Michael von Prollius

Jg. 1969, ist Publizist und Gründer der Internetplattform "Forum Ordnungspolitik"

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Mises, Rothbard und Hayek im Bundestag: Eine geldpolitische Revolution

von Michael von Prollius

Bericht über ein außergewöhnliches Kolloquium

Ganz Deutschland ist in den Händen interventionistischer Politiker, die Krisen schüren. Ganz Deutschland? Für vier Stunden versammelte sich am 21. Januar 2010 ausgerechnet im Deutschen Bundestag ökonomischer Sachverstand. Eingeladen hatte Frank Schäffler, Bundestagsabgeordneter der FDP-Fraktion, zum „Finanzpolitischen Kolloquium“ mit dem wegweisenden Titel „Geld- und Kreditschöpfung, Staatsverschuldung, Überschuldung“ und dem Untertitel: „Oder weshalb eine marktwirtschaftliche Geldordnung eine höchst wirksame Schuldenbremse ist.“ Gekommen waren namhafte Verfechter einer freien Gesellschaft aus den Bereichen Wissenschaft, internationale Finanzbranche und Publizistik sowie zeitweise eine zweistellige Zahl Bundestagsabgeordneter. Auch der Koalitionspartner war mit einem prominenten Beratungsvertreter präsent.

Thorsten Polleit schilderte in seinem Vortrag „Die Schuldenkrise“ eindringlich, dass das Staatsmonopol über die Geldmenge immer schwerere Finanz- und Wirtschaftserschütterungen verursacht. Den Ausweg aus der kontinuierlichen Zerstörung des Geldwerts sowie einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung bildet die Rückkehr zu freiem Marktgeld. Diese Rückkehr ist angesichts der drohenden Katastrophe eine akute Aufgabe. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Geld- und Kreditmenge noch einmal drastisch vom Volkseinkommen abgekoppelt. Die kaum mehr beherrschbare Staatsverschuldung geht seit 1980 mit im Trend sinkenden Zinsen einher, die diese Entwicklung ermöglichen. Die Regierungen stehen nun vor dem von ihnen verursachten Scherbenhaufen – und vor des Teufels Alternative: Kreditdeflation als Bereinigung, die mit Zusammenbrüchen großer Unternehmen verbunden ist, oder Entschuldung über Inflation, die angesichts der Ausmaße in einer Hyperinflation zu enden droht. Der Chefvolkswirt von Barclays Capital Deutschland zitierte abschließend Ludwig von Mises, der bei geldpolitisch verursachten Konjunkturen eine krisenhafte Korrektur als unausweichlich erkannt hatte, und zwar früher als freiwilliges Ende der Kreditexpansion oder später, wie derzeit politisch verfolgt, mit dem unausweichlichen Ende einer „totalen Katastrophe des Geldsystems“.

Zur Sprache kam, dass Investieren ohne Sparen nicht möglich ist, zumindest nicht in „nachhaltiger“ Form. In der Weltwirtschaft wurde spätestens seit August 2007 deutlich, dass die praktizierte Geld- und Kreditschöpfung aus dem Nichts und der private wie staatliche Konsum auf Pump nicht durchzuhalten sind. Diese Erkenntnis gilt allerdings nur für Menschen mit gesundem Menschenverstand. Dazu gehört unbedingt Claus Vogt, Leiter Research der Berliner Effektenbank, der nüchtern wie beißend die seit langem unübersehbaren Anzeichen der Finanzblasen erläuterte. Einfache Indikatoren wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis amerikanischer Aktien, durchschnittliche Einfamilienhauspreise im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen in den USA und der Anteil der US-Immobilienkredite an der gesamten Kreditvergabe der Banken sind historisch aus dem Ruder gelaufen. Seit 2001 hat es in den USA kaum Wirtschaftswachstum gegeben, wenn man wie der frühe Mahner die Immobilienpreiseffekte herausrechnet.

Die destruktiven Verteilungswirkungen der praktizierten Geld- und Kreditschöpfung sind nach Ansicht vieler Teilnehmer im staatlichen Geldmonopol augenfällig: Es profitieren diejenigen, die als erste an das frische Kapital gelangen, darunter die Regierung und Finanzinstitute, während die Verbraucher geschädigt werden („Cantillon-Effekt“). Zugleich sind Vermögenspreisblasen und Wirtschaftskrisen systemimmanent. Erst das staatliche Geldsystem ermöglicht die überbordende Staatsverschuldung, die mit jeder Regierung neue Rekordmarken erreicht und durch die „Bekämpfung“ der „Krise“ noch einmal gravierend ausgeweitet wurde.

Auf der Suche nach einer geeigneten Schuldenbremse herrschte Einigkeit darüber, dass Verfassungen kaum wirksame Barrieren für politische Begehrlichkeiten darstellen. Eine handfeste Schuldenbremse stellte die „goldene Bremse“ unter dem Goldstandard dar.

Konsequent mündete die von Norbert F. Tofall souverän strukturierte und geleitete Diskussion in der Erörterung der Frage, wie eine Ordnung privater Währungsemittenten gestaltet sein sollte. Free-Banking-Befürworter setzten hier unterschiedliche Akzente: Ein einziger Währungsstandard mit absolutem Eigentumsschutz im Sinne Murray N. Rothbards steht einer marktwirtschaftlichen Geldordnung im Anschluss an Friedrich August von Hayek gegenüber. Eine Lösung auch der Transformationsfrage könnte mit einer dann bereits dritten Veranstaltung für eine geldpolitische Freiheitsrevolution vorangetrieben werden.

Information

Dieser Artikel erschien zuerst in eigentümlich frei Nr. 100

27. Februar 2010

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Kommentare

df, am 27. Februar 2010 um 1:24 ( Link )

Sehr schön!
Goldstandard à la Bretton-Woods wird es allerdings nie wieder geben. Einen realistischen Weg werden wohl nur private Währungen bieten. Diese in einem Land einzuführen wird schon genug politische Schwierigkeiten machen, z.B. die Umwidmung der Zentralbanken.

ErgrauendeHausfrau, am 27. Februar 2010 um 2:24 ( Link )

Also ich bin positiv überrascht über die Arbeit von Herrn Schäffler, der, seit er über ein Zipfelchen an der Macht verfügt, konsequent die Linie der Austrians vertritt. Ich habe ihn in mehreren Bundestagssitzungen gesehen und war wirklich angetan von seiner Geradlinigkeit. Leider jedoch eine Ausnahme was die FDP betrifft. Ich bekomme deren wöchentlichen Newsletter und was darin steht, ist eigentlich nur zum Haareraufen:

Begrüßung des Emmissionshandels, weiterer Ausbau der erneuerbaren Energie.

Herr Lindner (der neue FDP-Generalsekretär) als Entgegnung auf einen Schreiberling der Zeit: "Der Staat kann Freiheit durch Steuerung ersetzen, Technologien planen und Wege bestimmen - und nebenbei politische Opportunitäten bedienen. Er kann aber auch die Innovationskraft der Freiheit nutzen, indem er Ziele setzt und ökologische Kostenfolgen in betriebswirtschaftliche Prozesse integriert (Beispiel Emissionszertifikate). Der Effizienzwettbewerb führt knappe Ressourcen dann dorthin, wo sie den größten Nutzen stiften. Ich bin überzeugt: Die Versöhnung des ökonomischen Marktprinzips mit ökologischen Zielen ist dem technokratisch-etatistischen Zugang überlegen."

Also aus politiksprech übersetzt: Der Staat ist die letzte Instanz, die bestimmt, wo freiheitlich herbeigeführte Innovationen im voraus sowieso besteuert werden (durch staatliche "Richtungsweisung", auch CO2-Einsparung oder Emissionshandel genannt), auch wenn sie dann wahrscheinlich gar nicht stattfinden, weil der Staat das dafür notwendige Kapital längst in unproduktive, ideologisch gesteuerte "Technologien" und seinen eigenen Unterhalt und die ihn (oder sein sozialistisches Ebenbild) wiederwählenden Nettostaatsprofiteure umgewandelt hat, die in den kommenden, Arsch-auf-Grundeis-Zeiten niemandem weder zu Energie für Kühlschrank, kochen, waschen verhelfen werden, aber den guten, nachhaltigen Politikern zu weiteren x-Jahren Muttermilch.

Erst wenn jeder, der auf Kosten der Allgemeinheit schwimmen, lernen, leben, existieren und mit gedrucktem Geld wohlhabend werden will begreift, daß man von politischen Versprechen nicht essen kann, geschweige denn wohlhabend wird; erst wenn jeder begreift, daß nur die Erträge, die man durch eigenes Arbeiten und Lernen erwirtschaftet hat, zu Wohlstand und Freiheit führen; sofern nicht permanent irgendwelche Opfer und deren Wohltäter mitfressen, wird man erkennen, daß ein freies Leben unter Menschen und vor allem ohne Obrigkeiten im freien Tausch eine Option für das Bessere ist.

Was bis heute übrigens noch nicht empirisch widerlegt werden konnte: Wissen ist Macht.

CrisisMaven, am 27. Februar 2010 um 17:43 ( Link )

Finde ich ja toll ... aber mir fehlt der genauere Hinweis, wer denn ausser dem Autor und dem Veranstalter noch zugehoert haette? Selbst die FDP ist ja eine Zentralverwaltungs-Enteignungs-Korporatismus-Partei - dass Herr Bruederle oder Westerwelle zuhoert, geschweige denn, den Vortraegen folgen koennten, bezweifle ich denn doch zu sehr. "zeitweise eine zweistellige Zahl Bundestagsabgeordneter" - schon das zetweise stoest mir uebel auf. Man muss ja vor Ort Prasenz zeigen, damit die Diaeten fuer den jeweiligen Tag bezahlt werden, von denen man seine Geliebten finanzieren will.

joblack, am 01. März 2010 um 3:42 ( Link )

Wenn ich schon von solchen Nulpen wie Mises lese wird mir schlecht. Mit solchen Nulpen hätten wir schon lange wieder eine Edelmetallwährung und eine schlimmere Deflation als aktuell.

Schöne neue Welt.

CrisisMaven, am 01. März 2010 um 9:57 ( Link )

joblack - genau! Die Edelmetallwaehrung ist die einzig wissenschaftlich begruendbare und Deflation, damit meinen Sie sinkende Preise, nehme ich an, ist das Normalste von der Welt: durch Produktivitaetsfortschritt sinken die Preise in derselben Zeit, in der das Geld STABIL bleibt (was im Uebrigen einen gewissen Sparananreiz setzt - aber keine Angst, Buecher, Brot und Schnittblumen haben die Leute auch in "goldenen Zeiten" gekauft, sonst waeren Sie nie geboren worden). Auch all das wissenschaftlich nicht widerlegbar. Wo waere das Problem? Haben Sie Mises gelesen? Kennen Sie einen anderen Autor der Wirtschaftswissenschaft, der es mit ihm aufnehmen koennte? Wuerde ihn gerne kennenlernen ...

StarWars, am 01. März 2010 um 17:06 ( Link )

"Ehret Lykurg, er ächtete das Gold,
die Ursache aller Verbrechen."
Pythagoras.

@CrisisMaven
Wenn man wirklich was über eine stabile Währung wissen will, so suche man den Autor folgender Zeilen:

"Diese Darlegungen bezwecken, alle, die den Frieden auf Erden herbeisehnen, auf
den bestehenden Zusammenhang zwischen Bürger- und Völkerfrieden aufmerksam zu machen und ihnen gleichzeitig im Gold den allgemeinen Störenfried zu entlarven, den wir mit gewichtigen Gründen als den Erbfeind der Menschheit, als die wahre Ursache des Zerfalles des Volkes in Klassen, des Bürgerkrieges, und letzten Endes auch der Völkerkriege bezeichnen müssen."

Viel Glück bei der Suche!

CrisisMaven, am 01. März 2010 um 17:23 ( Link )

Danke, StarWars, das ist Silvio Gesell. Das Problem ist, dass er unrecht hat - die grossen, weltzerstoerenden Kriege waren der Abweichung vom Goldstandard und dem hemmungslosen Gelddrucken geschuldet. Abgesehen davon, dass sein Schwundgeld zu einer aehnlichen Wirtschaftszerruettung wie die fehlende Wirtschaftsrechnung im Sozialismus fuehren wuerde. Aber damit haben sich schon andere befasst. Wirtschaftlich wuerde Schwundgeld mittelfristig nur zu EINEM fuehren: nicht, wie von Gesell behauptet, zum schnellen Ausgeben, sondern dazu, dass die Menschen ANDERES, naemlich Gold, heimlich horten und zum Tausch verwenden wuerden!

StarWars, am 02. März 2010 um 14:32 ( Link )

@CrisisMaven
Und trotz der hemmungslosen "Gelddruckerei" werden wir bald am Geldmangel zugrunde gehen, wie alle Generationen vor uns.
Die Griechen dürfen schon mal anfangen.
Geld ist das, was allgemein GÜLTIG ist (GZ/Giral/Payback etc).
Hätte man vom Goldstandard nicht abgelassen, hätten wir den 3.Weltkrieg schon hinter uns.
Und warum wird nicht gleich Astat gefordert?
"Die Gesamtmenge an Astat in der Erdkruste beträgt ca. 25 Gramm."
Damit ließe sich doch noch besser, eine globalisierte Weltwirtschaft diszipliniert und Milligramm genau steuern ?
Ich halte Gold als Währung für ein Verbrechen!

Zur Freiwirtschaft:
Ich habe schon jede Menge Kritik zur FW gelesen und kann versichern, R.Ts.-Polemik kann man getrost in die Tonne treten, da gibt es viel bessere.
Die Bezeichnung "Schwundgeld" passt besser zu unserem heutigem, daß dem Gold nachgeäfften Papier-und Giralgeld.
Je nach Statistik hatte die Mark 80% bis 97% ihrer Kaufkraft verloren - und galt trotzdem als die stabilste Währung, daß nenne ich Schwundgeld!

CrisisMaven, am 02. März 2010 um 15:08 ( Link )

Ich gebe Ihnen ja an jeglicher Kritik am Papiergeld recht - es ist das wahre Schwundgeld. Aber die bisherigen Gesell-Geldexperimente waren allesamt nur Stellvertreter anderen Geldes, das bereits existierte. Es hat noch nirgends so etwas in der Realitaet gegeben und es waere auch nicht ohne Zwang einfuehrbar. Alle Menschen wollen wertbestaendiges Geld, und nur der Zwang des "gesetzlichen" Zahlungsmittels haelt sie davon ab, es auch zu benutzen, aus dem Grund, dass jeder fordern kann, mit dem wertlosen Geld bezahlen zu duerfen, sonst hagelt es Strafen. Das gaelte auch fuer Gesells Geld. Jetzt ist doch wirklich die Frage: was fuer ein Geld ist das, das nur durch Zwang durchgesetzt werden kann?

barthel_berand, am 02. März 2010 um 16:22 ( Link )

@ StarWars

Je nach Statistik hatte die Mark 80% bis 97% ihrer Kaufkraft verloren - und galt trotzdem als die stabilste Währung, daß nenne ich Schwundgeld!

Richtig.
Keine Bewertung ohne Vergleich. Die anderen Währungen haben ihre Kaufkraft noch schneller verloren. Woran liegt das?

Wir alle erkennen intuitiv, dass all das, was sich stets und leicht vermehrt oder vermehren läßt, im Wert sinkt. Und diesmal trügt uns unsere Intuition nicht.

Was knapp ist und bleibt, bleibt stabil und/oder steigt im Wert. Auf unser Geld bezogen: seine Kaufkraft würde steigen, wenn es knapp wäre und bliebe (in Relation zur - steigenden - Gütermenge).

Und trotz der hemmungslosen "Gelddruckerei" werden wir bald am Geldmangel zugrunde gehen, wie alle Generationen vor uns.

Sehen Sie diesen Ihren Satz einmal unter dem oben von mir skizierten Sachverhalt. Er ist schlicht falsch.

Wir gehen nicht am Geldmangel zugrunde - trotz massivem Einsatz der Druckerpresse. Wir gehen daran zugrunde, dass unser heutiges Geld nur als Schuld in die Welt kommt. Und diese Schulden wollen irgenwann wieder ausgeglichen werden. Seit mehreren Jahrzehnten werden diese Schulden aber durch neue und noch höhere Schulden "ausgeglichen". Das kann nicht gutgehen. Je höher die Schulden, desto höher der Kapitaldienst, desto weniger bleibt zum konsumieren/sparen. Einfach, oder?

Das ist kein Geldmangel. Das ist Dummheit.

BB

StarWars, am 02. März 2010 um 19:02 ( Link )

Richtig.
Keine Bewertung ohne Vergleich. Die anderen Währungen haben ihre Kaufkraft noch schneller verloren. Woran liegt das?

Weil Deutschland der Ackergaul dieser Welt war (ist) (Expochamp). Wir produzierten andere Nationen in Grund und Boden,Made in Germany, schon vergessen ?
Die Mark war "stabil" weil es etwas dafür zu kaufen gab, die Amerikaner bevorzugten die EMPIRE-Lösung.

Was knapp ist und bleibt, bleibt stabil und/oder steigt im Wert. Auf unser Geld bezogen: seine Kaufkraft würde steigen, wenn es knapp wäre und bliebe (in Relation zur - steigenden - Gütermenge).

Das nenn ich jetzt mal, schlicht falsch.
Nicht der Inhalt wird kriisiert, sondern die nicht bedachten Verwerfungen die diese Ansicht nach sich zieht, werden bemägelt.
Alles was knapp ist erzielt einen Knappheitspreis ( Zins ).
Dazu H.Creutz:

Die Ursache dieses Auseinanderdriftens zwischen dem Wachstum der Wirtschaft und den monetären Größen ist letztlich nur ein kleiner Konstruktionsfehler: Es ist der Tatbestand, dass ausgerechnet der wichtigste Preis in diesem System, nämlich der Geldzins, durch marktwidrige Knapphaltung hoch gehalten werden kann! Konkret: Der Knappheitspreis des Geldes kann sich auf Grund der Überlegenheit des Geldes den sonst geltenden Marktgesetzen entziehen, nach denen alle Knappheiten und Knappheitsgewinne mit den Sättigungen der Märkte immer gegen Null herunter konkurriert werden! Würde auch der Knappheitspreis Zins auf diese Weise gegen null herunter gehen, könnte jede Gesellschaft ihre Wirtschaftsleistung schließlich auf einem gleich bleibenden Niveau stabilisieren. Trotz der nun nicht mehr steigenden Wirtschaftsleistung, würde der (sich ansammelnde) materielle Wohlstand von Jahr zu Jahr weiter zunehmen. Und im Zuge des weiteren technologischen Fortschrits könnten sogar die Arbeitszeiten und -Leistungen laufend weiter reduziert und in größere Freizeit und Freiheit umgesetzt werden, ohne jegliche ökonomischen oder sozialen Probleme und mit positiven ökologischen Folgen!

Und wir haben wohl kaum einen Mangel an Geld, wieso kann nicht Null oder negativ gedacht werden?

Wir gehen nicht am Geldmangel zugrunde......

Oh doch, genau das wird eintreten, weil das Wesen des Kapitalismus konsequent zu Ende gedacht, ist das
am Ende einem alles gehört und der Rest der Welt versinkt in Schulden.
Frag die Griechen!

StarWars, am 02. März 2010 um 20:42 ( Link )

Aber die bisherigen Gesell-Geldexperimente waren allesamt nur Stellvertreter anderen Geldes, das bereits existierte. Es hat noch nirgends so etwas in der Realitaet gegeben..

Das sieht man bis heute im Unterguggenberger Institut anders.


und es waere auch nicht ohne Zwang einfuehrbar.


Wieso Zwang?
Alle funktionstüchtigen Regelsysteme dieser Welt unterliegen Zwängen.
Der Zwang zum Essen
Der Zwang zum Schlafen.
Der Zwang zum Bewegen.
Der Zwang zum Sterben, und und und.
Alles Zwänge, die niemand normalen Verstandes hinterfragen würde.
Alle in ihrer Wirkung positiven Regelsysteme sind negativ rückgekoppelt ( z.b.Heizung).
Wo ist der Rückkopplungseffekt beim Gold ?
Antwort: Es gibt ihn nicht !
Wo ist er beim Papiergeld ? Nichts !
Giral ? Vergiss es !

Alle Menschen wollen wertbestaendiges Geld

Das wollen Freiwirte auch, sie wollen auch wie ihre Väter einst, Eis zu 50 Pfennig lutschen und nicht wie heute für`ne Kugel 1,50€ abdrücken.

und nur der Zwang des "gesetzlichen" Zahlungsmittels haelt sie davon ab, es auch zu benutzen, aus dem Grund, dass jeder fordern kann, mit dem wertlosen Geld bezahlen zu duerfen, sonst hagelt es Strafen.

GZ spielt heute nur noch eine untergeordnete Rolle, eine Erkenntnis der sich leider auch die Mehrzahl der Freiwirte verweigern und stur an ihrem Bargeld festhalten.
Kein Finanzamt nimmt mehr Bargeld an, alle Zahlungen werden in Giral geleistet.
Woraus eben man schlussfolgern muß, daß Geld nur das sein kann, was GÜLTIG ist.
Der STAAT verweigert sich seiner Einlösepflicht,einst
ausgegeben als Gesetzliches Zahlungsmittel!
Irre oder nicht ?

Ich empfehle jedem der sich geldtheoretisch weiterbilden möchte, dieses Forum
Fragt AXEL

barthel_berand, am 03. März 2010 um 14:37 ( Link )

@StarWars

Das nenn ich jetzt mal, schlicht falsch.
Nicht der Inhalt wird kriisiert, sondern die nicht bedachten Verwerfungen die diese Ansicht nach sich zieht, werden bemägelt.
Alles was knapp ist erzielt einen Knappheitspreis ( Zins ).

Nein.
Zins ist KEIN Knappheitspreis. Wer kommt denn auf so etwas?
Im Zins kann eine Risikokomponente enthalten sein. Vielleicht meinen Sie das?

Ich gestehe, dass ich die Kryprik von H.Creutz nicht ganz verstanden habe. Er müsste doch heutzutage zufrieden sein. Niedriger kann der Zins doch gar nicht sinken. Es müsste uns doch bombig gehen.

Wieso Zwang?
Alle funktionstüchtigen Regelsysteme dieser Welt unterliegen Zwängen.
Der Zwang zum Essen
Der Zwang zum Schlafen.
Der Zwang zum Bewegen.
Der Zwang zum Sterben, und und und.

Man muss schon unterscheiden zwischen willkürlichen - also vom Menschen bewußt gesetzten Zwängen - und natürlichen Zwängen. Ihre Beispiele sind allesamt natürliche Zwänge und haben nichts mit dem Geldproblem zu tun. Das gesetzliche Zahlungsmittel gibt es erst gut 100 Jahre. Vorher ging es der Welt besser.

Woraus eben man schlussfolgern muß, daß Geld nur das sein kann, was GÜLTIG ist.

Merkwürdiger Satz. Was meinen Sie mit "GÜLTIG"?
Etwa gesetzlich zugelassen?

Wenn ich alle Obstsorten außer Birnen verbiete, muss ich daraus schließen, dass Äfpel, Bananen, Trauben, etc. fortan kein Obst mehr sind? Nur noch Birnen?

Früher war Gold Geld. Ohne Zwang. Heute darf ich es nicht mehr als Zahlungsmittel benutzen (§§ 14, 35 BBankG)

Oder wie ist dieses "Gültig" gemeint?

BB

StarWars, am 04. März 2010 um 15:39 ( Link )

Nein.
Zins ist KEIN Knappheitspreis. Wer kommt denn auf so etwas?
Im Zins kann eine Risikokomponente enthalten sein. Vielleicht meinen Sie das?

Bankmarge und Risikoprämie sind Anteile die eine Leistung beinhalten und stehen auch nicht zur Diskussion.
Wichtig ist was darüber hinausgeht,der Teil der sich nach dem Gesetz von-Angebot und Nachfrage- richtet.
Und dieser Preis (Zins) spiegelt sich dadurch wieder ob ein "Gut" knapp oder im ausreichendem Maße verfügbar ist.
Und der Preis für das Gut "Geld" müsste laut diesem Gesetz längst NEGATIV sein, weil wir bstimmt alles andere haben nur keinen Geldmangel!!!
Stattdessen klagen wir z.Zt. über eine Kreditklemme.
Ich gestehe, dass ich die Kryprik von H.Creutz nicht ganz verstanden habe. Er müsste doch heutzutage zufrieden sein. Niedriger kann der Zins doch gar nicht sinken. Es müsste uns doch bombig gehen.

Einfacher wie Creutz kann man es nicht beschreiben.
Es geht uns deswegen nicht bombig weil es nirgendwo solch einen Zins gibt, den Leit(d)zins den Sie meinen wird doch überhaupt nicht weiter gerreicht.
Man zeige mir bitte, ein Unternehmen das einen Zins zu 1%,0% oder sogar Minuskonditionen erhält?
Die Schweden scheinen Creutz verstanden zu haben.
Schweden ist das erste Land mit Minuszins

Oder wie ist dieses "Gültig" gemeint?

Hier stellt sich erstmal die Frage, was ist denn Geld überhaupt?
Auch wenn es allen so erscheint, Geld ist kein Ding dass man anfassen oder in den Mund stecken kann, sondern immer KREDIT !
Ein Kredit ist demzufolge immer die Gewährung einer "Forderungen gegen das Eigentum des Kreditnehmers" zugunsten des Kreditgebers. Und eben diese "Forderungen" sind Geld.
Jeder kann anhand seines Eigentums Kredit und damit Geld schaffen. Die jeweils explizite Höhe des Geldbetrags hängt einzig und allein von der Bewertung des Eigentums durch den Kreditgeber ab. Nach Kreditgewähr hält der Kreditgeber ein Dokument in seiner Aktiva: die "Forderung gegen das Eigentum des Kreditnehmers". Das ist Geld und nichts anderes.

Und das ist mit GÜLTIG gemeint.
Sobald sich zwei Menschen einig sind wie sie Ihre Forderungen dokumentieren, haben sie Geld erschaffen.
Und das ist völlig unabhängig vom dem Geldstoff den sie dafür auswählen, ob Lederstücke, Felle, Ziegen,Gold, Plastikkarten,Giral ist völlig nebensächlich, wichtig ist nur das es gilt also Gültig ist.
Geld->Gelten->Gültig->Datum->ZEIT
ZEIT IST GELD, hat jeder schon mal gehört, leider nur nie darüber nachgedacht.
Deshalb ist die Forderung zurück zum Goldstandard absolut lächerlich und ein Relikt aus der Steinzeit.

Früher war Gold Geld. Ohne Zwang. Heute darf ich es nicht mehr als Zahlungsmittel benutzen (§§ 14, 35 BBankG)

Sie können sich doch mit einer Gruppe von Goldbugs zusammen tun, und mit dem Gold gegenseitig Leistung austauschen.
Wie meinen Sie wohl wie die erste Plastikarte in die Welt gekommen ist ?
Machen Sie`s wie Mac Namara, der sich mit einer Gruppe von 200 Personen zusammen tat.
Und schon haben wir Geld, alle waren sich einig und es ward GÜLTIG.
Jetzt verstanden?
Gruß

StarWars, am 04. März 2010 um 17:19 ( Link )

Das hab ich vorhin übersehen.

Man muss schon unterscheiden zwischen willkürlichen - also vom Menschen bewußt gesetzten Zwängen - und natürlichen Zwängen.

Genau das versuche ich ja.
Wenn Geld der VERMITTLER zwischen der Arbeit und den Waren die wir produzieren sein soll und beide (Arbeit/Ware), unterstehen dem ZWANG der VERGÄNGLICHKEIT, dem Gesetz vom WERDEN UND VERGEHEN, dann kann ich doch nicht ein Geld verwenden das sich diesem Ordnungsprinzip ständig entziehen kann.
"Entstehen und Vergehen, das ist das Gesetz der Welt." - Publilius Syrus
Dieses Gesetz gehört auf jede Banknote jede Münze geprägt, in jede Verfassung gedruckt !

Es gibt nur zwei Sachen auf dieser Welt die Ewigkeit versprechen, Geld und Religion.
Beide bedienen sich des Glaubens.

Das gesetzliche Zahlungsmittel gibt es erst gut 100 Jahre. Vorher ging es der Welt besser.

Da fragen Sie bitte noch mal die Indios was die
dazu meinen.
Man schätzt, daß in den 50 Jahren nach Ankunft der Spanier die Bevölkerungszahl in Peru von etwa 7 Millionen auf 500 000 zurückging. Wer nicht an den von den Europäern eingeschleppten Krankheiten, wie Pocken und Masern, starb, starb dann an der Zwangsarbeit.

barthel_berand, am 05. März 2010 um 9:54 ( Link )

@ StarWars

Jetzt verstanden?

Gehen Sie einmal aus, dass ich alle Denkfehler kenne, die Sie oder Ihre verlinkten "Experten" machen. Sie sind allesamt darauf zurückzuführen, dass man die Geldgeschichte nicht kennt und dass man die Begriffe (wie Geld oder Zins) nicht sauber in ihrer ursprünglichen Bedeutung verwendet. Dies führt zu unsaubererem Denken und zur kompletten Verwirrung - auch der eigenen Gedanken. Schauen Sie sich Ihre beiden Aussagen einmal an:

Und trotz der hemmungslosen "Gelddruckerei" werden wir bald am Geldmangel zugrunde gehen, wie alle Generationen vor uns.

Und wir haben wohl kaum einen Mangel an Geld, wieso kann nicht Null oder negativ gedacht werden?

Also was jetzt: haben wir einen Geldmangel oder nicht?

Zu den beiden Begriffen Zins und Geld:

1. Zins

Und der Preis für das Gut "Geld" müsste laut diesem Gesetz längst NEGATIV sein, weil wir bestimmt alles andere haben nur keinen Geldmangel!!!

Ich hatte zum Thema Zins (und Geldmenge) hier schon einmal einiges ausgeführt. Aus Zeit- und Bequemlichkeitsgründen hier die Kopie:

´Ich teile Ihre Einschätzung zum Thema intuitives Verständnis des Wirtschaftsgeschehens. Hier ist in der Tat Vorsicht angebracht, da Wirtschaft an sich eher anti-intuitiv funktioniert. Diese schwer zu akzeptierende Tatsache wird insbesondere beim Thema "Zins" offenbart.
Zins wird heute stets in Geld entrichtet. Deshalb stimmen fast alle intuitiv und unmittelbar zu, wenn man behauptet, Zins sei ein monetäres Phänomen. Das ist aber grundfalsch.

Zins ist vielmehr ein reales Phänomen; oder anders ausgedrückt: der Zins ist keine Funktion des Geldes, sondern eine Funktion der Zeit.

Sie haben den Spruch: ´Zeit ist Geld´ sicher schon einmal gehört. Er ist wahr. Daran liegt es, dass man, wenn man Geld leiht, in Wahrheit Zeit leiht. Man muss das später wieder ausgleichen und die Schulden abbezahlen. Die Zeit läßt sich nicht bestehlen. Und wenn man das tut und die Schulden bezahlt, nimmt man Geld aus dem aktuellen Konsum, denn man hatte es vorher schon konsumiert. Tut man es nicht, bleibt nur die Insolvenz.

Deshalb muss die Geldmenge auch nicht steigen, wenn Zinsen ins Spiel kommen. Das Konsumverhalten muss sich ändern.

Zins ist das Spiegelbild der Zeitpräferenzrate, die das Verhältnis von Konsum- zu Ersparnisbildung regelt. Je höher die Zeitpräferenz (= Konsumwunsch), desto höher der Zinssatz (= Kompensation für den Verzicht auf den Konsumwunsch). Der Zins würde auch existieren, wenn es kein Geld geben würde. Geld gibt es nur deshalb, weil die Welt nicht klar ist, weil wir alle unvollkommene Informationen haben. Deshalb benötigen wir Geld als Wertspeicher, um uns auf Unwägbarkeiten vorzubereiten. Je unsicherer die Zeiten, desto höher die Sparneigung. Nie war das schöner zu beobachten als in diesen Zeiten.

In einer vollkommenen Welt gäbe es kein Geld, weil jeder genau wüßte, wann er was benötigt. Der Bedarf an einem indirekten Tauschmittel wäre nicht vorhanden. Deshalb funktionieren auch die ganzen neoklassischen Gleichgewichtstheorien nicht, weil sie alle von einer vollkommenen Welt ausgehen, in der es keine Unsicherheit und daher auch kein Geld gibt. Dies lernt man gerade - unter Schmerzen.

Wir halten fest:
Um einen Zins zu bezahlen, benötigt man keine steigende Geldmenge.
Man benötigt auch aus anderen Gründen keine steigende Geldmenge. Dies kann man anhand eines kleinen Rechenbeispiels schön illustrieren:

Dabei sei das Einkommen einer Volkswirtschaft Y = 100, die Sparneigung S = 10, die Konsumneigung C = 90.

S/C = 1/9, S/Y = 10%.

Man kann sein Geld auf drei denkbare Arten verwenden: Sparen (auf der Bank = Investieren), konsumieren und horten. Wenn man sein Geld nun hortet und es dem Kreislauf entzieht, sinkt die zur Verfügung stehende Geldmenge um 10 auf 90.
Da aber die Gütermenge gleich bleibt, müssen notwendigerweise alle Preise (auch die Löhne!) sinken. Das Realeinkommen (= das Wohlstandsniveau) bleibt aber gleich. Es ist nur nominal gesunken (Geldillusion).

Das Verhältnis von Konsum zu Sparen wird hierdurch nicht berührt, weil sich durch diese Vorgänge die Zeitpräferenz nicht ändern muss.

Die "neue Welt" sieht nun wie folgt aus:

Y = 90, C = 81, S = 9

Y = 100%, C = 90%, S = 10% - alles wie vorher.
Es kommt zu keiner Deflationsspirale (real), da sich das Verhältnis von C/S nicht verändert hat.´

Soweit der alte Beitrag.

Der wesentliche Begriff der Zeitpräferenz ist heute fast gänzlich in Vergessenheit geraten. Das ist tragisch. damit einher geht das Unverständnis für den Begriff des Zinses.

Es kann keinen negativen Zins geben, weil es keine negative Zeitpräferenz geben kann (zumindest solange die Zeitmaschine noch nicht funktionstüchtig ist).

Schauen wir gespannt nach Schweden..

2. Geld

Hier stellt sich erst mal die Frage, was ist denn Geld überhaupt?
Auch wenn es allen so erscheint, Geld ist kein Ding dass man anfassen oder in den Mund stecken kann, sondern immer KREDIT !

Das liest man sehr oft; und ich kann eigentlich kaum jemandem dafür böse sein, weil es ja sooo falsch nicht ist - heutzutage. Dennoch ist es falsch. (Und damit meine ich auch Heinsohn mit seiner Eigentumsökonomik.)

Den Irrtum erkennt man nur, wenn man einig Jahrzehnte in der Geschichte zurückreist in eine Zeit, in der das einmal anders war; in der das Geld noch ein Warengeld und Ergebnis einer Leistung war.

Seit der Loslösung vom Gold ist ´Geld´ nur noch Papier, ein Versprechen, eine Schuld. Das ist richtig. Aber man sollte das nicht mehr Geld nennen. Das meinte ich oben mit unklaren Begriffen. Warengeld und Schuldgeld wird heute beides als Geld bezeichnet - und auch als Warengeld angesehen. Ein Verhängnisvoller Fehler. Warum das trotzdem eine Zeit lang funktionieren kann, hat Ludwig von Mises mit seinem Regressionstheorem nachgewiesen.

Sie sollten sich das einmal ansehen.

Sobald sich zwei Menschen einig sind wie sie Ihre Forderungen dokumentieren, haben sie Geld erschaffen.

Wenn das stimmen würde, womit bezahle ich dann meine Steuern beim Finanzamt? Ich bin überhaupt nicht damit einverstanden, dass ich meine Steuern mittels einer Banküberweisung bezahlen muss - zulasten meines Eurobestandes (= gesetzliches Zahlungsmittel). Nach Ihrer Definition hätten wir kein Geld erschaffen - weil wir uns über die Art der Bezahlung nicht einig sind. Ich würde nämlich lieber in Kartoffeln bezahlen.

Vergessen sie Ihre "Gültigkeit". Was Sie meinen, ist Zwang.

Und dieser Zwang wäre noch nicht einmal so problematisch, wenn es zwei Institutionen nicht gäbe:
1. Das Teilreservebankensystem
2. Die "Druckerpresse"

Mittels dieser beiden Instrumente wird aus dem Nichts "Geld" erschaffen - fiat money. D.h. das Geld, zu dessen Verwendung ich gezwungen werde, wird laufend entwertet. Ich muss folglich ständig mehr von meiner realen Leistung aufwenden, um es nominal zu erhalten, damit ich z.B. meine Steuern zahlen kann (kalte Progression).

Und das ist völlig unabhängig vom dem Geldstoff den sie dafür auswählen, ob Lederstücke, Felle, Ziegen,Gold, Plastikkarten,Giral ist völlig nebensächlich, wichtig ist nur das es gilt also Gültig ist.

Schön, wie Sie in einem Satz direkten und indirekten Tausch, Waren- und Schuldgeld miteinander vermischen. Klären sie die Begriffe!

Und noch eine Empfehlung:
Schauen sie sich ruhig die Kommentare in diesem Blog einmal in Ruhe an; insbesondere die von GraueEminenz (heute wohl CrisisMaven). Sie lernen das notwendigste über Wohlstandsschaffung und Geldentstehung. Damit kommt man schon viel weiter als die meisten Experten heute mit ihrer überkomplexen Denkweise:

Link Martkommentar

Wenn Geld der VERMITTLER zwischen der Arbeit und den Waren die wir produzieren sein soll und beide (Arbeit/Ware), unterstehen dem ZWANG der VERGÄNGLICHKEIT, dem Gesetz vom WERDEN UND VERGEHEN, dann kann ich doch nicht ein Geld verwenden das sich diesem Ordnungsprinzip ständig entziehen kann.

Warum nicht?
Oder anders gefragt: Ist das jetzt Metaphysik?

BB

StarWars, am 05. März 2010 um 22:46 ( Link )

Schauen Sie sich Ihre beiden Aussagen einmal an:

Ich wusste das man mir diese beiden Zitate um die Ohren hauen wird, was allerdings nicht für Sie spricht, Herrje.
Zunächst einmal verabschieden Sie sich von dem Bild der "Druckerpresse" die Bargeld einfach so produziert, um dieses dann in einen Helikopter zu verfrachten, damit es über der Stadt abgeworfen werden kann.
Abgeworfen, damit sie von der kalten Progression erwischt werden.
So funktioniert das ganze nicht.
Keine Zentralbank auf dieser Welt, hat auch nur irgend einen Einfluss auf`s Geschehen.

Wenn Sie mich fragen ob wir nun einen "Geldmangel" haben oder nicht, dann sollten Sie sich fragen ob wir eine Kreditklemme haben oder nicht und damit sollte sich dann auch die Frage, nach einem Geldmangel beantwortet haben.

Ich hoffe nicht das hier jetzt mit Gewalt versucht wird, etwas nicht zu verstehen.

Da mir jetzt die Zeit und Muße fehlt, auf alles andere detailliert einzugehen, das Sie hier aus Bequemlichkichkeit eingestellt haben, möchte ich nur noch auf die Frage eingehen, die mir elementar am wichtigsten erscheint.

Warum nicht?
Oder anders gefragt: Ist das jetzt Metaphysik?

Nein, das ist nicht Metaphysik, daß ist die Gesetzeslage !
Es ist wirklich an der Zeit das sich auch die Ökonomie an herrschende Naturgesetze hält. So wie alle anderen Wissenschaften auch!
Mein Beispiel, oder besser gesagt, Silvio Gesells Theorie orientieret sich an dem Gesetz vom Werden und Vergehen.
Publilius Syrus und Silvio Gesell sprachen ohne sich jemals gekannt zu haben und ohne jemals den Tisch geteilt zu haben, etwas grundlegendes an, das auch dann noch Bestand haben wird, wenn dieser Wasserballplanet sich längst in seine Gasteile aufgelöst hat und sich dann immer noch Vergänglichkeit nennen wird.
Solange diese Gesetz nicht überall verankert ist, werden wir uns noch lange mit den ökonomischen Dagobertspeicher Konstrukteuren und den fanatisch motivierten religiösen Quacksalbern herum quälen.

Seit 3 Jahren habe ich niemnaden getroffen der mir diese Flauseln austreiben konnte.
Keine Kommunisten, Neo`s, Goldbug`s etc.

Eins möchte ich abschliessend anmerken,Danke für den sachlichen und ruhigen Ton den Sie mir entgegen brachten.
Mfg Star Wars

StarWars, am 06. März 2010 um 9:08 ( Link )

Hier muss ich nochmal, lässt einem ja gar keine Ruhe.

Schön, wie Sie in einem Satz direkten und indirekten Tausch, Waren- und Schuldgeld miteinander vermischen. Klären sie die Begriffe!

Da wird nichts vermischt, beides, WarenGELD
und SchuldGELD sind Geld,oder Sie müssen dann konsequenterweise bei einem der beiden das Wort GELD streichen, wenn Sie der Meinung sind, es sei kein Geld.
Das zeigt mir, das Sie Geld als ein Ding definieren, das man anfassen und in den Mund stecken kann.
"Die Schwierigkeit für das volle Erfassen des Begriffes ”Geld” liegt darin, daß der Nutzen, den wir vom Geld erwarten, so ganz und gar vom Stoff des Geldes unabhängig ist. Das Geld bedarf offenbar des Stoffes nur, um greif- und sichtbar zu sein, damit wir überhaupt sein Dasein feststellen und es übertragen können, nicht etwa weil wir etwas vom stofflichen Teil des Geldes erwarten...."
Silvio Gesell hat`s verstanden!

barthel_berand, am 06. März 2010 um 12:05 ( Link )

@ StarWars

Keine Zentralbank auf dieser Welt, hat auch nur irgend einen Einfluss auf`s Geschehen.

Ach so. Das wusste ich noch nicht. Danke. Dann sind Sie sicher mit mir einig, dass wir die alle abschaffen sollten.

Wenn Sie mich fragen ob wir nun einen "Geldmangel" haben oder nicht, dann sollten Sie sich fragen ob wir eine Kreditklemme haben oder nicht und damit sollte sich dann auch die Frage, nach einem Geldmangel beantwortet haben.

Wir haben keine Kreditklemme. Die Banken machen ihren Job jetzt endlich einmal wieder auf die seriöse Art.

Es ist wirklich an der Zeit das sich auch die Ökonomie an herrschende Naturgesetze hält. So wie alle anderen Wissenschaften auch!

Das unterschreibe ich zu 100%.
Jetzt müssten Sie nur noch erklären, warum wir gegen diese Gesetze handeln sollten. Z.B. Gesell tut dies.

Seit 3 Jahren habe ich niemnaden getroffen der mir diese Flauseln austreiben konnte.

Da haben Sie jetzt aber Glück.
Wie Sie selbst schreiben, wird unser Planet in ferner Zukunft nicht mehr sein (ca. 4 Mrd. Jahre?). D.h. alles Geld auf dieser Erde ist vergänglich. Wo ist da Ihr Problem?
Oder ist Ihnen den Zeithorizont zu weit? Für diesen Fall müssten Sie angeben, welche Haltbarkeitsdauer Ihr Geld haben sollte. Orientiert sich die eher an der Haltbarkeit eines Milchbrötchens, eines Briefkastens, eines Wasserstoffatoms oder an was?

Bin gespannt auf die Antwort.

Da wird nichts vermischt, beides, WarenGELD und SchuldGELD sind Geld,oder Sie müssen dann konsequenterweise bei einem der beiden das Wort GELD streichen, wenn Sie der Meinung sind, es sei kein Geld.

Richtig.
Ich streiche Schuldgeld als Geld.

Das zeigt mir, das Sie Geld als ein Ding definieren, das man anfassen und in den Mund stecken kann.

Richtig.
Worüber Sie und Gesell fabulieren, sind Geldsurrogate.

Aber Danke für den Gesell-Link. Das war mal wieder ´interessant´ zu lesen. Dabei ist mir eine Parallele von Gesell zu J.Buschbeck aufgefallen, mit dem ich schon das Vergnügen hatte: diese komplette wissenschaftstheoretische Unbelastetheit. Beide sind ähnlich frei von Wissen, wenn es darum geht, wie man Begriffe einführt und wie man Theorien formuliert.

Das ist vollkommen richtig,jedoch liest sich die Forderung zum Konsumverhalten, genauso als wenn man sagen würde, das Wetter muss sich ändern.

Ich kenne Sie zwar nicht näher; aber ich behaupte mal, dass Sie nicht in der Lage sind, das Wetter zu ändern. Aber Ihr Konsumverhalten können Sie sicher ändern. Also was soll so ein Satz? Ist Alkohol im Spiel?

Wie soll sich denn das Konsumverhalten ändern wenn der Guthabenzins an der Nulllinie endet?

Kapitaldienst beinhaltet Zins und Tilgung. Selbst bei Null-Zins müssen sie tilgen. Und diese Tilgung müssen Sie aus dem laufenden Konsum nehmen - oder aus Ihrer Sparquote, falls Sie noch eine haben. Sie werden in jedem Fall ärmer, wenn Sie auf Pump konsumieren.

BB

StarWars, am 06. März 2010 um 19:14 ( Link )

Ach so. Das wusste ich noch nicht. Danke. Dann sind Sie sicher mit mir einig, dass wir die alle abschaffen sollten.

Nein, wir müssen sie nicht abschaffen, sondern sie mit alle Instrumenten ausstatten die uns zu Verfügung stehen.
Und dazu gehört neben Löffel und Gabel, auch ein Messer, ansonsten gibt es eine riesen Sauerei.

Wir haben keine Kreditklemme. Die Banken machen ihren Job jetzt endlich einmal wieder auf die seriöse Art.

Ihre Matrix offenbart sich jetzt.
Seriös, mit verbürgten Staatschulden im Portfolio ?
Seriös, weil sie keine Kredite mehr vergeben?
Es ist wohl das Geld-Bild der schwäbischen Hausfrau das Sie begleitet,wer spart ist gut und wer Schulden macht ein Lump.
Wenn nicht tagtäglich zigtausende von UNTERNEHMERN den "Gang nach Canossa" antreten würden, um bei den göttlichen SPARERN, den Nichtsnutzern dieser Gesellschaft,die Nachfrage nach Geld hochhalten würden,dann sähen diese ziemlich alt aus, mit ihrem gesammelten Leistungsansprüchen.
Womit sich gleichzeitig das ganze Dillema dieser Gesellschaft offenbaren würde, eine Gesellschaft die einem völlig falschen Geldbild hinterher ächzt.

Das unterschreibe ich zu 100%.
Jetzt müssten Sie nur noch erklären, warum wir gegen diese Gesetze handeln sollten. Z.B. Gesell tut dies.

Gegen das Gesetz handeln?
Und sie bezichtigen mich der Trunksucht?

Ihr Geldbild ist eindimensional und verhärtet.
Ich fordere nochmals alle Goldbug`s auf:
Zeigen sie der Welt was echtes Geld ist.
Wieso konnte Mac Namara ,ausgestattet mit einer Plastikkarte in irgend welchen Bar`s nächtelang durchsaufen,während die Goldfreunde einfach nur dasitzen und von alten Zeiten träumen.
Ausser das dieses nutzloseste alle Metalle in irgendwelchen Panzerschränken vor sich hingammelt, passiert überhaupt nichts was auch nur im entferntesten daran errinert, es würde sich hierbei um Geld handeln.
Wenn nur Gold Geld sein kann, wieso gibt es keinen Eichelburg-Ring wo alle mit ihrem daheim nutzlosem rumliegenden Metall Leistung austauschen.
Das einzigste was Goldbugs mit ihrem Metall transportieren ist Angst, ihre Angst, Prost-Mahlzeit da lob ich mir doch Mac Namaras Plastik, der hat wenigstens anständig gelebt!
Alles russisches Dorfgeschwätz, was dem Gold da nachgesagt wird.

Oder ist Ihnen den Zeithorizont zu weit? Für diesen Fall müssten Sie angeben, welche Haltbarkeitsdauer Ihr Geld haben sollte. Orientiert sich die eher an der Haltbarkeit eines Milchbrötchens, eines Briefkastens, eines Wasserstoffatoms oder an was?

Erst einmal danke das Sie bis hierher gedanklich mitgegangen sind.
Sie stehen gerade auf der vorletzten Stufe,zum ökonomischen Olymp, fallen Sie mir jetzt um Gotteswillen nicht wieder runter.

Wie Sie selbst festellten,
(Und übernehmen Sie dafür bitte auch die Verantwortung, denn für Ihr eigenständiges Denken, sind allein Sie zuständig)
eint alle dies Sub-Objekte ein HaltbarkeitsZWANG und den haben nicht ich oder Gesell erfunden, den Zwang haben Sie gerade selbst beschrieben!
Ab jetzt, ist es nur noch ein Schritt um zu erkenenn, wo dieses letzte anzubringende Haltbarkeitsiegel fehlt.
Oder sind die Milchbrötchen ausgestorben weil sie ein Haltbarkeitsdatum zur Strecke brachte?
Nur der Selbstbetrug kann diese einfach Erkenntnis noch verhindern.

Was finden wir denn heute in den Trümmern des alten Rom`s ?
Wir finden die Münzen einer längst vergangen Epoche, alles sind Tod oder zerborsten und vergessen.
Nur die Münzen dieser Zeit strahlen im gleichen Glanze, als wären sie gestern noch über die Ladentheke gewandert,SIEG.
Das ist der Triumph eines falschen Geldbildes !


Richtig.
Ich streiche Schuldgeld als Geld.

Sie glänzen gerade wieder durch Inkonsequenz.
"SchuldGELD"
Streichen Sie bitte am Ende von Schuld- den Begriff -Geld, das ist sonst nicht ernstzunehmen.
Sie behaupten es mit den Definitionen ernst zumeinen und erlauben sich dann so einen Lapsus.
Bei den Freiwirten existiert leider der gleiche Lapsus, diese sagen, GiralGELD sei kein GELD, nur GZ sei GELD, erlauben sich aber frecherweise dem Begriff Giral, den Begriff Geld anzuhängen.
Das ist an Inkonsequenz, kaum zu überbieten!

Beide sind ähnlich frei von Wissen, wenn es darum geht, wie man Begriffe einführt und wie man Theorien formuliert.

Wie ernst Sie es mit den Begriffen nehmen, kann man einen Absatz höher nachlesen.
Das Skalpell werter B.B., liegt zu Ihrer Rechten.

Ich kenne Sie zwar nicht näher; aber ich behaupte mal, dass Sie nicht in der Lage sind, das Wetter zu ändern. Aber Ihr Konsumverhalten können Sie sicher ändern. Also was soll so ein Satz? Ist Alkohol im Spiel?

Ich kann weder am Wetter rumfummeln, noch muß ich zur Flasche greifen, um mit Ihnen zu diskutieren.
Wenn Sie aber so weiter machen, greif ich bestimmt noch zur Flasche.
Der Satz-"Das Konsumverhalten muss sich ändern" löste bei mir einen pawlowschen Effekt aus.
Ich kenne jemanden, der alle ökonomischen Probleme mit-Der Mensch muss sich ändern-, zu lösen versucht.
Gebe aber zu, Ihnen Unrecht getan zu haben,sorry.

So jetzt wird es interessant.

Kapitaldienst beinhaltet Zins und Tilgung. Selbst bei Null-Zins müssen sie tilgen. Und diese Tilgung müssen Sie aus dem laufenden Konsum nehmen - oder aus Ihrer Sparquote, falls Sie noch eine haben. Sie werden in jedem Fall ärmer, wenn Sie auf Pump konsumieren.

Jetzt erzählen Sie mir aber etwas neues.
Wo besteht beim Sparer ein Tilgungsplan?

Gehen wir doch mal gedanklich die ganze Kette durch.

1. Alles Geld ensteht heute durch Kredit
2. Alles Geld enstammt aus einem Giral
3. Bargeld ist nicht`s anderes, als ein anfassbarer Giralkredit.

Frage:
Wenn alles Geld Kredit ist, was sind dann die Guthaben auf den Konten der Bürger ?

Antwort:
Die Höhe der Guthaben zeigt an, in welchem Maße Kredite nicht getilgt werden können!

Jetzt wird klar warum eine Wachstumszwang- Gesellschaft, ihre eigene Wachstumsideologie gleich mitbringt.

barthel_berand, am 07. März 2010 um 12:29 ( Link )

@ StarWars

Ihre Matrix offenbart sich jetzt.
Seriös, mit verbürgten Staatschulden im Portfolio ?
Seriös, weil sie keine Kredite mehr vergeben?
Es ist wohl das Geld-Bild der schwäbischen Hausfrau das Sie begleitet,wer spart ist gut und wer Schulden macht ein Lump.
Wenn nicht tagtäglich zigtausende von UNTERNEHMERN den "Gang nach Canossa" antreten würden, um bei den göttlichen SPARERN, den Nichtsnutzern dieser Gesellschaft,die Nachfrage nach Geld hochhalten würden,dann sähen diese ziemlich alt aus, mit ihrem gesammelten Leistungsansprüchen.
Womit sich gleichzeitig das ganze Dillema dieser Gesellschaft offenbaren würde, eine Gesellschaft die einem völlig falschen Geldbild hinterher ächzt.

1. Die Banken vergeben weiterhin Kredite. Die Summe der ausgereichten Darlehen sank im Januar 2010 im Vergleich zum Januar 2009 um 0,6%. Ich nenne das nicht dramatisch.

2. Sparen ist notwendig, wenn man wohlhabend werden möchte. Wenn man auch noch Zinsen für sein Geld bekommen möchte, muss es wiederum Leute geben, die Schulden machen. Wichtig ist, wer die Schulden macht (bzw. wem die Kredite gewährt werden) und wofür. Der Sparer möchte schließlich Zinsen - und die möglichst sicher. Zinsen sind bei Licht besehen nichts anderes als eine Gewinnbeteiligung. Deshalb ist derjenige, der Schulden macht, noch lange kein Lump. Wichtig ist nur, dass er sie auch zurückzahlen kann.

3. Ich bezweifele Ihre These, dass unsere Gesellschaft einem völlig falschem Geldbild hinterher ächzt. 99% "unserer Gesellschaft" haben überhaupt kein Geldbild. Sie denken schlicht nicht darüber nach.

Ihr Geldbild ist eindimensional und verhärtet.

Das ist korrekt. Im doppelten Wortsinn.
Aber ich bin kein Goldbug. Ich akzeptiere nur, dass sich die Menschheit im Laufe Ihrer Geschichte für Gold und Silber als Geld aus freien Stücken "entschieden" hat. Wäre das Entdeckungsverfahren auf etwas anderes gestoßen, das nicht willkürlich und beliebig vermehrbar ist, wäre es mir auch recht.

Wieso konnte Mac Namara ,ausgestattet mit einer Plastikkarte in irgend welchen Bar`s nächtelang durchsaufen,während die Goldfreunde einfach nur dasitzen und von alten Zeiten träumen.

Treffer! Kernfrage.
Warum wohl?
Die Leute nehmen das Falschgeld, weil sie den Unterschied zu echtem Geld nicht kennen - nicht erkennen können. Man kann es einem Geldschein oder einer Plastikkarte halt nicht ansehen, ob es ein Schuldschein oder ein Gutschein ist.

Das heutige Falschgeld wird nur allein aufgrund dieser Tatsache akzeptiert. Ich hatte das Regressionstheorem von L.v.Mises schon einmal erwähnt (Sein Werk von 1912 steht bei mir im Regal). Sie sollten sich dieses Theorem wirklich einmal anschauen, bspw. hier:

Regessionstheorem

Wo besteht beim Sparer ein Tilgungsplan?

Ich habe vom Schuldner geschrieben, nicht vom Sparer. Und ein Schuldner, der einen Kredit zurückzahlen muss (egal ob mit oder ohne Zinsen) muss das Geld irgendwo hernehmen. Das ist eine mathematische Gewissheit - ein Naturgesetz - und hat nichts mit Pawlow oder dergleichen zu tun.

1. Alles Geld ensteht heute durch Kredit

Das schreibe ich auch immer, ist aber eine kleine Übertreibung und in ihrer Stringenz nicht richtig. Aber überwiegend stimmt das schon.

2. Alles Geld enstammt aus einem Giral

Das ist falsch.
Es gibt schon noch eine Menge Geld, die nicht im Computer herbeigezaubert wurde. Man kann sie nur nicht mehr vom Geld der Zauberlehrlinge unterscheiden, wie ich oben ausgeführt habe.

3. Bargeld ist nicht`s anderes, als ein anfassbarer Giralkredit.

Auch das ist falsch (s. zu 2.).

Frage:
Wenn alles Geld Kredit ist, was sind dann die Guthaben auf den Konten der Bürger ?

Ist es nicht.
Aber die Guthaben auf den Konten der Bürger sind zum Teil echtes, zum Teil falsches Geld. Sie können den Unterschied nicht mehr erkennen. Das macht die ganze Sache ja so vertrackt.

Was finden wir denn heute in den Trümmern des alten Rom`s ?
Wir finden die Münzen einer längst vergangen Epoche, alles sind Tod oder zerborsten und vergessen.
Nur die Münzen dieser Zeit strahlen im gleichen Glanze, als wären sie gestern noch über die Ladentheke gewandert,SIEG.
Das ist der Triumph eines falschen Geldbildes !

Sie sprechen in großen Rätseln zu mir. Ich verstehe nicht, worauf Sie hinaus wollen.

Können sie mir in kurzen Worten darlegen, wie Ihr Wunsch-Geldsystem aussähe?

BB

StarWars, am 08. März 2010 um 20:14 ( Link )

@BB

Zur Zeit ist es mir nicht möglich auf alles einzugehen, da der Kapitalismus mich voll fordert und seinen Tribut fordert.
Ich werde am Wochenende auf Ihren Beitrag eingehen, auch wenn Sie nicht mehr da sind, ich will meinen "Unsinn" ja auch als durchdacht wiedergeben.

Nur eine Sache hätte ich doch noch gerne von Ihnen gewusst ?
Sie schreiben:

Ich habe vom Schuldner geschrieben, nicht vom Sparer. Und ein Schuldner, der einen Kredit zurückzahlen muss (egal ob mit oder ohne Zinsen) muss das Geld irgendwo hernehmen.

Ja bitte schön woher, wenn nicht beim Guthabenhalter?
Es geht nicht um, mit Zins oder nicht, sondern zum Termin tilgen.
Den Gelderzeuger (Schuldner) plagt die Zeit!
Wo ist die Plage des Geldsammlers (Sparer) ?

Ich verbleibe bis zum Wochenende.
(Das Regessionstheorem muss ich schließlich auch noch lesen)
S.W.

barthel_berand, am 09. März 2010 um 16:13 ( Link )

@ StarWars

Nur keine Eile. Ich komme auch nur selten dazu.

Zu Ihrer Frage: Woher nimmt der Schuldner das Geld zur Tilgung?

Na, aus seiner Einkommensquelle natürlich. Das kann ein Arbeitseinkommen aus nichtselbständiger Tätgkeit sein, ein Einkommen aus selbständiger oder gewerblicher Tätigkeit, aus Vermietung und Verpachtung, aus Rente, aus Kapitalvermögen oder aus sonstigen Quellen.

Den Gelderzeuger (Schuldner) plagt die Zeit!

Kommt drauf an.
Ich bin schon sehr lange Schuldner. (Ich sehe mich zwar nicht als Gelderzeuger; aber lassen wir das). Das plagt mich nicht sonderlich, da ich mir nur Sachen anschaffe, die ich mir zweimal leisten könnte. Und Schulden gibt´s bei mir nur auf Immobilien. Alles andere sollte man so bezahlen, weil sonst die Gefahr steigt, dass man über seine Verhältnisse lebt. Und das sollte man vermeiden. Da das nicht alle - bzw. immer weniger Menschen so sehen, haben wir die Probleme, die wir heute haben.

Wo ist die Plage des Geldsammlers (Sparer) ?

Warum sollte der Sparer eine Plage haben müssen? Aber wenn Sie so wollen plagt er sich (arbeitet), um sparen zu können; er verzichtet auf Konsum, um sparen zu können.

Und wenn sie dabei Leute im Blick haben, die reich sind, also von den Erträgen ihres Vermögens leben können, so sei es ihnen gegönnt (wollen wir das nicht alle?). Sie sind sicher nicht unser Problem. Im Gegenteil.

BB

StarWars, am 13. März 2010 um 19:36 ( Link )

Die Banken vergeben weiterhin Kredite. Die Summe der ausgereichten Darlehen sank im Januar 2010 im Vergleich zum Januar 2009 um 0,6%. Ich nenne das nicht dramatisch.

Ups, sind Sie sich da sicher?

Sparen ist notwendig, wenn man wohlhabend werden möchte.

Kaum eine Immobillie oder Firmensgründung ensteht aus einer Ersparniss, alles finanziert sich aus einem Kredit!
Selbst der Staat finanziert seine Kosten auf diese eine Art.
Ich kann beim besten Willen keine Erparnissleistung erkennen, die unserer Wirtschafsleistung vorrausgeht.
So kann unser Wohlstand nicht enstanden sein!

Wichtig ist nur, dass er sie auch zurückzahlen kann.

Hierzu fällt mir im Moment nur folgendes ein:
stoppt-den-höllenritt-durch-eigenes-begreifen-marktwirtschaft-ist-ähnlich-kompliziert-wie-tütensuppe-kochen

Ich bezweifele Ihre These, dass unsere Gesellschaft einem völlig falschem Geldbild hinterher ächzt. 99% "unserer Gesellschaft" haben überhaupt kein Geldbild. Sie denken schlicht nicht darüber nach.

Ich bin froh das SIE das gesagt haben, denn dieses Zitat wird noch im späteren Verlauf eine wichtige Rolle einehmen, wie Sie später noch erfahren werden.
Es ist leider NICHT richtig das KEIN Geldbild existiert, ganz im Gegenteil, es sind GeldBILDER!
6,5 Milliarden Menschen haben 6,5 Milliarden GeldBILDER im Kopf.
Und unter all diesen Bildern, ist nur ein einziges richtig.
Ihres gehört leider nicht dazu, aber wir bekommen das noch hin :))

Ich akzeptiere nur, dass sich die Menschheit im Laufe Ihrer Geschichte für Gold und Silber als Geld aus freien Stücken "entschieden" hat. Wäre das Entdeckungsverfahren auf etwas anderes gestoßen, das nicht willkürlich und beliebig vermehrbar ist, wäre es mir auch recht.

Wir beide, wenn auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln, haben festgestellt das Geld=Zeit bedeutet.
Was uns Menschen von allen anderen Kreaturen hier unterscheidet, ist das wir mit der Zeit "spielen" können, wir können sie greifen.
Was noch lange nicht bedeutet wir hätten die Zeit im GRIFF.
Der Umstand das die Menschheit irgendwann auf den Stoff Gold o.ä. verwendete, war der Unkenntniss geschuldet man könne die Zeit EWIG festhalten.
Und genau das ist der kollosale Irrtum, der die Menschen bis zum heutigen Tage begleitet.
Ich kann nur hinweisen, lesen und verstehen Sie bitte Gesell:

Nicht seiner Farbe wegen hat man das Gold zu Geld gemacht, nicht seines Gewichtes, seines Raumgehaltes,
seines Klanges, seines Geruches, seines Geschmackes, auch nicht seiner chemischen Verwandtschaften
wegen. Das Gold rostet nicht, fault nicht, wächst nicht, zergeht nicht, kratzt, brennt
und schneidet nicht, es ist leblos, das Urbild des Todes.

Das nennt man wohl sich mit dem Teufel ein zu lassen.
Und der letzte große Beweis, wie fatal so ein "teuflisches Geschäft" sein kann, dokumentiert der 2.Weltkrieg!
Den 3. gilt es abzuwenden und richten Sie bitte ihren Blicke nach ATHEN !


Die Leute nehmen das Falschgeld, weil sie den Unterschied zu echtem Geld nicht kennen

Stop.
Sie verfallen schon wieder in die alte Begriffsverwirrungen zurück.
Echtes und Falsches GELD ?
Ja watt denn nun, wieso erlauben Sie sich jedesmal, dem wie auch immer aus Ihrer Sicht falschem Geld, den Begriff Geld anzuheften?
Das ist doch anscheinend gar nicht möglich.
Wie können Sie jedesmal schreiben, dieses oder jenes sei kein Geld und gleichzeitig schreiben dieses Un-Geld sei Geld.
Aus mir unerfindlichen Gründen schaffen Sie es nicht nicht diesen Begriff zu umgehen.
Kann es sein das es sich doch um Geld handelt?
Fällt es jetzt auf?


Sie sollten sich dieses Theorem wirklich einmal anschauen

Hab ich, leider kein Treffer.
Niemand hat das Theorem besser wiederlegt, als Sie selbst!
Wenn Sie schreiben, die Menschen hätten gar kein Geldbild vor Augen, wie in gottes Namen kommen Sie dann auf den Gedanken, alle hätten Menschen hätten Gold im Sinne ( Bild) wenn sie Zahlungsmittel verwenden?
Das stimmt doch was nicht!
Es sind 6,5 Milliarden Bilder zu sortieren !

Ich habe vom Schuldner geschrieben, nicht vom Sparer. Und ein Schuldner, der einen Kredit zurückzahlen muss (egal ob mit oder ohne Zinsen) muss das Geld irgendwo hernehmen. Das ist eine mathematische Gewissheit - ein Naturgesetz - und hat nichts mit Pawlow oder dergleichen zu tun.

Sie können mir glauben, das ich kurz davor stehe meine Einweisungspapiere zu unterschreiben, die mich in die nächst gelegene Irrenanstalt überweisen.
Ihren Namen B.B., werd ich dem Herren Doktor auf jeden Fall nennen und wenn es das letzte ist was ich tue.
Das ist keine Drohung, sondern Verzweiflung.

Wenn Sie, mal angenommen alles Geld, völlig unabhängig ob falsch oder richtig, besitzen wie komme ich dann an dieses Zahlungsmittel, ohne die Gesetze dabei zu überschreiten ?
Guthaben=Schulden, zwei Seiten ein und der selben Medaille.


Das schreibe ich auch immer, ist aber eine kleine Übertreibung und in ihrer Stringenz nicht richtig. Aber überwiegend stimmt das schon.

Es gibt keine ander Quelle als den Kredit!
Sie müssen dann schon näheres liefern, womit sich dann auch Absatz 2-3 erübrigt.

Sie sprechen in großen Rätseln zu mir. Ich verstehe nicht, worauf Sie hinaus wollen.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wie man es besser
beschreiben soll, wenn Sie S.Gesell nicht verstehen, wie soll dann ein kleiner Koch wie ich, Ihnen die tütensuppen Beipachzettel der ökonomischen Zusammenhänge erklären?
Hier endet meine Kochkunst.

Können sie mir in kurzen Worten darlegen, wie Ihr Wunsch-Geldsystem aussähe?

Gerne und schön das Sie danach fragen, die Kunst der Befragung scheint ein austerbendes Gewerbe zu sein.

An dem Tag an dem dieses Bild in Echtzeit abläuft, werden Sie von mir NIE wieder ein Wort zum Thema Wirtschaft hören.

Gruß S.W.

barthel_berand, am 14. März 2010 um 17:01 ( Link )

@ StarWars

Kaum eine Immobillie oder Firmensgründung ensteht aus einer Ersparniss, alles finanziert sich aus einem Kredit!

Wie passt Ihr "alles" zum "kaum"? Ist jetzt alles Kredit oder fast alles?

Selbst der Staat finanziert seine Kosten auf diese eine Art.

Quatsch. Der Staat finanziert garnix. Er nimmt es sich einfach vom Steuerzahler. Der finanziert alles.

Ich kann beim besten Willen keine Erparnissleistung erkennen, die unserer Wirtschafsleistung vorrausgeht.
So kann unser Wohlstand nicht enstanden sein!

Dann kann ich Ihnen nicht helfen. Ich habe es schon vergeblich bei Herrn Buschbeck versucht. Aber vielleicht glauben Sie mir ja, dass der erste Mensch kein Banker war.

6,5 Milliarden Menschen haben 6,5 Milliarden GeldBILDER im Kopf.
Und unter all diesen Bildern, ist nur ein einziges richtig.

Ihr umfassendes Wissen lässt mich in Ehrfurcht erstarren.

Was uns Menschen von allen anderen Kreaturen hier unterscheidet, ist das wir mit der Zeit "spielen" können, wir können sie greifen.

Da können Sie mehr als ich.

Der Umstand das die Menschheit irgendwann auf den Stoff Gold o.ä. verwendete, war der Unkenntniss geschuldet man könne die Zeit EWIG festhalten.

Diese "Argumentation" ist schon recht abenteuerlich. Ich denke eher, dass zur besagten Zeit Westwind herrschte und deshalb hat man sich für Gold entschieden. Finde ich irgendwie stichhaltiger.

Das Gold rostet nicht, fault nicht, wächst nicht, zergeht nicht, kratzt, brennt
und schneidet nicht, es ist leblos, das Urbild des Todes.

Ja genau. Das gilt auch für eine 2-EUR-Münze. Aber die kommt ja gottseidank durch Kredit in die Welt. Dann ist es ja sicher nicht so schlimm....

Aus mir unerfindlichen Gründen schaffen Sie es nicht nicht diesen Begriff zu umgehen.
Kann es sein das es sich doch um Geld handelt?

Natürlich kann ich diesen Begriff nicht umgehen. Ich kann ja selbst nicht unterscheiden, ob mein 10-EUR-Schein ein Schuld- oder ein Gutschein ist. Ich weiß nur, dass es 10-EUR-Scheine gibt, die aufgrund einer Leistung entstanden sind und dass es welche gibt, die aufgrund eines Leistungsversprechens entstanden sind (Sie würden das Kredit nennen). Beide sind gesetzliches Zahlungsmittel (per Zwang). Umgangssprachlich Geld. Deshalb gibt es trotzdem Falschgeld. Und das nennt man auch so.

Wenn Sie schreiben, die Menschen hätten gar kein Geldbild vor Augen, wie in gottes Namen kommen Sie dann auf den Gedanken, alle hätten Menschen hätten Gold im Sinne ( Bild) wenn sie Zahlungsmittel verwenden?

Was die Menschen so alles im Sinn haben, weiß ich im Gegensatz zu Ihnen nicht. Ich weiß aber, dass niemand einen Zettel annehmen würde, wenn er nicht davon ausgehen könnte, dass dieser etwas wert sei. Machen wir einen Test. Sie verkaufen mir alles, was Sie besitzen, zu einem Preis, den Sie selbst bestimmen dürfen. Ich akzeptiere jeden Preis. Als Gegenleistung erhalten Sie von mir einen Zettel, auf den ich diesen Betrag schreibe. Ich schreibe auch noch Euro dahinter.
Deal?

Sie können mir glauben, das ich kurz davor stehe meine Einweisungspapiere zu unterschreiben, die mich in die nächst gelegene Irrenanstalt überweisen.

Die Welt würde zweifellos ein besserer Ort.

Wenn Sie, mal angenommen alles Geld, völlig unabhängig ob falsch oder richtig, besitzen wie komme ich dann an dieses Zahlungsmittel, ohne die Gesetze dabei zu überschreiten ?

Sie könnten für mich arbeiten - offiziell natürlich, also legal. Dann würden Sie davon etwas abbekommen. Was machen Sie lieber: Rasen mähen, Hecke schneiden, Dack decken?
Das beste ist: Sie würden es bekommen, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen. Sie würden einfach eine Leistung erbringen und schon bekämen Sie eine Gegenleistung - wenn Sie mögen in Gestalt von Geld. Ich kann aber auch Ihr Auto waschen.

Es gibt keine andere Quelle als den Kredit!

Wetten?
Ihre Hypothese ist gottseidank leicht zu widerlegen.
Ich bin Goldschürfer. Ich buddel so vor mich hin, kratze über Wochen die kleinen Goldkrümel auf, sammle sie, schmelze sie zu einem 100g-Barren ein und gehe damit in die Stadt zum shoppen. Ganz ohne Kredit. Verblüffend, oder?
Und wenn ich einmal viel Gold geschürft habe, das ich nicht mit mir herumtragen möchte, suche ich mir jemanden, der es für mich aufbewahrt. Die Einlieferung meines Goldes bestätigt er mir mit einer Quittung aus Papier, damit ich oder irgendjemand anderer das Gold bei Verlangen auch wieder abholen kann. So ist unser Papiergeld entstanden. Damit gehe ich nun wieder shoppen.

Wo war hier ein Kreditgeschäft? Ehrlich. Nur Mut: Ihre Hypothese ist widerlegt.

Geld ensteht völlig ohne Kredit. Echtes Geld entsteht sogar ausschließlich ohne Kredit. Kredit ist nur ein Versprechen. Nichts weiter.

wenn Sie S.Gesell nicht verstehen,...

Oh, ich habe ihn verstanden - auch seine Fehler.

An dem Tag an dem dieses Bild in Echtzeit abläuft, werden Sie von mir NIE wieder ein Wort zum Thema Wirtschaft hören.

Dann seien Sie ruhig. Unser Geld verliert derzeit mehr als 1% pro Quartal.

BB

CrisisMaven, am 14. März 2010 um 19:44 ( Link )

barthel_berand: sehr schoener Beitrag und hart am Text.

StarWars, am 18. März 2010 um 23:14 ( Link )

Wie passt Ihr "alles" zum "kaum"? Ist jetzt alles Kredit oder fast alles?

Wieso,ich habe doch auch an Sie gedacht!

Mit "kaum" sind natürlich auch die Glüchsritter bedacht die im Boden nach Metall buddeln.
Volkswirtschaftlich zwar völlig unbedeutend, aber hin und wieder steht aufgrund dieser Art der Finanzierung, danach ein Haus.
Zum Glück werden heutige Volkswirtschaften mit dieser Plackerei, so nicht mehr angeschoben.

Was Sie einfach nicht auf die Pfanne bekommen ist, was man Ihnen wahrscheinlich ihr ganzes Leben auch so eingetrichtert hat, das Bild der schwäbischen Hausfrau halt,wer Schulden macht ist ein Lump und wer spart ist ein Heiliger.
Zum Glück lösen sich diese Illusionen gerade in Luft auf, schlimm bloß, das am Ende wieder nur der Krieg auf Sie und mich wartet.

Quatsch. Der Staat finanziert garnix. Er nimmt es sich einfach vom Steuerzahler. Der finanziert alles.

Zu allererst sollten Sie sich, wenn Sie auf den Staat schimpfen immer vor Augen halten, das Sie es selbst sind, der Staat ist.
Sie und ich sind der STAAT, und nicht irgend eine anonyme instituionelle Organisation, ein Konstrukt, womit wir beide nichts zu tun hätten!
Und wenn man das dann mal verinnerlicht hat, bekommt das Ganze eine ganz andere Bedeutung.
WIR VERSCHULDEN UNS BEI UNS SELBST, CAPICHE B.B.?

Dann kann ich Ihnen nicht helfen. Ich habe es schon vergeblich bei Herrn Buschbeck versucht. Aber vielleicht glauben Sie mir ja, dass der erste Mensch kein Banker war.

Nein, er war natürlich Goldschürfer.


Ihr umfassendes Wissen lässt mich in Ehrfurcht erstarren.

Meine letzte Umfrage unter Freunden und Kollegen, zum Thema Geldbild, kam zu den Ergebissen, trotz Telefon-Jokers:
"Keine Ahnung", "Neid", "die Bank druckt es", "interresiert mich nicht" etc..
Gold war nicht ein einziges mal dabei, tut mir echt Leid für Sie.


Da können Sie mehr als ich.

Ist ganz einfach, man buddelt heute nicht mehr in der Erde, sondern geht einfach zu einer Bank. Ist ganz einfach, Kreditformular ausgefüllt und ab zum Schalter und schon haben Sie Zeit gewonnen.

Diese "Argumentation" ist schon recht abenteuerlich. Ich denke eher, dass zur besagten Zeit Westwind herrschte und deshalb hat man sich für Gold entschieden. Finde ich irgendwie stichhaltiger.

Gesell klingt da irgendwie Plausibler.

Man sagt, die allgemeine Vorliebe für Edelmetalle habe das Gold und Silber zu Geld gemacht. Ich glaube aber, daß im Gegenteil die allgemeine Gleichgültigkeit der Warenerzeuger diesen Metallen gegenüber der Grund gewesen ist, warum die Menschen sich einigen konnten, diese Metalle als Geld anzuerkennen. Über eine gleichgültige, neutrale Sache einigt man sich immer schneller als über Eigenschaften, die je nach unseren persönlichen Veranlagungen auch verschieden auf uns einwirken. Das Gold hat von allen natürlichen Dingen die wenigsten Eigenschaften, die geringste Verwendbarkeit in der Industrie und Landwirtschaft. Keinem Stoffe gegenüber sind wir so gleichgültig
wie gerade beim Gold, darum war es so leicht, das Gold zu Geld zu erklären.
Das Gold findet gewerbliche Verwendung in der Schmuckwarenindustrie; aber gerade die, die das
Gold als Tauschmittel benutzen, die Warenerzeuger, die Arbeiter, Bauern, Handwerker, Kaufleute, der Staat und das Gericht, brauchen in der Regel keine Schmucksachen. Junge Mädchen mögen für das Gold eine Vorliebe haben (oft auch nur, weil Gold Geld ist), aber junge Mädchen, die keine Waren erzeugen, brauchen keine Tauschmittel, erzeugen keine kaufmännische Nachfrage nach Geld. Und man wird doch auch nicht gerade die jungen Mädchen darüber bestimmen lassen, was als Geld gebraucht werden soll. Das weitaus wichtigste Verkehrsmittel, die Voraussetzung der Arbeitsteilung, die Finanzen des Staates, wird man doch nicht auf die wirtschaftlich schwächsten
Bürger, auf putzsüchtige junge Mädchen begründen!

Es sind hoffentlich nicht zwei zu eng geflochtene Zöpfe, die Ihnen den klaren Blick versperren.
Wie die Geschichte Midas ausging, wissen Sie doch.


Ja genau. Das gilt auch für eine 2-EUR-Münze. Aber die kommt ja gottseidank durch Kredit in die Welt. Dann ist es ja sicher nicht so schlimm....

Ich bin sowieso dafür dieses nutzlose Medium, das keinem dient abzuschaffen, braucht kein Mensch.
In Osteuropa ist man da schon weiter, die belasten iher Börsen damit nicht mehr, beult nur die Hosen aus.

Natürlich kann ich diesen Begriff nicht umgehen

Natürlich können Sie es nicht, weil Geld immer Geld ist und nicht das Geld ist, was SIE PERSÖNLICH gerne als dieses definiert hätten.

Ein Ochse ist immer ein Ochse, egal ob Goldochse,Bargeldochse,Muschelochse,Giralochse,
Silberochse oder Falschochse.
Ochse bleibt Ochse und Geld bleibt Geld !!!

Und der Ochse des 21.Jahrhundert nennt sich GIRALGELD.
90% aller weltweiten Transaktionen werden in GiralGELD abgegolten.
Der Rest spielt sich in Tante Emma Läden, Kinderhänden, italienischen Zirkeln oder in Gehirnen einiger weniger versprengten Nostalgigern ab.
Die WELT bezahlt mit GIRALGELD !

Allein dieser Wiederspruch würde mir persönlich die Schamesröte ins Gesicht treiben.
Sie bekommen es nicht mal sprachlich geklärt was Sie der Welt mitteilen wollen,
"(Giral-)GELD IST KEIN (Gold-)GELD".
Das muss man erst mal hinbekommen, da geben sich ja Demagogen mehr Mühe, wenn diese zelebrieren "Krieg ist Frieden", wenn sie vom Frieden schwafeln.
Mehr Beleidigung der Intelligenz ist gar nicht möglich.
Und wenn Sie wüssten wie nah Sie und einige verkappte Freiwirte, die den Gesell nie verstanden haben bei einander stehen sie würden vor sich selbst erschrecken.

Beide sind gesetzliches Zahlungsmittel (per Zwang). Umgangssprachlich Geld. Deshalb gibt es trotzdem Falschgeld. Und das nennt man auch so.

Das kannman ja gar nicht mehr kommentieren ohne sich fremd zu schämen.
Auch FalschGELD ist Geld, sonst würde man wohl kaum den Begriff dafür gewählt haben, GELD !
Bis vor wenigen Wochen war mir nicht klar, wie groß der Selbstbetrug in dieser Gesellschaft grassiert.
Heute weiß ich, die Pest war gar nichts dagegen.

Was die Menschen so alles im Sinn haben, weiß ich im Gegensatz zu Ihnen nicht

Was soll das, zuviel Dagobert Duck Comic`s gelesen?
Die Menschen haben bestimmt alles andere als Gold in der Birne wenn sie an Geld denken.
Bis auf die kleine Gruppe Unbelehrbarer natürlich.

Ich weiß aber, dass niemand einen Zettel annehmen würde, wenn er nicht davon ausgehen könnte, dass dieser etwas wert sei.

Passiert tagtäglich!
Ich kenne sogar 40 Millionen Arbeitnehmer die Monat für Monat einen Lohnzettel+Kontoauszug aktzeptieren, klappt alles bestens, hat sich noch keiner beschwert.
Die begleichen damit sogar den gössten Teil ihrer Ausgaben, wie Steuern Miete,Strom etc..
Und nicht ein Krümel Feingold oder Bargeld(Freiwirtschaftsdogma) war hier im Spiel.

Die Welt würde zweifellos ein besserer Ort.

Den "besseren" Ort, dem Sie mit Gold noch die Krone aufsetzen wollen.
Haben Sie eigentlich schon eine Rückmeldung aus Lateinamerika, zwecks Goldparadies?

Sie könnten für mich arbeiten - offiziell natürlich, also legal. Dann würden Sie davon etwas abbekommen. Was machen Sie lieber: Rasen mähen, Hecke schneiden, Dack decken?

Sie können mir glauben, ich gehe den Weg des geringsten Wiederstandes und der Hunger wird mein Begleiter sein.
Sie können ja gerne Weltmeister im Sammeln von Leistungsdokumenten sein, mehr als Zorn werden Sie sowieso nicht ernten.

Goldbugs erinnern stark an eine malaysische Affenfalle. Die funktioniert so.
Man steckt eine Nuss oder einen anderen Leckerbissen in einen Krug mit einem engen Hals. Der Affe greift in den Krug und umfasst die Nuss (oder den anderen Leckerbissen).
Doch jetzt bekommt er die Hand nicht mehr aus dem Krug, obwohl das eigentlich ganz einfach wäre. Er müsste nur loslassen. Aber das tut er nicht.
Die Nuss ist sein und er hält sie krampfhaft fest. Solange, bis der Jäger kommt. Der greift sich den Affen und kurze Zeit später landet er in Einzelteilen auf einem Fleischmarkt. Die Nuss, die, wie er glaubte, sein war, hat er nie zu Gesicht bekommen. Ähnlich geht es der Masse Mensch in den einzelnen Staaten. Ihre Nuss ist die Aussicht auf den Gewinn durch den Kapitalismus, aber nur wenige bekommen die Nuss je zu Gesicht. Sie landen statt auf dem Fleischmarkdurchschneiden.

Ich bin Goldschürfer. Ich buddel so vor mich hin, kratze über Wochen die kleinen Goldkrümel auf, sammle sie, schmelze sie zu einem 100g-Barren ein und gehe damit in die Stadt zum shoppen. Ganz ohne Kredit. Verblüffend, oder?

Ach, Sie buddel`n immer noch,gibt`s diese Wolstandsvermehrung auch auf Youtube zu sehen?

Ich bin oft in Russland und dort gibt es mehr Gold zwischen den Zähne, als Sie jemals in ihrem Leben gesehen haben.
Aber selbst der versoffenste Iwan käme nicht auf den Gedanken seinen goldenen Zahnersatz, gegen hochprozentigen Fusel einzutauschen.
Von solchen Märchen träumt man nur in unseren Breitengraden.
Und Sie wollen auf diesen Zahnimitaten eine ganze Volkswirtschaft Begründen, Respekt!

Und wenn ich einmal viel Gold geschürft habe, das ich nicht mit mir herumtragen möchte, suche ich mir jemanden, der es für mich aufbewahrt.

Die Buddelei nimmt ja gar kein Ende mehr.
Hören Sie doch bitte auf, mir weitere Kapitel aus Dagoberts Duck Goldgräberzeiten vorzulesen.
Ich hab sie als Kind gerne alle selbst gelesen, doch nun ist Schluss damit.
Und falls Sie nicht wie die Primaten aus Malaysia davon loslassen können, beweisen Sie doch endlich mal der Welt, was "echtes" Geld ist.
Mac Namara`s Plastik gilt bis heute!

Geld ensteht völlig ohne Kredit.

Sie machen sich gerade einfach nur lächerlich, aber keine Angst, das bleibt unter uns.

Echtes Geld entsteht sogar ausschließlich ohne Kredit

Das ist es wieder das "Echtes Geld", genauso wie die Freiwirte.
Sie sollten wirklich mal Kontakt zu dieser Gruppierung aufnehmen, Sie werden verwundert sein, wie sie sich doch Gleichen.
Geld ist kein Geld, nur zur eurer Erinnerung.
Salz ist kein Salz, das ist das schrägste was mir je untergekommen ist!

Oh, ich habe ihn verstanden - auch seine Fehler.

Das Monument, das man diesem Menschen einmal zu Ehren erbauen gedenkt, wird sich in Grösse und Planung, einer Milchstrasse abspielen.
Und alle BUDDLER werden freiwillig, den Dienst antreten!

Dann seien Sie ruhig.

Mental bin ich auf diesen Kommandoton vorbereitet.
Ich kenne mich bestens mit Conquistadoren aus, wenn die erst einmal das Goldfieber gepackt hat, sind die nicht mehr aufzuhalten.
Dann darf schon mal ein ganzer Kontinent, für diese Steinzeitwährung bluten.
Gold hat mehr Menschen umgebracht als die Pest oder das Aids es jemals zu wagen versuchten.
Sie sind Anhänger eines toten Materials.

Mac Namara`s PlastikGELD steht bis heute wie ein Fels in der Brandung, während die Freunde nutlosen Metalles, mit dem Finger in der Nase, sich gegenseitig in die Steinzeit applaudieren (Chris Maven).
Selbst die Zunge versagt ihnen wenn sie den Begriff Geld verwenden.
Ein Gestottere, das Kinderohren nur das kichern übrigbleibt.
Eine totale Beleidigung menschlicher Intelligenz,das Pferd das sie alle reiten, heisst DOGMA!

Unser Geld verliert derzeit mehr als 1% pro Quartal.

Na dann ist ja bestens und ich müsste eigentlich glücklich und zufrieden sein, stimmt´s ?
Was beschwere ich mich überhaupt ?

Spätestens ab hier, haben Sie bewiesen das Sie von der Materie kein blassen Schimmer haben.
Sie sind nicht in der Lage zu hinterfragen, warum sich ein Typ über etwas beschwert, das es doch längst schon gibt.
Diesen Wiederspruch bekommt ihr Geist im Moment noch nicht gebacken, deßhalb schmeissen Sie lieber alles auf einen Haufen.
So wie es aussieht, können Sie nicht mal MÜLL trennen.
Das aber nur Gold echtes Geld ist, das Wissen Sie natürlich.
Frohes buddeln

barthel_berand, am 19. März 2010 um 12:41 ( Link )

@ StarWars

Da war jetzt nicht so viel drin, auf das sich eine Erwiderung lohnte. aber ich versuch´s mal:

Sie sind nicht in der Lage zu hinterfragen, warum sich ein Typ über etwas beschwert, das es doch längst schon gibt.

Richtig. Ich hatte ja schon einmal nach Ihrem Wunschgeldsystem gefragt. Ich kenne es immer noch nicht. Ändern Sie das?

Diesen Wiederspruch bekommt ihr Geist im Moment noch nicht gebacken, deßhalb schmeissen Sie lieber alles auf einen Haufen.
So wie es aussieht, können Sie nicht mal MÜLL trennen.

Das ist wahr; wenn sie Ihren Gedanken-Müll meinen.

Zum Glück werden heutige Volkswirtschaften mit dieser Plackerei, so nicht mehr angeschoben.

Jaja, der leistungslose Wohlstand. Wer dran glaubt...

Offenbar die Chinesen. Im letzten Jahr sind in China 1/3 des BIP als Kredit vergeben worden. Auch dort scheint man schuldenfinanzierte Ausgaben mit Wachstum zu verwechseln. Wir werden ein gewaltiges "Puff" hören, wenn das alles platzt. Sie werden sich dann an mich erinnern...

Zum Glück lösen sich diese Illusionen gerade in Luft auf, schlimm bloß, das am Ende wieder nur der Krieg auf Sie und mich wartet.

Ich verstehe Sie mal wieder nicht. Welche Illusion löst sich in Luft auf? Die schwäbische Hausfrau oder der Kredit? Und wenn das ein Glück ist, wieso gibt es dann Krieg? Hmmm.....

WIR VERSCHULDEN UNS BEI UNS SELBST, CAPICHE B.B.?

Präziser: Wir werden bei uns selbst verschuldet. ;)

Freiwillig würde ich soetwas nie mitmachen. Aber unsere demokratisch gewählten Gesellschaftsklempner, unbelastet von jeglichem wirtschaftlichen Sachverstand, die verschulden uns. Es wird böse enden...

Meine letzte Umfrage unter Freunden und Kollegen, zum Thema Geldbild, kam zu den Ergebissen, trotz Telefon-Jokers:
"Keine Ahnung", "Neid", "die Bank druckt es", "interresiert mich nicht" etc..
Gold war nicht ein einziges mal dabei, tut mir echt Leid für Sie.

Kredit auch nicht. Sorry.
Wie ich schon sagte: Das ganze funktioniert nur, WEIL die Leute nicht drüber nachdenken und einfach davon ausgehen, dass diese lustigen bunten Zettel einen Wert hätten.

Sie haben das gerade bestätigt.

Ist ganz einfach, Kreditformular ausgefüllt und ab zum Schalter und schon haben Sie Zeit gewonnen.

Nein, nicht gewonnen. Vorgezogen. Sie müssen das wieder ausgleichen. Die Zeit lässt es nicht zu, dass man ihr etwas wegnimmt. Lesen Sie es oben noch mal nach.

Mehr Beleidigung der Intelligenz ist gar nicht möglich.

Den Versuch würde ich bei Ihnen nun wirklich nicht unternehmen. Absurde Vorstellung.

Aber selbst der versoffenste Iwan käme nicht auf den Gedanken seinen goldenen Zahnersatz, gegen hochprozentigen Fusel einzutauschen.

Na warum wohl?

Eine totale Beleidigung menschlicher Intelligenz,das Pferd das sie alle reiten, heisst DOGMA!

Ich nenne das historische Tatsachen.
Es ist übrigens auch eine historische Tatsache, dass noch nie eine reine Papierwährung überlebt hat. Und ich kann beim besten Willen keinen Grund erkennen, warum das diesmal anders ausgehen sollte.

Erkennen Sie einen?

BB

P.S.: Haben wir übrigens einen deal? Ich zahle gerne auch mit Plastik, wenn Sie Papier nicht so sehr mögen. Bekomme ich Ihre Besitztümer?

database, am 27. März 2010 um 16:24 ( Link )

Obwohl ich fest daran glaube, daß Politiker weitaus weniger Verstand haben als der gesunde Menschenverstand, denke ich nicht, daß Politiker so blöde sind, nicht zu wissen, welche politischen Möglichkeiten ihnen die Staatsverschuldung durch eine wachsende Geld- und Kreditmenge bietet.

Bevor sich diese Einstellung ändert, ist es wahrscheinlicher, daß die DDR von jedem als linke / marxistische Diktatur gesehen wird.

P. S. Ich weiß nicht, ob es erlaubt ist, hier nach einem Forum zu fragen (falls nicht, würde ich mich freuen, jetzt nicht gleich komplett gesperrt zu werden), das mir Fragen zu Rothbard's / Hülsmann's "Schein-Geld-System" beantwortet, speziell zur ergänzenden Schneeballsystem-Theorie von Hülsmann.

Danke!


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