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Aktuelle Nachricht: Dokumentation eines offenen Briefs: Freie Ärzteschaft an Liberales Netzwerkvon Redaktion eigentümlich frei Offenbar liegen die Nerven im liberalen Lager blank (ef-AFL) Mitgliedern der Freien Ärzteschaft wurde am gestrigen Abend auf dem Gelände der Apo-Bank in Düsseldorf der Zutritt zu einer Veranstaltung des Liberalen Netzwerks Düsseldorf mit Gesundheitsminister Rösler verweigert, obwohl ihnen zuvor die Teilnahme zugesagt worden war. Gegen diesen Affront auf dem Gelände der Standesbank hat der Präsident der Freien Ärzteschaft, Martin Grauduszus, in einem Offenen Brief an den Vorstand des Liberalen Netzwerks Düsseldorf nachdrücklich protestiert. Hier der Wortlaut des offenen Briefes: Sehr verehrte Frau Dr. Rohwedder, es hat bei meinen Kolleginnen und Kollegen nachhaltigen Eindruck hinterlassen: Mitgliedern der ‚Freien Ärzteschaft’, die im Besitz von Zusagen zur Teilnahme an der Veranstaltung mit Bundesgesundheitsminister Rösler am 12.07.2010 im Hause der Apo-Bank in Düsseldorf hatten, wurde diese Zusage kurzfristig im Vorfeld mit fadenscheinigen Begründungen wieder entzogen. Überdies wurde drei weiteren Mitgliedern, obwohl im Besitz von Teilnahmeberechtigungen, am Abend selbst der Zutritt verwehrt. Für dieses undemokratische und einer liberalen Vereinigung unwürdige Vorgehen fehlt mir jegliches Verständnis. Ich protestiere gegen die in diesem Verhalten zum Ausdruck kommende unglaubliche Brüskierung eines Berufsstandes, dem die Wahrung und Durchsetzung liberaler Grundsätze immer ein Herzensanliegen war, auf das Schärfste. Es ist mir nicht erinnerlich, dass während der Ägide von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) Ärztinnen und Ärzte jemals von einer Veranstaltung ausgeschlossen worden wären! Offenbar liegen die Nerven im liberalen Lager derart blank, dass Liberale die Diskussion mit Vertretern gerade derjenigen Berufsgruppe fürchten, die liberale Grundsätze immer vehement vertreten hat – und dies sicherlich nicht zum Schaden der Freien Demokraten. Diese Düsseldorfer Groteske wird im Denken der Ärzteschaft nicht folgenlos bleiben. Mit freundlichen Grüßen Martin Grauduszus Präsident der Freien Ärzteschaft Internet 13. Juli 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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