge irgendwie vernagelt, oder sagen wir es geradeheraus: er ist dazu einfach zu bescheuert. Oder noch klarer: zu sozialistisch. EEkat dickbrettbohrer, am 09. Februar 2010 um 7:02 ( Link ) EEkat: "Gerechtigkeitsgedanke" Wenn in auch nur einem einzigen deutschen Politikerhirn jemals GEDANKEN gewesen sind, so gewiß nicht „gerechte“! Das Wort „gerecht“ in seinem eigentlichen, semantischen Sinne, hat noch nie ins Vokabular der kleptokratischen Arbeitssatzung Eingang gefunden. Wie alle Schlüsselwörter, so wird die Gerechtigkeit lediglich als Instrument mißbraucht, um das Denkorgan der Untertanen zu vernebeln, die Untertanen sind doch die lebendige Verfügungsmasse dieses Unternehmens, und sie werfen nur dann Ertrag ab, wenn ihre Qualität gut ist. Ein guter Untertan soll arbeiten, nicht denken! Ja, EEkat, die Deutschen haben sich darin seit jeher besonders eifrig hervorgetan. Und sie rekrutieren aus ihren eigenen Reihen Blockwarte und Aufpasser, damit nur ja keiner mit dem Denken anfängt und dann am Ende gar „arbeitsplatz-“ – ähem – „republik“flüchtig wird. Ein soziales Verbrechen! Die Jagd auf Abtrünnige übernehmen bald schon die Mitbürger, da brauchen unsere obersten Aufsichtsbehörden nur den Anstoß zu geben, dann läuft es von ganz allein. Manchmal würgt es einen, manchmal könnte man heulen ... Man kann schon den Eindruck gewinnen, als sei den Chefs dieses gigantischen Ausbeutungsunternehmens das Schicksal Deutschlands, ja ganz Europas gleichgültig. Vielleicht befinden wir uns inmitten eines weltumspannenden Planspiels. ... Oder ist die Demokratie tatsächlich ein derart erfolgreicher Selbstläufer, einmal installiert, eine Krankheit zum Tode, nicht mehr zu steuern? EEkat, am 09. Februar 2010 um 11:07 ( Link ) @Dickbrettbohrer. ---"Oder ist die Demokratie tatsächlich ein derart erfolgreicher Selbstläufer, einmal installiert, eine Krankheit zum Tode, nicht mehr zu steuern?" Nein, ist sie meiner Ansicht nach nicht. Beweis USA. Ich weiß, nicht nur aus diesem Grunde wird solch ein Hinweis nicht gerne gesehen. Deutschland ist keine Demokratie, sofern man die Grundvoraussetzungen einer Demokratie einfordert. Die Deutschen sind konsens-süchtig, und sie delegieren ihre Angelegenheiten gerne "nach oben". Ohne deswegen ihre heimliche Trotzigkeit aufgegeben zu wollen und insgeheim die individuell vorhandene Überzeugung zu pflegen, selber der jeweils Größte zu sein. Das ist eine Mischung, die einerseits ein Großdeutsches Reich fordert. Die ein relativ kleines Land bis nach, immerhin, Stalingrad brachte. Ein Land, in dem daher ein totaler Zusammenbruch erforderlich war, die bedingungslose Kapitulation, sonst hätte es keinen Neuanfang geben können. Ein Land das in kurzer Zeit diesen Neuanfang realisierte, sich aus Trümmern erhob, weil es die dazu notwendigen freien Bedingungen vorfand. Das aber immerhin selbst unter sozialitischen Bedingungen zur führenden Kraft auch unter diesem beknackten gesellschaftlichen und politischen Zwangs-System wurde. Aber wir nehmen es von Zeit zu Zeit nicht nur mit der gesamten Welt auf, sei es die militärische Welt, oder seien es die Naturkräfte, die das Weltklima bestimmen. In dieser Überheblichkeit liegt die Überzeugung, daß wir wirklich alles schaffen könnten. Hybris. Aus dieser Überzeugung regulieren wir alles zu Tode. Was die von Ihnen aufgezählten, irren Begleiterscheinungen wie Gängelung, Knebelung, Raub, Kriminalisierung zur Folge hat. Nein, mit Drmokratie hat das nichts zu tun. Ein Parteiensystem zu etablieren, bei dem wir zwar unter verschiedenen Parteien wählen können. Dann aber diese Parteien, einmal an der Macht, keine Veränderungen herbeiführen, weil die Parteien selber allesamt dieselbe Politik verfolgen, aus einer zu ähnlichen Werte-orientierung heraus agieren, als daß daraus die notwendigen Veränderungen sich ergeben würden. So ist das, was Demokratie eigentlich leisten könnte - das ist der unblutige Austausch von Mächtigen als gesellschaftliche Notwendigkeit, von Zeit zu Zeit einen politisch wirksamen Wechsel herbeiführen zu müssen - schlicht nicht realisierbar. Es fehlt der politischen Elite die notwendige Konturierung. Eine voneinander unterscheidbare Der Volksdrang, "nach oben" delegieren zu können, und dabei auf lediglich eine konsensuale Sichtweise zu setzen, der hat uns mal wieder den Hals gebrochen. EEkat Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Pieter De Vos, am 07. Februar 2010 um 6:08 ( Link )
Der Vergleich von Steuerhinterziehung und Republikflucht ist sehr treffend. Nicht nur sind die Freiheitsstrafen vergleichbar, sondern auch die politische Begründung: Der Republikflüchtige hatte oft eine gute Ausbildung erhalten und war somit dem Staat etwas "schuldig". Der Steuerhinterzieher kommt ebenfalls in den Genuß unseres Wellfare -und Warfarestaates. Also ist er dem Staat auch etwas "schuldig".
Das Problem dieser Begründung ist freilich, daß eine Bringschuld nur aus einem Vertrag entstanden sein kann. Aber weder der DDR-Bürger noch der Steuerpflichtige haben einen Vertrag unterschrieben, in dem sie sich verpflichten für die staatlichen Segnungen die Zeche zu zahlen. (Ein gleichartiges Problem haben Restaurantbetreiber auf Sizilien. Ihnen wird auch ohne Vertrag "Schutz" angeboten, wofür sie dann ungefragt die Rechnung erhalten.)
Vermutlich werden nun viele tüchtige Bürger das Land verlassen wie damals die DDR. Es macht Sinn dort zu leben, wo das eigene Kapital ohnehin schon für einen arbeitet.
Für jene, die sich für die Stimmung in der Schweiz interessieren:
http://www.svp-zuerich.ch/nt/download/100115_albisgueetlirede_cb.pdf
oder als Vortrag bei
http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/