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Aktuelle Nachricht: "Push Forward" gegen die Pressefreiheit

von Redaktion eigentümlich frei

Mit Nazi-Methoden gegen "Rechte"

(ef-CV) Unter dem Titel »Let's Push Things Forward« (Übersetzt: Lass uns die Dinge voranbringen) möchte ein Bündnis verschiedener Organisationen, unter anderem die Gewerkschaft ver.di Berlin, verschiedene Juso-Verbände und Antifa-Gruppen, den Vertrieb bestimmter Zeitschriften an Kiosken unterbinden. Nach Aussage von Isabell Münch, der Sprecherin der Kampagne, soll dadurch "die Erschließung von neuen Leserschaften erschwert und damit die Position der genannten Zeitungen auf dem Markt generell geschwächt werden", auch wolle man "Vertriebs- und Verkaufsstrukturen öffentlich aufdecken" und damit "ein Klima schaffen, in dem sich der Großhandel überlegt, ob er es sich weiter leisten kann, rechtes bis extrem rechtes Schrifttum zu vertreiben".

Konkret genannt werden in dem Aufruf die Zeitungen "Junge Freiheit", "Deutsche Stimme", "Zuerst!", "Deutsche Militärzeitung" und "Preußische Allgemeine Zeitung". Neben dem Verteilen von Flugblättern möchte die Initiative Kioskbesitzer in "Gesprächen" davon "überzeugen", die genannten Titel nicht mehr anzubieten.

Zu Gewalttaten fordert die Initiative nicht auf, distanziert sich aber auch nicht ausdrücklich davon. Allerdings wird auf ihrer Webseite auf den "engagierten Protest und Widerstand" gegen "Nazi-Demonstrationen" und "Thor-Steinar-Läden" verwiesen; insbesondere gegen letztere wurden wiederholt Anschläge mit Farbbeuteln, Steinen und Brandsätzen verübt sowie potentielle Kunden bedroht und eingeschüchtert. Mit einer ähnlichen Vorgehensweise hatte die nationalsozialistische SA bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts Terror vor allem gegen jüdische Geschäftsinhaber ausgeübt.

Internet

10. Juli 2010

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