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Aktuelle Nachricht – Klimadiskussion: Wie man einen Alarmisten vorführt

von Redaktion eigentümlich frei

Anderen Medienschaffenden zur Nachahmung empfohlen

(ef-RG) Der australische Journalist Andrew Bolt hat einen führenden Klimaaktivisten seines Landes, Tim Flannery, in einem Interview mit schwerwiegenden Widersprüchen in seinen Aussagen konfrontiert. Die politische Nachrichtenplatform „Realclearpolitics“ hat das Interview wiedergegeben, woraufhin es vom Europäischen Institut für Klima und Energie ins Deutsche übersetzt worden ist.

In der Einführung vom EIKE, das Flannery als „Al Gore Australiens“ bezeichnet, heißt es: „Die Bewegung der globalen Erwärmung befindet sich in jedem westlichen Land schwer auf dem Rückzug. Aber, wie man am Beispiel linker Führer wie Präsident Obama und dem australischen Premierminister Kevin Rudd sehen kann, können sich zeitgenössische Anhänger [des Alarmismus] ganz schön verbiegen. Jetzt ist nicht die Zeit zum feiern, aber sehr wohl die Zeit, [die Alarmisten] mit ihren kruden Aussagen und ihren verborgenen Interessen zu konfrontieren.“

In dem Interview vom 9. Juni 2010 wurde Flannery unter anderem mit seiner Behauptung vom Juni 2007 konfrontiert, die Wasservorräte der Stadt Brisbane seien so niedrig, „dass sie dringend eine Entsalzungsanlage braucht, möglicherweise schon in 18 Monaten“. Inzwischen aber sind die Speicher zu 97 Prozent gefüllt, so Bolt. Darauf antwortet Flannery, das liege an der Entsalzungsanlage – die Brisbane aber, wie ihn Bolt dann im Interview erinnert, noch gar nicht gebaut hat. An anderer Stelle fragt Bolt, ob Flannery Anteile an Geothermie-Firmen besitzt – eine Investition, die im letzten Jahr einen Zuschuss von 90 Million Dollar von der australischen Regierung erhielt. Nachdem Flannery bejaht, fragt Bolt, warum er das nicht angegeben hat. Flannerys Antwort: „Nun, eben habe ich es getan.“

Quellen:

Originalinterview von Andrew Bolt mit Tim Flannery

Übersetzung des Interviews durch das EIKE

13. Juli 2010

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