| |||||
![]() ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: ef auf FacebookBesuchen Sie uns auch auf Facebook: |
Aktuelle Nachricht – Europaparlament: 60 Tage Zahlungszielvon Redaktion eigentümlich frei Wie gute Vorstöße in ihr Gegenteil verkehrt werden können (ef-LFP) Krisenzeiten sind Zahlungsverzugszeiten. Letzterem möchte eine heterogene Koalition aus Europaparlamentariern einen einheitlichen Riegel vorschieben. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ heute vermeldet, will eine Mehrheit aus Liberalen, Konservativen, Grünen und Linken alle innereuropäischen Schuldner dazu zwingen, Rechnungen innerhalb von 60 Tagen zu bezahlen. Begründet wird dieser Vorstoß damit, dass kleinere Unternehmen sich gegen die Willkür größerer Kunden bei der Rechnungsbegleichung kaum durchsetzen können. Daher sollen auch anderslautend getroffene Vereinbarungen ihre Gültigkeit verlieren. Überschreitet der Schuldner die Zahlungsfrist, soll der Rechnungssteller einen prozentualen Anteil der Rechnungssumme als Strafzahlungen verlangen können. Unabhängig von der weiterhin bestehenden faktischen und zeitlichen Durchsetzungsproblematik basiert die privatrechtlich gerichtete Initiative auf einem öffentlich-rechtlichen Problem: Der ursprüngliche Richtlinienentwurf aus dem Jahr 2009 richtete sich ausschließlich gegen einen einzigen Schuldner, nämlich die öffentliche Hand. Sie zahlt im EU-weiten Durchschnitt ihre Verbindlichkeiten knapp zwei Wochen später als Privatunternehmen und zeichnet sich für alleine zwei Drittel der verspätet beglichenen Rechnungen verantwortlich. Am längsten Zeit lassen sich dabei mit durchschnittlich 160 Tagen übrigens griechische Kassenwarte. Ursprünglich sah der Richtlinienentwurf ein nicht modifizierbares Zahlungsziel des öffentlichen Sektors von maximal 30 Tagen und Strafzahlungen von 5 Prozent der nach dieser Frist ausstehenden Summe vor. Quelle: 20. April 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
| |||
| Copyright © 2010 Lichtschlag Verlag KG | Design and Programming by greybyte, using Django and Performancing's Modernpaper template. | |||||