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![]() Robert Grözinger, Jahrgang 1965, Diplom-Ökonom, ist freier Journalist und Übersetzer. ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Klimadebatte: Taktischer Rückzug nach Debakelvon Robert Grözinger Kampfmoral der Alarmisten ist angeschlagen, aber noch lange nicht gebrochen Die Gemeinde der Klima-Alarmisten hat schwer gelitten in letzter Zeit. Auf die vielleicht nur unbeabsichtigte Veröffentlichung von belastenden Emails folgte eine nicht enden wollende Reihe von Peinlichkeiten und Skandalen, welche ihre Glaubwürdigkeit in den Augen der Öffentlichkeit arg in Zweifel zog. Als man meinte, dass es schlimmer für sie nicht mehr kommen könnte, platzte dieser Tage eine neue Bombe. Phil Jones, der Wissenschaftler im Zentrum des Email-Skandals an der East Anglia Universität und bis dahin eine führende Figur der Klimawissenschaft weltweit, hat jetzt in einem Interview mit der „BBC“ zugegeben, dass es von 1995 bis heute keine statistisch signifikante Erwärmung gegeben hat. Außerdem gab er an, dass es gut möglich sei, dass die mittelalterliche Wärmeperiode die ganze Welt betraf – bisher hatten Alarmisten behauptet, diese Erwärmung sei ein nur regionales Phänomen gewesen. Und dann gab der Wissenschaftler noch kleinlaut zu, die Originaldaten, die dem berühmten Hockeyschläger-Diagramm zugrundeliegen, schlicht verloren zu haben. Jahrelang hatten Skeptiker diese Daten zu sehen verlangt, und nun entpuppt sich der Wissenschaftler im Zentrum dieser Kontroverse als zerstreuter Professor. Es ist wie in einem schlechten Science-fiction Film: Die Welt droht unterzugehen, und der Forscher, der sie retten könnte, verschludert die entscheidenden Unterlagen, mit denen er die bösen Skeptiker im Dienste finsterer Kapitalisten hätte ruhigstellen können. Gespannt wartet das Publikum jetzt darauf, was der etwas in die Jahre gekommene jugendliche Held Al Gore tun wird, um den Untergang doch noch abzuwenden. Ein weiterer Oscar ist ihm dabei bestimmt sicher. Die Skeptiker haben in diesen Tagen gut lachen. Sie haben jedoch allenfalls eine Schlacht gewonnen – den Krieg jedoch längst noch nicht. Manche Alarmisten schwenken derzeit eine weiße Flagge – nicht jedoch, um zu kapitulieren, sondern um einen „Waffenstillstand“ zu fordern. Exakt dieses Wort taucht im Titel eines aktuellen Beitrags von Roger Harrabin auf, Umweltanalyst der „BBC“. Der Redakteur meint darin, dass beide Seiten „Gemeinsamkeiten“ finden könnten und stellt außerdem fest, dass es „beim Klimathema immer um Risiko und Unwägbarkeiten geht – nicht um unumstößliche Fakten“. Politiker sollten daher ihre Argumente „im Rahmen von Risiko und Unsicherheit formulieren“. Doch genau hier liegt der Hund der Debatte begraben. Denn wenn in Sachen Klima die Risiken und Unwägbarkeiten groß sind, dann ist Demokratie das denkbar falscheste Vehikel, um Entscheidungen über die angemessenen Maßnahmen zu treffen. Risiken abzuwägen ist eine individuelle Entscheidung. Wenn jemand erkannt zu haben meint, dass die Welt einer baldigen Katastrophe entgegensteuert, und eine Möglichkeit zu sehen meint, diese abzuwenden, dann kann er nicht warten, bis sich demokratische Mehrheiten dafür finden. Er sieht sich dann moralisch verpflichtet, Diktator zu werden und für die Folgen seiner Handlungen die Gesamtverantwortung zu übernehmen. Dies ist die unter Alarmisten seit dem Scheitern der Kopenhagen-Konferenz mehr oder weniger offen diskutierte Handlungsvariante. Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, Risiken auf der Basis von Individualentscheidungen zu begegnen. Diese Variante ist weder demokratisch noch diktatorisch, sondern marktwirtschaftlich. Und sie ist genau richtig für Situationen wie diese, wo Veränderungen größtenteils relativ langsam, teilweise jedoch auch sprunghaft und in den allermeisten Fällen in völlig unvorhersehbaren Richtungen verlaufen – können. Im marktwirtschaftlichen Szenario würden Individuen Versicherungen gegen Klimarisiken abschließen – oder auch nicht, je nachdem, wie sie ihre Lage persönlich einschätzen. Oder wie die Versicherungen die Lage einschätzen. Diese können auch genossenschaftlich organisiert sein. Wenn Individuen dort, wo sie sind, keine ausreichende Versicherung bekommen, die sie sich leisten können, dann können sie entweder auf Glück setzen oder wegziehen. In einer Welt eines realen Klimawandels werden manche Landstriche vorübergehend unbewohnbar, andere dagegen werden erstmals überhaupt bewohn- und bewirtschaftbar. Solches Ansinnen ist für die allermeisten Klima-Alarmisten jedoch ein Sakrileg. Ihr Ziel ist eine global gesteuerte Wirtschaft und Menschheit. Wobei hier nicht die Wissenschaftler gemeint sind, sondern die Politiker und Funktionäre. Ein herbeigeredeter Klimawandel ist nur ihr Vorwand für Machtausweitung und für den zweiten Versuch eines real existierenden Sozialismus, diesmal weltweit. Ein deutlicher Indikator dafür ist die argumentative Rückzugslinie der Fußtruppen. In etlichen Diskussionen taucht immer wieder dieses eine Mem auf: Es gibt zu viele Menschen auf der Welt. In höflichen Kreisen wird das nicht erwähnt, aber die Häufigkeit, mit der dieses Argument derzeit in den Foren auftaucht, zeigt, dass diese Überzeugung weit verbreitet ist. Das ist auch nicht weiter überraschend, denn sie stimmt – unter einer entscheidenden Bedingung: Dass Sozialismus herrscht. Die gegenwärtige Verwirrung im Alarmistenlager bringt die wahren Beweggründe an den Tag. Wer offen über Bevölkerungsreduzierung redet, ist zwar schlau genug, die versteckte Agenda hinter dem Klimathema zu erkennen, aber nicht schlau genug, sie zu verschweigen. So wie Fußtruppen nun mal sind. Eine sozialistische Welt wäre ganz gewiss nicht in der Lage, auch nur eine einzige Milliarde Menschen zu ernähren, zu behausen und zu bekleiden. Eine kapitalistische Welt hingegen wäre – man beachte den Konjunktiv – in der Lage, weit mehr als die heutigen sechs oder sieben Milliarden zu versorgen. Wieviel genau kann keiner sagen – das hängt vom Stand der wissenschaftlichen und technischen Entwicklung ab – und die nur im Kapitalismus gedeihen. Der Markt würde die Preissignale setzen, die die jeweils gegenwärtigen Grenzen des Wachstums markieren würden. Keine Zentralkommission wäre nötig. Knappheiten würden ganz von alleine durch die Preise widergespiegelt. Diese würden den Menschen als Wegweiser dafür dienen, was sie tun müssen, um diese Knappheiten zu vermeiden – zum Beispiel durch niedrigere Geburtenraten oder Wegzug aus unwirtlichen Gegenden. Oder zu überwinden – zum Beispiel durch Erschließung neuer Rohstoffquellen oder die Erfindung neuer Prozesse der Müllverarbeitung oder -nutzung. Doch das kommt den Alarmisten nicht in den Sinn. Nicht weil sie etwas gegen den Kapitalismus haben – das haben sie dank ihrer Lehrer und den Massenmedien ohnehin – sondern weil ihre Einstellung auf einem Glaubenskonstrukt fußt, das mit dem Kapitalismus schlicht unvereinbar ist. Es ist der Glaube daran, dass die Realität heute, und wie sie in Zukunft sein wird, in ihrer objektiven Ganzheit erfassbar ist. Dieser prinzipielle Glaube ist die Grundlage für die Überzeugung, dass es den Menschen möglich ist, die für sie perfekte, fehlerfreie, makellos gerechte Welt zu gestalten. Man muss nur das richtige Bewusstsein haben. Wer es nicht hat, stört nur und muss aus dem Weg geschafft werden. Kapitalismus fußt auf dem gegenteiligen Glauben, nämlich dass die Welt in ihrer Gänze nicht objektiv erfassbar ist, schon gar nicht, wie sie in Zukunft aussehen wird. Auf dieser Grundlage ist der einzige Weg zum Glück nicht die Gestaltung nach dem, und individuelle Anpassung an den, Masterplan, sondern ein riesiges Entdeckungsverfahren nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum. Im Kapitalismus nutzen Individuen das Preissystem, um in all dieser Unübersichtlichkeit mit dem Rest der Welt zu kommunizieren. Und je mehr Menschen es im Kapitalismus gibt, desto mehr Arbeitsteilung ist möglich, desto mehr Information wird kommuniziert, desto leichter wird es, Knappheiten zu vermeiden oder sie zu überwinden. Im Sozialismus wird diese – wie auch andere – Kommunikation unterdrückt, damit der Masterplan zur Herstellung der angeblich besten aller Welten ungestört verwirklicht werden kann. Die gegenwärtige Frontverschiebung in der Klimadebatte hat die hässliche ideologische Grundlage, die wahre Natur der Alarmisten sichtbarer gemacht. Damit ist schon viel gewonnen. Aber ihre Bataillone sind noch immer sehr stark, sowohl personell als auch finanziell und vor allem in den Medien. Ihre Moral ist zwar angeschlagen, aber noch lange nicht gebrochen. Ihr Glaubenskonstrukt ist noch vollständig intakt. Und das Klimathema ist zu wertvoll für sie, zu praktisch im Hinblick auf das Ziel eines weltweiten Sozialismus, als dass sie es leichtfertig aufgeben werden. Langfristig können die Skeptiker in diesem Kampf also nur dann siegen, wenn sie den Krieg um die Köpfe und Herzen der Menschen gewinnen, was im Streit um das richtige Messen und die richtige Interpretation wissenschaftlicher Fakten schnell mal übersehen werden kann. Was werden die nächsten Schritte der Alarmisten sein? Vermutlich werden sie zunächst einmal abwarten, ob es in nächster Zeit wieder ein paar ungewöhnlich warme Jahre gibt. Dann können die medialen Kanonen wieder fröhlich Untergangsstimmung verbreiten – in der Hoffnung, dass bis dahin das jetzige Debakel in der Bevölkerung vergessen sein wird und die neuen Medien des Internet entweder nicht an Bedeutung gewonnen haben oder wirksam zensiert werden können. Falls die Natur nicht mitspielt, können sie eine taktische Konzession vornehmen und das „Hockey-Team“ in Gänze opfern, sie also der fehlerhaften Arbeit bezichtigen. Es wäre nicht das erste Mal, dass Sozialisten ihre Helfershelfer ihrem Schicksal überließen oder gar ans Messer lieferten, um die Gesamtbewegung zu schützen. Dann wäre die menschengemachte Klimakatastrophe nicht mehr „unmittelbar bevorstehend“, sondern nur noch „unabwendbar, wenn nichts geschieht“. Wenn das nicht hilft, bleibt eigentlich nur noch das Fallenlassen jeglicher Vorwände und der offene Schritt in die diktatorische Weltregierung, wie Brian Micklethwait in einer Analyse feststellt. „Wie im Fall der EU werden sie schlicht verkünden, dass ihre Herrschaft unvermeidlich ist, und dass nur Dummköpfe darauf beharren würden, sie in Frage zu stellen.“ Dies wäre jedoch, schließt Micklethwait seine Überlegungen ab, eine hochriskante Taktik, denn: „Diese Leute wollen nicht wirklich verkünden, dass sie die unanfechtbare Weltherrschaft besitzen, solange und bis das nicht tatsächlich der Fall ist.“ Solange zumindest gibt es noch eine Chance für die Freiheit. Internet: „BBC“-Interview mit Professor Phil Jones Roger Harrabin: Climate 'Armistice' Brian Micklethwait: Climategate and the retreat from Immeditate 17. Februar 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann oder Michael Klonovsky schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareStefan Miller, am 17. Februar 2010 um 21:50 ( Link ) es geht doch gar nicht um Klima oder Erwärmung. Wüstenstrom wird auch weiter vorangetrieben. beccon, am 17. Februar 2010 um 22:04 ( Link ) Naja, mein Punkt war ja gerade, daß eine Weltregierung nur dann ihren Namen verdient, wenn sie alle unter ihre Knute zwingen kann. Funktioniert das nicht (und danach sieht es aus), so müssen ein paar "liebgewonnene" Dinge über Bord gehen um das große Ziel - wenn auch in abgespeckter Form - doch noch zu erreichen. Es können neue Plagen über uns einströmen, aber der Klimawandel scheint über den Jordan zu sein, geopfert der Einsicht, daß es ohne Realwirtschaft nicht möglich sein wird, den geopolitischen Einfluß zu erhalten. Darum, und nur darum wurde der IPCC demontiert. Die Deppen selber begreifen das allerdings als letzte. Pectoralis, am 17. Februar 2010 um 22:43 ( Link ) wer braucht den klimawandel, wenn er moslems, oder noch besser, weil nicht greifbar: terroristen hat? falls auch das irgendwann nicht mehr zieht, könnte man auch mal wieder zur theorie einer bald nahenden eiszeit übergehen, ausgelöst durch was auch immer (ein sich schließendes ozonloch z.b.). oder juden. Konservativer, am 17. Februar 2010 um 23:18 ( Link ) Das permament wiedergekäute Theorem von der Weltregierungsverschwörung hat in etwa so viel sachlichen Kern wie der Klimaalarmismus. Aber irgendeinen Glauben müssen die Menschen offenkundig haben. Olaf Janowski, am 17. Februar 2010 um 23:26 ( Link ) Dem System geht es in erster Linie, egal auf welchem Wege, um die Verbreitung von Angst bei den zu Beherrschenden und als Resultat Apathie und Lähmung. Schon Ulrike Meinhof schrieb ausnahmsweise treffend (beinahe der einzige zitierenswerte Satz dieser Frau): Das System hat keine Fehler, es ist der Fehler. Nur darum geht es bei dieser klimapolitischen Debatte. Um Macht und deren ungestörte Ausübung. Pectoralis, am 18. Februar 2010 um 0:26 ( Link ) @konservativer: CrisisMaven, am 18. Februar 2010 um 0:36 ( Link ) Ich glaube, dass das Ganze eine ganz, ganz abgefeimte Desinformationskampagne ist: der Professor ist ueberhaupt nicht zerstreut. Die Daten waeren ja auch wieder rekonstruierbar … schliesslich sind die Jahresringe, Eisbohrkerne etc. nicht verschwunden und die Originalarbeiten und –daten noch da. Ich verfolge seit Jahrzehnten die Desinformationen der Geheimdienste und Goebbelschen Propagandisten und die sind genau nach diesem Strickmuster gestrickt: der oeffentlichen Meinung wird der Wind aus den Segeln genommen ("entwaffnen") mit einem liebenswuerdigen Menschen, eben a bisserl zerstreut. Hitler mit Schaeferhund, Politiker mit Kind auf dem Arm, Rollstuhlbonus, Babies, die aus dem Brutkasten gezerrt werden – immer wird versucht, eine bestimmte Stimmungslage zu treffen. Was noch zu beobachten ist: die einen der CO2-Fraktion behaupten nun, die Erwaermung stagniere, die andern, siehe Rahmstorf, behaupten, es sei noch dramatischer als zuvor. Passend dazu ein Bericht, wonach Oekosysteme ganz ploetzlich ohne Vorwarnung kippen koennen. Dahinter steckt der Versuch, der oeffentlichen Meinung auf die Spruenge zu helfen nach dem Motto "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – man weiss zwar nix Genaues, aber vorsichtig sollte man sein, falls doch was dran ist". Und es wird, befuerchte ich, funktionieren, nochmal werden sie sich beim Faelschen nicht erwischen lassen! Magnus Goeller, am 18. Februar 2010 um 1:13 ( Link ) Ich denke auch nicht, dass diese Erderwärmersause einfach so schnell, in sich zusammenbricht; immerhin wurde viel, zumal auch persönlich-politisches Kapital, darein investiert. Olaf Janowski, am 18. Februar 2010 um 1:37 ( Link ) Auf mein nächstes Auto, einen Ford F150, kommt hinten ein Aufkleber / bumper sticker, auf dem in Deutsch zu lesen sein wird: Mein Auto fährt auch ohne Wald. Nur 424 g CO2/km Nur werden das nicht viele Leute verstehen (in Minnesota), und die paar Auswanderer der ersten Generation die es verstehen werden auch nicht die Muße haben es in Meilen umzurechnen. ...denk ich mal... CrisisMaven, am 18. Februar 2010 um 1:47 ( Link ) Solange es nicht 424 g CO / 2km sind :-) ErgrauendeHausfrau, am 18. Februar 2010 um 1:56 ( Link ) @ Crisis ROFL ErgrauendeHausfrau, am 18. Februar 2010 um 2:01 ( Link ) @ Olaf Janowski Seit der Klimahysterie habe ich auf meinem Auto einen Aufkleber, obwohl ich Aufkleber hasse, den ich der Carrera Bahn meines Mannes geklaut habe: "Put the Pedal to the Metal". Mein Auto lebt übrigens noch - unzerkratzt! Das liegt aber wohl daran, daß ich nicht in einer sozialistischen, deutschen Metropole lebe. Olaf Janowski, am 18. Februar 2010 um 2:14 ( Link ) @ErgrauendeHausfrau: Suchen Sie sich am besten potente Männer, die Mitglied in einem weltweit bekannten Motorradclub sind ... vielleicht schenkt man auch Ihnen dann einen sog. "Supportaufkleber" ("Support Your local Heavens Devils Frankfurt"). Den dann aufs schnieke Automobil gebabbt. http://farm3.static.flickr.com/2194/3534968430_901a0c2cc7.jpg Sphairon, am 18. Februar 2010 um 2:17 ( Link ) @Olaf Janowski: Auf mein nächstes Auto, einen Ford F150, kommt hinten ein Aufkleber / bumper sticker, auf dem in Deutsch zu lesen sein wird: So etwas hätte meinem Ford Ranger sicher auch gut gestanden; der hat es immerhin auf knappe 300g/km gebracht. Da ich aber aus Kostengründen auf eine politisch korrektere Alternative umsteigen musste, hoffe ich, dass Sie bald meine fehlenden Emissionen ausgleichen werden. ;) ErgrauendeHausfrau, am 18. Februar 2010 um 2:21 ( Link ) @ Konservativer Daß es Bestrebungen zu einer Weltregierung gegeben hat, kann man eigentlich überall verfolgen, insbesondere in den letzten 2 Jahren, in denen man versucht hat, die eigenen Lügen zum Wohle der Verschwörer, zu vertuschen, bzw. das Lügengebilde aufrechtzuerhalten. Mittlerweile ist es jedoch wieder der Markt, der diese Parasiten dazu gezwungen hat, gegeneinander zu agieren. Dies kann man explizit an den Finanz- und insbesondere den Währungs- und Rohstoffmärkten beobachten. Ich halte es mittlerweile so, daß ich den Offiziellen nichts mehr glaube, sondern mich frage, wer profitiert. Und die Antwort ist mehr als offensichtlich! Und vielleicht wird in 20, 50, 100 Jahren die Geschichte endlich offenbart! Wer hätte denn vor 2 Jahren gewußt, daß Benno Ohnesorg von einem Stasi/SED/PDS/LInke-Wi..ser erschossen wurde, daß die SED zwei CSU-Abgeordnete bestochen hatte, so daß Rainer Barzel kein Bundeskanzler wurde usw. Ich gehe aber davon aus, daß im Zuge der wachsenden Informationsfreiheit durch das Internet und der damit einhergehenden Technologiefreiheit, die Geheimnisse der Parasiten in Zukunft nicht mehr dermaßen lange gewahrt werden können. Hoffen wir auf die Hacker und die anderen Spezialisten, die uns einen Weg bereiten werden, wenn wir dieser ultimativen! Freiheit auch wieder beraubt werden. Wahrscheinlich müssen wir uns für diese Technologien (Umgehung der Sperrung) dann in alter Geheimdienstart sogar auf Anzeigen in Tageszeitungen verlassen. ;-) ErgrauendeHausfrau, am 18. Februar 2010 um 2:26 ( Link ) @ Olaf Danke für den Tip! Und an meinen (noch) unbewaffneten Haushalt werde ich ein schönes Schild "5bester Schütze" des lokalen Schützenvereins hängen! Es lebe der Otto-Motor! Diesel ist scheiße! Olaf Janowski, am 18. Februar 2010 um 2:31 ( Link ) @Sphairon und an alle anderen Interessierten: So etwas hätte meinem Ford Ranger sicher auch gut gestanden; der hat es immerhin auf knappe 300g/km gebracht. Da ich aber aus Kostengründen auf eine politisch korrektere Alternative umsteigen musste, hoffe ich, dass Sie bald meine fehlenden Emissionen ausgleichen werden. ;) ...ich werd´mir echt Mühe geben... Interessanter link gegen die globale Erwärmungsverblödung: der Widerstand in USA gegen die Al Goreschen Dogmen regte sich zuerst in Minnesota (sic!): http://www.minnesotansforglobalwarming.com/m4gw/ kfa, am 18. Februar 2010 um 7:26 ( Link ) @Sphairon, Sie könnten ja zum Ausgleich ein paar Kühe halten. Was die den lieben langen Tag an Methan furzen, das können Sie nur mit großem Aufwand anderweitig dem Klima antun. Und Sie kriegen Subventionen sowohl fürs Produzieren als auch fürs Vernichten. CrisisMaven, am 18. Februar 2010 um 8:29 ( Link ) Waren da nicht auch die nicht rueckhaltbaren radioaktiven Edelgase aus den Atomkraftwerken? CrisisMaven, am 18. Februar 2010 um 8:32 ( Link ) Olaf Janowski - und was ist dann mit den Bandidos? Dann machen die doch Beulen rein? Habe gehoert, Aufkleber von der Polizeigwerkschaft oder vom Polizeisportverein helfen gegen Park-Verstoesse. Kurt_G Wenn das nicht hilft, bleibt eigentlich nur noch das Fallenlassen jeglicher Vorwände und der offene Schritt in die diktatorische Weltregierung, wie Brian Micklethwait in einer Analyse feststellt. „Wie im Fall der EU werden sie schlicht verkünden, dass ihre Herrschaft unvermeidlich ist, und dass nur Dummköpfe darauf beharren würden, sie in Frage zu stellen.“ Leider wird es genau so kommen. Zu was die Amerikaner, die im Verborgenen operierenden Weltchefs an Möglichkeiten besitzen diese Welt zu kontrollieren, haben wir wohl alle noch nicht verstanden. Und bevor hier aus allen Ritzen lachen und Heiterkeit quillt schreibe ich. „All das was ihr vermutet das es nicht gäbe, das gibt es“, Nur solltet ihr es nicht wissen“. Dr. Edgar Mitchell http://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Mitchell Stefan Miller, am 18. Februar 2010 um 9:52 ( Link ) @Konservativer Friedrich Dominicus, am 18. Februar 2010 um 9:56 ( Link ) @Konservativer Und wie in der EU Gesetze entschieden werden, kann man wohl kaum demokratisch nennen. Da treffen sich gewähle Vertreter der einzelnen Länder und diese beschliessen dann (mit wenig Eingriffsmmöglichkeiten der Betroffenen, nämlich uns) alles Mögliche und Unmögliche. Also ich kann nicht erkennen, warum man an der Tendenz zweifeln sollte, die Politker wollen immer mehr Macht für sich und immer mehr Abhängige von Ihrem Willen. Molot, am 18. Februar 2010 um 10:39 ( Link ) @ErgrauendeHausfrau Es lebe der Otto-Motor! Diesel ist scheiße! Darf ich mal davon ausgehen, daß Sie von beiden nicht die blasseste Ahnung haben? B.Ullmann ErgrauendeHausfrau, am 18. Februar 2010 um 11:42 ( Link ) Nein, dürfen Sie nicht! Diesel ist scheiße! CrisisMaven, am 18. Februar 2010 um 11:54 ( Link ) Diesel macht aber keine 424 g CO / 2 km! Magnus Goeller, am 18. Februar 2010 um 12:29 ( Link ) @Kurt_G Sphairon, am 18. Februar 2010 um 12:34 ( Link ) @kfa: Sie könnten ja zum Ausgleich ein paar Kühe halten. Bei aller Sorge um die Weltabkühlung würde ich doch ungern einen kahlgefressenen Rasen riskieren wollen. Dann doch lieber einen Mustang halten. :D @Olaf Janowski: http://www.minnesotansforglobalwarming.com/m4gw/ Habe mir schon überlegt, ob ich diese lustige Truppe hier erwähnen sollte, aber Sie kamen mir zuvor. Sehr zu empfehlen ist auch deren YouTube-Channel mit den netten Musikvideos. Hadik, am 18. Februar 2010 um 21:38 ( Link ) Das permament wiedergekäute Theorem von der Weltregierungsverschwörung hat in etwa so viel sachlichen Kern wie der Klimaalarmismus. ist ja nicht so als wäre es noch nie ausgesprochen worden... http://www.youtube.com/watch?v=Q8uzxEHFDkw
lernen Sie Geschichte? neutrale Geschichte, nicht Schmiergel Geschichte Konservativer, am 18. Februar 2010 um 23:15 ( Link ) Mal was zum eigentlichen Thema: UN-Klimachef de Boer tritt zurück und wechselt zu KPMG. Tja, die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Wobei sich die deutsche Presse im Gegensatz zur englischsprachigen noch in vornehmes Schweigen hüllt, was die täglichen Einschläge im Klimalager betrifft. Oben genannter Fakt wird wohl noch kolportiert, aber dass das was mit climategate zu tun haben könnte - bzw. dass es ein climategate überhaupt gibt -, dazu herrscht Schweigen im Walde. CrisisMaven, am 18. Februar 2010 um 23:37 ( Link ) Eine ehemalige Umweltberaterin von KPMG sagte mir mal "Kernfusion ist immer in fuenfig Jahren". Und in der Tat, ich verfolge das Thema seit vierzig Jahren, es sind nach wie vor fuenfzig Jahre. So wird auch der Klima"rat" (die Klimaratten) in fuenfzig Jahren Gruende finden, warum es nicht ganz so warm ist wie VOR fuenfzig Jahren gedacht. Das gehoert zum Handwerkszeug - in keinem Privatunernehmen kann man erfolglos auch nur ein paar Jahre am neuen Produkt arbeiten, in oeffentlich gefoerderten "Wissenschaften" dagegen sehr wohl. Die Alchemisten haben auf diese Weise schon den Koenigen das Geld aus der Tasche gezogen. Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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beccon, am 17. Februar 2010 um 20:59 ( Link )
Ich sehe die Sache ein wenig optimistischer: Die "Globalisten" (die eigentlich weniger eine Globalisierung als eine Angelsachsifizierung der Welt anstreben) haben gemerkt, daß genau das passiert ist, was sie mit ihrem ganzen Malthuismus verhindern wollten: Daß andere Völker aufsteigen und zu Macht und Einfluß in der Welt kommen, der sich nicht mehr kontrollieren läßt.
In allererster Linie wird dies China sein, aber auch Indien, Brasilien und vielleicht auch Rußland sei zu erwähnen (BRIC Staaten). Die haben auf dem Kopenhagener Gipfel (und sicher auch im Vorfeld) unmißverständlich geäußert, daß sie sich nicht unter die Knute einer globalen Klimapolizei stellen lassen und ihre Einwohner für alle Zeiten in Armut festhalten. (das könnte sich die chinesische Führung meines Erachtens gar nicht erlauben ohne vom Volk hinweggefegt zu werden)
Welche Wahl hat jetzt noch der einst Goldene Westen? Seine eigene Wirtschaft mit sinnlosen Klimaprogrammen zu massakrieren und dann wirtschaftlich und militärisch zur Bedeutungslosigkeit zu verkommen? (um dann vielleicht einst kolonialisiert zu werden)
Nicht die ganze Elite im Westen besteht aus Finanzzockern, die die CO2 Hysterie gebrauchen wollten, um Luft zu handeln.
Wie sich die Zeiten doch gleichen: Auch der "real existierende" Sozialismus mußte in den 80ern einsehen, daß sich eine geopolitische Bedeutung nur mit einer starken Wirtschaft halten lassen kann. Wir wissen, was dann passiert ist.
Der Westen hat noch genügend Substanz um umsteuern zu können. Ich gehe mal davon aus, daß es auch einflußreiche Leute gibt, die daran arbeiten. Umsonst haben die Klimahysteriker nicht so schnell hintereinander eins auf die Nase bekommen.
Ich gehe davon aus, daß die Globalisten ihre Strategie ändern werden und sich einer multipolaren Welt anzupassen versuchen. Ziel ist, wenigstens einen Teil der alten Macht zu retten. Ob das gelingen wird, werden wir sehen.
Obama will neue Atomkraftwerke bauen. Zufall?